News GPU Turbo: Huawei erklärt seinen Gaming-Modus für Smartphones

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#1
Die von Huawei und HiSilicon entwickelte Software GPU Turbo für mehr FPS bei weniger Verbrauch beinhaltet ein ausgefeiltes KI-System, das jedes Spiel analysiert und sowohl den Grafikchip als auch die CPU und den RAM an dessen Eigenheiten anpasst. Dies geschieht über DVFS (Dynamic Voltage and Frequency Scaling).

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#2
Nvidia hat das auch auf den RTX Karten (Tensor Cores) Mal gespannt, ob sich das als Standard
etabliert, also neuronale Netzwerke als dedizierte oder integrierte Hardware im Gaming Bereich.
 

estros

Vice Admiral
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#3
Dass Spiele dafür angepasst werden müssen, lese ich aus dem Text jetzt nicht heraus. Vielleicht passt ihr die Zwischenüberschrift an. Wie ich es verstanden habe, muss Huawei die Games analysieren, um sie zu supporten.
 
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#4
Bezüglich Spieleleistung und Energiebedarf ist Golem ausführlicher

Zitat Golem:
Zumindest die bei Honor zu sehenden 60 Prozent mehr Performance bei 30 Prozent weniger Energiebedarf sind aber grober Unfug, denn hier vergleicht Huawei den Kirin 960 ohne GPU Turbo und den viel schnelleren Kirin 970 mit GPU Turbo. Bei der Vorstellung des neuen Kirin 980 nannte der Hersteller realistische Werte: Bei einem Vsync-bedingten 60-fps-Limit rechnet der Chip mit 59 Bildern pro Sekunde statt 58 fps einen Tick flotter, ohne GPU Turbo sind es aber rund 11 Prozent mehr Milliwatt pro Frame in PUBG Mobile.
Quelle: Klick mich hart
Zitat Ende
 
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#5
Auf gut Deutsch heißt das für mich, dass Huawei die Games aufwendig identifiziert und anschließend das mobile System - in dem Fall die Smartphones - per Software-Anweisung optimal auf das jeweilige Spiel anpasst, um bestmögliche Optimierung zu erreichen. Klingt für mich ein bisschen nach dem, was einem Geforce bewirbt, nur aufwendiger.
 
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#6
was würde bei einem game wie Mobile Legends, dass sie zur detaillierten Betrachtung genommen haben, gegen Frame Target Control sprechen? Beispielsweise könnte doch einfach mit 50FPS als hartes Limit gearbeitet werden. So lässt sich doch noch einfacher Energie sparen.
 
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#7
Nvidia hat das auch auf den RTX Karten (Tensor Cores) Mal gespannt, ob sich das als Standard
etabliert, also neuronale Netzwerke als dedizierte oder integrierte Hardware im Gaming Bereich.
Nvidias zeug hat aber nicht viel damit zu tun, bei Huawei wird im Vorfeld beobachtet, optimiert und dann an alle Smartphones geschickt. Nvidias Tensor Cores wären für den Optimierungsprozess eventuell nützlich.
 
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#9
[Ironie] (...) wenn eine RTX 2080 Ti Battlefield V mit Raytracing nicht mit 60 fps schafft, dann zumindest eine Huawei Smartphone im Gaming Mode!“ [/Ironie]

Schon skurril was für Blüten das Mobile Gaming so treibt. Game Mode heute, OC morgen?

Ich sehe schon OC Freaks die auf Gaming Messen ihre Smartphones mit Flüssigeis übertakten. :D

Aber die Entwicklung ist nur logisch, das Smartphone hat PC und Konsole als Gaming Plattform Nr. 1 abgelöst. Der Entwicklung muss man als Hersteller Rechnung tragen.

Ich bin für sowas (leider) zu alt.

Liebe Grüße
Sven
 
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#11
Also in Summe lese ich da:
Der tolle neue Shit wird auf 99% der Spiele gar nicht supported und beim verbleibenden Prozent muss man drauf warten bis das 3 Monate nach Launch analysiert wurde und nochmal 3 Monate bis man das passenden Update bekommt, sofern das Phone dann überhaupt noch Updates bekommt, was bei Android ja Lotto ist.

Klingt definitiv nach ner Totgeburt.
 

Pandora

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#12
In die Firmware, wie oft darf man denn dann mit Updates dieser presets rechnen ?
 

Cr4y

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#15
Bezüglich Spieleleistung und Energiebedarf ist Golem ausführlicher
Die Angabe "Stromverbrauch pro Frame" ist ja eh doof, wenn man 20% mehr Frames liefert. Für den Enkunden bedeutet das doch, ein HiSilicon verbraucht beim Spielen absolut gesehen genauso viel wie ein Snapdragon, man hat dabei halt mehr FPS. Klar ist das besser hinsichtlich Watt/Leistung, und damit kann man auch werben, aber für den Endkunden ändert sich ja nichts: Auf beiden SoCs ist der Akku dann in etwa genauso schnell leer.
 
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#17

sysrq

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#18
Also wie erwartet ein ziemlich nutzloses Feature welches letztendlich die Frequenz dynamisch anpasst mit 60fps Ziel. Dieses neurale Netzwerk, welches noch zusätzlich ausgeführt werden muss, verbrät am Ende wahrscheinlich mehr Energie als im Vergleich zu einem normalen Fps-Lock und DVFS eingespart werden kann. Dazu noch BS Performance Werte und die nötige Anpassung einzelner Spiele.
 
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#19
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