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Ich muss ihn nur auf Verlangen vorzeigen können. Heisst übersetzt: Es gibt zwar keine Strafe, wenn ich ihn nicht mit dabei habe. Dafür darf ich aber zur nächsten Polizeiwache gehen, wenn das Verlangen vorgebracht wurde, der Bericht aber nicht im Auto war.
. Den Föderalismus in das GG Deutschlands zu zementieren war ein Fehler. Aber vermutlich ist man damals auch nicht davon ausgegangen, dass es Deutschland derartig belasten würde.
Das macht aber den Umstand, dass es nicht eine geschlossene Lösung für alles ums kfz ist und auch wegen verbleibender Pflicht zum Papier kein Problem löst, nicht besser.
Das ist bei der Überlegung doch völlig irrelevant.
Aktuell beweist das der Fall Nicolas Guillou wunderbar...
Aber klar, lasst uns ruhig weiter volles Rohr in die noch stärkere Abhängigkeit schlittern und uns in noch mehr Lebensbereichen dem Gutdünken von Polit- und Techdespoten ausliefern!
Würdest du meinen Text im Kontext lesen würdest du es auch vielleicht verstehen.
Beim ersten Kommentar ging es um Digitalisierung allgemein, ich habe auch nicht geschrieben, dass das explizit hier von Föderalismus behindert wird.
Hovac schrieb:
Ernsthaft, das sind grob 1/3 der Einwohner von Hamburg. Die Größe von Luxemburg wird in einzelnen Stadtverwaltungen wie der von Essen oder Dortmund abgewickelt.
Ich verstehe weder die Diskussion noch den Sinn des Ganzen. Ich muss das Auto physikalisch zum TÜV bringen und auch wieder abholen. Wenn ich vor Ort bin kann ich doch gleich den Ausdruck nehmen, ins Handschuhfach schmeissen und heimfahren. WTF will ich mit wieder irgend einem digitalen Mist der nur mit Internet und funktionsfähigem Handy abrufbar ist ?! Beide Dinge halte ich noch immer nicht für immer gegeben.
Papier hat keinen Akku und es braucht auch keinen Platz. Wo genau ist jetzt der Vorteil dieses digitalen Nonsens ?
du musst nur besondere Betriebserlaubnisse mitführen, für TÜV ist die Pakete am Auto ...
Creeping.Death schrieb:
In Deutschland heißt "Digitalisierung" nun mal immer gleich: "Datenschutz! Oh nein, das will ich nicht! Alles auf dem guten alten Zettel, so wie die letzten 100 Jahre auch."
Wir schießen uns selbst ins Abseits, da brauchen wir gar keine Politiker dazu.
Es ist eher das Problem, das immer öffers es bei Online Daten zu Datenlecks und Missbrauch kommt.
Leider eine traurige Wahrheit, das der Betrug so einfach und breitflächig geworden ist und die Betrüger oft bequem im Ausland sitzen, teils in Luxus und man denen nicht habhaft wird, weil deren Heimatländer die schützen, weil "es ja die richtigen getroffen hat".
Daher kann ich auch verstehen und bin auch selbst jemand, der so wenig wie möglich von sich oder den entsprechenden Dingen irgendwie online abrufbar haben will. Vorallem nicht bei Behörden, Institution etc , denen man nicht richtig ans Bein pissen kann, wenn es zu so einen Vorfall gekommen ist.
Ich möchte bitte selbst entscheiden, ob sowas für meine Sachen online abrufen kann oder nicht und nicht " "das wird nun so gemacht" und du hast dann halt gelitten wenn es zu einen Datenleck kommt"
Benötigt werden bei einer manuellen Abfrage die aus drei Elementen bestehenden Zugriffsdaten: Nummer des Untersuchungsberichts, Schlüsselnummer der Überwachungsinstitution und Identifikationsnummer.
Auch wenn ich der Digitalisierung von Führerschein, Personalausweis, Fahrzeugschein und dementsprechend der iKFZ-App ein wenig kritisch gegenüberstehe... Den digitalen HU-Bericht hätte man unbedingt in die iKFZ-App integrieren sollen. Alleine zu Identifikationszwecken, aber auch einfach, weil die Verknüpfung einen praktischen Sinn ergibt.
Ein paar Nummern lassen sich einfach herausfinden oder ausprobieren. Ich gehe aber mal wohlwollend davon aus, dass der digitale HU-Bericht nicht absolut dilettantisch umgesetzt ist und es da Limits bei den Versuchen gibt. Zumindest braucht es schonmal mehr wie "nur" die Fahrgestellnummer - die steht nämlich für jeden von außen sichtbar aufm Auto und ist zu gewissen Teilen vorhersehbar...
Logisch "nervt" es beim hinzufügen in die App, dass es da diverse kryptische Zahlen-/Buchstabenfolgen und/oder einen QR-Code braucht... Aber die Leute die sich daran ernsthaft stören sollten sich mal ernsthafte Gedanken machen, ob die so ne Lust drauf hätten, dass jeder erhebliche technische Daten des eigenen Fahrzeugs abrufen kann.
Also keine Verknüpfung mit Fahrzeugschein-App, kein Ersatz für das vom TÜV ausgedruckte Papier, das im Auto mitzuführen ist. D.h. also man hat Geld in die Entwicklung von etwas Digitalem gesteckt, ohne vorher nachzudenken, welches Problem man damit eigentlich lösen will.
