Heiraten: Fragen über Fragen ...

Blackbenji

Lieutenant
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Nov. 2009
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565
Hallo in die Runde,

da meine Freundin und ich demnächst unser erstes Kind erwarten, planen wir jetzt also auch unsere Hochzeit. Nun kommen wir aber zu dem Punkt wo wir vorab schon Fragen haben, aber wenig Infos zu finden.

Hintergrund: wir beide mögen unsere Familiennamen überhaupt nicht und überlegen nun, ob wir unsere "mädchennamen der mutter" annehmen. Ich für meinen Teil bin ein uneheliches Kind und wurde erst mit 1,5 Jahren in meinen jetzigen Familiennamen übernommen.

Nun bin ich 26 und überlege jetzt, da meine Eltern wieder geschieden sind, auf meinen Geburtsnamen zu wechseln und dann meine Freundin zu heiraten.

Weiß jemand, ob das so einfach geht? Oder muss zwischen dem Namenswechsel und einer Hochzeit eine Wartezeit eingelegt werden?
Oder gibt es generell ein Problem den alten Namen wieder an zu nehmen?

hmm evtl nicht uninteressant ist, das mein jetziger Nachname gerne mit dem Namen von einer Terroristin in Verbindung gebracht wird. Kann man damit Argumentieren? Probleme habe ich damit immer am Flughafen -.-
 
cartridge_case schrieb:
wieso ruft man dafür nicht einfach mal beim standesamt an? müsst euch eh anmelden :-/ da kann man sone fragen klären^^

da gehen wir auch hin, nur wollen wir vorweg nicht unvorbereitet sein ... vorallem macht meine bessere hälfte unter hormonen sich noch mehr gedanken ... und naja ... dauert ihr zu lange bis wir da hin kommen.
 
Blackbenji schrieb:
... das mein jetziger Nachname gerne mit dem Namen von einer Terroristin in Verbindung gebracht wird.
Die haben Bilder. Und was auch nur Sinn machen würde, wenn Du weiblich wärst. ;)
 
moquai schrieb:
Die haben Bilder. Und was auch nur Sinn machen würde, wenn Du weiblich wärst. ;)

das interessiert die leute am flughafen leider wenig wenn sie deinen namen lessen und den reisewecker in der tasche ticken hören ... was meinste wie oft ich mit ner aufgeritzen tasche vom flughafen wieder weglaufen darf, weil die es einfach nicht in den griff bekommen ...

das standesamt-telefonat hat leider heute wenig gebracht ... man wurde abgewimmelt, wie sich rausstellte haben die um 12 uhr feierabend und wollen auch keine sekunde länger telefonieren -.-
 
Dann rufst Du einfach am Nachmittag an, wie wäre denn dieser Trick? :D
 
moquai schrieb:
Dann rufst Du einfach am Nachmittag an, wie wäre denn dieser Trick? :D

die haben erst wieder donnerstag sprechstunde ... das is nen haufen -.- naja, müssen wir so lange warten ... bringt das mal ner schwangeren frau bei ;(
 
- Dann sage ihr, dass alles kein Problem sei. Wir hätten gesagt, es würde gehen.
- Dann rufst Du am Donnerstag heimlich beim Standesamt an.
- Sagen die etwas anderes, dann schiebe es auf uns. Dann sind wir halt Idioten. :p
- Bei einer Übereinstimmung sind wir Helden.
 
Schokolade und Gurken und sie ist beschäftigt =)

Interessant wäre es auf alle Fälle zu erfahren, gibt sicher nicht wenige Kinder/Leute die geschiedene Eltern haben und mit dem Namensgeber wenig zu tun

@ ot: dann müsste eher 1,5 stehen, so ists als amerikanisches Zeichen zu setzen 1.500
 
ich habe ebenfalls erst letzten monat meinen nachnamen ändern lassen und habe den geburtstnamen meiner mutter angenommen. war alles kein problem. hat ca 2 monate gedauert, brauchst eben nur paar gute gründe
 
Lass dich bei deinem Anruf bzw. Besuch im Bezirks-/Standesamt auf jeden Fall gründlich nicht nur allgemein über die nötigen Formalien beraten, sondern auch über die Gebühren, die bei einer Namensänderung auf dich zukommen können, sofern es sich um eine normale Namensänderung und nicht nur um ein Aufheben der früheren Einbenennung handelt. Lt. diverser Berliner Behördenseiten, z.B. der aus Marzahn-Hellersdorf, werden bis zu 1.022,58 € aufgerufen, bei Ablehnung bis zu 50% davon - je nach Einkommen :eek:. Wenn man das weiß, gefällt der Name der Braut als neuer gemeinsamer Familienname evtl. doch ganz gut ;).
 
Chester_ schrieb:
ich habe ebenfalls erst letzten monat meinen nachnamen ändern lassen und habe den geburtstnamen meiner mutter angenommen. war alles kein problem. hat ca 2 monate gedauert, brauchst eben nur paar gute gründe

darf ich fragen welche gründe "gut" waren? also auf welche ebene muss man argumentieren?
und wie hoch lagen die kosten?
 
da ich noch schüler bin, wollte das standesamt knapp 100 euro. zusammen mit den anderen dokumenten die man besorgen musste bin ich auf ca 140 euro gekommen
hab einfach angegeben, das ich ständig gemobbt werde(was gar nicht stimmte :D ) , schwierigkeiten in aussprache und schreibweise (was bei mir der fall war), und das ich schwierigkeiten in meiner karrierelaufbahn haben könnte (chef meiner mutter meinte selbst das ich so schnell wie möglich den namen ändern lassen soll, da mich sonst keine firma annehmen wird. er selbst bevorzugt auch mitarbeiter mit deutschem namen)
 
Vielleicht sollten da manche ihre Kriterien bei der Auswahl ihres Partners einfach mal überdenken.

2 Menschen treffen sich: "Was machst Du beruflich? Welches Auto fährst Du? Wie alt bist Du? Wie ist Dein Name?"

Wichtig ist nur 1 Punkt. Wie lautet der Nachname! Ist schon der eigene bescheuert, dann kann das zu einem Problem werden. Monika Leck und Thomas Mich sollten wohl keinen Doppelnamen führen, denn das könnte zu lustigen Situationen am Telefon führen.

Bei den Männern sollte auch das Hirn gegenüber optischen Beeinflussungen immun sein.

"Alles egal, denn die hat ja so große Hupen." Das geht dann gar nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe schon in 3 Jahren auf ComputerBase "Wie kann man sich Scheiden lassen".
 
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