Sammelthread Handwerker - Forum

Moin,

das Terrassenprojekt ist soweit abgeschlossen, sodass jetzt das Thema Sichtschutz / Überdachtung / Außenküche in einem ansteht - in Eigenbau.

Es ist eine rechteckige Terrasse mit 6,4m x 3,2m. In eine Ecke soll besagtes Konstrukt kommen und meine Frau hat deutlich gemacht: Es soll ein Dreieck werden (was optisch auch wirklich gut aussieht für uns).

Geplant ist also konkret folgendes: In eine Ecke kommen 2 Wände 2,5m x 2,5: jeweils 3 70x70mm Douglasie oder Lärchefposten in entsprechend notweniger Höhe einbetoniert in H Pfostenanker. Diese 3 Pfosten werden mit Rhombusleisten verkleidet - nach innen gerichtet (daher in der Ecke 2 Pfosten).
Auf die Wände kommt je ein verbindender Balken für die Stabilität sowie in die oberen Ecken entsprechende Diagonalstützen.

Jetzt zum Problem: Das Ding soll überdacht werden, weil darunter Grill etc. kommen. Dafür müssen die beiden äußeren, oberen Ecken verbunden werden: Nach Pythagoras also ein Balkon mit 3,53m Länge - da kein Pfosten mitten in der Terrasse gewünscht ist: FREITRAGEND. die beiden Hälften der Wände sollen dann ebenfalls mit einem Balken verbudnen werden um eine vernünftige Konterlattung zu ermöglichen.

Es sind noch unterschiedliche Fragen offen, von der ich mir hier eine Lösung erhoffen:

1) ist die Pfostendimension der Wände in 7x7 ausreichend ? Ich denke eigentlich, aufgrund der Eckkonstruktion und des Daches sollte das in sich genug Stabilität haben...

2) Ein Online Statikrechner hat mir eine Dimension von 17x8 hochkant für den freitragenden Balken ausgeworfen - ob der aus passendem Holz kommt oder FIchte wird, die dann verkleidet werden muss weiß ich noch nciht. Das ganze ist für 350kg Verkehrslast und 300kg Schneelast berechnet (bei 2,5x2,5 als Dreieck habe ich knapp über 3m² Fläche). Denkt ihr das passt ?

3) Wie würdet ihr das Dach realisieren ? Ich werde wohl etwas Gefälle einbauen - große Frage ist aber: Mit was belegen ? Doppelsteg / Wellplatten sehen nur mittel aus und eine volle Flachdachholzkonstruktion ist mir zu aufwändig.. Ideen ?

In der Hoffnung auf Hilfe und mit Dank vorab

YomDom
 
Bei mir stand am Wochenende eine große Verkabelungsaktion an: Mehrere Räume mittels Kabelkanälen und Patchkabeln an unsere Fritzbox anbinden, inkl. Wanddurchführungen usw. Auf gut deutsch: Wir sind die neuen Lieblingsnachbarn bei uns im Haus! :mussweg:

Nachdem ich mir hierfür ein paar neue Spielsachen gegönnt habe, möchte ich kurz mein Fazit dazu dalassen. Evtl. fragt sich ja der ein oder andere, ob sowas sinnvoll sein kann:


Punkt 1: Akku-Bohrhammer mit Staubabsaugung
https://www.makita.at/product/dhr243.html

Bisher war mit einer kabelgebundenen Hilti TE 2 unterwegs. Hab ich vor ca. 15 Jahren für gute 200 € gekauft. Schönes Maschinchen, funktionierte immer einwandfrei und war für den Hausgebrauch, wo ja meist Bohrungsdurchmesser 6-10 mm anfallen auch immer völlig brauchbar dimesnsioniert. Auch mal die ein oder andere 25er Bohrung für eine Kabeldurchführung durch 20 cm Stahlbetonsturz war kein Problem.
Aber man war halt abhängig von Steckdosen. Und nicht gerade selten waren die zu weit weg. Man musste also immer ein Verlängerungskabel zur Hand haben. Außerdem musste man, zumindest wenn man in bewohnten Wohnräumen gebohrt hat, immer zu zweit sein, damit der Bohrstaub direkt abgesaugt wird.

