Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?

Nein, aufgrund von Quanteneffekten (nach Matt Visser). Frag mich nicht. Ich hab es auch nur hier und da in den populär-wissenschaftlichen Publikatione gelesen. Ich selbst kann das nicht nachvollziehen und muss mich auf das verlassen, was klügere Köpfe ausgerechnet haben wollen.
 
Gut, danke dir.
 
stellt euch mal vor ein generationenschiff kommt an einem perfekten planeten an, und der ist schon von ausserirdischen besiedelt! ;D

das wäre eine sehr interessante situation :)
im besten fall würden beide hochkulturen ala starwars sich auf dem planeten vermischen und technologien austauschen und handel treiben. im schlimmsten fall würden sie mit gewalt versuchen die dominanz über den planeten zu erreichen. aber ich vermute, dass wenn eine gewisse anzahl von planeten um den heimatplaneten kollonialisiert wurde, ist der wert eines planeten nicht mehr so sonderlich hoch. man kann sich ja auch ein dutzend anderer planeten dafür holen, der "vorrat" im universum ist ja fast unerschöpflich... das lohnt vermutlich keinen krieg.
 
die kann man erlernen. das ist nur anfänglich ein problem. aber wer über generationen durchs weltall reist, der hat sicher auch ein paar jahre übrig, eine gemeinsame kommunikation zu finden, oder? ;)

und der wert eines technologie- und ideenaustausches dürfte den wert eines einzelnen planeten aus milliarden wohl deutlich übersteigen.
 
Kommt drauf an, was welche Seite zu bieten hat. Außerdem setzt du voraus, dass man einfach einmal so zum nächsten fliegt. Wenn man für sowas aber eine längere Zeitspanne braucht, dann halte ich es für nicht sehr wahrscheinlich, dass die Besucher (im Fall ihrer technologischen Überlegenheit) einfach so weiterziehen, zumal nach jetzigem Kenntnisstand habitable Planeten auch nicht etwas sind, dass in jedem Sonnensystem vorhanden ist.

Dementsprechend würde ich sogar soweit gehen zu sagen, dass gerade habitable Planeten wohl eines der wertvollsten Güter darstellt, die das Universum zu bieten hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wertvoll... zumindest in dem Sinne, dass man ganz sicher nicht weiterfliegt, wenn man einen erreicht hat.
20 Jahre Krieg mit n paar Aliens ist immer noch eine kleinerer Preis als noch einmal 500 Jahre mit der Blechdose weiter gurken. Wobei man hier echt sagen kann: da gibt es sicher eine zivilisierte Lösung. Außerdem: Wer 500 Jahre in der Blechdose gelebt hat, der braucht keinen Planeten als permanenten Lebensraum.
 
Also meinem (vielleicht begrenztem Verständnis nach) bietet ein Planet um einiges mehr an Lebensqualität als ein Raumschiff, sofern es nicht selber zumindest die Größe eines Planetoiden hat. Ich würde daher die Freiheit eines Planeten dem Raumschiff vorziehen.
 
Dass das "so 'ne Sache ist", haben wir ja schon durchgekaut. Die Reise kann schnell mehrere Generationen dauern. Damit dies funktionieren kann, muss das Schiff ein großes Maß an Lebensqualität bereit stellen. Was das im Einzelnen bedeutet, sei mal dahin gestellt. Gehen wir einfach davon aus, dass das Schiff alle Bedürfnisse befriedigen kann und die Reisenden nicht unkomfortabel leben. Nach mehreren, vielleicht vielen Generation werden sich die Reisenden vielleicht sogar biologisch an den Lebensraum angepasst. An dem Punkt wäre sogar eine Rückkehr zur Erde problematisch, allerdings auch nicht komplizierter als die Eroberung einer fremden Welt. In beiden Fällen ist zunächst eine biologische Anpassung an den Lebensraum, der sich so vom Schiff, an das man sich bereits angepasst hat, erforderlich.

Das größte Problem sind aber wohl die Distanzen. Es bräuchte schon viel Glück, wenn die nächste habitable Welt nur einige zehn Lichtjahre entfernt sein sollte. Eher werden es einige hundert, vielleicht sogar tausend Lichtjahre sein. Ich glaube nicht, dass man eine solche Distanz jemals in einem Rutsch wird überwinden können. Man wird andere Lösungen finden müssen, etwa künstliche Habitate auf ausreichend großen Gesteinsplaneten und künstliche Habitate im Raum. Viele kleine Schritte also, um ein paar Lichtjahre weiter zu kommen, bis man irgendwann eine zweite Erde erreicht. Und bei jedem Schritt stellt sich die Frage: Warum das Alles?
 
ich denke mal, das schiff müsste schon in einem desolaten zustand sein, dass eine generation, die nichts andere kennt so händeringend auf einen noch anzupassenden planeten will dass sie ihr leben dafür aufs spiel setzen...

wenn man über generationen durchs weltall reisen will, dann wird das schiff schon keine lebensfeindlich blechbüchse sein ;)
 
Es geht nicht um die Lebensfeindlichkeit. Es geht darum, dass so Dinge wie Neugier nicht einfach verschwinden, ebensowenig wie das Bedürfniss nach Entfaltungsmöglicheiten. All das kann ein Planet weit intensiver bieten als ein Raumschiff.

Und auch wenn Menschen ihr ganzes Leben lang in einer Stadt lebten, finden sie es oft sehr schön und angenehm, wenn sie plötzlich auch einmal aufs Land hinaus kommen/können. Ich denke nicht, dass man da die Möglichkeiten eines Planeten einfach links liegen lässt.
 
