Grill/Barbecue Thread

Malztrunk ist für mich so ein Begriff.. egal ob es stimmt oder nicht, ich halte das für überregulierten Mist.
Malzbier heißt es schon immer für mich, da ist es mir egal ob der Begriff "Bier" irreführend ist oder nicht.

Glaube lordoffire will darauf hinaus, dass Malzbier und alkoholfreies Bier nicht ganz komplett zu 100% alkoholfrei sind und das der minimale Alkoholgehalt bei Malzbier höher ist als bei alkoholfreiem Bier.
Mir ist das aber egal, da es ja nicht um den Alkohol geht. Biersauce und Bierteig gehen immer :D
 
Genau das ist mein Punkt.
Malzbier gilt gemeinhin als harmloses kindertaugliches Getränk. Ist es aber eben nicht.

Bei uns kommen keine alkoholischen Getränke mehr auf den Tisch und es wird nicht mehr mit solchen gekocht, seit wir ein Kind haben.
 
Naja, mit 16 schmeckt Bier auch noch nicht jedem, vielleicht solltest du einen zweiten Anlauf starten? ;)

Falafel schmeckt sehr gut in "Hasch", einer Art Teigtasche oder Wrap mit nem bisschen Grünzeug, deftig Gewürztem (Lamm?-)Fleisch und Falafel. Drüber kommt so ne Art Joghurt-Dressing. Gesundes Fast-Food, und echt lecker. Kommt aus dem Libanon. Eventuell ist da auch noch ne Sesampaste drin, bin mir nicht sicher.

Nachdem ich letztes Wochenende schon ziemlich geniales irisches Rinderfilet grillen durfte, kommt dieses Wochende Hüftsteak auf den Grill. Ich habe leider nicht die Möglichkeit, bei Bauern oder Schlachter/gutem Metzger um die Ecke zu kaufen, allerdings hat ein Kollege meines Vaters ziemlich gute Kontakte zu diversen Fleischliferanten und ab und zu bekommen wird dann echte Leckerbissen. Der Typ ist mittlerweile in Rente und "lebt" jetzt nur noch davon, Fisch und vor allem Rindfleisch ein- und zu verkaufen und hat auch Ahnung. Sowas ist in den großen Städten mittlerweile viel wert, wo doch kaum noch echte Metzgereien zu finden sind.
 
Na ja im Gegensatz zum Essen (ich esse quasi alles) bin ich bei Getränken sehr speziell.
Ich trinke kein Bier, habe noch nie Kaffee oder Wein getrunken (ich bin ein Nasenmensch und alleine der Geruch sagen mir dass, das nicht schmeckten kann), aber ok immerhin koche ich ab und an mit Wein.
Ich habe nichts gegen Alkohol aber ich finde den Geschmack von Alkohol, egal welcher Art, ganz widerlich, daher trinke ich wenn dann nur Cocktails bei denen man den Alkoholgeschmack quasi nicht hat. Wenn es der Barkeeper dann vermeintlich gut mit mir meinen will und viel Alk rein macht, schmeckts mir auch wieder nicht.
Aber es gibt ein Getränk, das liebe ich...Cola Zero :D
 
Hehe, so ist jeder anders. Trinke für mein leben gern Bier und Kaffee, am liebsten jeden Tag, wobei ich mir das bei dem Bier schenke, da zu viel bzw immer regelmäßig nicht so dolle ist. Man ist ja kein Student mehr oder geht noch zur Schule ;)
Bei der Hitze aber, nachm Sport, trink ich schon mal nen Alkfreies, was ich aber eher als Limo ansehe, nach leckerem Bier schmeckts halt einfach nicht.

Vorhin durch Zufall gesehen, bezüglich der Biergeschichte

Da haben se nen Trachtenverein aus der Region mit höchstem Pro-Kopf Bierkonsum (280l) verschiedene Biere testen lassen.

Da ists mir ein Rätsel, wie man ein Alkfreies nicht rausschmecken kann. Auch das Lieblingsbier nicht zu erkennen ist irgendwie seltsam.
Ich denke ich würde auch bei super vielen falsch liegen, aber beim Lieblingsbier, Alkfreiem und gerade bei Becks wäre ich mir sehr sicher.
Aber vielleicht liegt es ja auch an den Leuten, einfach ohne was zwischendurch gegen den Geschmack getrunken zu haben, das nächste runter kippen^^
 
Bei mir ist es auch so, Kaffee ja und viel, Bier sehr selten, eher nein.
Außer ein frisch gezapftes Köstritzer Schwarzbier, da kann ich kaum nein sagen. :)

@ c-mate, also auch eher die Mate als Getränk? :evillol:
 
Alkfreies rausschmecken sollte nu aber wirklich kein Prob sein. Das Zeug schmeckt doch nach Bayer Leverkusen, aber nicht nach Bier. Aber insgesamt geht der Trend halt zur süßlichen Standardplörre. Was die heute als Pils verkaufen, hätte man mir vor 40 Jahren nicht mal als Export andrehen können. Zuckerwasser ist das.
 
c-mate schrieb:
Ich habe mit 16 (also vor 31 Jahren) die einzigen drei Biere (Eichbaum Export) meines Lebens getrunken und seitdem nie wieder auch nur einen Schluck. Für mich ist der Geschmack von Bier ganz grauenhaft...

