Glasfaseranschluß kommt - grundlegende Ratschläge für die Verlegung im Haus, bitte.

Lupex

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Aloha!
Meine Freundin hat mich heute mit der Nachricht überrascht, dass sie am Haus ihrer Mutter/ihrer Werkstatt in wenigen Tagen ihren Glasfaseranschluß in den Keller gelegt bekommt. Was sie denn nun machen müsse??

Und das ist die Frage die ich auch nun an euch habe.
Habe grad nur ein kurzes Video der Telekom gesehen, die Leitung wird eingeblasen etc.
Leerrohr wird gefordert...
Das wird alles nicht so einfach.

Leerrohr aus dem Keller, durch die Wohnung der Mutter, in die Werkstatt, quasi zum gleichen Standort wo jetzt das DSL-Modem ist, puhh.
1. Frage: Kann man sowas überhaupt alleine verlegen? (Fragehintergrund: Kabel ist empfindlich weil Glas)

2. Ist das Leerrohr zwingend, weil es Schutz für das Kabel bietet?

3. Kann ein Leerrohr auch an/auf der Außenwand des Hauses verlegt werden? (Das müsste einfacher sein als durch alle Räume, ohne die Wänfde aufzustemmen)

4. Gibt es eine Längenbegrenzung des Kabels?

5. Erstmal letzte Frage: Meint ihr es macht Sinn & ist technisch zuverlässig umsetzbar das Modem nicht an seinem bisherigen Standort aufzustellen sondern am näherliegend in der Wohnung der Mutter und von dort aus dann via Kabel (Glasfaser?) oder (Mesh?)Wlan in ihre Werkstatt?

Sorry für diese umfassend uninformierten Fragen aber ich bin tatsächlich erst vor 15 Minuten mit dieser Thematik konfrontiert worden...
 
Lupex schrieb:
Was sie denn nun machen müsse??

Da wird doch am Ende ein z.B: Telekom Glasfaser Modem 2 direkt neben dem aktuellen DSL Endpunkt gesetzt.

Lupex schrieb:
1. Frage: Kann man sowas überhaupt alleine verlegen? (Fragehintergrund: Kabel ist empfindlich weil Glas)
Das macht einer Fachfirma.

Lupex schrieb:
4. Gibt es eine Längenbegrenzung des Kabels?

Ja. Wieviele km habt ihr zu Überbrücken?

Lupex schrieb:
5. Erstmal letzte Frage: Meint ihr es macht Sinn & ist technisch zuverlässig umsetzbar das Modem nicht an seinem bisherigen Standort aufzustellen

Was wurde denn unterschrieben? Erst kommt das Angebot, dann eine Ortsbegehung, dann eine Unterschrift u.s.w. Es ist ja nicht so das folgendes passiert:

Lupex schrieb:
Meine Freundin hat mich heute mit der Nachricht überrascht, dass sie am Haus ihrer Mutter/ihrer Werkstatt in wenigen Tagen ihren Glasfaseranschluß in den Keller gelegt bekommt

Niemand bekommt spontan Glasfaser. Da haste eigentlich eine "Vorwarnzeit" von Jahren in Deutschland zwischen deiner Unterschrift und bis sich jemand bemüht überhaupt ein Loch zu buddeln, etc.

btw aus dem "Telekom Glasfaser Modem 2" fällt normales Ethernet mit RJ45. Das kannst du auch per Switch weiterleiten. Aus Security Sicht ist das keine gute Idee.

Wenn ihr kein Glasfasermodem bekommt, dann habt ihr sicherlich eine Glasfaser-Fritzbox oder ähnliches im Vertrag vereinbart.

btw 2. nur weil da die Glasfaser liegt, kann es dennoch sein das es Jahre dauert bis die aktiv geschaltet wird :-)
 
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JumpingCat schrieb:
Niemand bekommt spontan Glasfaser. Da haste eigentlich eine "Vorwarnzeit" von Jahren in Deutschland zwischen deiner Unterschrift und bis sich jemand bemüht überhaupt ein Loch zu buddeln, etc
Ich kontere, Dezember unterschrieben und Februar Loch gebuddelt. Soweit mir bekannt, gab es hier bei den meisten keine Begehung vor Unterschrift.
 
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Also, ich muss auch erstmal meine Gedanken dazu ordnen...
Der Annahmepunkt für den Glasfaseranschluß im Haus wird, soweit ich weiß, im Keller sein.
Der Keller ist sehr klein und befindet sich außlöichlich unter der Küche der Wohneinheit der Mutter.

Von diesem Keller aus kann es entweder senkrecht nach oben in die Küche der Mutter gehen und von dort aus durch ungefähr 5 Räume zum bisherigen Standort des DSL-Modems. Und das alles "Auf-Putz" weil nirgendwo ein Leerrohr vorbereitet ist.

