Heimnetzwerk mit Mono-Netzwerkkabeln: Wohin mit der Fritzbox?

theta

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Hallo,

die Frage wurde gewiss schon mehrfach besprochen, trotzdem ist es mir nicht ganz klar. Darum bitte ich hier um Hilfe.

Ausgangslage:
- TAE im Keller, 1&1 DSL und Telefon (damit wohl VoIP)
- Patchpanel im Keller
- 7 Mono-Netzwerkkabel sternförmig in das Haus

Ziel:
Kommunizierendes LAN, WLAN von 2 Punkten im Haus (da Stahlbeton)

Ideen:
1. TAE -> Router (FritzBox) -> Switch -> Patchpanel -> 2 WLAN-AccessPoints EG und 2. OG
oder
2. TAE -> Switch -> Patchpanel -> Router (Fritzbox) im EG + Router (Fritzbox) im 2. OG

Fragen:
1. Wäre beides technisch möglich?
2. Was ist geschickter? Vorteile/Nachteile?
3. Kann man das Telefon, NAS, Drucker auch an WLAN-AccessPointzs anschließen?

Danke.
 
Mono-Netzwerkkabel? Was soll das deiner Meinung nach genau sein?

Lösung 1 ist schon die richtige, 2 funktioniert so nicht, da der Router als Bridge zwischen den Netzen dient und nicht nachgeschaltet sein kann.

Telefon und Drucker (RJ45 oder WIFI) gehen auch an den WLAN AP, wenn dieser einen RJ45 Port hat. Natürlich muss das Telefon dann ein echtes IP Gerät sein, das glaube ich pauschal erst mal nicht.

NAS würde ich direkt an das Kabel anschließen, WLAN ist meist zu langsam um das NAS vernünftig auszulasten.
 
Zuletzt bearbeitet:
was ist ein mono-netzwerkkabel?

richtig... nach der telefonsteckdose muss zwingend ein modem und danach ein router stecken.. die fritbox hat beides, also muss die fritte direkt an die telefonsteckdose gesteckt werden, danach ist es egal, was danach ist... sofern korrekt konfiguriert.

voip.... weiss nicht ob das über das lankabel weitergegeben werden kann.
 
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Was soll ein mono-netzwerkkabel sein?
 
1. Ja
2. Punkt 1 würde ich sagen. Vorteil Kostengünstiger Nachteil sehe ich keins.
3. Telefon eher weniger, kenne keins das per WLAN dann DECT macht. NAS, Drucker ja wenn sie per WiFi-Karte im Netz sind, oder APs benutzen die 2 Ethernet Anschlüsse besitzen.
 
Moin, ich vermute mal mit "Mono-Kabel" meinst du ein ganz normales Kabel mit 8 Adern darin :)

Zu deinen Fragen, alle anderen haben es schon gesagt, Variante 1 ist die richtige. TAE -> Router -> Switch...

Was die Geschichte mit dem Telefon angeht, was hast du denn für ein Telefon? Wenn du jetzt z.B. ein VoIP fähiges Endgerät hast, kannst du das irgendwo in dein Netzwerk hängen. Die neueren FritzBox Modelle können Rufnummer in das Netzwerk weiterleiten. Dafür musst du nur ein Telefongerät einrichten welches am LAN hängt.

Dann schließt du ein VoIP Telefon an dein Netzwerk an und kannst anschließend darüber telefonieren. Er hat das sogar noch etwas anders gemacht und auf seinem Smartphone die App "CSipSimple" installiert und dann die passenden Daten der FritzBox in der App eingestellt. Somit kann er sich überall im Haus bewegen wo W-LAN ist und über Festnetz telefonieren.

Vielleicht wäre das ein Ansatz / Hilfe.
Gruß, Domi
 
Wow, das geht ja zügig. Danke!

1. Mono-Netzwerkkabel = Nicht Duplex... Sorry.
2. NAS und Drucker habe ich verstanden.
3. Dem Thema Telefon muss ich mich nochmals genauer widmen...
Wenn ich eine weitere Fritzbox als WLAN-AccesPoint nehme, kann ich dann den (Analog-)Telefonanschluss daran nutzen?
 
