Heim Kino im Keller.

Mickey Mouse schrieb:
) Lautsprecher
2) Verstärker
3) Beamer
4) Leinwand
5) aktive Raumkorrektur
6) passive Raumkorrektur
Nur Sound und Bild.

Aber ich glaube ich brauche in dem Unterfangen wirklich Unterstützung und Profis bzw. Einer Firma.
Weil ich möchte schon was richtiges und keine Kompromisse.
 
omaschabubu schrieb:
Weil ich möchte schon was richtiges und keine Kompromisse.
Dann häng mal mindestens eine 0 an dein Budget und rechne das gleiche nochmal für alles was nicht direkt Ton und Bild ist ;)
Das wird am Ende immer "nur" ein Kompromiss sein können. Bei dem Budget und ordentlicher Ausführung vermutlich schon ein recht brauchbarer, aber eben doch ein Kompromiss.
 
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Von ohne Kompromisse musst du dich verabschieden. Wie schon gesagt wird das nicht mal mit dem 10-fachen Budget ansatzweise kompromisslos.
Aber für dein Budget bekommt man Lösungen, die man als Heimkino bezeichnen kann und auch das Erlebnis liefern und vor allem an der du dann auch lange Spaß dran hast.

Lass dich auf jeden Fall beraten und stell dir nicht einfach ohne richtiges Gesamtkonzept irgendwelche Papiertiger hin.
Teure Lautsprecher/Verstärker klingen ohne Raumakustikoptimierung schlechter als günstigere mit.
Teure Projektoren ohne gute Rest- und Streulichtoptimierung, ohne passende Leinwand mit Maskierung und ohne Bildoptimierung an die Lichtverältnisse im Raum liefern ein schlechteres Bild als ein günstigerer mit.
Und natürlich isst das Auge mit. In einem Raum, der nach Wohnzimmer oder Partykeller aussieht, kommt kaum Kinofeeling auf. Egal was dann da für Komponenten rumstehen.
 
es ist immer ein Kompromiss, egal wie viel Geld du da rein steckst, die Frage ist nur, ob er für dich akzeptabel ist!

wenn du dir die direkten Nachfolger meiner Stereo LS kaufen möchtest, dann musst du dein Gesamtbudget alleine dafür auf den Tisch legen.

ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich unsicher bin, was man dir raten soll?!?
klar ist es keine schlechte Idee, sich da von einem Fachhändler unter die Arme greifen zu lassen. Nur wenn der sich "voll entfalten" können soll, dann wird es eng.

das Problem ist: weder Sound noch Bild hängen alleine von der Technik ab, sogar eher das Gegenteil!
wenn du dich in einem 5x6x2m Keller-Raum genau in die Mitte setzt, hast du durch die Raummoden so viele Auslöschungen am Hörplatz, dass vom Bass kaum was übrig bleibt.
wenn der Fachmann da anfängt, bist du dein Budget alleine für das Double Bass Array los.

machst du dich schlau und baust dir das selber, dann geht für 1/10 richtig viel, ist aber Aufwand!
 
TriceO schrieb:
Gibt es Bass-Shaker für die Bestuhlung noch?
War anno dazumal im Heimkino-Forum ne Zeit lang der Hit. Vielleicht immer noch.

Gibt es und ich betreibe einen unter meinem Sofa. iBEAM VT-200 und passend dazu eine potente Reckhorn Ringtrafo Endstufe. Macht natürlich nicht bei jedem Film Sinn, aber bei Action, Sci-Fi wo es regelmäßig kracht ist es ziemlich genial.

DJMadMax schrieb:
Das ist tatsächlich etwas, wovon ich in jedem Fall abraten würde.

Ich vergleiche es mal mit der "Sex-Szene" aus Demolition Man... Ja, Bass-Shaker sind in etwa das, was Lenina Huxley unter Sex versteht :D

Nein, im Ernst: auch mit diesen Dingern habe ich herumexperimentiert, auch mit richtigen Trümmern - und auch mit dem "D-Box" Zeug aus dem Kino (auch da gibts Adaptionen für zuhause)... ich halte davon nicht viel und Körperschall funktioniert nunmal am Besten mit "echtem" Schalldruck und nicht mit nem Metallklumpen, der einem in den Rücken tritt.