Es geht nicht unbedingt um "Möglichkeit".

Du hast ja sicherlich schon davon gehört, dass die größte Nebenwirkung des ganzen Sagrotan-Fimmels richtig schön fiese Allergien sind. Nirgendwo findest du mehr und lustigere Autoimmunerkrankungen als bei Kindern, deren Mütter wirklich jedes Spielzeug mit Desinfektionsmittel zukleistern.
So, jetzt denk das ganze mal Weite. Ein Raumschiff ist ein reichlich sauberer Ort. Wenn du schon Allergien entwickelst, nur weil du als Kind nie im Sandkasten in die Katzenköttel gegriffen hast, dann kannst du dir überlegen, was für lustige Defekte die 4. oder 5. Generation so eines Raumschiffes hat. Ein Immunsystem braucht Training, sonst geht es den Bach runter. Entweder es kriegt nix mehr auf die Reihe, oder es wendet sich aus Langeweile gegen harmlose Dinge.

Langer Rede kurzer Sinn: Die könnten nicht mal auf der Erde landen nach so langer Zeit, zumindest nicht ohne Schutzanzug. Fremde Planeten mit fremden Mikroorganismen etc. würden schon für einen kerngesunden und robusten Landarbeiter ein Problem darstellen. Für unsere Raumfahrer wäre so ein Planet schlicht und ergreifend das Todesurteil. 4-5 Generationen bis zur Anpassung kannste da mindestens rechnen.
 
Oder man nimmt ausreichend Dreck von der Erde mit und legt damit größere Biotope im Raumschiff an. Dann wäre das Training da, wobei sich natürlich die Frage stellt, ob das bei einem völlig neuen Planeten überhaupt irgendwas nützt. Dort könnten ja ganz andere Bakterienstrukturen für einen gefährlich werden.

Jedenfalls könnte man mit der Mitnahme von größeren Biotopen vielleicht die nötige Anpassungsdauer an einen neuen Planeten vermindern.
 
Sicher, nur musst du dafür die Schiffe wieder um einiges größer und komplexer bauen. Überleg mal, wie viel Fläche ein Zoo einnimmt... und in dem leben nur ein paar Dutzend Tierarten und das außerdem außerhalb ihres normalen Habitats. Menschen kannst du viel besser zusammenpferchen als das mit Tieren geht, zumindest wenn es den Tieren gut gehen soll.
 
Aber nicht auf Dauer, die Menschen brauchen bei so langen Distanzen auch Rückzugs- und Erholungsräume, sonst gibt es vermehrt Konflikte. Ich denke, dass solche Biotope bei derartig langen Reisen unweigerlich notwendig sind.

Dass die Schiffe groß und komplex werden müssen, ist mE ohnedies unvermeidbar, daher denke ich, dass dieses Mehr auch noch sinnvoll ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
denk mal an die rückzugsorte in städten wie tokyo. es muss kein gewaltiger zoo sein, der unmengen an pflanzlicher und tierischer nahrung für die tiere bedarf... ein park z. b. wäre nur einen bruchteil so aufwendig und resourcenintensiv.

man darf ja die logistischen probleme nicht außer acht lassen. es geht ja nicht nur um den platz für die zoo-tiere (die im gegensatz zur erde auch in deutlich größerer stückzahl vorhanden sein müssen zwecks fortpflanzung, austausch mit anderen zoos geht hier ja nicht), es hängt auch ein gewaltiger rattenschwanz bezüglich ernährung und medikamenten daran.
da sind wohl eher eine art "holodecks" geeignet.

zum thema alergien könnte man mit einer hohen bandbreite an impfungen das immunsystem gezielt schulen. damit wäre allerdings das immunsystem nicht mehr so anpassungsfähig, da alle abwehrkörper bereits auf krankheiten festgelegt sind. insgesamt passt sich der körper aber wohl auch an das leben auf dem schiff in künstlicher schwerkraft an.
es gibt also durchaus auch einniges, was die menschen in der geborgenheit ihres ihnen bekannten schiffes halten würde...
 
Eben, genau darum gehts. Wenn du erst einmal 3-4 Generationen kein Sonnenlicht mehr gesehen hast, dann bleibst du am besten auch gleich in deinem künstlichen Habitat. Es ist dann auch nicht mehr zweckmäßig, einen Planeten wirklich zu kolonisieren. Eher prügelst du dich mit evtl. vorhandenen Aliens um die Schürfrechte im nächstbesten Asteroidengürtel
 
Ich denke, das "Zooerlebnis" lässt sich bis dahin über Implantate direkt ins Gehirn übertragen, wie bei "Total Recall" oder "Virtuality". Letzteres ist übrigens ein netter Pilotfilm zu einer nie gedrehten Serie^^
 
Lübke schrieb:
da halte ich das holodeck der enterpreis schon für realistischer und interessanter ;)

Interessanter vielleicht, realistischer ist es aber definitiv nicht.

Schliesslich wird schon fleissig daran gearbeitet, Blinde mit Elektronik wieder sehend zu machen, was bisher zwar noch in den Kinderschuhen steckt, in 10 - 20 Jahren aber durchaus Standard sein könnte. Und schon hast du eine direkte Schnittstelle ins Gehirn, auch wenn man diese nur in Echtzeit ansteuern kann. Aber prinzipiell kann man auf diesen künstlichen Augen abspielen, was man möchte, quasi wie bei einem MP3-Player.
 
Zurück
Oben