Aufgrund der genannten Nachteile habe ich schon eine Weile mit einem Akku-Gerät mit integrierter Absaugung geliebäugelt. Nachdem ich aber ein ziemlicher Hilti-Fanboy bin und aufgrund meines Jobs auch etwas günstiger an deren Geräte komme, hatte ich da bisher nichts gekauft. 1000-1500 € inkl. Akkus war mir der Spaß dann aber doch nicht wert. Aber man soll ja auch mal über den eigenen Tellerrand hinaus schauen und so habe ich festgestellt, dass es von Makita, Bosch Professional und Konsorten vergleichbare Geräte auch im Bereich von 400-500 € gibt. Nach ein wenig hin- und her überlegen wurde es dann oben dargestelltes Maschinchen.

Und was soll ich sagen: Absoluter Gamechanger! Nichts abbauen, abdecken und/oder zu zweit hantieren, einfach überall und jederzeit drauf los bohren, die Absaugung arbeitet absolut zuverlässig. Und keine Kabel rumzerren zu müssen war, grade bei dieser Aktion, ein echter Segen! Auch über die Akkus kann man nicht meckern. Ich bin mit einem Akku ausgekommen udn der hat mir nach der Aktion noch 4 von 4 Balken Ladung angezeigt.
Aber ganz ohne Nachteile isses natürlich auch nicht, das will ich nicht verschweigen. Ein Punkt ist das Gewicht. Mit Akkus, Absaugeinheit und Bohrer bringt das Gerät dann doch knapp 4 kg auf die Waage. Das ist ein deutlicher Unterschied zu den ca. 2,5 kg der Hilti. Die Hilti ließ sich zu Not auch mal einhändig asureichend genau an die Stelle der Bohrung führen. Mit der Makita keine Chance (zumindest für mich als nicht gänzlich untrainierten Handwerker mit hohem Büroanteil). Ein anderer Punkt sind die Abmessungen: Durch den zusätzlichen Griff (der bei der Verwendung der Absaugeinheit wichtig ist, weil diese nur ans Gerät geklippst wird und man die Maschine deswegen nciht daran halten sollte) und die Absaugeinheit wird das Gerät deutlich sperriger. Bohrungen knapp in einer Ecke sind damit nicht möglich, ohne die Wand zu beschädigen. Gleiches gilt für die Absaugung. Die kann natürlich nur dann zuverlässig arbeiten, wenn der Saugkopf vernünftig an der Wand anliegt. Aus 2 cm Entfernung saugt die nichts mehr weg.

Klar, 500 € sind natürlich nicht wenig Geld und für jemanden der im Jahr, wenn überhaupt, nur zwei Löcher bohrt, lohnt sich das vermutlich nicht. Für Leute mit mehr Bedarf und oder ausgeprägtem Werkzeugfetischismus kann ich sowas aber uneingeschränkt empfehlen.


Punkt 2: Bohren in Hohlziegel
https://eshop.wuerth.de/Produktkate...Plus/14017501050407.cyid/1401.cgid/de/DE/EUR/

Der ein oder andere kennt das Thema: Moderne, gut dämmende, Hohlziegel sind weich und porös. Bohrt man mit Schlag, brechen die dünnen Kammerwände so stark aus, das Nylon-Dübel nicht mehr wirklich gut halten. Bohrt man ohne Schlag und mit handelsüblichen Betonbohrern (selbst den guten 4-Schneidern) braucht man sehr viel Druck und kommt trotzdem nur langsam voran.
Jetzt gibt es aber von verschiedenen Herstellern Bohrer mit geschliffenen Hartmetallschneiden. Diese werden ohne Schlag verwendet und sollen eine einigermaßen bequemes Bohren in Hohlziegeln ermöglichen. Theoretisch kann man mit denen neben verschiedenen Mauerwerksarten auch Holz und Metall bohren.
So ein Set habe ich mir also mal besorgt und bin auch hier absolut begeistert. Das Bohren ohne Schlag geht schneller, braucht weniger Druck und die Dübel halten richtig gut. Auch hier meine absolute Empfehlung für alle, die oft in Hohlziegel bohren müssen.
Das Set vom Würth mit den Größen 5, 6, 8 und 10 hat mich etwas über 30 € gekostet, also einigermaßen bezahlbar. Die Schneiden werden füher oder später vermutlich abstumpfen. Da der Hartmetalleinsatz groß genug ist, lässt sich der Bohrer aber einige Male nachschärfen.

