Was interessiert mich was der in irgendwelchen populärwissenschaftlichen Sendungen daherredet? Er meint wohl einfach Lösungen der relativistischen Bewegungsgleichungen für ein freies Teilchens (kann man über eine triviale Ersetzung des kinetischen Teils in der Hamilton-Funktion und die Hamilton-Gleichungen machen), die Lösungen mit konstanten Geschwindigkeiten erlaubt. Wenn man da etwas murkst - man setzt hinreichend grosse Geschwindigkeiten ein, merkt dass im Lorentz-Faktor eine rein imaginäre Wurzel entsteht und bastelt einfach eine rein imaginären Masse rein (plausibel ist was anderes) - kann man man so etwas erzwingen, ja. Quantisiert man aber Felder mit imaginären Massen bekommt man etwas anderes, siehe Tachyon condensation für etwas Handwaving und Referenzen.
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Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?
- Ersteller #basTi
- Erstellt am
Ist das so daneben? Wenn wir über Außerirdische und deren Reisegewohnheiten bzw. über unsere eigene Sternenzukunft nachdenken, dann landen wir unweigerlich bei den für uns vorstellbaren Wegen. Einige davon sind realistisch, andere totaler Mumpitz... Doch wenn wir über etwas reden, dann hilft es, es in allgemein bekannte Muster zu drücken: Warp-Antriebe, Stargates, Teleporter,...Species 8472 schrieb:Wenn man sich nur die letzten beiden Seiten des Threads durchliest zeigt sich bereits wie stark die Menschen von (Sci-Fi) Filmen und Literatur geprägt sind… also ein Spiegel der Umgebung.
Du hast soeben das Fermi-Paradox gelöst: Interstellare Kolonisation wird einfach nicht durchgeführt, weil sie nicht lohnt.Was stellt sich wohl dem süßen Duft entgegen (?) Eventuell eine Spezies die Glücklich ist auf ihrem Planet, ne das kann nicht sein, oder (?) dem „süßen Duft“ kann man nicht entkommen, jede Spezies im Universum unterliegt der höheren Physik, dem „süßen Duft“.
Spätestens uns Menschen würde es durchaus raus ins All ziehen. Wir können nicht für E.T. sprechen, aber unsere eigene Triebkraft ist nun einmal Neugier und Abenteuerlust. Was sonst hätte z.B. Wikinger nach Amerika getrieben? Warum sonst hätten primitive Menschen in Schilf-Booten die Pazifik-Inseln kolonisieren sollen?Spaß ohne… Leute schaut euch doch mal um, eine Spezies die sich weiter entwickelt befindet sich bereits in einem Stabilen System. Oder anders gesagt Entwicklung hin zu Technologie setzt Stabilität voraus. Es ist bereits alles vorhanden was man benötigt, eine Notwendigkeit Galaxien zu Kolonisieren ist schlicht nicht gegeben.
Ah, des Pudels Kern: Hirnlose Hasstiraden auf den Kapitalismus....Wer weiß, eventuell haben die Aliens die Milchstraße nicht besiedelt weil sie auf Ihrem Heimatplanet Glücklich sind und bei ihnen alles im Butter ist… vielleicht haben Sie kein so doofes Kapitalistisches System das auf Wachstum beruht… vielleicht können Sie mit den Ressourcen umgehen und haben nachhaltige Technologien entwickelt. Das aber ist eine gewagte und Revolutionäre Idee die jedem Sci-Fi Liebhaber das Blut vor Schreck gefrieren lässt.![]()
Kleiner Tip: Wenn dir etwas Besseres einfällt, dann melde dich. Bis dahin, halt die Klappe. Ja, der Kapitalismus ist nicht perfekt, er ist aber 1000x besser als alle uns bekannten anderen Wirtschaftssysteme. Was hat z.B. der Sozialismus mit der DDR angerichtet? 40 Jahre Mangelwirtschaft, 40 Jahre Diktatur. Schönen Dank. Oder Nordkorea? Sehr schön sozialistisches Land. Den Bewohnern geht es blendend, die lächeln auf den Filmen immer so... Vietnam: Auch so toll sozialistisch. Denen gefällt es da so gut, dass die Vietnamesen gar keinen Grund sehen, ins kapitalistische Deutschland zu ziehen.
