Herausforderung WLAN (Massive Wände, drei Etagen)

Gibt es viielleicht eine bestehende TV Verkabelung, die man für Access Points missbrauchen könnte?

(Ethernet over Coax)
 
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Hi Pitt_G
interessante Möglichkeit. Aber meinst du wirklich das, wenn es funktionieren sollte, die Powerline WLAN Lösung auch längerfristig eine gute Wahl wäre? Hab die Freunde schon soweit, das sie bereit sind einmal neue Geräte zu kaufen und da wäre es doch sinnvoller z.B. Smart 4 mit den Telekom Repeater zu holen, oder?

@schorschi23: ja, das wäre auch mein Ansatz gewesen und war auch völlig überrascht, das der Anschluss wirklich im 1.OG ist..nix im Keller oder irgendwo. Keine Ahnung wer die Hütte damals so gebaut haben wollte. Daher muss ich es irgendwie runterbringen, wo es mit am wichtigsten ist und Kabel legen ist leider nicht.
 
(Ungenutzte) Telephonkabel gibt es auch keine? Die könnte man ggf. als 100 mbit/s LAN verwenden.
 
ggf saublöde Frage, aber ... wie genau ist denn das PowerLAN mit dem Router verbunden? Ich vermisse bei der Beschreibung oben den Satz: Es sitzt ein Devolo 1200+ in einer freien Steckdose direkt neben dem Router und ist mit ihm durch ein LAN-Kabel verbunden. Nicht dass ein Teil oder alle AccessPoints im Leerlauf sind und die 14Mbit/s sind eben das, was der Speedport Smart 2 durch die Decke noch hergibt?
Ergänzung ()

Und dann die Frage: Was zeigt denn Diagnose mit DevoloCockpit in punkto Mbit/s über Stromkabel auf den jeweiligen Adaptern an? Wenn das sehr unterschiedlich aussieht, unbedingt verschiedene Steckdosen mit den Devolo ausprobieren, bei welcher am Meisten ankommt ... Von einer Dose zur Anderen kann enormen Unterschied ausmachen.
 
ulrich_v schrieb:
(Ungenutzte) Telephonkabel gibt es auch keine? Die könnte man ggf. als 100 mbit/s LAN verwenden.

Leider nicht und ich habe es auch gesucht gehabt, weil ich es nicht glauben konnte …jedes Zimmer, hinter jedem Schrank
call_me_berti schrieb:
ggf saublöde Frage, aber ... wie genau ist denn das PowerLAN mit dem Router verbunden? Ich vermisse bei der Beschreibung oben den Satz: Es sitzt ein Devolo 1200+ in einer freien Steckdose direkt neben dem Router und ist mit ihm durch ein LAN-Kabel verbunden. Nicht dass eine Teil oder alle AccessPoints im Leerlauf sind und die 14Mbit/s sind eben das, was der Speedport Smart 2 durch die Decke noch hergibt?
Ergänzung ()

Und dann die Frage: Was zeigt denn Diagnose mit DevoloCockpit in punkto Mbit/s über Stromkabel auf den jeweiligen Adaptern an? Wenn das sehr unterschiedlich aussieht, unbedingt verschiedene Steckdosen mit den Devolo ausprobieren, bei welcher am Meisten ankommt ... Das kann enormen Unterschied ausmachen.
es gibt bei mir keine blöden Fragen! In der Tat hatte ich diesen Aspekt nicht berücksichtigt gehabt. Der erste Devolo steht im EG und daran die Home Bridge, d.h. evtl. ein starker Verlust durch die Decke und dann erst in die Powerline.
werde mal im im 1.EG eine Powerline installieren, direkt verbunden mit dem Router über LAN und dann runter führen (auch wenn es nicht ideal ist). danke dir für deine Frage
 
@Devildo hab mir die speed home bridge solo anleitung angeguckt,
In der theorie kannst du die alle 3 vermutlich im Slave Modus direkt per wps an den speedport smart router packen, dass du direkt neben dem Router einen hast ist somit hinfällig.
Sprich das gleich setup wie ich es bei den devolos vorgeschlagen hatte.