Da Würth nur an Gewerbetreibende verkauft und nicht jeder jemanden kennt, der jemanden kennt usw., hier noch ein alternatives Produkt, das für jeden zugänglich ist (allerdings nur mit zylindrischer Aufnahme):
https://www.alpen-drills.com/de/bohrsortiment/hartmetall-hohlziegelbohrer-zylindrischer-schaft-542/


So richtig "kurz" war das jetzt zwar nicht, aber ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen weiterhelfen mit der Frage, ob sich sowas lohnen kann oder nicht.

Edit: Ich hatte Bilder vom Bohrhammer und den Bohrern im beitrag, die sind aber irgendwie verschwunden...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: BOBderBAGGER, Boggle, knoxxi und eine weitere Person
@wrglsgrft
Diese Makita bzw. ein annähernd baugleiches Modell aus der Serie habe ich seit ca. 5 Jahren beruflich bedingt ebenfalls und kann mich deiner Beschreibung nur anschließen. Absolut geiles Gerät für den Preis, welches ich durchaus mal privat zweckentfremde. Hab damit schon umfangreiche Renovierungsarbeiten gemacht, auch nur im reinen Meißelbetrieb (Putz entfernen, Schlitze für Kabel etc.) - natürlich nicht immer mit der Absaugung, aber dafür mit 2x 5 Ah Akkus. Benutz ich inzwischen sogar im reinen Bohrbetrieb auch bei Trockenbauwänden, sie passt einfach für alles. Liebe sie! Privat kaufe ich mir tatsächlich aber maximal Bosch blau und mit Hilti hab ich keinerlei Erfahrungen.

Abgesehen davon hab ich bis heute nicht wirklich den Unterschied und Einsatzzweck zwischen Schlagbohrern und Bohrhämmern kapiert, obwohl ich eine kabelgebunde Metabo Schlagbohrmaschine besitze. Mit der komme ich aber außer in Porenbeton/Yton, Ziegel und Trockenbau nirgendwo rein, wofür ich allerdings den Schlag ohnehin noch nie brauchte. Aber meine 60cm Bruchsandstein Außenwände sind damit nicht zu durchdringen, die Makita geht dafür durch wie durch Butter.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: wrglsgrft und knoxxi
TheManneken schrieb:
Abgesehen davon hab ich bis heute nicht wirklich den Unterschied und Einsatzzweck zwischen Schlagbohrern und Bohrhämmern kapiert
Schlagbohrmaschinen haben eine Art Zahngetriebe. Durch den Druck auf die Maschine kommt eine Art Schlag auf den Bohrer. Sind nur ein paar mikrometer aber okay. Ein Bohrhammer ahat ein Hydraulisches Schlagwerk eingebaut, das elektrisch angetrieben wird. Die Maschine schlägt von Haus aus. Zu viel Druck auf die Maschine, kann den Schlag sogar verringern.
Einsatzzweck Schlagbohrer: ka
Alles andere Bohrhammer oder Bohren ohne Schlag.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Joker (AC), BOBderBAGGER, wrglsgrft und eine weitere Person
TheManneken schrieb:
Ganz vergessen, noch ein Vorteil der Maktia gegenüber der Hilti. Die TE 2 kann nicht meißeln.