Und nein, eine wachsende Spezies kann auf ihrem Heimatplaneten nicht ewig glücklich sein, denn dessen Ressourcen sind endlich. Du kannst tolle regenerative Energiequellen haben, du kannst allen Krams recyclen, du wirst nie +-0 raus kommen, du kannst lediglich den Schwund verlangsamen. Spätestens bei den Lebensmitteln und Wohnraum musst du eine Grenze ziehen und sagen: Hier is voll, geht woanders hin. Dieses Woanders ist aber eben kein anderes Sonnensystem oder gar eine andere Galaxie, sondern ein stinknormales orbitales Habitat.
S
Species 8472
Gast
Ah, des Pudels Kern: Hirnlose Hasstiraden auf den Kapitalismus....
Kleiner Tip: Wenn dir etwas Besseres einfällt, dann melde dich. Bis dahin, halt die Klappe.
Kleiner Tipp: Du hättest die Worte in Fett und Rot schreiben sollen um mir zu imponieren.
Auweia… doch so wenig aus der realen Welt spricht für ein Abenteuer ins Weltraum das du gleich ausflippst.
Nun wenn Spiele und Filme deine Grundlage für Ideen sind, und dies nicht mit der realen Welt zu vereinbaren ist so träumst du einen Traum... das deine Tag-Träume jenseits der Realität sind wird sich nicht (Ver)ändern wenn du mir den Mund verbietest.
Du handelst dir höchstens eine Rote Karte ein.
Fragen die zu beantworten sind, und nicht in Filmen behandelt wurden denen weichst du aus.
z.B.: Ein Generationen-Raumschiff selbst ist natürlich Hightech… von den Schlausten erdacht, und nur das Beste vom Besten. Nun kommt die Quizfrage: wie soll dieser Standard gehalten werden?
Es stellt sich also ganz konkret die Frage: was ist die kleinste Einheit an Menschen, Wissensspeichern und Basis-Materialien die ausreichen um eine Gesellschaft heutiger Komplexität zu bootstrapen (pull oneself over a fence by one's bootstraps). Was ist die kleinste Menge an Menschen die ausreicht um ein selbstorganisierendes System zu ermöglichen, dass in der Lage ist, Technologie heutiger Komplexität am Laufen zu halten.
Genauer gesagt kann man nicht von einer stabilen Gesellschaft sprechen, wenn diese nicht in der Lage ist die notwendigen Werkzeuge und Systeme auch von Grund auf neu zu bauen.
Diese Grundlegenden Fragen sind zu beantworten wenn man ein Generationenraumschiff will. Aber weil diese Details weder in Spielen oder Filmen behandelt werden und auch von dir nicht beantwortet und gelöst werden können so willst du mir den Mund verbieten.
Lapidare Antworten wie: Es spielt keine große Rolle, wie viele Menschen in ein Schiff passen. Im Zweifel baust du eh eine kleine Flotte. Damit wäre auch das Thema "Abwechslung" erledigt.… Beantworten nichts. Sondern werfen noch mehr Fragen auf.
Diese Antwort: Und wartungsfreie Hardware? Oh, wir sind dran. Es gibt durchaus schon wirklich gute Ansätze für Materialien, die zur Selbstheilung fähig sind. Eine SSD ist z.B. deutlich wartungsärmer als eine HDD. Während die guten alten Elektronenröhren gern mal ausgebrannt sind halten Transistoren deutlich länger durch… zeigt du hast nicht verstanden worum es geht.
Der Erfolg einer Reise die mehrere Jahrhunderte andauert setzt voraus dass die Schiffsbesatzung in der Lage ist die notwendigen Werkzeuge und Systeme auch von Grund auf neu zu bauen. Es geht nicht nur um Wartung, es geht um jedes einzelne Teilchen von einem Stück.
Eine Festplatte besteht aus folgenden Baugruppen:
- einer oder mehreren rotierbar gelagerten Scheiben (engl.: Platter, plural: Platters)
- einer Achse, auch Spindel genannt, auf der die Scheiben übereinander montiert sind
- einem Elektromotor als Antrieb für die Scheibe(n)
- beweglichen Schreib-/Leseköpfen (Heads)
- jeweils einem Lager für Platter (meistens hydrodynamische Gleitlager) sowie für die Schreib-/Leseköpfe (auch Magnetlager)
- einem Antrieb für die Schreib-/Leseköpfe (engl.: Actuator, deutsch: Aktor)
- der Steuerelektronik für Motor- und Kopfsteuerung
- einem DSP für Verwaltung, Bedienung des Interfaces, Steuerung der Schreib/Leseköpfe. Modulation und Demodulation der Signale der Schreiblese-Köpfe erfolgt dabei durch integrierte Spezialhardware und wird nicht direkt vom DSP durchgeführt. Benötigte Verarbeitungsleistung der Demodulation liegt im Bereich ~107 MIPS.