Wieso? Nur weil es für Dich nicht den gewünschten oder erhofften Effekt bot?
So ein Shaker bietet Dir den in etwa ähnlichen Effekt ( echter Schalldruck spürbar am/im Mobiliar ) bei, zum einen, geringeren Pegeln was Deine und andere Ohren auf jedenfall schont und zum anderen kann man diesen Effekt gar nicht mit dem spürbaren Schalldruck an einem Mobiliar vergleichen.

Wichtig für den effektiven Einsatz ist das zu verwendende Möbelstück ( ist es robust/massiv gebaut oder eher von der leichteren Sorte ala IKEA ), die Entkopplung vom Fussboden und die eingestellte Trennfrequenz des Bass Shakers ( bis zu welcher Frequenz dieser spürbar sein soll, alles unter 80HZ geht in Ordnung ).

Die "Leichtigkeit" eines Möbelstückes beeinflußt den Effekt so eines Shakers enorm. Unser ehemaliges Big-Sofa konnte so viel Energie/Körperschall vertragen, wo hingegen die jetzige IKEA Couch viel zu resonant ist und es ein wenig Feintuning bedarf um perfekt mit dem Klang zu harmonieren.
 
Mu Wupp schrieb:
bei, zum einen, geringeren Pegeln was Deine und andere Ohren auf jedenfall schont
1. Wer will denn leise?!
2. Bass/Infraschall schädlich fürs Gehör? Okay, da muss sich in den letzten Jahren wohl was in der universellen Physik sowie in der menschlichen Physiologie geändert haben. Mir haben weit über 160 dB(c) bisher jedenfalls nie geschadet und das bescheinigte mir zuletzt auch wieder die Betriebsärztin mit einem überdurchschnittlich guten Gehör (beidseitig).

Mu Wupp schrieb:
zum anderen kann man diesen Effekt gar nicht mit dem spürbaren Schalldruck an einem Mobiliar vergleichen
Da hast du Recht. Das alberne Gerüttel am Mobiliar ist halt einfach nur lächerlich. Schalldruck wirkt sich komplett anders auf den Körper aus und wirkt um Welten urgewaltiger als dieser Shaker-Käse. Da kannst du dich drehen und wenden wie du willst, aber in keinem Hör- und (Heim)Kino-Setup, das auch nur minimal durchdacht ist, hat das was verloren.
 
DJMadMax schrieb:
2. Bass/Infraschall schädlich fürs Gehör? Okay, da muss sich in den letzten Jahren wohl was in der universellen Physik sowie in der menschlichen Physiologie geändert haben. Mir haben weit über 160 dB(c) bisher jedenfalls nie geschadet und das bescheinigte mir zuletzt auch wieder die Betriebsärztin mit einem überdurchschnittlich guten Gehör (beidseitig).

Du willst mir allen ernstes glaubhaft darstellen, das 160db Lautstärke Deinem Gehör nicht schaden? Das gesamte Frequenzspektrum durch? Vergiss es.

DJMadMax schrieb:
Da hast du Recht. Das alberne Gerüttel am Mobiliar ist halt einfach nur lächerlich. Schalldruck wirkt sich komplett anders auf den Körper aus und wirkt um Welten urgewaltiger als dieser Shaker-Käse. Da kannst du dich drehen und wenden wie du willst, aber in keinem Hör- und (Heim)Kino-Setup, das auch nur minimal durchdacht ist, hat das was verloren.

Hab mich gedreht und gewendet, geändert hat sich nichts. Zum Glück hast Du ja nicht zu entscheiden was anderen gefallen soll oder auch nicht, wenn es Dir keinen Mehrwert bietet ist das völlig okay. Jedoch ist Deine persönliche Heimkino Präferenz noch lange nicht allgemeingültig und erst recht kein Leitfaden für jemanden der sich mit dem Thema Heimkino befasst.

Genug Off Topic
 
Mu Wupp schrieb:
Du willst mir allen ernstes glaubhaft darstellen, das 160db Lautstärke Deinem Gehör nicht schaden? Das gesamte Frequenzspektrum durch? Vergiss es.
Du musst schon bei den korrekten, physikalischen Werten bleiben. Ich habe alles korrekt aufgeschrieben. Vom gesamten Frequenzspektrum (und von Schallpegel) war nie die Rede, das hast du jetzt selbst dazugedichtet.

Bei 160+ dB(c) fällt eher das Atmen schwer. Dem Gehör ist das weiterhin ziemlich egal.
 