TheManneken schrieb:
Bosch blau und mit Hilti
Bosch Professional (die blauen) sehe ich auf einem ähnlichen Niveau mit Makita. Kosten sind hier auch ähnlich. Das sind erschwingliche Geräte, die auch professionelle Anwender zufrieden stellen.
Hilti steht da eine Stufe drüber und ist eigentlich wirklich nur was für professionelle Anwender. Deutlich teurer als die meisten Konkurrenten, weil es hier entsprechende Service-Leistungen dazu gibt. Reparatur kaputter Geräte innerhalb von drei Werktagen, Kosten nie höher als ein drittel des Neupreises, entsprechend lange Verfügbarkeit von Ersatzteilen, Kalibration und wasweißichnichtalles. Gleichzeitig sind die Geräte so ausgelegt, dass eine Überbeanspruchung "by design" vermieden wird. Deswegen kann die TE 2 z. B. nicht meiseln. Bei kleineren Akkuschraubern lassen sich keine zu großen Bohrer ins Bohrfutter einspannen usw usf.
Aber weil Hilti mich eben schon seit Beginn meiner Berufslaufbahn begleitet und ich deren Geräte immer als relativ unverwüstlich erlebt habe und spätestens seit dem ich die Planung eingestiegen bin auch schon andere coole Dinge mit denen gemacht habe (durfte bisschen bei der Entwicklung bestimmter Geräte reinschnuppern, Prototypen testen, Dübelauszugsversuche usw.) bin ich einfach ein bisschen zum Fanboy verkommen. Aber die Akkugeräte und vor allem die Akkus sind einfach dermaßen teuer, dass das für mich privat einfach nicht in Frage kommt.

TheManneken schrieb:
hab ich bis heute nicht wirklich den Unterschied und Einsatzzweck zwischen Schlagbohren und Bohrhämmern kapiert
Beim Schlagbohren rutschen zwei Rastenscheiben (die haben eine exzentrische Wellung in der Oberfläche) übereinander wodurch Bewegung in Achsrichtung entsteht. Die Kraft dieser Bewegung ist aber vom Anpressdruck der Maschine an die Wand abhängig. Deswegen ist die Energie der einzelnen Schläge gering und reicht nur für weiches Mauerwerk.
Ein Bohrhammer hat ein (meist) pneumatisches Schlagwerk, dass mit einem Bolzen echte Schläge von hinten auf den Bohrer gibt. Die Schlagenergie ist hierbei um ein vielfaches höher. Gleichzeitig wirkt die Maschine durch ihr Gewicht und die damit vebundene Masseträgheit als Gegenlager. Die Schlagenergie geht also mehr oder weniger vollständig in den zu bohrenden Untergrund und man muss nicht wie bescheuert dagegen drücken. Und dadurch bohrt sich selbst Stahlbeton dann relativ einfach.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: knoxxi und TheManneken
Moin zusammen, ich hätte mal eine kurze Frage zu einer Unterverteilung. Hier im Schaltkasten sind alle Steckplätze auf den Hutschienen belegt. Ich würde aber eigentlich ganz gerne noch einen Shelly 3EM dort unterbringen. Ist es denkbar die beiden Klemmen unten links noch weiter nach außen zu schieben um noch den einen Platz frei zu bekommen für den Shelly? Oder hättet ihr noch eine andere Idee einen Shelly oder was vergleichbares dort noch zu integrieren? Das es dann ein Elektriker machen muss, ist mir klar. Ich wollte nur gerne erstmal (unabhängig) wissen, ob das überhaupt möglich ist.
IMG_8996.JPEG
 
YomDom schrieb:
Mit was belegen ?
Warum kein Glas?

Eine große Scheibe würde sehr teuer und sehr schwer (weil dick) werden. Aber wenn du im rechten Winkel zu deinem 2,55 m-Querbalken ein paar Sparren im Abstand von ca. 80 cm legst, kommst du wunderbar mit VSG aus 2 x 6 mm Float aus.

Klar, unregelmäßiges Viereck ist ein blöder Zuschnitt, wird etwas Aufpreis kosten und für dich als Privatanwender wird es über den Glaser ohnehin nochmal teurer, aber mal so als grobe Orientierung:
Wir sind aktuell dabei einen Carport mit Glas einzudecken. VSG aus 2x 6 mm Float mit matt weißer PCB-Folie (also "milchig"). Sind insgesamt knapp 24 m², die kosten uns rund 2000 € brutto. Also ein m²-Preis von deutlich unter 100 €.
Selbst wenn dich jetzt 200 €/m² kosten würde, hättest du damit für grob 600 € eine dauerhaft schöne Lösung.

