Glas für 6D

Blende 9 ist für Astrofotografie schon okay beim Teleskopen. Iso 1600 bei ein paar hundert Sekunden Belichtungszeit mit Nachführung bei Deepsky sollten mit der 6D kein Problem sein :)
 
Blende F10 ist schon recht dunkel. Die Nachführung wird auch nie 100% genau laufen, sodass man diese "guiden" muss.

Hätte man eine zweite Kamera, so könnte man diese "huckepack" auf dem Teleskop (Stichwort Piggy Back) für schöne Übersichtsaufnahmen nehmen.
 
So, 6D und das 40er sind bestellt :)

Noch mals danke für euren Input :)
 
:daumen:
Bei der Anwendung siehst du ja ob dir die Brennweite gefällt und kannst gegebenenfalls ein Weitwinkel dazukaufen, jedoch halte ich persönlich die Blende 2.8 bei Weitwinkeln für die Mindestanforderung, wenn du darauf angewiesen bist möglichst viel Licht einzufangen und das Budget es zulässt.
 
Hallo Cool Master,
Von dem dir empfohlenen Teleskop würde ich Abstand nehmen. Die von dir verlinkten Aufnahmen zeigen im wesentlichen sehr große DeepSky-Objekte. Das ganze Thema definiert sich fast überhaupt nicht über die Brennweite sondern fast ausschließlich über die Belichtungszeit. 1500mm nachzuführen ist schon nicht ohne und eher was für kleinere Galaxien und planetarische Nebel, die gezeigten Gasnebel sind zwischen 200mm und 800mm zu fotografieren.

Mit ISO6400 und einigen Sekunden wird man diese Qualität nicht erreichen. Da sind Aufnahmereihen mit 10 Minuten notwendig und dann Gesamtbelichtungszeiten von mehreren Stunden. Das schafft man sinnvoll nur mit Autoguiding via Notebook und zweiter Nachführkamera. die Adaption der Kamera ist mittels passendem T-Ring kein Problem. Danach folgt noch das Stacken und bearbeiten des Bildes, da kann man noch vieles rausholen.

Du hast dir da mit Abstand das schwierigste Thema in der Fotografie ausgesucht. Da werden einige Folgekosten auf dich zu kommen, mit dem gezeigten Teleskop wird es aber nur Frust. Die Montierung ist ganz brauchbar, als Teleskop würde ich aber eher einen kleinen Refraktor mit 80mm Öffnung und um die 500mm Brennweite vorschlagen, das ist nicht ganz so kritisch. Und es gibt besseres als normale KB-DSLRs für die Astrofotografie: gekühlte CCD-Kameras die speziell für diese Aufgabe entwickelt wurden.

Das Thema ist so komplex, das kann man kaum in ein paar Sätzen abhandeln.

Viele Grüße,
Felix
 
@Skywatcher

Ja, dass Folgekosten auf mich zu kommen ist mir klar. Alleine schon die Objektive werden ein halbes vermögen kosten über die Jahre gesehen aber jedes Hobby ist teuer. Alleine meine Gitarren haben über die letzten 6 Jahre rund 4000 € gefressen.

Ich lass mich einfach mal nächstes Jahr von dem Teleskop überraschen. Immerhin kann ich es ja innerhalb von 14 Tagen zurück senden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Cool Master,
Ja, 14 Tage hat man. Wenn man nett nachfragt bekommt man sicher noch etwas mehr, die Sache ist ja extrem vom Wetter abhängig. Zum Rumspielen mit den Bildausschnitten ist "CCD Calculator" ganz gut: http://www.newastro.com/book_new/camera_app.php

Da sind einige Objekte drin und man kann man mit der brennweite schauen wie der Bildausschnit aussehe. Ansonsten erstmal viel Spaß mit der 6er :-)
 
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