Deine Bekannten haaben ja schon zwei Lösungen, eine von beiden wird ja wohl die Anforderungen abdecken können ohne sich zu verkünsteln.

Wenn der speedport auch als WPS Slave agieren könnte, bliebe sogar Raum für eine dritte Lösung bei der die Speed Home Bridge im EG den WPS master machen müsste
 
:-) ... und unbedingt mit Devolo Cockpit prüfen, wieviel auf welchem Adaper über welche Steckdose durchkommt ... UND ob auch wirklich ALLE Adapter im Cockpit sichtbar sind. Nicht dass sich welche aus dem Verbund augeklinkt haben, die nichts weiter tun als zu blinken, oder womöglich zwei unterschiedlich konfigurierte PowerLANs angelegt worden sind, die sich auf dem gleichen Stromkabel gegenseitig nur behindern.

So als Anhaltspunkt: In meinem Home-Office unterm Dach, an der besten Steckdose, werden mir in der Regel um die 220 bis 260 Mbit/s angezeigt. Aus dem Keller eines Altbau über lausige Kabel ... damit kann ich prima leben.
 
Ich habe schon viele Häuser gesehen. Aber noch nie hat die Post bzw. die Telekom das Kabel direkt von außen in die erste Etage geführt. Das Kabel kommt irgendwo von aussen ins Haus und wird dann auf ein Innenkabel umgesetzt, Habe es schon gesehen, dass im Keller dann eine Vorwnd hingebaut wurde. Meist da wo auch die anderen Versorgungsleitungen ins Haus kommen.
Ungenutzter Kamin vorhanden?
Wenn gar nix zu finden ist, dann müssen sie halt ein Kabel an der Aussenwand legen. Alles andere ist ein sinnloses Rumgestopsel.
 
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call_me_berti schrieb:
So als Anhaltspunkt: In meinem Home-Office unterm Dach, an der besten Steckdose, werden mir in der Regel um die 220 bis 260 Mbit/s angezeigt. Aus dem Keller eines Altbau über lausige Kabel ... damit kann ich prima leben.
brutto, oder? Wieviel kommt davon in der Realität an, vorallem bei wirklicher Belastung, also großen, längeren Datentransfers?
Ergänzung ()

schorschi23 schrieb:
Aber noch nie hat die Post bzw. die Telekom das Kabel direkt von außen in die erste Etage geführt.
ne, sowieso nicht. Der Übergabepunkt ist garantiert nicht im Wohnbereich.
Ergänzung ()

Devildo schrieb:
Aber deswegen aufgeben?
nein, deswegen Kabel legen. Es gibt absolut kein Argument was bei eigenem Wohneigentum dagegen sprechen würde. Das ist nur ein herausschieben eines Problems, das irgendwann angegangen werden muss.
Die Bandbreiten werden immer höher und die Physik ist nicht auszutricksen. Solange man sich an geltende Grenzwerte hält, wird das Projekt einfach gegen die Wand fahren.
Ihr macht hier den immer gleichen Fehler: Mit viel Geld auf ein Problem schießen und dabei schlechte Technik bzw. ungeeignete Technik für ein simples Problem einsetzen. Es wird dauerhaft nicht zufriedenstellend sein, aber manche müssen eben immer erst eine Faust ins Gesicht bekommen, bevor sie Sachen einsehen..
Es ist und bleibt Murks, das ist nur Faulheit. Es gibt kein schlüssiges Argument, warum man keine Kabel legen und damit ein brauchbares Netzwerk aufbauen könnte.
In ner Mietwohnung kann man das vielleicht gelten lassen, aber bei einem Haus ist das einfach nur "a Schmarrn"
 
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@rg88 ich hab mit nem w701v im 1og, wlan im EG und teils auch keller verteilt, selbst eine olle 7570 bringt da was, wenn die richtig am Grundriss des Hauses orientiert ausgerichtet wird, dass die ausgeäzten antennen quer zur längsachse des Hauses liegen, damit der Rundstrahlerring gut nach unten durchdringt
 
Es gibt keinen Grund kein Kabel zu legen. Wenigstens eins pro Etage. Es findet sich immer eine Ecke wo man unauffällig einen Durchbruch machen kann.