Dir ist klar dass sich der Geschmack mit dem Alter extrem verändert?
Mit 16 mochte ich auch keinen Wein, keinen würzigen Käse, keinen Rucola und was weiß ich alles und Spezi war mir lieber als Bier. Dazu kommt noch dass man bei gewissen Dingen erst auf den Geschmack kommen muss, ein "Anfänger" hat unabhängig vom Alter einen völlig anderen Geschmack als einer der seit 40 Jahren Wein trinkt weil einem die Feinheiten des Aromenspektrums erst durch Erfahrung fassbar werden.

Oder anders gesagt ich bin mir absolut sicher dass man anhand von 3 Bier mit 16 nicht beurteilen kann ob einem Bier generell schmeckt oder nicht - und anhand einer einzigen Sorte schon zweimal nicht, hätte ich in meinem Leben nur Öttinger getrunken würde ich auch denken Bier ist das selbe wie Spülwasser.
 
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Jace schrieb:
Es ist ein antrainierter Geschmack..

Kommt drauf an was genau du mit antrainiert meinst - wenn das heißt man muss etwas ekelhaftes nur oft genug trinken um es irgendwann aus Gewohnheit gut zu finden dann widerspreche ich dem, wenn es heißt man braucht für komplexe oder ungewohnte Geschmäcke eine gewisse Erfahrung um diese schätzen zu lernen dann ja.
 
Weder noch.. mehr so ein mittelding.
Auf gewisse Sachen/Geschmäcke ist der Körper gepolt und er dürstet von Natur aus danach.
Bei dem Bier ist es m.E. nicht so. Man muss den Körper also schon trainieren etwas gut zu finden, was er eigtl. nicht gut findet.
Würziger Käse ist da wieder was anderes, denn der Umami/salzige Geschmack fällt wieder in die ntaürlichen Vorlieben rein.

Ich mochte als Kind keine Kirschen und jetzt.. gehts... klar ändert sich der Geschmack eines Menschens. Angeblich alle 7 Jahre oder so. Bei Bier ist es aber nicht so. Glaube jemand der zum ersten mal mit 16 Bier trinkt ist da kaum anders als jemand der mit 40 zum ersten Mal Bier trinkt.
 
Kommt vielleicht drauf an, wann und welches Bier man zum ersten Mal trinkt.

Hab als Kind auch ab und an bei meinen Eltern mal probiert (sieht ja schön von der Farbe aus) und fand es immer furchtbar fies.

War aus irgendeinem Grund mit Ende 14 mit einem Eltern im Früh-Kölsch in Köln und hab nen 0,2 Stängchen Kölsch vom Fass bekommen. Milderes Bier geht ja fast nicht. Seit dem Tag an mag ich gerne Bier. Heutzutage trinke ich zwar ungern Kölsch, aber für mich war es wegen des super milden Geschmacks der Einstieg zum Biertrinken.

Beim Essen hab ich es immer noch, was ich als Kind nicht mochte, mag ich auch jetzt teilweise nicht wirklich. Einige Dinge gab es aus Zufall mal bzw hab ich sie mit Absicht wieder probiert. Natürlich gabs auch was, dass ich jetzt, im Gegensatz zu früher, mag, aber das ist eben die Minderheit.
 
Was ging früher nicht? Rosenkohl, Spinat, Leber. Heute geht das alles.
Ich bin auch durch diverse Reisen und das Kennenlernen anderer Kulturen viel offenen gegenüber dem Essen geworden, auch wenn ich nach wie vor die typische deutsche Küche mag.
 
Ich trinke seit 50 Jahren Bier und es schmeckt noch immer. Die Sorten haben sich in den Jahren aber immer wieder mal geändert. Allerdings gab es früher bei uns auch genau Pils und Export. Alt oder gar Weizen waren völlig unbekannt und gab es in keiner Kneipe.

​Ansonsten gehts mir wie Ledecker. Reisen durch Europa (beruflich und privat) und später auch in USA und Canada helfen einem bei der Entdeckung neuer Geschmäcker. Man würde ich mich ärgern, wenn ich in den USA kein Pastrami probiert hätte.
 
Eigentlich "mag" ich recht viel, verglichen mit dem, was ich so bei anderen höre, was die all nicht mögen. Aber zwischen "mögen" und auch essen, wenn man die Wahl zu was anderem hat, besteht ja noch mal ein Unterschied.

