CountSero
Lieutenant
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Mathe ist nicht so dein Ding, oder?Fika schrieb:@CountSero
Bei 4 TB HDD für 80 € kosten 153 GB ca 3 €.
Bei 1 TB SSD für 90 € kosten 23 GB ca 2 €.
Was ist jetzt der bessere Deal?
Wenn eine 4‑TB‑HDD 80 € kostet, sind das etwa 20 € pro TB.
Wie soll dann eine 1‑TB‑SSD (in meinem Fall eine NVMe, hatte ich vergessen zu erwähnen) für 80–90 € günstiger pro Speicherplatz sein?
Der einzige Vorteil der SSD ist die Geschwindigkeit.
Für meinen Anwendungsfall ist das aber irrelevant: Meine Dokumente brauchen keinen hohen Datendurchsatz, meine Musikdateien (m4a/ALAC) ebenfalls nicht, meine Bilder auch nicht, und Filme sowieso nicht.
Ich würde sogar sagen, dass etwa 60–70 % meiner Spiele ebenfalls nicht davon profitieren. Bei rund 1000 Spielen auf Steam, etwa 200 auf GOG und ein paar weiteren bei EA, Xbox Games und Ubisoft ist das also nur ein kleiner Teil, der wirklich einen Vorteil hätte.
Selbst viele neue Spiele, besonders im Indie‑Bereich, brauchen auch heute nicht wirklich eine SSD oder NVMe.
Daher kann man hier keine allgemeingültige Aussage treffen. Wenn es für dich der bessere Deal ist, ist das völlig okay. Für mich ist er es nicht.
Ich habe in meinem System 11,5 TB Speicher, verteilt auf 2 NVMEs, 2 SSDs und 2 HDDs. Allein die HDDs bringen 8 TB Kapazität.
In den letzten 10 Jahren musste ich bereits 3–4 SSDs und eine NVMe austauschen, weil sie ausgefallen sind.
HDDs habe ich nur zwei ersetzt und das nicht wegen Defekten, sondern weil der Speicherplatz nicht mehr gereicht hat.
Die ausgetauschten HDDs laufen heute noch als Backup‑Platten für weniger wichtige Daten oder als Linux‑Experimentier‑Server.
ev4x schrieb:Weil das doppelte Arbeit für die Entwickler ist bei Updates die müssten dann zwei seperate Builds erstellen und pflegen.
Mag sein, aber im aktuellen Fall liegen ja bereits beide Versionen vor, und ich glaube kaum, dass das Mehraufwand hier noch wirklich ins Gewicht fallen würde.
Bei zukünftigen Projekten kann ich das nachvollziehen, aber aktuell sehe ich da keinen großen Mehraufwand.