Hobbyfotograf 125-200 max.

Stell mal, wenn möglich, die Tonwertkorrektur um 1-2 Stufen ins Minus.
Die hellen Stellen fressen zu stark aus.
Du hast das Bild eben erst aufgenommen, aber es wirkt, als wärs Mittag mit gleisender Sonne,
und das motiv steht im Schatten.
Tip:
Versuche die Sonne im Rücken oder wenigstens von der Seite zu haben.
Blitzen nur, wenns absolut nötig ist oder wenn bei Gegenlicht das Motiv nicht als Scherenschnitt erscheinen soll.

Nicht alle Kameras kommen mit derart hohem Kontrastunterschied klar, wie in Deinem Bild zu sehen ist.
Die Lumix haben einen guten Ruf, aber ich kenn sie nicht.
Die Ixus-Modelle von Canon haben einen hohen Tonwertumfang und sie kommen mit solchen Kontrasten sehr gut zurecht.
Ich mache keine Werbung oder arbeite für Canon, ich bin nur von der Qualität überzeugt.

Achja: Das geblitzte Foto wirkt zwar von den Farben her sehr homogen, aber ist plattgeblitzt und hat keine Tiefe mehr.
 
@MHaase mit kalt meine ich nicht die Farben, mit kalt meinte ich das Bild allgemein. Inzwischen tendiert ja alles in den Medien (speziell Werbung) zur vollkommenen Perfektion. Bestes Beispiel: Alle Covermodells auf irgendwelchen Zeitschriften sind geshopt und sehen alles andere als natürlich aus.
Genauso ist es auch mit den Kameras, inzwischen steht an erster Stelle, ob die Schärfe im Bild optimal ist, die Belichtung muss auch exakt sein, alle Farben müssen möglichst echt wiedergegeben werden, keine Abbildungsfehler. Erst nach dem ganzen Technikquatsch macht man sich Gedanken über die Komposition, ob das Motiv überhaupt interessant ist usw.
Ich finde in der Fotografie spielt die Technik eine viel geringere Rolle, als durchdachte Komposition, Experimentierfreudigkeit, Abstraktionsvermögen usw.
Viele digitale Bilder die ich inzwischen vor die Augen kriege sind schlicht weg vollkommen emotionslos, und das finde ich kalt, weil alle sofort vermeitlich technisch schlechte Bilder löschen, noch bevor sie auf dem Rechner sind. Während solche Bilder in der analogen Fotografie teilweise noch einen Chance habe.

http://alexanderbartsch.blogspot.com/
http://www.chriskeeney.com/photography/pinhole/featured-photographers.html

noch mal ein paar Links um mal den genauen Unterschied zwischen analog und digital zu verdeutlichen.
Natürlich ist das auch ein Stück Geschmackssache, man kann ich auch zweigleisig fahren, ich z.B. habe die Ricoh nur gekauft, damit ich eine SLR auch für "riskante Situationen" habe ohne mir immer Sorgen um meine 1100€ Ausrüstung machen zu müssen, woraus natürlich eine deutlich befreitere Art der Fotografie resultiert.
 
Es gibt zig Filmtypen, die auch digital simuliert werden können.
DXO hat zum Beispiel mit seinem Filmpack ein Tool entwickelt, das sämtliche Filmtypen mit allen deren Eigenarten nachbilden kann.
Da wird das Filmkorn genauso fein oder grob, die Farben entsprechend kräftiger oder schwächer und so weiter, nachgebildet.
Den Unterschied zum Original erkennt man auf der Ausbelichtung nicht.
Ich hab da lieber ein modernes digitales und vielleicht perfektes Bild, das ich im Nachhinein entsprechend via EBV behandeln kann.
Andersrum gehts ja leider nicht. ;)

Im Prinzip ist es eine Glaubensfrage, was man nutzen will.
 
Naja ich hab mir mal die Trail Version vom besagten Programm angeschaut. Also ist schon ganz witzig was man damit anstellen kann, an das Original kommt das aber nur ansatzweise heran!
Vllt. ist es wirklich eine Glaubensfrage, ich will ja nicht sagen, die DSLR Fotografie grundsätzlich abzulehnen sei, ich finde es nur schade, dass jeder sofort zur digitalen Technik greift, aufgrund der technischen Vorzüge, obwohl diese in der Fotografie meiner Meinung nach eine eher untergeordnete Rolle spielen sollten.
 