- DDR-RAM für Betriebssystem, Programm, temporäre Daten und Festplattencache. Üblich sind derzeit 2 bis 64 MB.
- der Schnittstelle zum Ansprechen der Festplatte von außen und
- einem stabilen Gehäuse (siehe eigenes Kapitel unten).
Jedes dieser Teile besteht wiederum aus mehreren teilen die man allesamt von Grund auf neu bauen können muss. Es ist also nicht wie du sagst schnuppe wert wo an Bord ist oder wie viele Leute an Bord sind. Ein Generationen-Raumschiff besteht aus Millionen teilen die notfalls ersetzt gewartet und neu gebaut werden müssen, und dafür muss ein Mensch/Wissen sowie Basis-Material vorhanden sein.
Und nun Informier dich wie viele Leute an einer SSD und an allen Teilen die darin enthalten sind mitgewirkt haben. Dann kommst du der nötigen Besatzung ein tick weit näher.
PS.
Und nein, eine wachsende Spezies kann auf ihrem Heimatplaneten nicht ewig glücklich sein
Aha... also noch viel mehr Grund schleunigst die Fragen zu Beantworten... nicht das noch ehe das Raumschiff in Planung geht schon alles an Ressourcen verschwendet wurde.
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MikeBe
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Echter Kommunismus oder Sozialismus ist weltweit noch nie durchgeführt worden. Die Länder die wir kommunistisch nennen, Nein, das ist kein echter Kommunismus, das sind Diktaturen die sich kommunistisch nennen oder nannten.
In der westlichen Welt erleben wir sinkende Bevölkerung, auch im asiatischen Raum wird die Bevölkerung in ein paar Jahren stagnieren und sich dann rückläufig entwickeln.
Ich glaube nicht an interstellare Raumfahrt, zu utopisch. Und hier alles aufzählen was in albernen Hollywood Produktionen gezeigt wird als mögliche Zukunft = Träumerei.
@Lübbke, welche Gliese meinst du, warum Gliese XXX, warum nicht Sirius oder Tau Ceti oder noch besser und näher Alpha Centauri? Oder, wenn schon denn schon LBV 1806-20, Eta Carinae oder gar VY Canis Majoris?
In der westlichen Welt erleben wir sinkende Bevölkerung, auch im asiatischen Raum wird die Bevölkerung in ein paar Jahren stagnieren und sich dann rückläufig entwickeln.
Ich glaube nicht an interstellare Raumfahrt, zu utopisch. Und hier alles aufzählen was in albernen Hollywood Produktionen gezeigt wird als mögliche Zukunft = Träumerei.
@Lübbke, welche Gliese meinst du, warum Gliese XXX, warum nicht Sirius oder Tau Ceti oder noch besser und näher Alpha Centauri? Oder, wenn schon denn schon LBV 1806-20, Eta Carinae oder gar VY Canis Majoris?
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realAudioslave
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MikeBe schrieb:@Lübbke, welche Gliese meinst du, warum Gliese XXX, warum nicht Sirius oder Tau Ceti oder noch besser und näher Alpha Centauri?
Er meint sicher den Stern "Gliese 581":
http://de.wikipedia.org/wiki/Gliese_581
Und warum er Gliese meint, liegt sicher in der Anzahl seiner Planeten begründet.
realAudioslave
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MikeBe schrieb:Dass ich dem gelingen bzw. schon der Umsetzung eines solchen Unternehmens kritisch gegenüber stehe, oder einfacher ausgedrückt, für nicht durchführbar halte, ist mittlerweile sicher bekannt.
Allerdings, schliesslich lässt du kein Posting aus, daran Zweifel aufkommen zu lassen.
Und ich habs dir beantwortet, lies es nach: Sich selbst reparierende Materialien sind KEIN SciFi, sondern werden bereits jetzt recht erfolgreich entwickelt. Wir haben in der Beziehung noch einen ordentlichen Weg vor uns, aber darum gehts ja wohl weniger. Es ist bereits heute möglich, z.B. Lacke herzustellen, die Kratzer selbsttätig ausbessern. Wir können Metalle schaffen, die ihre Form gezielt verändern.Species 8472 schrieb:Fragen die zu beantworten sind, und nicht in Filmen behandelt wurden denen weichst du aus.
z.B.: Ein Generationen-Raumschiff selbst ist natürlich Hightech… von den Schlausten erdacht, und nur das Beste vom Besten. Nun kommt die Quizfrage: wie soll dieser Standard gehalten werden?
