GuideOS - Neu und ggfs. zum Mitmachen

Ich wollte es jetzt mal auf meine ext. Test-SSD installieren, was im ersten Versuch gar nicht funktioniert hat und dann ließ sich weder der Bootloader installieren, noch es von einer der anderen Installationen ins Bootmenü aufnehmen.

Dies ist ein Ausnahmefall: Nicht viele werden solche Konfigurationen nutzen.

So habe ich sie partitioniert:
Bash:
lw=/dev/sdX
sudo parted -s $lw mkpart extended  24GiB 116GiB
sudo parted -s $lw mkpart primary  116GiB 128GiB  # Artix-eSSD
sudo parted -s $lw mkpart primary  128GiB 100%    # HomeC
sudo parted -sa none $lw mkpart logical ntfs $((24*1024**2+16))kiB 48GiB  # NTFS
sudo parted -sa none $lw mkpart logical      $((48*1024**2+16))kiB 60GiB  # LMDE
sudo parted -sa none $lw mkpart logical      $((60*1024**2+16))kiB 72GiB  # GuideOS

0-SoS.png

Da eine USB-SSD, kann ich sie nur im BIOS-Modus zuverlässig an div. PCs booten und da u. a. Windows, muss es eine MBR-Partitionierung sein: Das, oder die Installation in einer erweiterten Partition wurde offenbar auch nicht (wie der offline-Modus - deshalb habe ich es diesmal online installiert) berücksichtigt. Bei anderen Distributionen hatte es damit aber noch keine Probleme gegeben.

Beim ersten Versuch hatte ich das vorher erstellte (s. o.) logische Laufwerk unformatiert gelassen und wollte sie durch den Installer formatieren mit xfs lassen. Die Installation brach dann aber ziemlich schnell mit dieser Fehlermeldung ab und das logische Lauferk war weg:

1-GOS-Log.Lw.png

Beim 2. Versuch hatte ich sie vorab auch schon mit xfs formatiert, aber es ließ sich Grub nicht installieren:

2-GOS-grub-fail.png

Also habe ich es ohne Bootloader installieren lassen und wollte es anschließend von LMDE in sein Grub-Menü mit aufnehmen lassen (das soll sowieso den Bootloader stellen: Selbst wenn der 1. oder 2. Versuch funktioniert hätte, hätte ich es anschließend wieder auf LMDE geändert):

3a-GOS-no-grub.png

Diesmal lief die Installation problemlos durch.

Anschließend habe ich LMDE gebootet und dort sudo update-grub durchgeführt, aber es hat GuideOS gar nicht gefunden.

Also habe ich es mit dem aktuelleren Grub (2.14-1 - LMDE hat 2.12-9 und einen ggfs. aktuelleren Backport gibt es nicht) von Artix versucht. Der fand GuideOS zwar, aber lieferte eine Fehlermeldung:
(das darüber, mit dem "dm-0", ist die verschlüsselte Home-Partition; die könnte sowieso nicht gebootet werden)

3b-GOS-Artix-grub.png

Cubic sagt mir nichts.

Dadurch kam es auch nicht ins Bootmenü:

3c-no-GOS.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Also die Holzhammermenthode:
  1. GuideOS in der VM installiert
  2. mit "rsync" auf die ext. SSD übertragen
  3. dann LMDE gebootet und sudo update-grub wird erfolgreich durchgeführt (da veraltet, erkennt es GuideOS allerdings als Debian):
    1-nGOS-Grub.png
  4. und booten lässt es sich dann auch:
    2-nGOS-Bootmenü.png
  5. Aber selbst frisch aktualisiert und mit beiden GOS-Tools im Autostart deaktiviert, bleibt es weiterhin offline bei jedem booten eine Minute hängen, bevor der Desktop erscheint:
    3-nGOS-offline.png
  6. Bei der Gelegenheit habe ich es übrigens auf btrfs+zstd:2 umkopiert, um diesen verfluchten @-Kram zu vermeiden (der einem leider bei jeder geläufigen Distribution aufgezwungen wird, wenn man es gleich auch btrfs installiert) und die Komprimierung zu nutzen (außerdem hatte ich Firefox, Thunderbird und LibreOffice deinstalliert, da ich das bei einer Testinstallation nicht brauche = unnötige Platzverschwendung):
    4-nGOS-btrfs.png
Fazit jedenfalls:

Die Probleme mit MBR/log.Lw liegen nicht an GuideOS an sich, sondern am Installer.
 