Mit der digitalen Technik sind die Pluspunkte überwiegender, als für die analoge Fotografie.
Das ist wie mit den Schallplatten.
Der Eine mag das Knistern und den vollen warmen Klang und der Andere die glasklare und störungsfreie Wiedergabe.
Jeder wie er mag.
Man kann ja auch 2-gleisig fahren und beide Techniken mit sich rumtragen.
Das Programm ansich ist nicht zum "Rumspielen".
Man muß wissen, was man tut und die Nachbildungen sind haargenau dem jeweiligen Vorbildern nachempfunden.
Man kann natürlich auch die einzelnen Filmtypen miteinander kombinieren.
 
Ich seh schon, der Vergleich mit den Schallplatten und den CDs finde ich in diesem Fall ganz gut, genauso wie viele Musiker unendlich lang darüber diskutieren auf einen analogen Röhren AMP zu setzen, da dieser den einzig wahren Rocksound wiedergibt, oder eben den digitalen Simulierer.
Da scheiden sich die Geschlechter und man könnte ewig diskutieren.

Mein Einwand der analogen Fotografie habe ich eigentlich nur gemacht, da jeder eine digitale SLR als einzige Option für die ambitionierte Fotografie hält. Sicher bietet diese Technik gegenüber der analogen viele Vorteile, und wird sich über lang auch durchsetzen - leider.
Dennoch findet man halt schon sehr günstige (ok vollmechanische Uralt) SLRs bei Ebay, mit denen man auch schon sehr gute Sachen machen kann, und, wie ich finde, deutlich bessere Ergebnisse erzielen können, als kompakte digitale. Außerdem sind diese schonmal eine ideale Grundlage für angehende DSLR User und 25€ tun bei weitem nicht so weh wie 600€ und mehr!
 
Stimmt schon, aber die Entwicklungskosten setzen hier auch Grenzen und so mancher Hobbyfotograf hängt sein Hobby damit schnell an den Nagel.
Die Preise für ein ordentliches DSLR/Objektiv-Set sind schon soweit in den Keller gerutscht, daß sie schon teilweise günstiger als eine Kompakte sind (Beispiel Oly 410 + Zuikoobjektiv).
 
Das stimmt schon, die 450D gabs vor Weihnachten mit dem 18-55 Kit für knapp 450 Euro.
Bei uns im Fotoclub gibt es einige, die immer noch auf die analoge Fotografie bauen. Das sind aber meist Leute, die mit der EBV nichts anfangen können. Das Bild muss "out of the box" gut sein, großartiges Nachbearbeiten, wie es digital natürlich super geht, ist da nicht so von Interesse.

Aber MHaase hats schon angesprochen, es gibt genug neue "Fotografen", die recht schnell die Ambitionen wieder einstellen. Gerade bei den DSLR-Einsteigern ist die "Abbruchquote" ziemlich hoch.
Ich hab auch schon diese Durststrecke hinter mir.
 
Wenn ich diese alten Fotografen höre, daß sie mit EBV nichts am Hut haben, dann frag ich mich, warum die trotzdem Unscharfmaskieren oder abwedeln und was weiß ich noch alles machen.
Da hat sich doch auch nix geändert, nur eben die Art und Weise.
Kein Dorffotograf hätte überlebt, wenn er nicht wenigstens Pickel entfernt hätte.
EBV ist nichts Anderes, nur viel einfacher und unzählig wiederholbar.
 
Naja die Diskussionen hatten wir schon dutzende Male ....wenn wir an den Abenden unsere freien Arbeiten präsentieren (20 * 30 oder größer, Metallic-Papier, da ich bevorzugt S/W mache), wird immer gesagt: "Ey, ist doch nachbearbeitet, oder?" :)

Wohl gemerkt, das sind meist unsere Mitstreiter über 50 ...die sich einfach an nichts neues mehr gewöhnen wollen.
 
Sooo,ab dienstag bin ich da und werde ein paar gute Fotos bringen,hab die Cam jetzt ein wenig kenngelernt und weiß wie man mit ihr umzugehen hatt,erwartet bitte keine Highend DSLR Fotos^^ aber sie werden meinen Ansprüchen genügen,und für 160 Euro inkl. tasche werde ich nich das meckern anfangen :D
 
Hab ich mir gedacht, daß Du entäuscht bist.
ABer für normale Ausbelichtungen auf 10X15-Papier reicht es allemal.
Nur größer als DinA4 würde ich meiden.
Ausgedruckt wirkts nochmal anders, als auf einem Monitor, wo jeder Pixel zu erkennen ist. ;)
 
nikon macht zwar gute DSLR Cameras aber die kleinen man getrost vergessen. das wollte ich dir schon bei meinem letzten post sagen. mit der erwähnten canon oder panasonic wärst du sicher glücklicher gewesen.
aber es gibt ja noch ebay wenn man zu unzufrieden ist.
 
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