Heimserver, was brauch ich dafür?

PC FREAKY

Commander
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Hallo Computerbase,

Ich habe eine Frage. Wir haben momentan zu Hause 2 Desktop PC's und einen Laptop.
Auch haben wir noch einen alten PC herumstehen. Dieser hat 150GB Festplattenspeicher und wir haben noch ne Festplatte mit 500 GB.

Nun meine Frage an euch:

Ist es möglich den alten Computer an das Netzwerk anzuschließen, um somit einen "Zentralrechner" oder "Server" zu bekommen, wo Dateien abgespeichert werden und alle 3 PC's darauf zugriff haben?

Dies müsste doch eigentlich funktionieren, wenn alle Festplatten freigegeben sind im Netzwerk & der PC ständig an ist.

Sollte dies so alles möglich sein, was muss der "Zentralrechner" dann noch haben?

Reichen: Mainboard mit Netzwerk + GK um evtl. mal etwas mit nem Bildschirm zu kontrollieren, Prozessor mit Lüfter & ein Netzteil?
Ein Gehäuse ist natürlich auch noch dabei.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.


PC FREAKY
 
Ja, im wesentlichen reicht das. Fehlt allenfalls noch der Speicher. Vielleicht darauf achten, dass die Kombi wenig Strom benötigt, wenn der Rechner dann 24h angeschaltet sein soll.
 
mit Speicher ist wohl arbeitsspeicher gemeint?

gibt es irgendwo einen Rechner, der mir ausrechnet auf wie mit wie viel Watt und wie viel € pro KW bezahlen muss im Jahr?

PC FREAKY
 
nenn doch mal die Daten der Komponenten, die du als Server verwenden willst!
 
Also, ich bin selber schon drauf gekommen zu schauen was ich habe.

Dieser PC wurde vor ca. 6-7 Jahren von meinem Vater bei Aldi gekauft. (ja, ich weiß die Aldi komponenten passen meist nicht so gut zusammen)

Es war der PC:

Medion

Modell: PC MT6
Typ: MED MT 165

Es wurde jegendlich der Arbeitsspeicher verdoppelt und das DVD Laufwerk ausgebaut.

Das Netzteil:

FSP GROUP INC

Fortron / source

Modell no: FSP250

(originalnetzteil)

Ich hoffe es reicht euch als Information.

PC FREAKY (ich suche in der Zwischenzeit nach einer genaueren beschreibung)
 
Naja, so ein Pentium 4 ist leider kein Kostverächter wenn es um den Stromverbrauch geht, und das Netzteil hat auch das eine oder andere Jahr auf dem Buckel. Allerdings kann man von den Kosten für neue Hardware auch wieder viel Strom verbrauchen. Wenn Du nichts investieren möchtest, nimm' die Hardware so wie sie ist. Müsste man mal durchrechnen, ob und wann sich die Anschaffung neuer Hardware amortisieren würde.
 
ja, da hast du recht.

Aber mal was andres

Bei "dxdiag" wird bei dem PC 768 MB Arbeitsspeicher angezeigt. Es sind auch 2 drin, ich weiß aber nicht was für welche.

Aber ich dachte immer, die Arbeitsspeichermodule müssten immer gleich groß sein...

PC FEAKY
 
Müssen sie nicht, bei der Größe und zwei Modulen kann es sich nur um 1x 512 MB und 1x 256 MB handeln. Für einen WindowsXP-Dateiserver allemal genug.
 
Dann hätt ich mal ne Frage:

Kann man den PC nicht so einstellen, oder ein kleines Tool installieren, BIOS ändern oder ähnliches, dass der PC immer im Standby ist. Sobald dann das Netzwerk auf ihn zugreifen möchte, sollte er dann hochfahren. So würde immens Engergie gespart werden.

Ich hab oben ein Netzteil gelistet, ist es für den Dauerbetrieb geeignet?

