News Google und Back Market: ChromeOS Flex statt Elektroschrott für Notebooks

R4Z3R schrieb:
Nutzer wollen ein vernünftiges System und Google stellt das bereit.

Kein John Doe Endnutzer interessiert sich für ideologische Linux-Soße oder ob die Treiber open source sind. No one cares.
Yo, aber der John Doe Endnutzer ist eher ein 'ich kaufe bei Media Markt nen Laptop', als 'ich frickel auf meine alte Kiste ChromeOS'...
 
Mit dem Ende von Windows 10 stehen Millionen funktionsfähige Notebooks vor dem Aus, da sie kein Upgrade auf Windows 11 erhalten.
Als ob die unter ChromeOS auf Dauer Updates bekommen? Windows 10 wird für Normalnutzer eine Weile noch nutzbar bleiben, bis eben Treiber und Software nicht mehr ohne Tweaks zum Laufen gebracht werden können.
 
aid0nex schrieb:
Dann könnten die Händler aber auch direkt Lubuntu oder sonst irgendein leichtgewichtiges Linux drauf ziehen
Wo wir wieder beim Punkt usability sind. So gerne ich Linux mag, aber man kommt nicht zu 100% um das Terminal herum. Und genau das ist für diese Zielgruppe schon zu viel.

Mondgesang schrieb:
hust
prayhe schrieb:
geht es aber vor allem darum, dass Händler die Geräte beim refurbishen direkt mit dem OS ausstatten
 
prayhe schrieb:
Wo wir wieder beim Punkt usability sind. So gerne ich Linux mag, aber man kommt nicht zu 100% um das Terminal herum. Und genau das ist für diese Zielgruppe schon zu viel.

Mein Vater nutzt seit vielen Jahren Ubuntu und ist ein absoluter DAU.
Der hat noch nie eine Shell gebraucht. Der weiß noch nicht mal was das ist.
 
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@aid0nex Beim Mint auf dem Laptop meiner Mutter musste ich durchaus schon eingreifen via Shell. Wenn alles rund läuft kein Problem, aber wenn es doch mal wo hakt kommt man schwer drum herum.
 
prayhe schrieb:
aber man kommt nicht zu 100% um das Terminal herum
Also wo du doch schon die DAUs ansprichst, die nur ein bissl das Web browsen und hier und da eine Tabellendatei oder eine PDF erstellen und verschicken. Wozu genau braucht man das Terminal?

Nehmen wir mal eine Mainline Distro (Ubuntu 24.04LTS z.B.) mit aktivierten Drittanbietertreibern und Codecs mit einem Mainline Desktop wie KDE oder GNOME. Was genau willst du da im Terminal?
 
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Was nützt so ein OS wenn der Browser schon den wenigen RAM bei den (sehr) alten Kisten sprengt.

ChromeOS-Geräte enthalten jedoch einen Google-Sicherheitschip, über den geprüft wird, ob Hardware und Betriebssystem vertrauenswürdig sind. Da ChromeOS-Flex-Geräte keinen Google-Sicherheitschip enthalten, ist der verifizierte Bootvorgang von ChromeOS auf diesen Geräten nicht verfügbar. Zudem kann das BIOS und die UEFI-Firmware auf ChromeOS-Flex-Geräten nicht automatisch aktualisiert werden. Da ChromeOS-Flex-Geräte nicht zwingend ein Trusted Platform Module (TPM) besitzen, kann es zudem unter Umständen nicht über einen Verschlüsselungsschlüssel auf Hardwareebene geschützt werden.
Dann bietet es Sicherheitstechnisch nicht mehr an als bspw. Fedora an, das SecureBoot und SELinix (Sandboxing) standardmäßig hat.
Man könnte auch ein Fedora Atomic Derivat nehmen oder SecureBlue welche ähnlich Android die Updates kriegen. Da kann auch der unbedarfte benutzer wenig verbasteln.

Wie oben schon geschrieben wird der Browser das Hauptproblem sein, bei System mit 4GB RAM oder weniger.
 
@Mondgesang In der täglichen Nutzung in der Regel gar nicht. Geht eher um Anpassungen und Fehlerbehebungen. Versuch z.B. mal unter einem aktuellen GNOME die (am Trackpad meist absurd hohe) Scrollgeschwindigkeit anzupassen ohne Terminal. Oder wenn sich CUPS nach einem Update plötzlich anstellt und man nicht mehr Drucken kann. Alles so Painpoints, die ich schon bei entsprechenden "DAUs" erlebt habe.
 
prayhe schrieb:
Wo wir wieder beim Punkt usability sind. So gerne ich Linux mag, aber man kommt nicht zu 100% um das Terminal herum.
Ist vom Use Case abhängig. John Doe installiert sich über Discover die Flatpak Version von einem Office Paket, so einfach wie bei einem App Store am Smartphone und startet das oder den Browser und macht sonst eh nichts weltbewegendes am PC. So ein Nutzer wird sehr wahrscheinlich nie die Konsole vor sich sehen.
 
