Sammelthread Handwerker - Forum

Das Problem ist dann aber eher, das wenn sich nachher doch noch Teile loesen sollten, kann das je nach Tapete die dann wieder draufkommt, schnell sichtbar werden.
Eine glatte Vliesstapete verzeiht einen unsauberen Untergrund nicht. Wenn dann Licht seitlich einfaellt, sieht man unebenheiten echt schnell.

Wir haben deswegen auch schonmal Handwerker wieder einbestellt, die beim Abschleifen der Wand offensichtlich viele Stellen uebersehen haben, was man dann auf der tapezierten Wand deutlich sehen konnte.
Die durften zwei Waende komplett neu machen.

Der Aufwand eine ganze Wand duenn einzuspachteln und dann glattzuschleifen sollte aber auch nicht unterschaetzt werden.
Insgesamt eine bescheidene Situation, wenn die Rigipsplatten nicht grundiert worden sind.

Deswegen auch nochmal explizit die Empfehlung: Vor dem Neutapezieren den Untergrund grundieren. Auch wenn ihr selber nie wieder tapezieren wollt, die naechsten die es tun werden es danken.
Ergänzung ()

knoxxi schrieb:
Ich schleife es einfach von der Wand
Danach hatte ich gegooglet und dann die Sanier.de Webseite gefunden.
Ich halte das fuer eine Moeglichkeit, braucht aber Feinfuehligkeit, das richtige Equipment (Den Atemschutz nicht vergessen) und macht verdammt viel Dreck.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: knoxxi
Das war auch mehr als Scherz gemeint, denn das Vermögen das ich in Schleifpapier ausgebe, kann ich auch in neuen Rigips investieren. 😄
 
@knoxxi
Probiere es doch erst einmal mit den klassischen Methoden zur Tapetenablösung!
Vielleicht hat der Vorbesitzer es ordentlich gemacht/machen lassen und der Untergrund ist "wie empfohlen" grundiert worden? Dann kann sich nämlich die Tapete trotz Gipskartonplatte auch ganz gut ablösen lassen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: knoxxi
einfach ein Hand-E-Hobel :D
 
ThomasK_7 schrieb:
Vielleicht hat der Vorbesitzer es ordentlich gemacht/machen lassen und der Untergrund ist "wie empfohlen" grundiert worden?
Der Vorbesitzer sind die Eltern meiner Frau, ihr Vater ist tot und ihre Mutter weiß wie immer von nüschts was.
Und so viele „Aha 🤨-Momente“ wir schon hatten, wenn Dinge renoviert wurden, dann kann es komplett ausgeschlossen werden, das die Rigips vorher behandelt wurde.
Denn wer Stromkabel diagonal und in Schleife in Decken verlegt, macht sich sicherlich nicht solche Mühen.
 
knoxxi schrieb:
Wer hat Erfahrung mit diesen Martyrium?
Kann einfacher sein als du denkst, nur die ganzen Holzreste von der Wand zu bekommen ist großer Müll.

knoxxi schrieb:
Ich schleife es einfach von der Wand
Genau das wäre mein Vorschlag, allerdings erst nachdem die Tapete grob weg ist. Technisch gesehen wird dir das aber hier alles erklärt. Einritzen, einnässen, abschrubben, ersteres und letzteres geht scheinbar sogar mit einem Gerät.


EDIT: Leihe es dir einfach mal für ein paar Tage, hatte ich letztens mit einem 1000€ Scanner auch übers Internet gemacht.
1781702592601.png

https://pft-profi.de/products/mietmaschine-innoxat-powerschleifer-5150-kabelgebunden
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: knoxxi
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: knoxxi
xexex schrieb:
Für die Zukunft dann auf (teure) Vielstapeten oder Malervlies ausweichen, das hat man in 10 Minuten von der Wand runter.
Wir verwenden nur Vliestapete, nur dieses Kunstwerk ist seit 1975 an der Wand. Da war die Ausgangslage mit Vliestapete eher so mittel. :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: xexex
Was haltet ihr von dem Bau einer Außenküche aus Holz:

Unterkonstruktion aus KVH Fichte 40x60, Verkleidung aus Lärche oder Douglasie. Trägerplatte mit 1,5 oder 2mm V2A Edelstahl. Unterkonstruktion wird mit Wetterschutz behandelt und auf nivellierbare Füße gestellt (um die Schränke in Waage zu bringen und zum Feuchteschutz).