Hier wird ab ca. 14 Min. eine sehr fein einstellbare Anwendungsfirewall vorgestellt:

Linux-Firewall: GUFW und OpenSnitch (Linux-Guides)

Sowas kannte ich bisher nicht für Linux. *)

(OpenSnitch funktioniert übrigens auch ohne ufw)

Nachtrag

Ein nicht mehr ganz aktueller, aber noch informativer Artikel:
Mit OpenSnitch den Datenverkehr von Applikationen überwachen

Außerdem habe ich die Goolge-KI nach einer Grundkonfiguration gefragt, um mir das anfängliche rumgeklicke zu ersparen (an den eigenen Bedarf leicht anzupassen):
1. Die "Alles-Erlaubt" Regel für vertrauenswürdige Apps

Erstelle eine Datei namens /etc/opensnitchd/rules/system-trust.json. Diese deckt Trizen (Pacman), Opera, TV-Browser und QEMU ab.

{
"name": "trusted-apps-allow",
"enabled": true,
"action": "allow",
"duration": "always",
"operator": {
"type": "list",
"list": [
{ "type": "regexp", "operand": "process.path", "data": "^/usr/bin/opera$" },
{ "type": "regexp", "operand": "process.path", "data": "^/usr/bin/pacman$" },
{ "type": "regexp", "operand": "process.path", "data": "^/usr/bin/trizen$" },
{ "type": "regexp", "operand": "process.path", "data": "^/usr/bin/qemu-system-x86_64$" },
{ "type": "regexp", "operand": "process.path", "data": "./tvbrowser." }
]
}
}


2. DNS-Regel (Wichtig, damit alles flüssig läuft)

Damit die Namensauflösung nicht bei jeder neuen Domain nachfragt, erstelle /etc/opensnitchd/rules/allow-dns.json:

{
"name": "allow-dns-global",
"enabled": true,
"action": "allow",
"duration": "always",
"operator": {
"type": "simple",
"operand": "dest.port",
"data": "53"
}
}


3. Grundkonfiguration

Die Hauptkonfiguration liegt in /etc/opensnitchd/default_config.json. Hier kannst du das Standardverhalten festlegen, falls doch mal etwas Unbekanntes auftaucht:

{
"DefaultAction": "deny",
"DefaultDuration": "once",
"InterceptUnknown": true,
"LogLevel": 0
}

Hier kann man übrigens auf offene Ports scannen lassen:

Gibson Research Corporation - ShieldsUP!
(die Seite kenne ich schon seit über 20 Jahren und sie sieht noch genauso aus wie damals)

"stealth" ist übrigens überbewertet. Hauptsache es gibt keine offenen Ports:
  • geschlossen: Es wird geantwortet, dass er zu ist, wodurch der IP-Scanner weiß, dass dort was ist.
  • stealh: Es wird nicht geantwortet, wodurch der IP-Scanner auch weiß, dass dort was ist. - Ansonsten käme die Meldung, dass die IP-Adresse nicht vergeben ist.


*) Da ich seit 2010 kein Festnetz mehr habe und über Mobilfunk (zumindest bei allen Anbietern, die ich bisher hatte) eingehende Verbindungen nicht möglich sind, hatte ich schon bei Windows XP (bis 2015) keine Firewall genutzt und die integrierte deaktiviert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Btw: Ggfs. hat sich überschnitten, dass ich beim vorherigen Beitrag einen Artikel, eine Grundkonfiguration und eine Port-Scan-Möglichkeit nachgetragen habe.

