Test High-End-CPUs im Test: 28 Kerne von Intel gegen 32 Kerne von AMD

Volker

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#1
tl;dr: Zum Ende des Jahres greift Intel noch einmal AMD an, im absoluten High-End-Segment. Mit dem ersten Desktop-28-Kerner wird AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen herausgefordert. Der erste Eindruck mit einem 10.000 US-Dollar teuren 28-Kern-Xeon-Prozessor zeigt, dass dies gelingen kann. Aber nicht überall.

Zum Test: High-End-CPUs im Test: 28 Kerne von Intel gegen 32 Kerne von AMD
 
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#2
Ein Kopf an Kopf-Rennen bei der Leistung! Beim Preis... was ist noch mal das Gegenteil eines Kopf an Kopf-Rennens??

Edit: der Xeon 2195 kostet mit 18 Kernen aktuell schon 2,5k+ ... ich wette der 3175X kostet mindestens 3175€ ... vermutlich aber deutlich mehr ;)
 
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#3
Wenn ich sehe wie viel mein 1920x in Anwendungen und Spielen leistet war die Unvernunftsebtscheidung für 310€ verglichen mit dem Intel ja wohl doch ziemlich vernünftig.

Aber immerhin haben sie jetzt etwas um dem 32 Kerner Paroli zu bieten. Die 4 Kerne werden ja gut durch takt kompensiert.. Preislich aber nicht mehr relevant für die meisten bei geschätzten 3500 Euro
 
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#4
Irgendwie fehlt mir aber der 18-Kerner von Intel hier im Vergleich.
Bin jedoch gerade begeistert darüber, was auf dem CPU-Markt derzeit passiert. Das geht Schlag auf Schlag - plötzlich hauen die Firmen hier eine Superlative nach der anderen raus. Der Preis ist natürlich vollkommen krank; trotzdem wird es wohl Abnehmer finden.

Gibt es eigentlich Systeme mit Dualsockel dafür, sowohl AMD als auch Intel? :D

Als nächsten Schritt wünsche ich mir persönlich nun 16 Kerne im mobilen Workstationbereich.
 
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#6
Alternate.nl hatte vor kurzem den 2990WX für €1.400,- verkauft,
wenn der Preis normal wird ist das schon ein starkes Argument!

Egal wie: im Prinzip kann man sich bei AMD vom gesparten Geld noch ein High-End Intel Gaming System zusammenbauen (ich bin eh immer dafür Work/Gaming zu trennen - also zwei Systeme).
 
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#7
was ich eher sehr beeindruckend finde ist ->

"Überrascht hat die 28-Kern-Plattform von Intel aber mit einem völlig problemlosen Betrieb, sei es in klassischen Windows-Anwendungen über alle Spiele in Zusammenarbeit mit einer diskreten Grafikkarte als auch unter der Ausnutzung der Besonderheiten wie dem Sechs-Kanal-Speicherinterface. Da braucht es keinen Kompatibilitätsmodus wie bei AMDs High-End-Boliden "

die leichte Tendenz bei verschiedenen Anwendungsgebieten erst einmal "Hand anlegen zu müssen", finde ich ehrlich gesagt Suboptimal!
 
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#8
Ich geh mal davon aus das bei AMD die Geschwindigkeit wegen der Vektorbreite von 128 Bit teilweise so langsam ist im vergleich zu Intel, aber die Soll ja mit Zen 2 auf 256 Bit angehoben werden, immerhin nur noch halb so langsam wie Intel mit 512 Bit ^^
 

frkazid

Lt. Commander
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#10
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#11
5x so viel Zahlen und halt mehr Leistung kriegen.. okay.. dazu noch ein Einbau der wirklich Grandios ist.. klingt für mich so als sollte man zu AMD greifen?!
 
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#12
AMD ist natürlich auch durch Windows im Nachteil, da müssen sie erst mit DLM usw. gegensteuern bis Microsoft reagiert.

Die Wahl des Noctua für den Test finde ich allerdings suboptimal, da gibt es inzwischen bessere TR4-Kühler auf dem Markt, etwa den DeepCool Fryzen oder den Thermalright Silver Arrow TR4.
 
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#14
Und wie so häufig ist die Software mal wieder oftmals nicht in der Lage die wirklich guten AMD CPUs gescheit zu nutzen. Was machen die Softwareentwickler eigentlich so den lieben langen Tag?
Die Threadripper Plattform gibts ja nun nicht erst seit gestern und dennoch siehts in einigen Anwendungen noch immer ziemlich trübe aus.

Schmiert Intel auch diese Entwickler, damit die nicht auf die Idee kommen ihre Software auf AMD zu optimieren?
 

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Lt. Junior Grade
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#15
@ ComputerBase
Ein äußerst gelungener Test, wie immer, bitte, ich flehe euch an, macht weiter so, ihr repräsentiert eine Qualitätskonstante Punkto Tests!
 
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#17

Ferax

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#18
Ich glaube nicht mehr daran, dass Leisutng durch gute Entwicklung erreicht wird vielmehr durch investiertes Geld.
 
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#19
was ich eher sehr beeindruckend finde ist -> "Überrascht hat die 28-Kern-Plattform von Intel aber mit einem völlig problemlosen Betrieb
Ja und nein, meiner Meinung nach.

Auf jeden Fall ist es gut nicht selber Hand anlegen zu müssen. Aber ich wäre mir nicht so sicher, ob das mit Kompatibilitätsmodus etc. nicht eher an der neuen Architektur von AMD liegt.

Immerhin ist Intels Architektur schon deutlich länger sehr ähnlich geblieben, während AMD da viel weniger Testraum hatte.
Das sieht man auch an so Sachen, wie den Problemen mit dem Energieprofil etc.

Naja, mich überraschte jedenfalls nicht, dass ein Konzern mit deutlich mehr Geld, weniger Veränderung und als "zweiter" im Kerne-Rennen weniger Probleme hat, als ein kleinerer Konzern, der gerade ne neue Architektur auf den Markt gebracht hat.

Lg
 
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#20
ich finde den test enttäuschend. wenn man solche cpus testet, solle man sich gendaken über die nutzung machen und nicht nur ein paar standard-tests durchleiern. in meinen augen hat der test NULL aussagekraft. es gibt eine ganze reihe von dingen, die man mit vielen kernen machen kann. schach, datenbanken, parallelbetrieb mehrerer programme. rendern + spiele! spiele allein sind doch uninteressant. und auch von der traumhaften performance des m2-nvme-raids der AMD TR ist kein wörtchen gefallen. das alleine ist für machen anwendungen schon eine tolle leistungssteigerung.
 
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