So ich hatte dieses Thema 2022 erstellt und muss es jetzt wieder vor holen, da es Bewegung gibt. Aber ganz anders als ich erwartet hätte.
Kurz zum Stand: In Falkensee soll ja der Ausbau von DNS:NET begonnen haben, aber nicht in meiner Nähe. Den Vorvertrag hatte ich vor gut 4 Jahren abgeschlossen, aber seitdem ist garnichts passiert hier. Andere scheinen ja schon in anderen Gegenden etwas bekommen zu haben.
Nun kam gestern bei mir eine E-Mail rein, scheinbar da ich mich früher mal für eine Info per Mail registriert hatte, sobald Glasfaser verfügbar wird.
Diese kam aber nun von der TELEKOM!
Ausgegraut ist dort meine genaue Adresse, also soll wohl tatsächlich genau hier nun doch von der Telekom Glasfaser ausgebaut werden. "Bedarfsgetrieben". Wie auch immer das zu verstehen ist.
Klicke ich auf den Link in der Mail, kommt auch ein Datum bzw. eine Zeitspanne:
Ab Anfang Juli 2026 also. Das ist ja bald. Vielleicht sollte ich nun schnell handeln und möglichst nicht erst 2028 dran zu sein?
Zu den Produkten:
Da steht nun, "Glasfaser ist bei Ihnen verfügbar". Ja also wohl noch nicht. Aber zumindest bald scheinbar. Was ich mich da Frage ist:
"Die Zustimmung für den Glasfaser-Ausbau an dieser Immobilie steht noch aus."
Was soll das nun wieder genau heißen? Von wessen Seite? Meinen die von mir als Eigentümer, da ich noch nicht beauftragt habe? Oder von der Stadt? Oder intern von der Telekom selbst? Ich mein, ich stimme gerne zu, wenn man mir sagt wie, wo, was und wann.
Aktuell bin ich noch bei Vodafone Kabel mit 1000Mbit/s, aber eben miesem Upload. Hier die Telekom Glasfaser-Tarife bei meinem Standort:
Für mich käme nur 1000/500 in Frage. Ich hoffe das wird dann auch mal noch erhöht zeitnah, weil die 1000 habe ich ja nun auch schon ewig bei Vodafone. Anderswo gibts wenigstens 2,5GBit/s bei Glasfaser.
Jetzt frage ich mich aber natürlich, was tun.
Ich habe ja irgendwie mal einen Vertrag oder Vorvertrag unterschrieben bei DNS:NET. Ewig warten bis die hier ausbauen oder zurücktreten oder ist der nach all der Zeit eh schon nichtig bei der nicht erbrachten Leistung? Ich muss das Stück Papier erst mal finden um mir das Kleingedruckte anschauen zu können. Aber vielleicht da ja jemand schon ähnliche Erfahrung gemacht.
Und welche Leitung wäre so gesehen "besser"? Nutzt Telekom APON oder GPON oder hat der eine gegenüber den anderen in Zukunft schnellere Tarif im Angebot?
Was ich auch gar nicht gelesen habe bisher: Wie sieht es mit den Kosten des Ausbaus aus, sind die bei der Telekom auch inklusive? Weil irgendwo stand noch, man könne wohl auch den Anschluss ohne Tarif buchen, aber das war nur ein Satz in einem FAQ. Nichts konkretes. Das machen die ja bestimmt auch nicht umsonst wenn man keinen Tarif direkt nimmt.
Also alles in allem fand ich es eigentlich als positive Nachricht, aber eben mit vielen Fragezeichen. Bauen dann am Ende beide oder nur einer von beiden oder im Zweifel doch wieder keiner?
Das kann ja eigentlich nicht so schwer sein mal konkrete Informationen zu geben wann wer wo was wirklich ausbaut.
Am Ende will ich doch einfach nur das schnellste Internet so bald wie möglich haben. Ich weiß dass es für einige Leute meckern auf hohem Niveau sein könnte, die kaum 100 Mbit/s haben bei sich. Aber wenn man als IT-Mensch seit glaube nun 12 Jahren oder so auf immer der gleichen Geschwindigkeit fest hängt und andere Regionen oder auch vor allem andere Länder schon auf 2.5, 4 oder 8 Gbits gehen, da fühlt man sich auch sehr zurück gelassen beim technischen Fortschritt. Aber vor allem stört mich seit je her der niedrige Uploadstream und das wäre mir am wichtigsten, auch mal ein Backup in die Cloud ziehen zu können ohne stundenlang zu warten.
Also gerne mal ein paar Infos von denen, die es wissen oder in der gleichen oder ähnlichen Situation sind. Würde mich freuen.
Wenn ich mich für einen entscheiden müsste, fände ich Telekom aber glaube doch angenehmer als DNS:NET, weil dort der Support bzw. die Kommunikation scheinbar sehr zu wünschen übrig lässt, was ich selbst als nur angehender Kunde schon öfters mitbekommen habe. Das ist nicht mehr zeitgemäß.