Bitte im Fall der Fälle aber unbedingt VSG aus Float oder TVG nehmen. Die bleiben halbwegs formstabil, wenn doch mal was bricht und halten die Scherben zusammen.
Bei Überkopfverglasungen niemals einfaches Float (zerbricht in groß, spitze Stücke, einfaches ESG (zerkrümelt in tausende kleine Stücke wie die Seitenscheiben eines Autos, eher ungefählrich, aber die Dinger findest du noch jahrelang irgendwo) und auch kein VSG aus ESG nehmen. Letzteres hält durch die Folie zwar auch zusammen, durch die Krümelstruktur wird die Form der Scheibe aber instabil und verhält sich dann eher wie ein dicker Perserteppich als wie eine Scheibe.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: YomDom und knoxxi
ich dachte da an ein Gewichtsthema (will ich unbedingt vermeiden, weil das den diagonalen Querbalken massiv beeinflusst = freitragend)..

Wie wird das Glas eingefasst / montiert, dass es fest aufliegt ?
 
So ein 12er VSG wiegt ca. 32 kg/m². Klar isses schwerer als Doppelstegplatten oder vergleichbares, gemessen an den 650 kg/m² Lasten, die du sonst drauf hast, ist das aber eher zu vernachlässigen. ;)

Wir (Stahl/Metallbau) klemmen solche Scheiben einfach. 3-4 mm dicke Gummistreifen auf die Sparren kleben, Glas drauf, nochmal 3-4 mm Gummi und dann die Glasklemmleisten. Diese werden dann einfach auf die Sparren geschraubt. Meist nehmen wir dafür Selbstbohrschrauben mit Dichtscheiben. An die Glasklemmleisten machen wir oft noch eine "Angstnase", damit die Scheiben nicht raus rutschen können, aber tatsächlich hab ich es bei korrekter Montage noch nicht erlebt, dass die verrutscht wären.
 
die 650kg sind ja ein worst case szenario und sollten im besten fall die last der kompletten konstruktion mit abbilden. Das ist quasi für die Kalkulation der Sparren

Ich überlege noch, insbesondere was art und dimension der Pfosten und Sparren angeht.
 
wrglsgrft schrieb:
Wir (Stahl/Metallbau) klemmen solche Scheiben einfach. 3-4 mm dicke Gummistreifen auf die Sparren kleben, Glas drauf, nochmal 3-4 mm Gummi und dann die Glasklemmleisten. Diese werden dann einfach auf die Sparren geschraubt.
So ist unser Terassendach konstruiert. Wie dick das Glas ist und welches es ist, kann ich beim besten Willen nicht sagen, dafuer ist es zulange her. Es ist wohl kein Sicherheitsglas, aber muesste irgendeine Art von Verbundglas sein. Denn vor einem Jahr ist ein Missgeschick geschehen und eine der Scheiben ist an der Ecke gesprungen. Glatter Sprung, kein "Spiderman" wie man es von Sicherheitsglas kennt, die gesprungene Ecke ist aber immer noch fest mit dem Rest der Scheibe verbunden.

Wenn der Rand des Daches schraeg ueber die Terasse laufen soll, denk an einen Regenablauf. Wenn es einfach ueber die Laenge tropft, hast du irgendwann Spuren davon auf dem Boden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: YomDom und wrglsgrft
Grad ist es mir aufgefallen, dass die 650 kg für die gesamte Fläche sind. Also etwa 208 kg/m².