Gute Option oder rottet mir das kurzfristig weg ?
 
knoxxi schrieb:
Der Wohnzimmer hat halt 50m2 und damit wird die Aktion des neu tapezieren „nur“ unerheblich teurer 😄

Was spricht gegen einfach übertapezieren? Bevor ich mir so einen Aufwand mit dem Rigips mache und möglicherweise noch ein Sparschwein schlachten muss.
(Zumindest wenn wieder eine Rauhfaser rauf soll. Bei glatter Tapete auf Rauhfaser ist's blöd. Aber ein Meter Testtapezierung ist schnell gemacht)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ich habe folgendes Problem. Ich musste umziehen in ein kleines "Häuschen" bzw. Mietwohnung. Der Vermieter ist sehr nett und man kann mit ihm reden. Die Türe die drin war, war schon alt und verzogen so haben wir uns geeinigt das eine neue Türe eingebaut wird.

Nun sollte das ganze so günstig wie möglich sein und ein Bekannter vom Vermieter baut die Türe ein. Der Handwerker ist ebenfalls nett und alles aber ob die Türe da so eingebaut werden sollte kann ich nicht beurteilen, möchte hier also nachfragen. Ich scheue mich nicht selbst Hand anzulegen.

Mein Problem ist die Isolierung zum Mauerwerk, bzw. die Wärmebrücke die sich wohl unter der Fußstaffel ergeben wird.
Bei Ausbau der alten Türe ist recht viel Mauerwerk mitgekommen, wodurch auf der rechten Seite kaum Fleisch vorhanden ist die Türe fest zu schrauben. Dazu wurden 25cm Schrauben mit Dübel gekauft - aber noch nicht eingesetzt. Denn, die Türe ist auf den Fotos nur vorübergehend drin denn der Handwerker meinte er wolle sie als quasi Rahmen verwenden um mit Putz erst mal alles so zu zu machen wie auf den Fotos zusehen ist. Danach will er die Türe wieder raus nehmen, Dichtbänder anbringen und sie wieder einbauen und dann verschrauben.

Ob das mit den Dichtbändern klappt weiß ich nicht, jedenfalls stelle ich mir das jetzt schwerer vor als vor dem Putz. Als Putz wurde irgendein "normaler" Putz verwendet und eine halbe Stunde gewartet und danach ein Thermoputz drüber geputzt. Ich nehme an das deswegen die Risse entstanden sind.

Könnt ihr mal über die Bilder schauen um mir euer Meinung sagen ?
IMG_20260711_090833.jpg


IMG_20260711_091849.jpg


IMG_20260711_090844.jpg

IMG_20260711_151945.jpg

IMG_20260713_175948.jpg

IMG_20260713_175925.jpg
IMG_20260713_175922.jpg
 
Die Tür einzuputzen, wieder herauszunehmen und dann das Kompriband einzusetzen, kann man so machen. Oder besser gesagt. Anders geht es ja gar nicht, da das Kompriband sonst einfach aufgeht, ohne dass es irgendwo anschlagen kann.

Diese " Wärme Brücke " war vorher auch da, entweder Schaum oder Dämmung unter die Schwelle, wo bei da kaum platz für ist. Ist halt das Ergebnis mit sehr wenig Aufwand.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ergibt Sinn
Habt ihr eine Idee was ich da benutzen sollte um den Zwischenraum bzw. Hohlraum zu füllen ? Also wie schon von dir @JoinRise Schaum aber nur drunter und darauf dann Beton/Zement oder so ?


1784135710108.png
 
Der Monteur hat den Beschlag aus der falschen Seite montiert.
 
Zurück
Oben