Caramon2 schrieb:
Ein nicht mehr ganz aktueller, aber noch informativer Artikel: Mit OpenSnitch den Datenverkehr von Applikationen überwachen
U. a. steht dort "In den Archiven der gängigen Distributionen ist OpenSnitch noch nicht allzu weit verbreitet", was nicht mehr stimmt.

Es ist inzwischen normal aus den Debian-Paketquellen installierbar, wobei man bei GuideOS die empfohlenen Pakete manuell auswählen muss, um das GUI und eine eine zuverlässigere Arbeitsweise zu bekommen:

OpenSnitch_1.png

Alternativ kann man Synaptic so einstellen, dass es die Empfehlungen automatisch mit installiert (bei LinuxMint/LMDE die Standardeinstellung). Das kann aber, je nach Anwendung, auch viel unnötiges sein:

OpenSnitch_2.png

Das ist sozusagen die Wahl zwischen effizient und bequem. :)
 
Caramon2 schrieb:
Also habe ich es ohne Bootloader installieren lassen und wollte es anschließend von LMDE in sein Grub-Menü mit aufnehmen lassen (das soll sowieso den Bootloader stellen: Selbst wenn der 1. oder 2. Versuch funktioniert hätte, hätte ich es anschließend wieder auf LMDE geändert):
Caramon2 schrieb:
Anschließend habe ich LMDE gebootet und dort sudo update-grub durchgeführt, aber es hat GuideOS gar nicht gefunden.
Caramon2 schrieb:
Die Probleme mit MBR/log.Lw liegen nicht an GuideOS an sich, sondern am Installer.
Liegt nicht direkt am Installer. Das geht halt generell nicht. Er müsste da "zaubern". 😉
Im MBR/Legacy-Modus kann GRUB nicht von einer Logischen Partition gestartet werden.
Das funktioniert nur von einer Primären Partition (also vda1, vda2, vda3 & vda4).

Das GRUB in der Logischen Partition kann allerdings vom GRUB einer Primären Partition aufgerufen werden.
Quelle: https://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Installation/#Grub-in-einen-anderen-Ort-als-den-MBR-installieren

Dies hast du ja bereits über LMDE erfolgreich umgesetzt. 👍

Der Installer müsste als Erstes checken, auf welcher Primären Partition bereits GRUB vorhanden ist, dort dann "von außen" den Bootloader/Kernel von GuideOS verlinken/eintragen usw. - dies sollte aber der Nutzer entscheiden!
Theoretisch könnte es sogar möglich sein. Der Aufwand wäre natürlich hoch, dafür ein Script zu schreiben.
Es wären einige technische Hürden zu überwinden.

Ggf. käme auch die Nutzung einer GPT-Partitionierung in Frage, aber das wird Windows nicht unterstützen.
If the BIOS is setup to boot the disk in Legacy/mbr mode, installing GRUB2 on a GPT (GUID Partition Table) disk requires a dedicated BIOS boot partition with a recommended size of at least 1 MiB. This partition can be created via GParted or other partitioning tools, or via the command line. It must be identified with a bios_grub flag. The necessary GPT modules are automatically included during installation when GRUB 2 detects a GPT scheme.
Quelle: https://help.ubuntu.com/community/Grub2/Installing#BIOS.2FMBR_Notes

Caramon2 schrieb:
Aber selbst frisch aktualisiert und mit beiden GOS-Tools im Autostart deaktiviert, bleibt es weiterhin offline bei jedem booten eine Minute hängen, bevor der Desktop erscheint:
Ja, das ist so in den Einstellungen von GuideOS eingestellt. 60 Sekunden sind es derzeit für den Offline-Boot.