Folgende Angaben sind jetzt ohne Gewähr, im Zweifelsfall bitte einen Statiker fragen:
Schneelast musst du im Taunus, so weit ich das jetzt auf die schnelle sehe, 106 kg/m² ansetzen. Geschwindigkeitsdruck vom Windsog nochmal 0,32 kN/m² also 32 "kg"/m². Rechnet man jetzt nochmal die 32 kg/m² für das Glas drauf, wäre man immer noch unter den von dir angesetzten 208 kg/m². So lange das Dach nicht regulär begehbar ausgelegt sein soll müsstest du keine weiteren Lasten ansetzen.
Für mein Verständnis sollte das also passen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: YomDom
illo47 schrieb:
Oder hättet ihr noch eine andere Idee einen Shelly oder was vergleichbares dort noch zu integrieren?
Wenn du die Abdeckung von hinten an guckst, dann siehst du neben den Reihen noch Sollbruchstellen. Die UV lässt sich in jede Richtung noch um 1 Teilungseinheit erweitern. Dafür muss nur unten Rechts die Plastikabdeckung der Schiene eingekürzt werden und die Nase auf der Hutschiene platt gedrückt werden. Dann passt da auch noch der Shelly rein.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: illo47
wrglsgrft schrieb:
Klar, 500 € sind natürlich nicht wenig Geld und für jemanden der im Jahr, wenn überhaupt, nur zwei Löcher bohrt, lohnt sich das vermutlich nicht.
Man kann 500€ für eine gute Maschine ausgeben, auch wenn man sie nur ein bis zwei mal im Jahr nutzt, nur sollte man dann von schwachsinnigen Akkugeräten Abstand halten. Der Vorteil den du hier beschreibst wird nämlich schnell zum Nachteil, wenn das Gerät jedes mal wenn man es benutzen möchte, davor erst einmal geladen werden muss.

Ich nutze zum Beispiel wenn ich bei meiner Mutter bin, noch immer eine alte Black & Decker Bohrmaschine, die mein Vater irgendwann vor 40 Jahren gekauft hat. Mit einem Akkugerät ist das schlichtweg undenkbar, die gab es damals noch nicht einmal, aber an der Technik einer Bohrmaschine hat sich seit dem kaum was getan.

Glückwunsch zu einem neuen Werkzeug, aber mit Akku kommen mir nur Schrauber ins Haus. Die nutz ich halbwegs regelmäßig damit es sich lohnt und die kosten keine 100€, womit man sie ohne große Schmerzen nach ein paar Jahren entsorgen kann.
 
xexex schrieb:
Der Vorteil den du hier beschreibst wird nämlich schnell zum Nachteil, wenn das Gerät jedes mal wenn man es benutzen möchte, davor erst einmal geladen werden muss.
Dass stimmt so aber halt auch schon seit einer Weile nicht mehr. Hochwertige Akkus halten ihre Ladung mittlerweile sehr lange. Meinen mittlerweile fast 20 Jahre alten Festool-Schrauber kann ich jederzeit in die Hand nehmen und loslegen. Jetzt am Wochenende hab ich Freitag mittag angefangen und dann noch den halben Samstag durch mit einem Akku gearbeitet, bei dem ich mich gar nicht mehr dran erinnern kann, wann ich den dass letzte mal geladen habe. Muss vor min. einem Jahr gewesen sein.

Klar, wurde in der Zeit nicht viel benutzt, aber das ich das Gerät aus der Kiste nehme und beide Akkus leer sind oder so schnell leer werden, dass ich mit dem Laden nicht hinterher komme ist mir damit noch nie passiert.

Klar, auch Festool ist für gewöhnlich nicht das, was man sich für zuhause kauft, aber dass Makita und Co da nicht mittlerweile auf dem gleichen Stand sind halte ich für unwahrscheinlich.

Tatsächlich kenne ich solches Verhalten nur von ganz alten Geräten mit NiMH-Akkus. Da war das gerne so.
Ergänzung ()

xexex schrieb:
aber mit Akku kommen mir nur Schrauber ins Haus. Die nutz ich halbwegs regelmäßig damit es sich lohnt und die kosten keine 100€, womit man sie ohne große Schmerzen nach ein paar Jahren entsorgen kann.
Ein Werkzeug mit dieser Prämisse würde ich beispielsweise gar nicht kaufen. Dafür wäre mir mein Geld zu schade.