Meine Eltern haben sich auch jahrelang gesträubt. Mit Magenta TV waren die Schmerzen endlich groß genug, dass dann doch eine Lösung für wenigstens ein Kabel "gefunden" wurde.
 
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SaxnPaule schrieb:
Meine Eltern haben sich auch jahrelang gesträubt. Mit Magenta TV waren die Schmerzen endlich groß genug, dass dann doch eine Lösung für wenigstens ein Kabel "gefunden" wurde.
selbiges bei meinem Elternhaus. Mehrgenerationenhaushalt. Ich wohne nicht da. Aber zwei davon sind Elektriker :D
Haben nie drauf gehört, immer kam wieder an einer Ecke ein Repeater dazu und es wurde nur noch schlimmer.
Ich hab mich geweigert, dass ich da noch irgendwas tue. Am Ende war es dann doch kein Problem mal ein paar Kabel zu ziehen. An einer Stelle liegt halt jetzt ein Kabelkanal an der Decke der niemandem auffällt.
Das ganze ist jetzt über zwei Haushälften sogar verteilt mit einem AVM Mesh, wo es KEINE Repeater mehr gibt, sondern nur noch AccessPoints und alle sind glücklich. Hätten sie auch Jahre früher haben können.
Aber ich hab meinen ersten Beitrag nicht ohne Grund geschrieben... Das Leiden muss groß genug sein.
Bei denen wars jetzt eine Erkrankung meines Vaters, dass er vermehrt Netflix genutzt hat. Plötzlich ist er betroffen gewesen von dem beschissenen und instabilem Repeatingscheiß und auf einmal gehts doch :D
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Pitt_G. schrieb:
Egal was du hast. In der Regel läuft so eine Repeatingsache temporär, macht zwischendurch aber immer wieder Probleme. Das ist einfach nur eine Notlösung und nichts sauberes. Egal von welchem Hersteller.
 
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@SaxnPaule ich hatte mir entertain auch nur geholt, weil da 16mbit gingen im Gegensatz zu den 2mbit die die Telekom geboten hatte...
Alleins Multicast IGMP und das extra Bridge gedöns haben mir gereicht.
Zum Glück war SAT in der Bude, das ist was anständiges was der tv nativ von haus aus auch ohne receiver macht.
Dass die Telekom btw der hersteller den support für multicast aus diversen wlan Komponenten gepatcht hat war nicht nett.
 
schorschi23 schrieb:
Ich habe schon viele Häuser gesehen. Aber noch nie hat die Post bzw. die Telekom das Kabel direkt von außen in die erste Etage geführt.

Alte Bauernhäuser haben oft bei oberirdischen Leitungen die Übergabe aufm Dachboden/1. OG ;)

Zumindest hier im friesischen Raum ist das jetzt keine Seltenheit.

rg88 schrieb:
Der Übergabepunkt ist garantiert nicht im Wohnbereich.

Oft genug im heutigen Wohnzimmer von älteren Häusern (wo früher die räumliche Nutzung aber bestimmt anders aussah) ;)


@Devildo
Aufgeben? Auf keinen Fall :)

Ich möchte nur nicht dass jemand für ein sehr wahrscheinliches Sidegrade Geld ausgibt nur um am Ende doch wieder alles anders zu machen (zu müssen).

Leider schon oft genug erlebt dass Freunde/Bekannte und auch Kunden Geld rausgeworfen haben für Powerline und Co. KG nur um am Ende doch ein Kabel zu legen.

In jede Etage eine Leitung. Jeweils ein AP pro Etage auf vernünftiger Mesh Basis - fertig und garantiert glückliche Nutzer.
 