Dieses müsste es sein: http://www.dooyoo.de/pc-netzteil/fsp-atx12v-ver-1-3-fsp250-60gtv-ln/

PC FREAKY
 
Zuletzt bearbeitet: (Link hinzugefügt)
Einfach mit CPUz nachschauen...

Für einen Heimserver aber etwas gefrässig - wenn es nur um Datenaustausch geht wäre ein Netzwerk Laufwerk möglicherweise etwas besser.
 
@PC FREAKY: Das ist u.U. ein einige Jahre abgelagerter Restposten vom hintersten Regal. Derartige Netzteile haben einen über den Daumen einen um 10 bis 20% kleineren Wirkungsgrad als aktuelle 80 Plus - zertifizierte Netzteile, die mit dem vorhandenen Board allerdings nicht unbedingt zusammenarbeiten können. Schon weil MSI-Boards damals gelegentlich nicht ohne eine Versorgung mit -12V auskamen. Die -12V waren zwar schon in der für die damals übliche Norm ATX V1.3 gestrichen, wurde aber häufig noch von den Netzteilherstellern spendiert, zumal der Pin aus Sicherheitsgründen auch in aktuellen Normen für ATX-Netzteile noch unbelegt ist. Aber ausgerechnet bei MSI haben die Mainboardkonstrukteure den Wegfall der -12V bei ATX - Netzteilen um Jahre verpennt.

Die laufenden Kosten für 1W Anschlussleistung rund um die Uhr sind um 2 Euro im Jahr. Falls die alte Medion-Kiste ohne Rechenlast ("idle") ca. 100W zieht also ca. 200 Euro. Falls man ihn nur 8 Stunden am Tag hochfährt, nur 1/3 davon.

Es war (und ist) für Desktop-PCs übrigens keinesfalls selbstverständlich, dass man sie übers Netzwerk vernünftig aus dem Tiefschlaf wecken kann. Zuerst mal muss man testen, ob er zuverlässig per Hand (Start/Ausschalten/Standby) in den Standby zu versetzen ist und z.B. über den Druck auf den Power-Knopf am Gehäuse wieder aufzuwecken ist. Manche Systeme reagieren in dieser Disziplin auf Dauer wenig stabil, wobei INTEL-Chipsätze (wie hier) noch eine eher gute Voraussetzung sind.
Im BIOS-Setup muss vorher für den Ruhezustand möglichst "Suspend to RAM" ("STR") eingestellt sein, wenn das Aufwecken einigermaßen schnell erfolgen soll. Siehe auch Wikipedia / ACPI, Tabelle "Ruhezustände in der Übersicht", dort "S3" und "S4".

Funktioniert ein Standby reproduzierbar, muss man testen, ob sich der PC aus dem Standby übers Netz aufwecken lässt ("Wake On LAN"). Was in der Preisklasse nicht selbstverständlich ist.

Auf den PCs im Netz muss man normalerweise ein geeignetes Tool installieren, mit dessen Hilfe der PC ggf. vor Zugriffen auf den Server geweckt werden muss. Es gibt auch Router, mit deren Hilfe ein WOL - Paket an einen angeschlossenen PC geschickt werden kann.

Man lernt auf diese Weise einige Interna kennen, um die sich der Normalanwender überhaupt nicht kümmern muss.

MAC - Adresse
Wake On LAN
Hinweise zur WOL - Konfiguration rund um Windows XP, Mac-OS, Linux
Wake On LAN im VDR-Wiki

Edit: Das Medion-Board dürfte vermutlich lediglich eine 100MBps - Netzwerkschnittstelle besitzen. Das könnte zu einem Flaschenhals werden, denn mit nicht wesentlich über 10 MByte/Sekunde ist bei Dateien oberhalb einigen 100 MByte Größe zunehmend Kaffeetrinken angesagt. Ansonsten muss man sich - auch bei einem Billig-NAS - in Geduld üben.
 
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