Meinst du das alte Ethernet mit BNC-Stecker? Wird ja wohl kaum Fritzbox-Kompatibel sein.
Twistedpair, kann sowohl mit 4, als auch mit 8 Adern Full-Duplex. Half-Duplex-Kabel gibt es in dem Sinn bei TP nicht. Wenn Half-Duplex vorliegt ist entweder das Kabel beschädigt oder die Netzwerkkarte kann es nicht besser - aber wie alt muss die dann sein? Anno 1998?
 
Wenn du die Fritzbox als AP konfigurierst, bleibt der WAN-Port leer. Die Telefonfunktion dürfte dann nicht funktionieren, weil die Fritzbox nun mal als Router konzipiert ist, der direkt im Internet hängt und nicht irgendwo im Netzwerk als AP rumfliegt. Wenn, dann bräuchtest du explizit ein VoIP-Gateway, das einen LAN-in und einen/mehere TAE-out hat.

Für den Fall, dass Internet-Telefon-Router zuweit weg ist, kannst du zB DECT-Repeater verwenden, TAE-Verlängerungen ziehen bzw. TAE-Dosen setzen oder direkt VoIP-Telefone verwenden.
 
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@ Rajin: Das ist nicht korrekt, sofern man einen VOIP-Anschluss hat.

Habe eine FB 7270V3 im LAN als AP, DECT-Repeater und Fax-Analog-Voip-Wandler (1 Voip-Rufnummer) konfiguriert und eine FB 7490 Haupt-Fritzbox mit den anderen 2 Rufnummern. Dazwischen eine geswitche LAN-Umgebung. Es gibt auch keine Probleme mit QoS und Fax ist empfindlicher als Sprache.

Und was ähnliches nochmal bei mir zu Hause.
 
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Ist das so? Wundert mich, dass VoIP via LAN klappt. Umso besser, dann wäre das ja eine Option.
 
Ich vermute er meint mit Mono, dass er NICHT so ein Kabel hat:
$_35.JPG

Sondern ein ganz normales single LAN Kabel
 
Das wäre sogar besser, diese Doppelkabel in einer Hülle sind bei Linkspeeds > 1 Gbit hinderlich wegen Nebensprechen, auch trotz Schirmung.
 
Raijin schrieb:
Wundert mich, dass VoIP via LAN klappt.
Na klar klappt das, warum auch nicht? :)
http://avm.de/service/fritzbox/frit...uer-Betrieb-mit-anderer-FRITZ-Box-einrichten/

Es geht teilweise nicht bei anderen VoIP-Routern. Ich meine bei manchen Easyboxen will SIP/VoIP immer über die DSL-Verbindung raus, man kann keine Verbindung zu einem anderen Router im Heimnetz aufbauen. Bei Fritzboxen kann man aber sagen, dass der VoIP-Server eben die erste Fritzbox ist.
http://avm.de/service/fritzbox/frit...gistrar-anmelden-um-darueber-zu-telefonieren/
 
Wilhelm14 schrieb:
Es geht teilweise nicht bei anderen VoIP-Routern. Ich meine bei manchen Easyboxen will SIP/VoIP immer über die DSL-Verbindung raus, man kann keine Verbindung zu einem anderen Router im Heimnetz aufbauen. Bei Fritzboxen kann man aber sagen, dass der VoIP-Server eben die erste Fritzbox ist.
Genau das meinte ich. Ich habe selbst keine Fritzbox und kann daher nur von meiner Erfahrung mit anderen Consumer-Routern ausgehen. Erfreulich, dass AVM da eine Ausnahme darstellt.
 
Ja ja, single Kabel, also keine Doppeldosen meine ich.

Das Telefonthema ist offensichtlich spannend. Die links helfen erst einmal.
 
Achso zu dein eigentlichen Fragen Fragen:
1. Nein, siehe 2
2. 1 sinnvoll! 2 ist technisch nicht möglich, Layer1-Protokollkollision DSL <-> Ethernet (Switch). Abgesehen davon kann man nicht zwei DSL-Router an einem DSL-Anschluss betreiben. Und die Kommunikation vom LAN der einen Fritzbox zum LAN der anderen Fritzbox wäre nicht (ohne weiteres) möglich.
3. Ja. Hier ein Konfigbeispiel einer nachgelagerten Fritzbox im LAN. http://fs5.directupload.net/images/160426/9vlgdxm5.png mit analogem Fax per FON Anschluss. Was man jetzt an den FON Anschluss hängt ist egal.
 
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