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@rg88 bei nem 16mbit anschluss, ist das ned wirklich wild .
Wie gesagt bei mir dann am ende ganz ohne repeater, das Hauptproblem waren extreme Störungen oder einfach inkompatibles 802.11g 'Standard' , so dass wlan wirklich nur auf einem einzigen wlan kanal 6 stabil lief, trotz freistehendem einfamilienhaus.
Im Nachbarhaus das gleiche.
Damit konnte ich auf alle wds repeater verzichten
 
fanaticmd schrieb:
Alte Bauernhäuser haben oft bei oberirdischen Leitungen die Übergabe aufm Dachboden/1. OG ;)

Oft genug im heutigen Wohnzimmer von älteren Häusern (wo früher die räumliche Nutzung aber bestimmt anders aussah) ;)
Die haben in der Regel aber auch keine Fußbodenheizung und auch keine Büros im Keller. ;-)
Büros sind es ohne vernünftige Internetversorgung ja eh nicht.
 
Ich plädiere auch immer in solchen Fällen für Kabel verlegen. Wenn das in manchen Fällen nicht ganz unsichtbar bzw. in Kanälen, Flachbandkabeln oder ähnlichem geschehen kann: ein Malermeister gab mir den Rat "das sieht sich weg". Nach ein paar Tagen oder wenigen Wochen guckst Du dorthin und denkst, dass das das Normalste von der Welt ist und schon immer so hätte sein können.
 
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rg88 schrieb:
brutto, oder? Wieviel kommt davon in der Realität an, vorallem bei wirklicher Belastung, also großen, längeren Datentransfers?

Einen ca 100 GB großen Filme-Ordner vom NAS zieht mein Laptop lt. Windows-Explorer mit etwa 108-112 MB/s übers LAN-Kabel am gleichen Switch. Ich schätze, das dürfte etwa das Maximum an Durchsatz für Gigabit-LAN sein.
Am Switch unterm Dach im Home-Office, der an/hinter einer PowerLAN-Bridge aus Devolo 1200+ Adapern sitzt, kann ich lt. Explorer mit etwa 9,5 bis 10,5 MB/s kopieren. Nach etwa 15 Minuten ohne abfallendes Tempo habe ich die Kopie abgebrochen.

Also für die vollen 100 MBit der Internetanbindung des Kollegen reicht es zwar nicht, aber es sollte sich damit gut leben lassen ... jedenfalls solange die einzig wahre Anbindung mit "Kabel verlegen" nicht in Betracht gezogen wird
 
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call_me_berti schrieb:
Am Switch unterm Dach im Home-Office, der an/hinter einer PowerLAN-Bridge aus Devolo 1200+ Adapern sitzt, kann ich lt. Explorer mit etwa 9,5 bis 10,5 MB/s kopieren. Nach etwa 15 Minuten ohne abfallendes Tempo habe ich die Kopie abgebrochen.
ja, darauf wollt ich hinaus. Das ist also meilenweit entfernt von den 230-260 Mbit die die Software da als Fake-Information anzeigt.
Ein richtiges LAN ist brutto=netto (fast).
Das Devolo Zeugs macht gerne einfach mal 1,5 obendrauf.
 
rg88 schrieb:
ja, darauf wollt ich hinaus. Das ist also meilenweit entfernt von den 230-260 Mbit die die Software da als Fake-Information anzeigt.
Ein richtiges LAN ist brutto=netto (fast).
Das Devolo Zeugs macht gerne einfach mal 1,5 obendrauf.
Will ich ja gar nicht bestreiten. Aber im Zusammenhang, in dem ich auf solche Werte verwiesen habe, nämlich um eine geeignete/die beste Steckdose zu finden, hilft es, genaueren Blick drauf zu werfen. Jede Dose mit mehr als 220 auf der Anzeige kommt in Betracht und die mit dem höchsten Wert gewinnt.
Im Startbeitrag steht, dass im Keller derzeit nur 14 Mbit ankommen. Da sollte mit anständiger Konfiguration wesentlich mehr drin sein. Vielleicht geben die Kabel sogar mehr her als bei mir.
Klaro, ans LAN-Kabel verlegen kommt nichts anderes auch nur annähernd heran.
 
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