Caramon2 schrieb:
Cubic sagt mir nichts.
Das "Cubic" wurde mir bei meinem Versuch "GuideOS in VirtualBox zu installieren" auch als Fehlermeldung angezeigt. Der Custom Ubuntu ISO Creator wurde implementiert, was die Kompatibilität mit VBox verhindert.

https://github.com/PJ-Singh-001/Cubic
https://de.unixlinux.online/eu/1004009583.html
https://launchpad.net/~cubic-wizard
https://linux-de.com/?p=12797
 
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Tanzmusikus schrieb:
Liegt nicht direkt am Installer. Das geht halt generell nicht. Er müsste da "zaubern". 😉
Im MBR/Legacy-Modus kann GRUB nicht von einer Logischen Partition gestartet werden.
Das stimmt nicht: Bisher hat es immer funktioniert (LinuxMint, Zorin, LMDE, Artix, Commodore OS (MX-Linux-Installer) und maneull eben auch GuideOS): Das nutze ich schon seit vielen Jahren.

Tanzmusikus schrieb:
Das funktioniert nur von einer Primären Partition (also vda1, vda2, vda3 & vda4).
Das ist definitiv falsch.

Gerade dass sich Linux auch von einem logischen Laufwerk booten lässt, war mal einer der großen Vorteile davon, als es GPT noch nicht gab.

Tanzmusikus schrieb:
Das GRUB in der Logischen Partition kann allerdings vom GRUB einer Primären Partition aufgerufen werden.
Quelle: https://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Installation/#Grub-in-einen-anderen-Ort-als-den-MBR-installieren
Und das ist was vollkommen anderes: Dabei geht es überhaupt nicht darum, von wo man mit Grub booten kann, sondern wo sich Grub selbst (per sudo grub-install) installieren lässt.

Tanzmusikus schrieb:
Das "Cubic" wurde mir bei meinem Versuch "GuideOS in VirtualBox zu installieren" auch als Fehlermeldung angezeigt. Der Custom Ubuntu ISO Creator wurde implementiert, was die Kompatibilität mit VBox verhindert.
Das passt zu meiner Aussage (DN) vom zerbastelten Bastelprojekt.

Es gibt noch einige Kinderkrankheiten und je mehr GuideOS ausprobieren und die melden, um so schneller können sie behoben werden. - Es ist eben ein kleines Team, da kann nicht alles und jede Eventualität berücksichtigt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vorab: Der Cosmic-Desktop und Xfce lassen auch bei GuideOS nachinstallieren, so dass man es auch dort nutzen kann.

conf_t schrieb:
BTW ich nutze Windows, MACOS und Linux. Auch das so oft als eben solchen beschriebene MACOS ist eigentlich grauenhaft. Hat zwar Stärken, die Windows nicht hat, aber auch Schwächen, die man von Windows gar nicht erst kennt. Sage nur: Fenstermanagement aus der Hölle. Macos ist prima geeignete für Leute, die nicht Multitasking arbeiten - bei Kreativen durch aus der Fall.
Ich habe mich mit einem macOS 15 Nutzer über den Aktiv-Hinweis vom Cosmic-Desktop unterhalten. Dazu schrieb er:
Was mir manchmal fehlt, ist das Gegenteil: dass ein Fenster »ganz vorn« ist, OHNE den Fokus zu haben, damit ich in einem anderen Fenster im Hintergrund etwas daraus abschreiben bzw. Infos daraus verwerten kann. Es gab in grauer Vorzeit mal ein Add-on, mit dem man Fenster im Vordergrund halten konnte, aber das ist im Strudel der ständigen (und meist überflüssigen) Betriebssystem-Updates verschwunden.
Ich habe die Opera-KI gefragt und die schlug BetterTouchTool vor, aber mit dem Hinweis:
BTT erstellt quasi ein Live-Video des Zielfensters und zeigt dieses in einem eigenen BTT-Fenster an, das „oben schwimmen“ darf. Dies ermöglicht die Funktionalität bei aktivem SIP, kann aber zu leichten Verzögerungen oder Einschränkungen bei der direkten Interaktion (z. B. Tippen im schwebenden Fenster) führen.
Ich schickte das dem Bekannten und schrieb dazu:
Wäre das einfach eine Funktion des Apple-Fenstermanagers, würde dieser Aufwand unnötig sein.
Seine Antwort:
Das Eigentümliche ist, dass Apple Notes diese Funktion HAT: Man kann eine Notiz als einzelnes Fenster öffnen und dann durch Anklicken der Menüoption Fenster/Oben behalten in den »schwebenden Zustand« versetzen.
Woraufhin ich folgende Unterhaltung diesmal mit der Googe-KI führte: s. Anhang
(per Seite als PDF speichern vom Android-Opera: leider wurden meine längeren Fragen ungefragt gekürzt - ich hasse solche Automatismen…)

Die Bezeichnung Workflow-Diktatur hat mir gefallen und passt meiner Meinung auch gut zu Windows, da man auch dort vieles ungefragt und oft alternativlos aufgedrängt bekommt.
 