Hängt ja wohl in weiten Teilen auch von der vorhandenen Robotik ab, findest du nicht? Außerdem ist noch wichtig, was du in die Kategorie "Nutzloses Wissen" packst. Kannst du von einem Feuerstein einen Schaber abspalten oder kennst du jemanden, der es kann? Geht es dir oder deinen Angehörigen deshalb schlecht?Es stellt sich also ganz konkret die Frage: was ist die kleinste Einheit an Menschen, Wissensspeichern und Basis-Materialien die ausreichen um eine Gesellschaft heutiger Komplexität zu bootstrapen (pull oneself over a fence by one's bootstraps).
Sagen wir's einfach mal so: Die Flotille wird nicht mit ner 3stelligen Zahl Passagiere abreisen. 6-7 Stellen werden es eher treffen.
OK, welche Fragen denn? Du kommst mit 10.000 Menschen nicht aus? Nimm 20.000. Reichen 20.000 nicht? Nimm 200.000. Alles auf eine Karte (ein Schiff) zu setzen wäre so oder so nicht clever, weil du mit einer Flotte mehr Redundanz schaffen kannst.Lapidare Antworten wie: Es spielt keine große Rolle, wie viele Menschen in ein Schiff passen. Im Zweifel baust du eh eine kleine Flotte. Damit wäre auch das Thema "Abwechslung" erledigt.… Beantworten nichts. Sondern werfen noch mehr Fragen auf.
...außer du weißt, wie hoch deine mittlere Ausfallrate ist und nimmst passende Ressourcen für die Reise mit an Bord. Wenn es nach deiner Logik geht könnte kein Kreuzfahrtschiff von Hamburg nach Boston fahren, weil ja unterwegs eine Glühbirne auf der Brücke kaputt geht und keine neue hergestellt werden kann.Der Erfolg einer Reise die mehrere Jahrhunderte andauert setzt voraus dass die Schiffsbesatzung in der Lage ist die notwendigen Werkzeuge und Systeme auch von Grund auf neu zu bauen. Es geht nicht nur um Wartung, es geht um jedes einzelne Teilchen von einem Stück.
Na, fleißig aus Wikipedia kopiert? Genau deshalb nimmst du Teile mit erhöhter Ausfallsicherheit und möglichst wenig mechanischen Teilen.Eine Festplatte besteht aus folgenden Baugruppen:
...
Nein, du kannst in einem Schiff nicht alles autark produzieren. Aber der Plan ist ja eher, einem endlichen Ziel entgegen zu steuern, also kannst du durchaus für jedes Teil entsprechende Ausfallzeiten berechnen.
ABER: das alles sind eben nur grundsätzliche Möglichkeiten, wie du mit monströsem Aufwand eben doch eine Zivilisation auf eine interstellare Reise schicken kannst. Eine Lösung des Fermi-Paradox sagt aber genau dieses Problem voraus: Interstellare, mehrere Jahrzehnte oder -hunderte dauernde Reisen, sind Mumpitz. Die Mühe macht sich keine Spezies, außer ihre sterbende Sonne zwingt sie dazu.
Denkst du etwa, demokratischer Kommunismus würde funktionieren? Vergiss es. Der Mensch ist in seiner Natur egoistisch und nicht zu den für Kommunismus nötigem altruistischem Handeln fähig.MikeBe schrieb:Echter Kommunismus oder Sozialismus ist weltweit noch nie durchgeführt worden. Die Länder die wir kommunistisch nennen, Nein, das ist kein echter Kommunismus, das sind Diktaturen die sich kommunistisch nennen oder nannten.
Kleines Beispiel? Stell dich an eine Straßenecke und biete jedem, der vorbei kommt, kostenlos Streichholzbriefchen an. Sag dazu aber, dass er nur so viele nehmen soll, wie er heute braucht.
Was meinst du, wenn du dich mit 100 Briefchen hinstellst, wie vielen Leuten wirst du am Ende Streichhölzer gegeben haben, vor ausgesetzt jeder BRAUCHT nur maximal eines?
Der Weg in den Kommunismus führt immer über Zwang. Der kleinstmögliche Zwang besteht hier aus der Enteignung aller Menschen innerhalb des Wirtschaftssystems und einer hermetischen Abriegelung gegen alle anderen Wirtschaftssysteme. Denn sobald du einer Person ihre bisherigen Güter (oder Privilegien) lässt, wird es garantiert jemanden geben, der ihr diesen Wohlstand neidet.