Früher gingen Spinat, Rosenkohl, Leber und alle anderen Innereien nicht, ebenso nicht Grünkohl, Kartoffelpüree, Muscheln, 90% aller Fischdinge, Pilze aller Art, Möhren Untereinander (Möhrenpüree mit Kartoffelpüree), Rukola (sofern es den früher schon gab :D). Hase mochte ich auch nicht. Auch gegrilltes was eher nicht mein Fall, was aber wohl eindeutig daran liegt, dass meine Eltern und alle anderen genauso Grillen wie hier die Eltern es tun :rolleyes:

Heutzutage "mag" ich von oben genannten Dingen dann den Rosenkohl einigermaßen (Sprütten), wobei ich den nur extrem selten esse. Bei Fisch ists nicht auch anders geworden, nur Thunfisch, Fischstäbchen und Backfisch, das ich ebenso schon als Kind mochte, mag ich immer noch. Lachs könnte ich auch essen im Gegensatz zu früher, finds aber echt nicht so lecker, das Gleiche gilt auch für nen Hasen.
Wenn irgendwo frische Champignons drin sind, kann ich das mittlerweile essen, ohne einen Kotzreiz zu bekommen (das hatte ich früher wegen dem Zusammenspiel aus Geschmack und Konsistenz aus der Dose) und somit dann bei allen Pilzen.

Alle anderen Tiere und Gemüse/Obstsachen, die mir gerade so einfallen, die ich bisher gegessen hab, mag ich hingegen oder kanns problemlos essen. 99% der Grillwürschten finde ich in der Regel auch so wenig lecker, dass ich freiwillig lieber nicht fleischhaltige Beilagen esse, als eben Würstchen.
Innereien und Muschen sind wohl primär Kopfsache würde ich tippen, sehe aber keine Sinn drin mich da über meinen Ekel hinwegzusetzen.

Esse halt nur noch das ,worauf ich Bock habe. Im Urlaub auf Kreta hab ich aus Zufall das Schnitzel bei nem anderen Gast gesehen (habs vorher da 2 Jahre lang nicht gegessen, weil ich dachte, das schmeckt eh nicht, weil paniertes Schnitzel ist da nicht oft genommen etc.) und dann auch probiert und die verbleibenden 6 Tage hab ich jeden Abend das Schnitzel gegessen, weli ichs so geil fand. Natürlich hatten wir die Speisekarte schon diverse Male rauf und runter mit den Dingen, die man sonst so mochte.

Bei uns am Niederrhein habs immer nur Pils und Diebels Alt, Pilssorten variieren, meist aber Bitburger, Warsteiner und Krombacher. Heutzutage bin ich nur noch seltener da, aber da gibts auch ein paar weitere ala Veltins, Becks und so.

Bin ein großer Fan der holländischen Küche, was wohl auch an der Nähe lag. Gibt so viele geile Sachen zum Frittieren :king:
 
Scheitel schrieb:
Bin ein großer Fan der holländischen Küche, was wohl auch an der Nähe lag. Gibt so viele geile Sachen zum Frittieren :king:

Die Holländer und ihre Liebe zum frittierten :D
Ist eigentlich schon mal jemand auf die Idee gekommen ne Wurst zu frittieren? :D

Ich meine, frittiertes Vanilleeis hab ich auch schon probiert
 
Jace schrieb:
Bei dem Bier ist es m.E. nicht so.

Oh doch, Bier ist ein perfektes Beispiel dafür - in jungen Jahren übertönen bitter, herb usw alles andere und umgekehrt wird süße viel schwächer wahrgenommen entsprechend können sich junge Leute erstmal eher mit einem Radler, Cola Weizen usw anfreunden. Wenn man älter wird empfindet man das automatisch anders da ist das Bier dann nicht mehr "nur bitter" und der (trockene) Wein nicht mehr "nur sauer" sondern man kann eben die ganze Bandbreite wahrnehmen und stellt dafür fest dass "zu süß" schnell andere Aromen überdeckt.
 
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Scheitel schrieb:
War aus irgendeinem Grund mit Ende 14 mit einem Eltern im Früh-Kölsch in Köln und hab nen 0,2 Stängchen Kölsch vom Fass bekommen. Milderes Bier geht ja fast nicht. Seit dem Tag an mag ich gerne Bier. Heutzutage trinke ich zwar ungern Kölsch, aber für mich war es wegen des super milden Geschmacks der Einstieg zum Biertrinken.

Mühlen-Kölsch, das ist noch sanfter, fast schon limonadig. Das (und Reissdorf) trinkt sogar meine Frau als Hardcore-Düsseldorferin.

Ich hätte nach deiner Herkunft (KLE/WES?) eher Alt vermutet aber das wäre je nach Bittergehalt wahrscheinlich abschreckend gewesed :)
 
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