@JackA
Um dir da mit deiner Aussage noch ein wenig mehr unter die Arme zu greifen:
Jemand, der in der Lage ist, mit einem sehr geringen Budget ein tonal tolles Ergebnis zu erzielen, der kann dies vermutlich auch mit einem deutlich größeren Budget.
Jemand, der jedoch aus eigener Kraft selbst mit teurem Budget kein zufriedenstellendes Ergebnis auf die Beine stellen kann, wird auch (und besonders) mit wenig Budget nicht zum Ziel kommen.
Der Grund dafür ist, dass vermutlich gewisse Vorkenntnisse fehlen.
Hier möchte ich an
@omaschabubu apellieren:
Inwieweit bist du denn gewillt, dich in das Thema HiFi und Heimkino einzuarbeiten - sowohl visuell, als auch akustisch? Beides können Fässer ohne Boden werden, beides wiederum kann aber auch irrwitzig viel Spaß machen, wenn man sich erst einmal ein entsprechendes Maß an Grundkenntnissen angeeignet hat und man dann selbst zur Hand gehen kann.
Ich will damit nicht sagen, dass du dir jetzt deine eigenen Transmissionlines und Hochton-Saugkreise basteln sollst, aber wenn man im Kern versteht, was ein Lautsprecher so treibt (was ihn antreibt, was er selbst antreibt), wie Schall reflektiert wird (unterschiedlich von jedweden Oberflächen, dazu: frequenzabhängig), wie sich Frequenzweichen auswirken, wie genau eine Frequenzweiche aufgebaut ist und was dies für einzelne Frequenzbereiche bedeutet, dazu auch Flankensteilheit, Hi-Pass, Low-Pass, Bandpassfilter (Achtung: Bandpass gibt's auch als Gehäuseart in verschiedenen Variationen), und und und.
Prinzipiell und etwas mehr als rudimentär kenne ich mich zwar auch in der Bildgebung aus (Projektionstechnik allgemein, verschiedene Lichtquellen, verschiedene Panel-Techniken, wie sich diverse Leinwände sowohl visuell als auch akustisch auf den Raum auswirken) ...
Meine Expertise bleibt jedoch im akustischen Bereich angesiedelt.
Wenn du magst - und wirklich nur, wenn du daran Spaß hättest - stehe ich dir gern mit Rat - und wenn Zeit ist, auch mit Tat zur Seite (aus welcher Ecke kommst du denn?).
Du würdest dich wirklich wundern, was man selbst mit ~150 Euro (Verstärker, Verkabelung, Lautsprecher!) am Gebrauchtmarkt für eine Gaudi in den eigenen vier Wänden erzeugen kann - klanglich, sowie auch pegeltechnisch.
Von daher: ich biete da gerne meine Hilfe an, generell jederzeit und an und für sich auch jedem. Man muss es nur wollen. Letztlich merkt man dann vielleicht: "Ui, ich brauch ja gar keine ~25.000 Euro ausgeben, selbst mit 'nur' 5.000 Euro habe ich hier ein Ergebnis, das ich so niemals für möglich gehalten hätte" ... oder jedoch man leckt Blut und - naja, wie schon gesagt, nach obenhin sind nie Grenzen gesetzt (Tonarm für nen Schallplattenspieler - ohne Tonabnehmer wohlgemerkt - kann ja schon mal 40.000 Euro kosten ^^).
Mein gutgemeinter Rat ist daher: beschäftige dich selbst ein wenig mit der Materie, ich unterstütze gern überall, wo es erwünscht ist, wir können gemeinsam gerne mal bei mir probehören mit verschiedenen Setups und Ausbaustufen und ich kann, wenn gewünscht, auch zu jedem noch so einzelnen Thema (wie wirkt sich Portfläche und Länge eines Bassreflexgehäuses auf die Tuningfrequenz aus?) gerne stundenlange Referate halten ^^
Wie gesagt, das Wissen ist da ... es muss nur abgerufen werden.
Von einem "Heimkino-Ausstatter" das komplette Heimkino von vorn bis hinten durchputzen zu lassen, hat den Vorteil: du muss nichts, aber auch gar nichts tun und steigst "fertig" ein.
Der riesige Nachteil dabei ist: du hast im Grunde überhaupt keine Ahnung, was da gemacht wurde und wenn nur die geringste Stellschraube irgendwo verkurbelt wird (und sei es die einfachste Einstellung an einem Verstärker), dann stehst du da wie der Ochs vorm Berg - und der Dienstleister freut sich über die stetigen Aufträge, wieder etwas nachzubessern.
Diese Wahl muss aber jeder für sich selbst treffen. Ich kenne mich ganz gern mit Dingen aus, in denen ich mich mit viel Spaß und möglichst lange ausleben möchte.