Und in Afrika, wo sie's sich echt nicht leisten können, vermehren sie sich wie die Karnickel... aber spielt das eine Rolle? Stagnierende oder sinkende Bevölkerungszahlen sorgen höchstens dafür, dass es nicht aus Platzgründen zu einer orbitalen Expansion kommt, sondern einfach weil sichs vielleicht wirtschaftlich lohnt.In der westlichen Welt erleben wir sinkende Bevölkerung, auch im asiatischen Raum wird die Bevölkerung in ein paar Jahren stagnieren und sich dann rückläufig entwickeln.
Die wenigsten hier dürften ernsthaft daran glauben, dass interstellare Reisen mit Sublicht-Triebwerken sinnvoll sind. Es besteht die geringe Chance, dass man so etwas mit einem Generationenschiff hin bekommt, aber die Schwierigkeiten dort stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen.Ich glaube nicht an interstellare Raumfahrt, zu utopisch. Und hier alles aufzählen was in albernen Hollywood Produktionen gezeigt wird als mögliche Zukunft = Träumerei.
Fazit: Ohne FTL höchstwahrscheinlich keine interstellaren Reisen. Zu teuer, zu schwierig, zu... nutzlos. Alles, was du am Ende erreichen kannst, hast du im eigenen Sonnensystem schon zu Genüge: Ressourcen & Wohnraum.
Fetter Fettsack
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Es besteht die geringe Chance, dass man so etwas mit einem Generationenschiff hin bekommt, aber die Schwierigkeiten dort stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen.
Nun, ich würde es dennoch für sinnvoll halten, wenn die Menschheit in ferner Zukunft sich Wissen durch Try and Error oder sonstwie aneignet, denn wie schon mehrmals erwähnt wurde, wird sie, wenn der Wasserstoffvorrat der Sonne zur Neige geht, sich nach anderweitigem Wohnraum umsehen müssen. Das liegt noch in ferner Zukunft, aber kommen wird es allemal.
Es wird sogar schon lange bevor die Sonne zum Roten Riesen wird ziemlich kritisch, weil Leuchtkraft und Temperatur der Sonne recht rasant ansteigen. Wir haben aber noch ein paar Millionen Jahre...
Mal davon abgesehen, dass wir bis dahin eh vielleicht schon ausgestorben sind, besteht zu dem Zeitpunkt immer noch die Chance, dass wir einfach in Habitaten irgendwo im Sonnensystem leben. OK, der Erd-Orbit ist dann nicht mehr toll, dafür könnte es aber rund um den Jupiter hübsch sein.
Mal davon abgesehen, dass wir bis dahin eh vielleicht schon ausgestorben sind, besteht zu dem Zeitpunkt immer noch die Chance, dass wir einfach in Habitaten irgendwo im Sonnensystem leben. OK, der Erd-Orbit ist dann nicht mehr toll, dafür könnte es aber rund um den Jupiter hübsch sein.
MikeBe
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Dass es hier nicht ein schläft werfe ich mal Apollo 20 in den Ring, eine angeblich amerikanisch sowjetische Gemeinschaftsmission zum Mond bei der ein riesiges fremdes Raumschiff welches auf der dark side of the moon gestrandet sein soll, untersucht wurde.
In diesem Sinne wieder Schiff Ahoi.
In diesem Sinne wieder Schiff Ahoi.
-oSi-
Fleet Admiral
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Nach meinen bisherigen Erkenntnissen waren die Wikinger weder aus Neugier oder Abenteuerlust in Amerika, noch wurden die Pazifik-Inseln aus diesen Gründen entdeckt.Daaron schrieb:Spätestens uns Menschen würde es durchaus raus ins All ziehen. Wir können nicht für E.T. sprechen, aber unsere eigene Triebkraft ist nun einmal Neugier und Abenteuerlust. Was sonst hätte z.B. Wikinger nach Amerika getrieben? Warum sonst hätten primitive Menschen in Schilf-Booten die Pazifik-Inseln kolonisieren sollen?
Es war die Suche nach Lebensraum.
Die sind nicht losgefahren, weil die gerade Lust darauf hatten.
Die Kolonialisierung der Welt durch die Spanier und später Engländer erfolgte auch nicht aus Neugier oder Abenteuerlust.
Da waren handfestere Gründe hinter. Profit.