Ganz genau, komm mal in den ÖD und arbeite für eine Behörde in Deutschland. Du wirst alt und grau mit der Zeit ohne das du es mit bekommst. In diesem Land gibt es in Entscheidungsebenen nur noch Leute die 0 Ahnung von der Materie haben. Es wird in ständigen Sitzungen / Besprechungen getagt und Diskutiert wobei am Ende keiner mehr weiß was ab geht und stumpf nach "Protokoll umgesetzt wird. Da wird dann wohl das Budget so gut es geht eingehalten, aber Funktionalität und einen wirklichen nutzen davon zu haben bleibt auf der Strecke.
Willkommen in Deutschland...
#MeineMeinung und Eindruck! Wer anderer ist, teile es hier gern aber ich bleib dabei.
Woran es scheitert sieht man ja hier in den Kommentaren wieder schön, dreieinhalb User sorgen sich um ihren Datenschutz und genau an denen scheitert dann die gesamte Digitalisierung.
Denn die Rechte des einzelnen kann man in unserer Demokratie nicht so einfach überstimmen, und in einer Interessenabwägung sind diese Rechte des einzelnen meist völlig überbewertet womit man als "Mehrheit" quasi chancenlos ist
Würde es nach dieser "Mehrheit" gehen, würden die Daten gesammelt und unverschlüsselt auf nem AWS-Server in den USA liegen und Heinrich Müller fragt sich dann, warum er nach der letzten HU so viel Werbung von "wirkaufendeinAuto.de" bekommt.
Zum Glück! Gibt es ein paar schlaue Menschen die unserer Politik gelegentlich auf die Finger klopfen.
Wir könnten schon und tolle Projekte wie das Zendis zeigen, wo die Reise hingehen könnte. Aber aktuell gibt die Politik das Geld lieber Microsoft wegen weil "Egsl"
Zum Thema:
es geht in die richtige Richtung. Die drei Identifikationsmerkmale wirken wieder sehr Deutsch.
. Den Föderalismus in das GG Deutschlands zu zementieren war ein Fehler. Aber vermutlich ist man damals auch nicht davon ausgegangen, dass es Deutschland derartig belasten würde.
Sind wir immer noch, da hatte Angie völlig recht, wie man täglich weiterhin sieht. Wir sind weiterhin weltweit in einer Lern- und Anpassungsphase, was die Verlagerung alltäglicher Dinge ins Internet angeht. Oder siehts Du uns da schon völlig angekommen?
Chrissssss schrieb:
Was bringt mir das, dass ich den TÜV für mein Auto online abrufen kann?
Ich habe einfachen Zugriff auf den Bericht, nicht jeder ist so diszipliniert alles sofort saber abzuheften und wiederzufinden, wenn es darauf ankommt, es geht ja nicht um den Termin.
Du meinst in den Nachbarländern die meilenweit weniger Einwohner haben
Aber hey, DU kannst es ganz bestimmt besser machen, oder? Mensch, warum bewirbst du dich nicht einfach mal beim KBA, hmm? Die nehmen dich doch ganz bestimmt gerne als Berater auf.
Sind wir immer noch, da hatte Angie völlig recht, wie man täglich weiterhin sieht. Wir sind weiterhin weltweit in einer Lern- und Anpassungsphase, was die Verlagerung alltäglicher Dinge ins Internet angeht. Oder siehts Du uns da schon völlig angekommen?
Tja, ich sags mal so: Wenn die Politik mit sagen wir, seien wir mal grosszügig, 5 Jahren Versatz dort wäre wo der geneigte User 1999 schon war, hätten wir mittlerweile in 2025 eine angepasste und laufende Digitalisierung einschliesslich aller notwendigen Gesetzesänderungen.
Da man aber in der deutschen Politik das Internet jahrzehntelang für eine Randerscheinung für Leute mit Hoodie und Kapuze auf dem Kopf hielt und es nicht als komplette Änderung des menschlichen Seins wahrnahm, hinken wir Dank dieser Fehleinschätzung auch heute noch in fast allen digitalen Bereichen massiv hinterher.
Man hat die Sache schlicht komplett falsch eingeschätzt - und das muss man in DE auch heute noch ausbaden ...
Ich habe einfachen Zugriff auf den Bericht, nicht jeder ist so diszipliniert alles sofort saber abzuheften und wiederzufinden, wenn es darauf ankommt, es geht ja nicht um den Termin.
Jährliche Hauptuntersuchung für das KFZ, kosten umgerechnet 50,— bis 70,— Euro.
Alle 5 privaten Anbieter der Dienstleistung Hauptuntersuchung haben Zugriff auf den Fälligkeitstag meines Autos.
Meistens 4 Monate vorher bekomme ich persönlich mit Angabe meines Polizeilichen Kennzeichens Angebote zur HU in meinem Wohnort.
Per QR Code scanne ich das Angebot, logge mich mit der schwedischen General App BankID ein und reserviere einen Termin und zahle auch sofort den kompletten Betrag.
Natürlich bekomme ich das Resultat der HU auch per Papier, dies werfe ich aber meistens sofort in den Müll.
Ich kann bei Biltema (wie deutsches ATU nur ohne Werkstatt) mein Kennzeichen in den Computer eingeben und dann bekomme ich alle Ersatzteile zu meinem VW Golf 7 aus 2017 angezeigt.