Das A und O ist wirklich der Raum. Die teuersten Lautsprecher klingen mies, wenn der Raum eine tonale Katastrophe ist, aber auch umgekehrt, günstige, aber ausgesuchte Lautsprecher klingen gut, wenn der Raum optimal ist.
Meine erste 5.1 Heimkino-Anlage (damals gabs noch kein HD, Atmos und co.) kostete 500€ (AVR + Standlautsprecher, Center, Rears und ordentlichem Subwoofer) und tonal war die erste Sahne (Die läuft sogar heute noch, nach 13 Jahren, obwohl kaum einer in den Foren eine Laufzeit von >1-2 Jahren gegeben hat, aber nicht mehr bei mir).
Ich will damit nicht sagen, dass man sich eine Heimkino-Anlage für 500€ kaufen soll, das geht heute sowieso nicht mehr, sondern, dass ich jetzt, wo ich viel viel viel viel mehr Geld in Lautsprecher gesteckt und auch Lautsprecher von tausenden von Euros in schlechten Räumen gehört habe, sagen kann, dass mein damaliges Heimkino richtig gut geklungen hat, weil der Raum gut war (unbeabsichtigt, war ja nur eine kleine Mietswohnung damals) und heute, wo ich viel größer wohne, aber der Raum vom Heimkino problematischer ist, das tonal anfangs erstmal eine Katastrophe war, trotz dann wesentlich teurerer Lautsprecher.
 
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@JackA
Um dir da mit deiner Aussage noch ein wenig mehr unter die Arme zu greifen:

Jemand, der in der Lage ist, mit einem sehr geringen Budget ein tonal tolles Ergebnis zu erzielen, der kann dies vermutlich auch mit einem deutlich größeren Budget.

Jemand, der jedoch aus eigener Kraft selbst mit teurem Budget kein zufriedenstellendes Ergebnis auf die Beine stellen kann, wird auch (und besonders) mit wenig Budget nicht zum Ziel kommen.

Der Grund dafür ist, dass vermutlich gewisse Vorkenntnisse fehlen.

Hier möchte ich an @omaschabubu apellieren:
Inwieweit bist du denn gewillt, dich in das Thema HiFi und Heimkino einzuarbeiten - sowohl visuell, als auch akustisch? Beides können Fässer ohne Boden werden, beides wiederum kann aber auch irrwitzig viel Spaß machen, wenn man sich erst einmal ein entsprechendes Maß an Grundkenntnissen angeeignet hat und man dann selbst zur Hand gehen kann.

Ich will damit nicht sagen, dass du dir jetzt deine eigenen Transmissionlines und Hochton-Saugkreise basteln sollst, aber wenn man im Kern versteht, was ein Lautsprecher so treibt (was ihn antreibt, was er selbst antreibt), wie Schall reflektiert wird (unterschiedlich von jedweden Oberflächen, dazu: frequenzabhängig), wie sich Frequenzweichen auswirken, wie genau eine Frequenzweiche aufgebaut ist und was dies für einzelne Frequenzbereiche bedeutet, dazu auch Flankensteilheit, Hi-Pass, Low-Pass, Bandpassfilter (Achtung: Bandpass gibt's auch als Gehäuseart in verschiedenen Variationen), und und und.

Prinzipiell und etwas mehr als rudimentär kenne ich mich zwar auch in der Bildgebung aus (Projektionstechnik allgemein, verschiedene Lichtquellen, verschiedene Panel-Techniken, wie sich diverse Leinwände sowohl visuell als auch akustisch auf den Raum auswirken) ...

Meine Expertise bleibt jedoch im akustischen Bereich angesiedelt.

Wenn du magst - und wirklich nur, wenn du daran Spaß hättest - stehe ich dir gern mit Rat - und wenn Zeit ist, auch mit Tat zur Seite (aus welcher Ecke kommst du denn?).

Du würdest dich wirklich wundern, was man selbst mit ~150 Euro (Verstärker, Verkabelung, Lautsprecher!) am Gebrauchtmarkt für eine Gaudi in den eigenen vier Wänden erzeugen kann - klanglich, sowie auch pegeltechnisch.

Von daher: ich biete da gerne meine Hilfe an, generell jederzeit und an und für sich auch jedem. Man muss es nur wollen. Letztlich merkt man dann vielleicht: "Ui, ich brauch ja gar keine ~25.000 Euro ausgeben, selbst mit 'nur' 5.000 Euro habe ich hier ein Ergebnis, das ich so niemals für möglich gehalten hätte" ... oder jedoch man leckt Blut und - naja, wie schon gesagt, nach obenhin sind nie Grenzen gesetzt (Tonarm für nen Schallplattenspieler - ohne Tonabnehmer wohlgemerkt - kann ja schon mal 40.000 Euro kosten ^^).