Beide Gründe - Lebensraum und Profit - werden uns eher ins All treiben. Früher oder später.
Will damit aber nicht sagen, das wir nicht neugierig wären.
Denn das sind wir. Und die Raumfahrt wird nicht aus Neugier finanziert.
Da würde ich Ja und Nein antworten.Daaron schrieb:Die wenigsten hier dürften ernsthaft daran glauben, dass interstellare Reisen mit Sublicht-Triebwerken sinnvoll sind. Es besteht die geringe Chance, dass man so etwas mit einem Generationenschiff hin bekommt, aber die Schwierigkeiten dort stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen.
Fazit: Ohne FTL höchstwahrscheinlich keine interstellaren Reisen. Zu teuer, zu schwierig, zu... nutzlos. Alles, was du am Ende erreichen kannst, hast du im eigenen Sonnensystem schon zu Genüge: Ressourcen & Wohnraum.
Das Generationenschiff kommt deshalb in Frage, gerade weil FTL-Antriebe nicht möglich sind.
Mit den Generationen, die im Laufe des sehr langen Fluges geboren werden, kann man das Ziel erreichen, was mit nur einer Generation unmöglich wäre.
Ob man so ein Schiff wirklich auf die Reise schickt, hängt wieder vom Nutzen ab, denn man zu erreichen denkt. Da stimme ich dir zu.
Wäre es doch quasi eine Auswanderung ohne Wiederkehr.
Ein Kontakt zur Heimat ist nicht so einfach zu halten. Außer man kann auf eine Antwort warten.
Es könnte passieren, dass das Gespräch, welches man beginnt, vom Enkel fortgesetzt wird.
Weiter meine ich, dass erst dann so ein Schiff auf die Reise geschickt wird, wenn das Sonnensystem schon mit Stationen oder Basen auf Planeten/Monden etc. "besiedelt" wurde.
Erst das Sonnensystem, dann darüber hinaus. Es würde in Schritten stattfinden.
Man macht nicht den Zweiten Schritt vor dem Ersten. In der Reihenfolge könnte ich es mir vorstellen.
Ob es je passieren wird? Keine Ahnung. Es wäre zumindest ein riesiger Aufwand.
------------------------
Noch was Allgemeines in die Runde.
Lasst die Kommunismus-Diskussion hier raus. Die hat hier nichts zu suchen.
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Kann man wohl genauso unter Ulk verbuchen wie den gesamten Prä-Astronautik-Schwachsinn (z.B. aus dem Hause von Däniken).MikeBe schrieb:Dass es hier nicht ein schläft werfe ich mal Apollo 20 in den Ring, eine angeblich amerikanisch sowjetische Gemeinschaftsmission zum Mond bei der ein riesiges fremdes Raumschiff welches auf der dark side of the moon gestrandet sein soll, untersucht wurde.
1.) es gibt keine "Dunkle Seite" des Mondes. Er hat ne gebundene Rotation, trotzdem wird alles irgendwann mal hell. Es gibt nur eben 3/7, die von der Erde aus unsichtbar sind
2.) diese 3/7 wurden schon mehrfach von verschiedenen Sonden kartographiert. Ich will nicht behaupten, dass wir da alles gesehen haben, aber mehr als genug
3.) Russen + Amis in nem Gemeinschaftsprojekt... Das wäre heute schon fast undenkbar (außer, wenn die ESA vermittelt). In den 70ern, als Apollo 20 fällig gewesen wäre, wäre eine Kooperation der Klassenfeinde absolut undenkbar gewesen.
Es gab mehr als genug Lebensraum oder wirtschaftliche Optionen. Im Zweifel wäre ein kleiner Raubzug immer noch billiger gewesen, als eine Atlantiküberquerung.-oSi- schrieb:Nach meinen bisherigen Erkenntnissen waren die Wikinger weder aus Neugier oder Abenteuerlust in Amerika, noch wurden die Pazifik-Inseln aus diesen Gründen entdeckt.
Es war die Suche nach Lebensraum.
Es wird keinen Kontakt geben. Gehen wir mal von Gliese 581 aus (Gliese 581d könnte habitabel sein), so würde eine Anfrage für die Bewilligung der Konstruktionspläne einer Klopapierfabrig erst nach 40 Jahren beantwortet. Selbst in einem Lichtjahr Entfernung wäre die Signallaufzeit schon deutlich zu hoch, um mehr als die allernötigsten Informationen zu übertragen.Ein Kontakt zur Heimat ist nicht so einfach zu halten. Außer man kann auf eine Antwort warten.