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Bei Cinnamon kann man einzelne Anwendungsfenster immer im Vordergrund halten.
Rechtsklick auf die Titelleiste, Immer im Vordergrund.
 
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Xfce kann zusätzlich immer im Hintergrund. Dort hat man also sogar drei Ebenen. - Das brauche ich zwar nur selten, aber wenn, dann ist es schön es zu haben.

Das frei in freier Software kommt von Freiheit (!= Workflow-Diktatur <- mein neues Lieblingswort :)).
 
In welchem Kontext nutzt ihr denn „Fenster immer im Vordergrund“ halten? Der Sinn hat sich für mich noch nicht so richtig erschlossen.
Was Fenstermanagment betrifft, vermisse ich den Stagemanager von macOS ziemlich oft.
 
So hat jeder Desktop sein Konzept. Ich meine, nichts geht über TWM...
Der Stagemanager schaut auch spannend aus - so als... Aufsatz, um den Desktop zu fixen.

Ganz allgemein verstehe ich die Obsession für den Schreibtisch nicht! Und die Obsession, Fenster hin und her zu zuckeln - vergrößern, verkleinern. Ich kauf mir doch kein großen Monitor, bloß um davon nur 60-80% zu nutzen?
 
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sedot schrieb:
In welchem Kontext nutzt ihr denn „Fenster immer im Vordergrund“ halten?
Wenn ein Video im kleinen Fenster nebenbei läuft, wird das bei mir automatisch so gehandhabt.
 
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Anbei ein Beispiel für drei Fensterebenen:
(inaktive Fenster lasse ich zur besseren Erkennung (dass sie inaktiv sind und ggfs. auch von dem, was darunter liegt - z. B. Fortschrittsbalken vom Videoencoding) inzwischen mit 13% Transparenz anzeigen)
  • links habe ich den Broswer (fokussiert) mit einem YouTubo-Kanal, von dem ich schon einige Videos habe
  • rechts prüfe ich, ob ich ein Video schon habe (immer im Hintergrund, damit es sich nicht vor die anderen setzt)
  • mit dem Systemmonitor kontrolliere ich den Traffic und die Übertragungsrate, da ich nur Mobilfunk habe und die u. U. sehr schlecht sein kann
  • und ihm Terminalfenster habe ich meine "yt-dlp"-Befehlzeile (aus Traffic- und Zeitgründen max 720p30), in das ich neue Videos einfach der Reihe nach ziehen kann (der Link wird dann dort eingefügt): Das muss natürlich immer im Vordergrund sein, weil ich sicher sein muss, dass die Links kein "&" enthalten, was das Terminal als Steuerzeichen interpretiert würde.
Das ist nur eine provisorisch nachgestellte Situation: In der Art nutze ich die drei Fensterebenen zwar, aber nicht bei YouTube, da ich gesehene Videos lösche, also gar nicht finden könnte.

Alle dort offenen Fenster haben ihre Standardbreite, in denen ich sie auch normal nutze. - Z. B. ein breiteres Browserfenster finde ich bekloppt, da viele Seiten dann den Text mit voller Breite anzeigen, was ich ziemlich unergonomisch finde. - CB macht das zwar nicht, aber dort liegt das dann eben bracht, was ich erst recht blödsinnig finde (stattdessen ist bei mir rechts der Dateimanager, aus dem ich jetzt den bearbeiteten Screenshot ziehe):

cb.png

"Immer im Vordergrund" nutze ich ständig: Ein GUI ohne diese Funktion wäre für mich ein no-go.