Mein gutgemeinter Rat ist daher: beschäftige dich selbst ein wenig mit der Materie, ich unterstütze gern überall, wo es erwünscht ist, wir können gemeinsam gerne mal bei mir probehören mit verschiedenen Setups und Ausbaustufen und ich kann, wenn gewünscht, auch zu jedem noch so einzelnen Thema (wie wirkt sich Portfläche und Länge eines Bassreflexgehäuses auf die Tuningfrequenz aus?) gerne stundenlange Referate halten ^^

Wie gesagt, das Wissen ist da ... es muss nur abgerufen werden.

Von einem "Heimkino-Ausstatter" das komplette Heimkino von vorn bis hinten durchputzen zu lassen, hat den Vorteil: du muss nichts, aber auch gar nichts tun und steigst "fertig" ein.

Der riesige Nachteil dabei ist: du hast im Grunde überhaupt keine Ahnung, was da gemacht wurde und wenn nur die geringste Stellschraube irgendwo verkurbelt wird (und sei es die einfachste Einstellung an einem Verstärker), dann stehst du da wie der Ochs vorm Berg - und der Dienstleister freut sich über die stetigen Aufträge, wieder etwas nachzubessern.

Diese Wahl muss aber jeder für sich selbst treffen. Ich kenne mich ganz gern mit Dingen aus, in denen ich mich mit viel Spaß und möglichst lange ausleben möchte.
 
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DJMadMax schrieb:
Hier möchte ich an @omaschabubu apellieren:
Inwieweit bist du denn gewillt, dich in das Thema HiFi und Heimkino einzuarbeiten - sowohl visuell, als auch akustisch? Beides können Fässer ohne Boden werden, beides wiederum kann aber auch irrwitzig viel Spaß machen, wenn man sich erst einmal ein entsprechendes Maß an Grundkenntnissen angeeignet hat und man dann selbst zur Hand gehen kann.

Ich habe die letzen Tage mehre Seiten zum Thema durchgelesen und musste festellen das mein Wunsch und mein Vorhaben, deutlich mehr ist als nur ein paar Kabel ziehen und ein bissel "wood work".

Ich hätte zwar wahnsinnge Lust das alles selber zu machen. Aber das was man an expertise sich aneignen muss um ein Ergebniss zu erreichen, was mich selber zufrieden stellt. Ist der Zeitliche Faktor (Familie Firma ect.) einfach bei mir nicht gegeben. Ich will auch nicht erst in 12-18 Monaten fertig sein.

Deswegen werde ich in meiner Umgebung eine Fachfirma suchen und höchst wahrscheinlich einen solchen Dienst in anspruch nehmen. Auch wenn es ungleich höherer Invest ist als, wenn ich es selbst machen würde.

Trozdem Danke an allen die sich meinem Thema angenommen hatten.
 
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@omaschabubu
Alles gut, dafür gibt es solche Firmen schließlich und ja, natürlich kostet es viel Zeit, sich in gewisse Themengebiete tief einzuarbeiten.

Von daher bin ich da völlig entspannt - ich lasse auch lieber den Heizungsmonteur kommen, als da selbst an (noch) Öl und Wasser rumzuschrauben - das sind so meine "Kryptonite" im Heimwerkern :D

Was du auf jeden Fall tun solltest: höre dir Beispiel-Setups an bzw. schau sie dir an (Projektorbild im dedizierten Heimkino-Raum), die Fachfirmen sollten so etwas stets ermöglichen. Dann kannst du evtl. besser abschätzen, was dir reicht und was nicht.

Wie gesagt, im Bereich Frankfurt am Main kann ich dir erwähnten Thorsten Luh wärmstens empfehlen. Ganz lieber Kerl mit enorm viel Kompetenz im Bereich Projektionstechnik (für Audiolösungen hat er ebenfalls Partner).
 
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DJMadMax schrieb:
Was du auf jeden Fall tun solltest: höre dir Beispiel-Setups an bzw. schau sie dir an (Projektorbild im dedizierten Heimkino-Raum), die Fachfirmen sollten so etwas stets ermöglichen. Dann kannst du evtl. besser abschätzen, was dir reicht und was nicht.
Danke für den Tip.

Werde jetzt erstmal sondieren, welche Profis im Raum Dortmund so gibt.
 
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