Es könnte passieren, dass das Gespräch, welches man beginnt, vom Enkel fortgesetzt wird.
Außerdem müsstest du das Signal fokussieren und du brauchst enorm viel Leistung, damit die Verluste sich in Grenzen halten. Auf der irdischen Seite wird es mehr als knifflig, das Signal auf ein winziges mobiles Objekt (unsere Generationenflotte) zu fokussieren, denn du kannst dein Ziel nicht wahrnehmen, es ist zu klein (und du siehst bestenfalls, wo es vor einem Jahr war). Auf Schiffsseite weißt du zwar ziemlich genau, wo die Erde zu sein hat, dafür musst du zusehen, woher du die nötige Energie abzapfen kannst. Solarzellen gehen schonmal nicht.
-oSi-
Fleet Admiral
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Da hat er wohl etwas verwechselt. Was geschrieben wurde, fand so garantiert nicht statt.Daaron schrieb:MikeBe schrieb:Dass es hier nicht ein schläft werfe ich mal Apollo 20 in den Ring, eine angeblich amerikanisch sowjetische Gemeinschaftsmission zum Mond bei der ein riesiges fremdes Raumschiff welches auf der dark side of the moon gestrandet sein soll, untersucht wurde.
3.) Russen + Amis in nem Gemeinschaftsprojekt... Das wäre heute schon fast undenkbar (außer, wenn die ESA vermittelt). In den 70ern, als Apollo 20 fällig gewesen wäre, wäre eine Kooperation der Klassenfeinde absolut undenkbar gewesen.
Aber es gab 1975 eine Gemeinschaftsmission der Klassenfeinde.
-> klick
In einem hat er Recht. Die Diskussion schläft nicht ein. Nur sie war gar nicht eingeschlafen.
Kontakthalten wird schwer sein, gebe ich zu. Könnte auch auf Unmöglich hinauslaufen. Klar.
Nur wird die Technik weiter fortgeschritten als heute sein.
sverebom
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Allerdings ist in anderen Sternensystemen nichts zu holen, womit man reich werden könnte, vor allem bei den Schwierigkeiten, die einen außerhalb des Sonnensystems erwarten.-oSi- schrieb:Beide Gründe - Lebensraum und Profit - werden uns eher ins All treiben. Früher oder später.
Will damit aber nicht sagen, das wir nicht neugierig wären.
Die große Frage: Braucht man nach Generationen im interstellaren Raum noch ein Ziel? Unter Umständen sind die Siedler nach wenigen Generation schon so stark an ihren künstlichen Lebensraum angepasst, dass die Eroberung eines Planeten, vor allem eines fremden Planeten, zu einer noch größeren Herausforderung wird.-oSi- schrieb:Mit den Generationen, die im Laufe des sehr langen Fluges geboren werden, kann man das Ziel erreichen, was mit nur einer Generation unmöglich wäre.
Waren es nicht Ausgestoßene, die eine neue Heimat - oder vielmehr ein neues Königreich - gesucht haben?Daaron schrieb:Es gab mehr als genug Lebensraum oder wirtschaftliche Optionen. Im Zweifel wäre ein kleiner Raubzug immer noch billiger gewesen, als eine Atlantiküberquerung.
Ich möchte nicht in einem Universum Leben, in dem FTL-Antriebe existieren. Einmal falsch gebremst, und du rauschst in eine Sonne. Und dort, wo mal das Sonnensystem war, bleibt nur noch eine Plasma-Wolke übrig. Und wehe man tritt mal wieder irgendeiner religiösen Gruppe auf den Schlips.Daaron schrieb:Fazit: Ohne FTL höchstwahrscheinlich keine interstellaren Reisen. Zu teuer, zu schwierig, zu... nutzlos. Alles, was du am Ende erreichen kannst, hast du im eigenen Sonnensystem schon zu Genüge: Ressourcen & Wohnraum.