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@prayhe Das sind nun wirklich Problemfelder, wo auch in anderen OS gefrickelt werden müsste. Unter Win11 hat mein WiFi Stick massive Probleme gemacht, sodass ich im Netz etliche Treiber.exe ziehen und nach einander testen musste (etwas was unter Linux nie Probleme macht). Auch mein Drucker macht unter Windows 11 mit den speziellen Treibern und der ganzen Software Suite für Windows Probleme. Wird teilweise nicht erkannt, oder nach dem Scan hängt die Erstellung ewig. Dagegen ein uraltes MacOS High Sierra auf einem iMac von 2009 erkennt sofort, druckt, scannt alles pico bello. Unter Linux ebenfalls.

Wenn etwas im Argen ist muss man halt immer unter die Motorhaube. Da kommst du weder bei ChromeOS noch bei Windows, noch bei MacOS noch bei Linux davon.

Für den daily use ist das Terminal seit gut 15 Jahren nicht mehr notwendig.
Ergänzung ()

Kaito Kariheddo schrieb:
Ich hab mal gehört, man könnte auch einfach Linux auf einem alten Laptop installieren. Aber bin da kein Experte
Hab ich auch mal mit einem Ohr mitbekommen. Könnte reines Geschwurbel oder Gerüchteküche sein. Man weiß es nicht so genau.
 
@Mondgesang Ich habe nie behauptet, dass Windows in den Belangen besser ist ;) Eine ChromeOS ist am Ende des Tages einfach trotzdem wartungsärmer als eine klassische Linux Distro.
 
Wer amd hat darf auch mal steamos angucken, gibts noch anderes für Nvidia? für meinen Teil bleibts aktuelle bei w10 esu,, nach der Erfahrung dass w8 teils besser für zwei alte dx9 Rechner und die Laufzeit gewesen wäre. Android Desktop, Google dex , Ausflüge Richtung Samsung Workspace, bzw ipad sharing von Maus und Tastatur via handoff

Mein Panasonic Okösystem mag Apple aber noch besser MS, Samsung will auch gerne mit Apple, avchd ist halt generell noch so ein Ding
 
prayhe schrieb:
Eine ChromeOS ist am Ende des Tages einfach trotzdem wartungsärmer als eine klassische Linux Distro.
Wenn das ähnlich vorkonfiguriert und "geschützt" ist, wie zb SteamOS, sehe ich das nicht wirklich, dass es wartungsärmer ist. Dann muß man je nach Usecase nämlich das erstmal zurechtbiegen. Das war letztlich auch der Grund, warum ich SteamOS von meinem Deck verbannt habe.
Ebenso gibt es keine "klassische" Linux Distro. Es gibt zahlreiche Distros, die durchaus ihren Grund haben, warum sie Unterschiedlich sind. Am besten läuft man damit, dass man eben die Distro nimmt, die am besten zum eigenen Usecase passt. Das wird halt nicht immer ChromeOS Flex sein. ich behaupte sogar das wird eher selten ChromeOS Flex sein.
 
Habe ChromeOS noch nie benutzt, aber klingt nach einer guten Idee. Der Hintergrund ist natürlich nicht, dass Elektroschrott vermieden wird, sondern dass Leute Google-Dienste nutzen. Das ist auch völlig fine, da es für die Zielgruppe einfach keinen Unterschied macht.
 
Joah kann man machen oder für den DAU ne kurze Erklärung wie sie auf die alte Windows 10 Hardware Windows 11 installiert bekommen.
Hab ich bei einigen Geräten von bekannten gemacht selbst uralt Teile mit 4GB ram wo ich skeptisch war ob das überhaupt benutztbar ist.
Die bekannten waren zufrieden das sie ihr System ohne neu einrichten wieder weiter nutzen können und bekommen sogar Sicherheitsupdates bei 25H2.

Klar nach 2 Jahreb wenn 25H2 EOL ist muss man das nochmal machen aber gibt ne bebildete Anleitung notfalls können sie Nachfragen.

Finde ich viel einfacher für ein DAU Nutzer der einfach nur seine Emails, Word und im Internet surft.

KLar wäre jedes Linux besser, aber ich habe keine Lust bei jedes bisschen zu helfen zumal meine Linux Kenntnisse ziemlich schlecht sind. Und bei den Google Linux würden ja noch mehr Fragen kommen die ich nicht beantworten kann.
 
Bundesgerd schrieb:
Ich würde Linux jederzeit einem Google-Betriebssystem vorziehen.
Man muss sich zwar reinarbeiten, ist es aber schon aus Datenschutzgründen wert.
Das habe ich auch gedacht. Obwohl ich was Linux angeht erst ganz am Anfang bin.
Ergänzung ()

Niemals Cloud. Jedenfalls beim PC.
 
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