Z. B. lasse ich den TV-Broser der besseren Übersichtlichkeit wegen maximiert öffnen und wenn ich über Nacht mehrere DVB-Aufnahmen hatte, öffne ich den Editor immer im Vordergrund, um vom TV-Browser die Titel darin übertragen zu können, ohne ihn immer wieder erst nach vorne holen zu müssen.
 

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Danke Euch.

Meta.Morph schrieb:
Ich kauf mir doch kein großen Monitor, bloß um davon nur 60-80% zu nutzen?
Ist bei mobilen Geräten etwas anders, oder wenn weniger Bildschirmfläche (für sinnvolles Tiling) vorhanden ist. 😉
 
sedot schrieb:
Was Fenstermanagment betrifft, vermisse ich den Stagemanager von macOS ziemlich oft.
Das könnte mir evtl. auch gefallen. :)

Aber meistens arbeite ich mit mehren Fenstern, teils überlappend, damit ich gleich drauf zugreifen und beliebig wechseln kann, da wäre StaMa (in SM wollte ich es nicht abkürzen) eher hinderlich. Aber man kann es ja beliebig zu-/abschalten.

Der Jean von Linux-Guides war dagegen von i3 angetan und nutzt es immer noch: i3 Fenstermanager - Meine Erfahrungen und Tutorial

Link und Link-Text hatte ich übrigens per markieren und MMB-Klick übertragen (als weiteres Beispiel, wie ich mit mehreren Fenstern arbeite):

cb-link.png

Screenshots lasse ich übrigens direkt in der RAM-Disk als PNG mit der aktuellen Zeit speichern:

[Druck] für den ganzen Bildschirm: xfce4-screenshooter -fs /tmp/ramdisk/Shot_$(date +%s).png

[Umschalt]+[Druck] (wegen Einhand-Bedienung) für das aktive Fenster: xfce4-screenshooter -ws /tmp/ramdisk/Shot_$(date +%s).png

Beides als Skripte, die ich per Tastenverknüpfung aufrufe.

Und für besonderes (zeitgesteuert, mit Mauszeiger) starte ich per [Strg]+[Druck] das Tool selbst:

screenshot.png
 
Caramon2 schrieb:
Aber meistens arbeite ich mit mehren Fenstern, teils überlappend, damit ich gleich drauf zugreifen und beliebig wechseln kann, da wäre StaMa (in SM wollte ich es nicht abkürzen) eher hinderlich.
Mehr als vier Fenster habe ich selten offen.
So sieht es gerade bei mir aus, ist zwar iPadOS, macOS ist allerdings nicht ganz anders.

IMG_3145.jpeg

Mit Xfce wären die Fenster links jetzt entweder irgendwie sortiert oder zum Teil in der Taskleiste. TWMs sind nicht meins. Cosmic spricht mich eher an, dem gebe ich noch etwas Zeit bevor ich es mir wieder anschaue.
 
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sedot schrieb:
Cosmic spricht mich eher an, dem gebe ich noch etwas Zeit bevor ich es mir wieder anschaue.
Hat zwar noch Macken, scheint aber schon rel. brauchbar zu sein: Cosmic 1.0.8 - fosstopia

Die dort angesprochene, mit dem Aktiv-Hinweis vergleichbare Funktion von Windows 11 soll so aktiviert werden (ich hatte ihn gefragt):

Einstellungen -> Personalisierung -> Farben -> “Akzentfarbe in Titelleisten und Fensterrahmen anzeigen”

Btw (hatte sich beim nachfragen ergeben):

Karl Klammer gibt es inzwischen (u. a.) als Debian-Paket und für Apple Silicon: https://felixrieseberg.github.io/clippy/

Ziemlich rudimentär, aber eine einfache Lösung, um schnell mal lokale LMMs zu testen. - Nach dem laden jedes Sprachmoduls musste ich Clippy erst kurz beenden, damit es erkannt wird.
 