Dann doch lieber Wurmlöcher. Wurmlöcher sind schön. Man kann das ganze Universum bereisen, und man ist gegen böse Absichten gefeit. Leider sind Wurmlöcher nur eine mathematische Spielerei
Hm, den Handshake der Klassenfeinde im All hatte ich ja komplett vergessen...-oSi- schrieb:
Aber mal die eigenen Kapseln zusammen zu koppeln, oder sogar als Amerikaner auf der Mir rumzuschweben, ist eine ganz andere Liga als zusammen ein UFO vom Mond zu bergen. Wüsste eine Partei von so einem Ufo, würde sie alles daran setzen, es GEHEIM zu bergen. Eine bessere Waffe gäbe es nicht.... denn ein Ufo hätte zwingend ein paar nette Spielzeuge an Bord: z.B. extrem starke Reaktoren, sehr schnelle Antriebe und eine perfekte Abschirmung gegen Strahlung und Einschläge, evtl. sogar "Schilde"
Ich glaube, deshalb umgehen viele SciFi-Filme das Problem unbewusst und nennen ihre FTL-Antriebe eben Warp oder Hyperraum (Starwars, Stargate). Diese Hyperraum-Geschichten interagieren da meistens nicht mit dem Normalraum.GevatterTod schrieb:Ich möchte nicht in einem Universum Leben, in dem FTL-Antriebe existieren. Einmal falsch gebremst, und du rauschst in eine Sonne. Und dort, wo mal das Sonnensystem war, bleibt nur noch eine Plasma-Wolke übrig. Und wehe man tritt mal wieder irgendeiner religiösen Gruppe auf den Schlips.
Du hast bei Stargate nicht aufgepasst. Stabile Wurmlöcher sind eine hübsche Waffe. Schubs ein Ende des Wurmlochs durch den Ereignishorizont eines Schwarzen Lochs und du zerlegst den Planeten am anderen Ende, denn er erleidet die ganzen lustigen relativistischen Effekte extremer Schwerkraft.Dann doch lieber Wurmlöcher. Wurmlöcher sind schön. Man kann das ganze Universum bereisen, und man ist gegen böse Absichten gefeit. Leider sind Wurmlöcher nur eine mathematische Spielerei![]()
Ich bezweifle irgendwie, dass ein Wurmloch in der Nähe einer starken Gravitationsquelle stabil bleiben kann. Jede Gravitationswelle eines schwarzen Loches wird den Raum wohl so umpflügen, dass so schmale Gebilde wie Wurmlöcher kollabieren.
Das ist aber eine Vermutung meinerseits.
Das ist aber eine Vermutung meinerseits.
sverebom
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Der Impulsantrieb erreicht auch relativitische Geschwindigkeiten. Bye, bye FöderationDaaron schrieb:Ich glaube, deshalb umgehen viele SciFi-Filme das Problem unbewusst und nennen ihre FTL-Antriebe eben Warp oder Hyperraum (Starwars, Stargate). Diese Hyperraum-Geschichten interagieren da meistens nicht mit dem Normalraum.
Dummerweise zerreisst es dir dabei das Wurmloch. Der räumliche Abstand zwischen den Wurmlochenden muss größer sein als der zeitliche Abstand. Das bedeutet, wenn zwischen den Wurmlochenden 100 Jahre liegen, muss der Abstand zwischen den Enden mindestens 100 Lichtjahre betragen. Bewegst du ein Wurmlochende aber in die Nähe eines Schwarzen Loches, vergeht durch die Zeitdiliatation die Zeit in der Nähe des schwarzen Loches deutlich langsamer als am anderen Wurmlochende. Der Zeitabstand zwischen den Wurmlochenden würde schlagartig größer als der räumliche Abstand werden und das Wurmloch würde durch eine Art "Rückkopplungseffekt" kollabieren. Das ist einer von vielen Punkten, die diese BBC-Dokumentation mit dem Namen "Stargate" nicht berücksichtigt hat.Du hast bei Stargate nicht aufgepasst. Stabile Wurmlöcher sind eine hübsche Waffe. Schubs ein Ende des Wurmlochs durch den Ereignishorizont eines Schwarzen Lochs und du zerlegst den Planeten am anderen Ende, denn er erleidet die ganzen lustigen relativistischen Effekte extremer Schwerkraft.
Das bedeutet auch, dass wir nicht in die Andromeda-Galaxie fliegen bzw. kein Ziel ansteuern könnten, das sich uns nähert, also blauverschorben ist, denn sobald wir ein Wurmlochende an einem solchen Ort "fixieren", nähern sich die Wurmlochenden an und das Wurmloch kollabiert.
Eine Wurmloch-Zivilisation muss daher auch nomadisch sein, denn die meisten Wurmloch-Verbindungen blieben nicht sehr lange stabil. Schon die relative Bewegung des Start- und Zielorts kann ein Wurmloch zum kollabieren bringen.
Fetter Fettsack
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Aufgrund der Gravitation des Zielortes?
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