Bericht HDD, SSD und RAM teurer: Ein „historischer“ Speicher­engpass bahnt sich an

Dante2000 schrieb:
Immer wieder neue ausreden, die Preise drastisch für den Kunden zu erhöhen. Mal sind es Fluten, dann abgefackelte Fabriken oder das schlechte Wetter.
Naja Ausreden... In diesem Fall zieht nachvollziehbarerweise der Preis an. Und Kapazitäten bauen sich eben nicht mal eben entsprechend aus. Finde das hier doch etwas kurz gedacht von dir. Preise bilden sich eben so, arrangiere dich damit. Du musst ja keinen Ram kaufen. ;)
 
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CDLABSRadonP... schrieb:
Legende des Schweinezyklus

Das ist keine Legende. Heißt im konkreten Fall nur, dass außerordentliche Gründe den Zyklus verändern. Ist halt die Frage wie lange es dauern wird... Mindestens bis die Nachfrage entweder sinkt, oder das Angebot die Nachfrage übersteigt (etwa durch Kapazitätsausbauten).
 
Habe gerade vorige Woche mal geguckt, ich hatte damals eine KC3000 mit 2TB für 99,- Euro gekauft, die steht aktuell immernoch bei 134,- Euro. Schon frech. Insgesamt werden hier wieder nur die Privatkäufer benachteiligt, denn den großen Firmen sind die Preise für die Produkte relativ egal.
 
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Blödes Timing, mir raucht gerade meine 6GB WD Red ab, Reallocated Sectors sind auf 250 hochgeschossen.
Preislich wäre das gleiche Modell jetzt nicht günstiger als vor 6 Jahren, als ich sie damals gekauft hatte, das ist schon etwas crazy.

Muss dann mal schauen, was ich als Ersatz holen kann.
 
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GDC schrieb:
Insgesamt werden hier wieder nur die Privatkäufer benachteiligt, denn den großen Firmen sind die Preise für die Produkte relativ egal.
Oh; Enterprise-SSDs sind auch zwischendurch durchs Dach gegangen.
Micron 7450 Pro 15.36TB: Hab ich mal für <1100 gekauft; liegt derzeit klar über 2300...
 
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Lohnt es sich da eigentlich DDR5 auf Halde zu kaufen? Irgendwann nächstes Jahr wollte ich mal umsteigen, keine Ahnung wie teuer es dann sein wird. Andererseits hieß es bei der letzten Speicherkrise auch schon, dass es Jahre dauern würde und ein halbes Jahr später wollte niemand mehr was davon gewusst haben...
 
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...die unerwartet hohe Nachfrage führt unerwarteten Enpässen und damit zu höheren Preisen...

Konnte auch wirklich keiner mit rechnen....
 
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Bei Monopoly weiss man immerhin das es nur konstruierte Regeln sind.
 
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Alles künstlich erzeugt.
Man bedenke, das die Firmen immer wieder "heruntergefahren" haben, weil die Preise durch Überangebot in den Keller gingen.
Es wird aktuell wenig für den Konsumermarkt hergestellt und immer mehr für den Servermarkt, da dieser lukrativer ist.

AMD in Intel werden es schwer haben DDR6 zu adaptieren, wenn die Preise noch weiter hochgehen.
Ich glaube deshalb verlängert AMD auch AM5 um eine Generation.

Am härtesten hat es meine 8TB 870 QVO getroffen:
Gekauft für 300€ 2023, ein paar Monate später für 600€, nun für 900€.
1760705279261.png

Da frage ich mich echt, ob ich die nicht verscherbel :D
 
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Wie gut, dass ich im Mai diesen Jahres meine neue Gaming-Kiste gebaut habe. Somit habe ich erstmal genug Speicher. 😅
 
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ruthi91 schrieb:
Wird Zeit das der Fab-Boom mit seinen steigenden Fertigungskapazitäten dagegen hält :D
Fertigungskapazitäten werden ja durchaus aufgebaut. Nur geht das prinzipbedingt deutlich langsamer vonstatten als der Anstieg der Nachfrage. Eine neue Fab für mehr Kapazitäten baut man halt nicht mal eben spontan auf, sondern das dauert von der Planung bis zur Inbetriebnahme mehrere Jahre. Wenn die neue Fab dann produziert, ist die Nachfrage zwischenzeitlich schon wieder 3 Schritte weiter.
 
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Oh nein, das erinnert mich daran als die WD (? waren es die?) Werke abgesoffen sind.. Die Preise waren unerträglich.. und natürlich verreckte genau damals meine HDD. Aber dann bleibt AM4 (DDR4) noch länger bei mir.
 
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Boimler schrieb:
Lohnt es sich da eigentlich DDR5 auf Halde zu kaufen? Irgendwann nächstes Jahr wollte ich mal umsteigen, keine Ahnung wie teuer es dann sein wird.
Wenn sicher ist, dass du nächstes Jahr auf DDR5 umsteigst, musst du nur den Artikel lesen. Dann hast du einen Ausblick. Würde dann jetzt kaufen wenn ich du wäre. DDR6 ist aber auch schon für 2027 anvisiert.
Land_Kind schrieb:
Ja, hat sie, das sind x-Tausende. Dazu kommt noch, dass sich mehrer chinesische Universitäten praktisch ausschliesslich mit Seltenen Erden beschäftigen. Diesen Vorsprung aufzuholen wird schwierig sein...
Wenn man das jedoch (wirtschaftspolitisch) will, ist nichts unmöglich.
Wir klauen deren Technologie und kopieren sie. Da sollte China nix dagegen haben. Das gehört da zur guten Sitte.
 