Apropos Leerrohr: Ist es ein bestimmtes Leerrohr dass verwendet werden muss?

Und: Es ist völlig utopisch für die Leerrohrverlegung alle Wände aufzustemmen. Eine Verlegung außerhalb des Hauses, also an der Außenwand (und dort dann Auf-Putz) erscheint viel praktikabeler
 
RedPanda05 schrieb:

Ja Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich werfe jetzt auch nicht mit dem Beispiel mit "2015 fangen wir und dann gibt es Glasfaser für alle im Ort" um mich. Die Personen in diesem Ort warten immernoch darauf.

Lupex schrieb:
Der Annahmepunkt für den Glasfaseranschluß im Haus wird, soweit ich weiß, im Keller sein.

Klar, abgeschlossen und indoor.

@Lupex: Ist da was unterschrieben worden? Einfach so wird Glasfaser nicht verlegt.
 
JumpingCat schrieb:
Das macht einer Fachfirma.
Das kommt drauf an, wie es bestellt wurde:

Wir haben letztes Jahr Glasfaser bekommen. Bei der Bestellung mussten wir auswählen, ob wir die Leitung vom Hausanschlusspunkt selbst in die Wohnung ziehen (Kostenerspranis), oder ob wir das den Techniker erledigen lassen.

Wir haben uns für die Eigenleistung entschieden, weil laut Hauseigentümer bereits Leerrohre vorhanden waren.
Die Verlegung an sich war dann allerdings nicht frei von Komplikationen. Die Leerrohre (die die bisherige Telefonleitung enthielten) hatten zu geringe Eckenradien, um die Galsfaserleitung problemlos hindurch zu schieben. Zusätztlich hat es die Riffelung des Rohrs erschwert.

Wir haben uns dann (zumsammen mit dem Eigentümer) entschieden, die alte Telefonleitung zu kappen, und haben die Glasfaser ans dann lose Ende geklebt und durch das Leerrohr gezogen.
 
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Also, Hausbegehung hat es nicht gegeben.
Die Aussage war, das macht dann der Techniker.
Neben der völligen Unberechenbarkeit des Installationsdatums, finde ich, passt das völlig ins Bild.

Die Vertragsunterlagen müssen wir uns nachher oder morgen anschauen.
Ichkann mir aber nicht vorstellen dass eine solche Verlegung innerhalb weniger Stunden vorgenommen werden kann
 
Also vom Erzählen her könnte jetzt auch ein Vertrag für einen neuen Kühlschrank unterschrieben worden sein oder schlimmer noch, für einen VDSL-Übergangstarif.
 
Die Erzählung passt absolut zu meiner Erfahrung mit EWE und ihrem Glasfaserausbau.
Bei Bestellung wurde zugesichert, dass es eine Begehung gibt und Installation am Wunschort.
2 Jahre später hieß es, dass nächste Woche Dienstag der Ausbau beginnt. Alles andere wird vor Ort besprochen.
Dienstags kommt der Subunternehmer-Trupp und reißt die Straße vor den 5 Häusern auf. Dann wird die Glasfaser im Keller installiert.
Wunschort war erster Stock. Laut Sub installieren sie nur 5 m im Umkreis ab Hauseinführung. 1m nach oben wird nicht gemacht.
Rücksprache mit EWE ergibt, dass sie früher den Wunschort installiert haben, vor 3 Monaten wurde dies geändert. Die Änderung würde dem Kunden nie mitgeteilt. Im Vertrag steht es natürlich nicht explizit drin.
Ich durfte dann selber noch die Glasfaser ins 1. Geschoss ziehen. Zum Glück ging es durch das Leerrohr und im Keller gab es Kabelkanäle.

Von daher kann man sich echt nur überraschen lassen.

Zu den Fragen: Glasfaser lässt sich alleine verlegen. Sofern du Kabelkanäle oder Leerrohr mit ausreichendem Biegeradius hast. Ich habe durch meine das komplette Glasfaserkabel inkl. Stecker bekommen.
Wenn du das nicht hast oder Stecker selber setzen musst, benötigst du deutlich mehr Werkzeug(als Tipp hier heise.de https://www.heise.de/ratgeber/Wie-S...g-fuer-unter-100-Euro-einsetzen-10381253.html).

2/3: Ja es empfiehlt sich ein Rohr. Woher ihr geht musst du selbst schauen bzw. mit dem Installateur.

