Grill/Barbecue Thread

Kenne die Würstchen nur vom sehen her aus dem Supermarktregel, deswegen die Nachfrage. Beim Metzger hab ichs hier auch noch nie bewusst gesehen.
Welchen Trick nutzt du, dass der Basilikum länger hält? :)
 
Da mein Basilikum diesen Sommer wächst wie blöd, hab ich schon einiges davon getrocknet, um es dann im Glas aufzubewahren und nach Bedarf in der Kräutermühle zu verarbeiten.
Einen Teil werde ich aber auch einfrieren, um auch im Winter frisches zu haben.
Die Blüten sind übrigens ebenfalls nicht nur eßbar, sondern sogar schmackhaft.

Oder meintest du, wie die Pflanze selbst länger hält? Das liegt einfach an meinem grünen Daumen. :cool_alt:
 
Ja, ich meinte letzteres, den grünen Daumen haben wohl weder ich, noch meine Freundin. Kann scheinbar nur gut mit nicht lebenden Dingen ;)
 
Basilikum ist eigentlich sehr pflegeleicht. Ausreichend großer Topf, normale Pflanzerde, nicht zu viel Wasser und keinesfalls Staunässe.
 
Versuche ich mal zu beherzigen, vielen Dank :)
 
@lord-of-fire Berner sind mit Speck umwickelt.



Meine Mitbewohnerin hatte letztes Jahr oder so auch mal Unmengen an Kräutern gepflanzt, die wie Unkraut wuchsen.
Eine gute Methode um die Dinger zu verarbeiten ist auch das klassische Pesto oder Chimichurri, wenn wir schon beim Grillen bleiben. Das hält inner Tupperdose im Kühlschrank auch ne ganze Weile und passt meinem Gaumen nach zu fast allen Grillfleisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt, eigentlich auch ne gute Idee. Und genug Material für Experimente in der Richtung ist aktuell vorhanden.
Aber ich nehm lieber Schraubgläser als Tupperdosen.
 
Zum Basilikum.
Ggf. einfrieren.

Basilikum abzupfen, waschen, trocken schleudern, kleinschneiden und mit Olivenöl vermengen. Dann einfrieren und man hat nach dem Auftauen wundervolles Basilikum.
 
Nein, aber ohne Öl nicht einfrieren, das wird sonst nix.

Noch was, wer, wie wir, viele Johannisbeeren hat -> Chutney:

  • 1 kg Johannisbeeren, rote
  • 250 g Schalotte(n)
  • 1 Zitrone(n), unbehandelt
  • 1 Orange(n), unbehandelt
  • 15 g Chilischote(n), grüne
  • 250 ml Essig, Honigessig oder milden Weißweinessig
  • 400 g Zucker
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Salz

Die Schalotten schälen und fein würfeln. Die Chili fein hacken.

Von der Zitrone und der Orange die Haut ganz dünn (ohne das Weiße!) abschälen und anschließend in sehr feine Streifen schneiden. Beide auspressen.

Die Johannisbeeren mit einer Gabel von den Rispen streifen.

Alle Zutaten in einen großen Topf geben und zum Kochen bringen. Dann die Hitze auf kleinste Stufe reduzieren und einkochen lassen. Dies dauert, je nach Flüssigkeit zwischen 1,5 und 2 Stunden.

Zwischendurch immer wieder umrühren. Am Schluss dabei bleiben und häufig rühren, da das Chutney andickt und die Gefahr besteht, dass es anbrennt.
 
Letztes Jahr hab ich ohne Öl eingefroren. Wurde zwar beim Auftauen etwas labberig, aber war trotzdem noch lecker. Also daß das nix wird, kann ich nicht bestätigen.
 
Kräuter kann man gut in Eiswürfelformen einfrieren. Einen schuss wasser drauf und dann eingefroren.

Kräuterbutter mache ich wenn die Kräuter im Garten so weit sind immer auf Vorrat und friere diese dann ein.
 
Ich mixe immer so Überbleibsel von Gemüse (Pastinaken, Karotten, Maggi-Kraut, usw.) und Kräutern (Beizkraut, Petersilie, Schnittlauch) und häcksle sie in kleine Stücke. Das Ergebnis packe ich dann in flach in eine Dose und friere das Ganze ein.

Wenn ich dann mal schnell eine Suppe brauche, dann breche ich mir da ein Stück runter und hab schon mein Suppengrün drinnen :)

Geht schnell und bringt auf jeden Fall einen Mehrwert bei Suppen.


Nur so am Rande:
Gestern habe ich mal S-Filet auf der Salzplanke gemacht. Ging aber nicht ganz so glatt wie ich das erhofft hatte. Zwar habe ich die Planke bei 260°C 20-25 min indirekt aufgeheizt, aber da hat das Fleisch mehr gekocht als gebraten. Vielleicht aber hätte ich nicht die ganze Planke mit Fleisch belegen sollen :(

Hab einfach die Fleischstücke noch kurz übers Feuer gehalten um ein paar dunkle Rostspuren zu erhalten. War lecker und der Salzgeschmack war irgendwie auch ander. Es ist eine Persische Salzplanke.
 
Kling lecker, also hattest du persisches Salz auf der Planke?
Könnte mir da auch Fisch vorstellen.
 
Nein, die Planke ist aus Salz-Gestein was immer etwas Salz abgibt. Die Methode kommt aber eher dem Hot Stone Cooking nahe. Eigentlich kenne ich die Dinger von Kühlplatten her. Sushi oder Salat.
 
Man da guckt man mal zwei Tage nicht hier rein :D

Bei mir gibts dieses Wochenende mal Surf und Turf.... Steak und Meeresfrüchte von der Plancha!
 
Finde ich auch :D aber liegt darin begründet, dass ich werder gern Fisch esse noch Meeresfrüchte überhaupt mag :freaky:
 
Also zuerst mal ist für mich Surf & Turf eher Steak mit einem Schalentier. Also nicht jegliche Meeresfrüchte oder Fisch.
Aber egal. Auch bei Fisch oder Muscheln oder so würde ich bei meiner Aussage bleiben.

Ein gutes Steak soll ja auch nicht mit zuvielen Gewürzen bombardiert werden. Etwas Salz etwas Pfeffer, denn der Eigengeschmack vom Fleisch ist ja das wahnsinnig tolle. Und dann isst man dazu Meeresfrüchte?

Und andersrum. Hummer/Schrimps etc.. das ist auch etwas echt leckeres.. und zudem echt teures. Den Geschmack dann wieder mit dem Steak übertünchen? Und gerade bestimmte Fische sind vom Geschmack her sehr zart und gehen gegen Fleisch komplett unter.

Lieber zwei Gänge.. aber nicht als einen.


Die Argumentation von wegen "das ist eine Dekadenz, hauptsache zwei teure Zutaten auf dem Teller"..
Das ist mir ziemlich egal.
 
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