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Man darf sehr gespannt sein, wie sich Hardware Preise entwickeln, wenn plötzlich hunderttausende GPUs nicht mehr gebraucht werden und Mrd. GB an SSD/HDD/RAM ebenfalls. Nen Crash in den Größenordnungen gab es bisher ja noch überhaupt nicht und die Konsequenzen davon sind aus meiner Sicht aus ziemlich unabsehbar. Im schlimmsten Fall wandert dass alles auf den Müll und niemand hat was davon...
 
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Risikokapitalgeber in den USA schmeißen KI-Firmen das Geld gerade nur so hinterher für neue gigantische Rechenzentren. Die kaufen einfach die ganze Produktionskapazität auf. Das gleiche in China mit staatlichen Innovationsfonds. Natürlich bleibt da nicht viel übrig für uns dahergelaufene Hobbybastler.

Keine Ahnung warum da noch einige mit irgendwelchen Verschwörungstheorien kommen. Die Nachfrage steigt schneller als die Produktionskapazitäten nachziehen können. Der Preis muss also hoch gehen.
 
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Boimler schrieb:
Lohnt es sich da eigentlich DDR5 auf Halde zu kaufen?
Hab ich mir nach dem lesen des Artikels auch gedacht. Mein Plan ist einen neuen Rechner zu bauen mit Zen6 und RTX 6000er gen.

Ich lasse es aber sein. Dann hast du Speicher an Lager und die Garantiezeit läuft schon. Das Risiko ist es mir nicht werd. selbiges bei den SSD's
 
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BloodReaver87 schrieb:
Ich lasse es aber sein. Dann hast du Speicher an Lager und die Garantiezeit läuft schon.
Wobei RAM meist eine "Lifetime" Garantie hat. Was aber auf jeden Fall auch beim RAM abläuft, ist die gesetztliche Gewährleistung, über die man bei einem Defekt/Mangel (zumindest im ersten Jahr) in der Regel deutlich einfacher Ersatz durch den Händler bekommt als über die Garantie mit zig Bedingungen.
 
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peru3232 schrieb:
Der Wahnsinn nimmt immer mehr überhand - ich vermisse die 80er/90er - weitgehend friedlich, jeder hatte eigentlich genug (wobei es bei immer mehr Leuten eh nie genug geben kann) Computer kosteten zwar ein Haidengeld, aber egal, es "Brauchte" die auch niemand und so war natürlich auch kein "Mangel" möglich. Heutzutage wird alles was möglich ist (Resourcen- und Energietechnisch) in technologische und militante Aufrüstung geleitet, während dafür wieder Hungersnöte zunehmen und zigmal mehr Menschen erfrieren, weil es nicht mehr genug zum Heizen gibt. Durch immer mehr industrialisierte "Nahrung" die Menschen zudem immer kränker werden... etc. etc.
Gut zusammengefasst. Du benutzt sogar Begriffe wie "Mangel", welche unabdingbar sind um die Fehlentwicklung ursächlich erklären zu können. "Mangel" ist in unserer momentanen Wirtschaftsordnung eine Voraussetzung(!) damit der Laden überhaupt läuft. Hinter vorgehaltener Hand nennt man unsere Märkte auch "Mangelwirtschaft". Damit ist gemeint, das markt-technisch nichts ohne Mangel funktioniert. Die Nachfrage muss(!) immer größer als das Angebot sein.

Darum schreien alle seit vielen Jahrzehnten nach "Wachstum", womit aber gar nicht die Güterproduktion gemein ist, sondern tatsächlich die Nachfrage. Eine wachsende Nachfrage ist ja Voraussetzung um eine gesteigerte Produktion überhaupt absetzen zu können. Da anhaltendes(!) prozentuales, also exponentielles Wachstum weder auf der Produktiv noch Nachfrage-Seite möglich ist, muss es zu sich immer weiter aufschaukelnden Störungen in den Märkten kommen was natürlich dramatische Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft hat.

Warum MUSS(!) Wirtschaft, also Nachfrage und Produktion eigentlich wachsen? Kurz gesagt können sich ohne Wachstum, also Nachfrage die größer als das Angebot ist, keine Kapitalgewinne erwirtschaften. Man kann ja nur dann höhere Preise verlangen welche die leistungslosen Kapitalgewinne der Anleger ermöglichen, wenn das Angebot "knapp" ist, also ein permanenter Mangelzustand herrscht. Ist eine steigende Nachfrage aufgrund der begrenzt vorhandenen Konsumenten nicht mehr möglich, muss eben das Angebot (künstlich) verknappt werden. Genau dort sind wir mittlerweile angelangt. Auch Rüstung und Krieg hat in diesem Bereich seine Ursache. Hier wird kurz gesagt eine künstliche Nachfrage (nach Rüstungsgütern) geschaffen, welche im weiteren Verlauf der Ereignisse ein gigantisches Nachfrage, Mangel oder Wachstumspotential generieren, um eine zerstörte Infrastruktur wieder aufzubauen.

Das ist die Welt in der wir leben. Natürlich gibt es längst wirksame Lösungen, welche uns von solchen wirtschaftlichen Zwängen befreien. Dann kann man sich ruhigen Gewissens eine Pizza zum Abendbrot gönnen, ohne seinen Konsum im laufe der Zeit auf 2-4-8.... Pizzen steigern zu "müssen", damit die Wirtschaft funktioniert. Denn ohne Kapitalgewinne wird heute nicht mehr investiert und es kommt zu "Krisen" welche allesamt auf Geldmangel, also auf "streikende Investoren" rückführbar sind.

Diese Erkenntnisse wurden vor hundert Jahren von Silvio Gesell erkannt. Hier gibt es ein PDF, was das ganze weiter ausführt und zusammenfasst. https://humanwirtschaftspartei.de/wp-content/uploads/2014/11/loesung_der_sozialen_frage-nd-2.pdf
 
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