4: Nicht wirklich, da bei Glasfaser Kilometer möglich sind.
5: Ich habe den Übergabepunkt in den Keller gesetzt bekommen und dann per Glasfaserkabel selbst in die Wohnung verlängert. Dort habe ich die alte TAE Dose dann gegen eine Glasfaserdose getauscht und dort die Fritzbox angeschlossen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, der Vertrag ist vor 1,5 Jahren unterzeichnet worden - bis vor wenigen Tagen war von deren Seite nichts zu hören (mein Vater wartet glaube ich schon seit mehr als 4 Jahren mit seinem unterschiebenen Vertrag).
Vor 1 Jahr kam ein Bautrupp und hat an der Straße gearbeitet und den Anschluß richtung Haus gelegt - mit denen konnte man aber nicht sprechen, außer man konnte Rumänisch
 
Lupex schrieb:
Leerrohr aus dem Keller, durch die Wohnung der Mutter, in die Werkstatt, quasi zum gleichen Standort wo jetzt das DSL-Modem ist, puhh.
1. Frage: Kann man sowas überhaupt alleine verlegen? (Fragehintergrund: Kabel ist empfindlich weil Glas)
Bei Telekom ist es eigentlich so, das die ersten 20m vom Techniker verlegt werden, sofern du den Kabelweg vorbereitet hast. Das Glasfaser-Innenkabel bietet dir gegenüber einem Kupferkabel / Netzwerkkabel übrigens den Vorteil, das es unempfindlicher und dünner ist :)
Lupex schrieb:
2. Ist das Leerrohr zwingend, weil es Schutz für das Kabel bietet?
Kannst auch Kabelkanal nehmen ;)
Lupex schrieb:
3. Kann ein Leerrohr auch an/auf der Außenwand des Hauses verlegt werden? (Das müsste einfacher sein als durch alle Räume, ohne die Wänfde aufzustemmen)
Kann es. Problem seh ich eher in den Hauseinführungen.
Lupex schrieb:
4. Gibt es eine Längenbegrenzung des Kabels?
Nein, eher eine Begrenzung deines persönlichen Geldbeutels :)
Lupex schrieb:
5. Erstmal letzte Frage: Meint ihr es macht Sinn & ist technisch zuverlässig umsetzbar das Modem nicht an seinem bisherigen Standort aufzustellen
Ja.
Lupex schrieb:
sondern am näherliegend in der Wohnung der Mutter und von dort aus dann via Kabel (Glasfaser?)
Vom Modem aus geht man normal mit Netzwerkkabel zum Router.
 
Für den Außenbereich Kabelkanal 30x15 mm reicht.
es gibt auch Gepanzertes Glasfaserkabel bis 50 m zu kaufen.
Verlegen vom Hausanschluß bis ONT (Glasfasermodem) oder Router kannst du selber machen.
 
Lupex schrieb:
eint ihr es macht Sinn & ist technisch zuverlässig umsetzbar das Modem nicht an seinem bisherigen Standort aufzustellen sondern am näherliegend in der Wohnung der Mutter und von dort aus dann via Kabel (Glasfaser?) oder (Mesh?)Wlan in ihre Werkstatt?
Jein. So oder so musst du ja mit einem Kabel zum Router Auch das Ethernetkabel müsste durch die gleichen Räume verlegt werden.
Aber natürlich kann man auch den Ort des Routers versetzen. Der sollte aber möglichst zentral und nicht durch irgendwas stark abgeschirmt aufgestellt werden. Wo bei euch der optimale Ort ist, können wir natürlich nicht wissen.

Was genau ist das denn für ein Haus?
Lupex schrieb:
Der Keller ist sehr klein und befindet sich außlöichlich unter der Küche der Wohneinheit der Mutter.
Klingt sehr komisch.
 
Lupex schrieb:
am Haus ihrer Mutter
Das wurde mir der Mutter bereits alles besprochen, die bohren nicht einfach an einer x beliebigen Stelle die Hauseinführung.
Außer das Haus ist gemietet, dann wurde das mit dem Eigentümer besprochen.
 
C00k1e schrieb:
Die Erzählung passt absolut zu meiner Erfahrung mit EWE und ihrem Glasfaserausbau.
Bei Bestellung wurde zugesichert, dass es eine Begehung gibt und Installation am Wunschort.
2 Jahre später hieß es, dass nächste Woche Dienstag der Ausbau beginnt. Alles andere wird vor Ort besprochen.
Dienstags kommt der Subunternehmer-Trupp und reißt die Straße vor den 5 Häusern auf. Dann wird die Glasfaser im Keller installiert.


kann ich so nicht bestaetigen lief alles glatt mit ewe
nur mit der Termin vergaben von heut auf morgen ist der trupp da zum leerrohr ziehen, naechster anruf die Techniker kommen heute wann sind sie zu hause?!
wie lange arbeiten die?
ja so bis 17 uhr
schaff ich nicht 18uhr ist realistisch
20uhr Techniker sind da

und zur dauer 6 Monate von Antrag bis aufschaltung
wobei ich fairer weise sagen muss, das EWE schon gut 1 jahr lang saemtlich strassen und fusswege aufgerissen hat, einige sogar 3 mal und am jeden hause aner strasse ein uebergabepunkt gelegt hat.
So fehlten nur die letzten meter zum Haus mit leerrohr , einblassen geht relativ zuegig
 
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