Den beschriebenen Festool-Schrauber habe ich beispielsweise gebraucht für 250 € gekauft. Das ist in Sachen P/L unschlagbar.
 
wrglsgrft schrieb:
Dass stimmt so aber halt auch schon seit einer Weile nicht mehr. Hochwertige Akkus halten ihre Ladung mittlerweile sehr lange.
Die Selbstentladung bei Li-Ion Akkus liegt noch immer bei gut 5% pro Monat und zu 100% geladen, willst du die eigentlich nicht in der Schublade lagern.

wrglsgrft schrieb:
Ein Werkzeug mit dieser Prämisse würde ich beispielsweise gar nicht kaufen
Ein Bosch Ixo ist schlichtweg ein unschlagbares Werkzeug, was für die meisten Anwendungen im Privathaushalt reicht. Was größeres ist meist zu klobig in der Handhabung und für größere Sachen kann man gleich die Bohrmaschine nehmen.

Da haben wir sicherlich andere Vorstellungen und Anwendungsszenarien, mir kommen größere akkubetriebene Geräte jedenfalls nichts ins Haus. Zumal sich da bis heute mehrere unterschiedliche Systeme und Formate für die Akkus im Markt tummeln.

Ein Werkzeug ist für mich etwas, was man sich fast "fürs Leben" kauft, da darf es gerne auch mehr kosten. Die Akkuteile landen aber spätestens nach 10-20 Jahren auf der Halde.
 
Zuletzt bearbeitet:
wrglsgrft schrieb:
Ein Werkzeug mit dieser Prämisse würde ich beispielsweise gar nicht kaufen. Dafür wäre mir mein Geld zu schade.
Kommt immer darauf an, wie oft man ein Gerät benutzt und mit welcher Vorstellung. Für mich zu Hause habe ich ein Parkside Multitool gekauft, das wird vielleicht mal alle 2 Monate benutzt, sollte mich also überleben.
Anders der Akkuschrauber, das ist ein Makita, den brauch ich aber auch häufiger.
Der Schlagschrauber fürn Räderwechsel ist wieder ein Parkside mit Kabel.
Bohrhammer wieder nen Milwaukee.

Ich kenne einen, der hat sich nen Einhell Akkuschrauber gekauft und damit nen Haus von 1700 komplett saniert, inklusive 10x100mm Schrauben, das Ding wollte er danach weg werfen und das Ding lebt immer noch und arbeitet. Billig muss nicht immer schlecht sein.
 
Ist schon richtig. Qualität ist nicht zwingend eine Frage des Preises.

Mir ging es aber auch gar nicht um den Preis, sondern eher darum, dass ich mir kein Gerät kaufen würde mit dem Ziel, es nach einem Jahr zu entsorgen. Wenn ich ein Gerät nur vorübergehend benötige, würde ich eher schauen, ob ich mir nicht irgendwie irgendwo was leihen kann oder so.

Ich mag es einfach nicht, etwas "für den Müll" zu kaufen.
 
wrglsgrft schrieb:
Für mein Verständnis sollte das also passen.
Die reine Dachkonstruktion mit 17x8cm Sparren sollte also reichen (auch wenn mir das vom Gefühl her sehr groß vorkommt Oo)

Die Wände haben rd. 2x2,50m (stehen auf der Mauer auf) und sind nicht flächig verkleidet sondern mit Rhombusleisten (diese angeschrägten) mit ca. 2-3cm Abstand. Auf die 2.5m Breite sollen dann gleichmäßig 3 Pfosten à 7x7 verteilt werden - ein Online Rechner sagt, das reicht.

Die Pfostenträger werden in die Pflanzsteinmauer betoniert, die nicht verklebt ist. Die unterste Reihe ist ausbetoniert, der Rest nur gelegt und verfüllt. Ich würde dann ein paar Steine rundherum leer machen und ausbetonieren. Meint ihr das reicht oder muss ich zumindest den Bereich auch abbauen und verkleben ?
 
Zurück
Oben