Caramon2 schrieb:
-- Vollzitat entfernt --

Karl Klammer als lokales LLM-Frontend ist die ungeplante Pointe des Jahrzehnts: erst von Microsoft als nerviges Relikt begraben, jetzt als Open-Source-Wrapper für KI-Modelle wiedergeboren. Dass man ihn nach jedem Modellwechsel neu starten muss passt eigentlich zur alten Windows-Tradition.
 
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sedot schrieb:
Mit Xfce wären die Fenster links jetzt entweder irgendwie sortiert oder zum Teil in der Taskleiste.
"Etwas" flexibler ist Xfce schon. :)

Neulich hatte ich zufällig einen Screenshot noch mit meiner dezentralne Taskleite gefunden (s. Anhang) und dazu eine Mail geschrieben:


Ursprünglich hatte ich die Idee zu dieser Aufteilung, weil es einfacher für meinen Vater war:

- links unten: starten (ganz unten das Startmenü - darüber bei meinem Vater nur v.u.n.o.: Chrome für surfen und mailen, LO-Writer um Briefe zu schreiben, Dateimanager um lokale Fotos ansehen zu können)

- rechts unten: beenden und wie vorher von Windows gewohnt die Uhr (+ für mich oben v.o.n.u.: CPU-Last, RAM-Belegung, Swap und Uptime)
Statt Reboot hatte mein Vater ein WindowsXP-Icon: Damit hat er sozusagen Linux beendet und Windows XP gestartet (tatsächlich es im Vollbild in der VM gebootet, aber das konnte ich ihm nicht erklären), weil er es für seinen Scanner (Lide 70) brauchte: Er hatte ihn ausschließlich per Kopieren-Knopf am Scanner genutzt. - Also Drucker einschalten XP starten,, warten bis der Scanner initialisiert wurde, Knopf drücken, warten bis die Kopie fertig war und XP "ausschalten".

- unten zentriert: die Taskleiste (automatisch ausgeblendet, weil mein Vater Multitasking nicht verstand, aber auch bei mir, da sie mich beim betrachten des jeweiligen Hintergrundbildes gestört hat: Ich hatte mit der Zeit ca. 350 Hintergrundbilder gesammelt, die ich beim starten in zufälliger Reihenfolge wechseln ließ und zum entspannen gerne ansah)

Desktop-Icons habe ich nicht anzeigen lassen, da ihn die eher irritierten. Er hat auch lieber das jeweilige Hintergrundbild angesehen (die gleichen Bilder und Einstellungen wie bei mir).


Mein Vater hatte einen 19" 1280*1024 TFT, ich einen 22" 1680*1050. - Später mit dem 24" FullHD waren mit links und rechts zu weit auseinander (ich kam mir vor wie beim Tennis an der Seitenlinie), so dass ich es wieder zu einem Dock unten zentriert zusammen gefügt habe, wie ich es früher schon bei Windows XP (per EvilDesk) hatte.

Bis auf den 3D Effekt könnte ich die Fensterknöpfe auch groß an der Seite wie bei StaMa anzeigen lassen. Oder an jeder beliebigen anderen Stelle, auch irgendwo mitten auf dem Bildschirm (wozu auch immer das gut sein soll…).
Ergänzung ()

Elan1338 schrieb:
Dass man ihn nach jedem Modellwechsel neu starten muss passt eigentlich zur alten Windows-Tradition.
"Sie haben den Mauszeiger bewegt. Bitte starten sie das System neu, um diese Änderung zu übernehmen." :)
 

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Caramon2 schrieb:
"Etwas" flexibler ist Xfce schon.
Hätte genauer Xfwm beschreiben sollen um Missverständnisse zu vermeiden. Xfwm kann maximal zwei Spalten/Zeilen (Fenster-)Layout pro Arbeitsfläche, mehr wirds nicht. Was natürlich auch ausreichen kann.
In Kombination mit Wayfire finde ich Xfce deutlich flexibler und auch angenehmer. Ist natürlich individuelles empfinden.

Bin gespannt wie der eigene Wayland-WM (xfwl4) wird.
 
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