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News Hochgeladene Musik bei Deezer: Nur rund jeder zweite neue Titel nicht KI-generiert

Mhh KI in der Musik generiert ja bisher auch nur aus bekannten Kompositionen, sprich dem "Fundus" der Musik, salopp gesagt neu zusammengewurfelte "Kompositionen". Dem aktuellen Musikgeschmack folgend und in einigen Changren mehr vertreten als in anderen.

Einen J.S. Bach "nachbauen" mag moeglich sein, wird aber immer wie eine Kopie von ihm klingen.
Chromatik ist doch etwas herausfordernder als die schon erwaehnte I–V–vi–IV Abfolge.

Viel von dem was auf Spotify per KI reingedroeselt kommt, hoert man es an. Wiederholung von einfachen Kadenzen und Tonika, Dominante, Subdominante.
Komposition ist sackenschwer.... kontemporaere Musik aus der Radiowelt ist da eher simpel.

Wer aktuell, meiner kleinen Meinung nach, ein gutes Beispiel fuer "Einfaelle in der Musik" steht: -> Jacob Collier
 
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@Dwork Das ist klar. Deutlich wird damit aber, dass Verallgemeinerungen zu "Promproleten" lediglich eingeschränktes denken darstellt.
 
makenick schrieb:
Verstehe, die ganzen Promptproleten (interessante Verallgemeinerung, lässt tief blicken) und haben offensichtlich weder musikalisches Talent noch Know.
https://www.bonedo.de/artikel/neue-studie-87-der-musiker-und-musikerinnen-setzen-auf-ki/ sagt, dass über 80% der Musiker KI nutzen, und nun?
Einfach mal gucken, wer diese Umfrage gemacht hat und was man somit damit bezwecken wollte.

AI has been part of LANDR’s DNA from the very beginning. Twelve years ago, we launched the world’s first AI mastering tool, opening the door for artists everywhere to achieve professional results on their own terms. Since then, we’ve seen both the opportunities and the challenges that come with using AI in music creation.

Die Zahlen sind also Müll.
 
So lang der/die Haupturheber klar sind hab ich eh kein Problem. Bei welchem Drogentrip welcher Song entstanden ist, weiss ich bei althergebrachter Entstehunsgart auch nicht im Detail. Wenn der Produzent letzte Griffe macht, mit welcher Inspirationsquelle auch nicht. Jeder beliebige Dudi im Wohnzimmer wird genausowenig was von Bestand hinbekommen. Insofern auch daccord. Wenn der einzige Urheber "Prompt by KI ist", wird's keinen Menschen jucken.
 
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mischaef schrieb:
Ich mag es nicht, wenn einfach mal so andere Menschen beleidigt werden. Ich bin Vinyl-Fan, bin ich jetzt ein eingebildeter Purist?
Kommt auf den Hintergrund an. Gibt ja verschiedene Möglichkeiten:

1. Ich mags Platten aufzulegen, das Ritual. -> Ok, unkomfortabel und unpraktisch, geht in Richtung Spleen, aber ok - Ritualist dann halt.

2. Man erzählt mir "dass die halt analoger Klingen und keine Abstufungen haben wie Digital" -> Esoterik und technisches Wissen fehlt. Dann definitiv eingebildet.

3. Man findet, dass das Mastering oft besser und sauberer ist aufgrund der beschränkten dynamic range einer Vinyl -> Valides Argument und auch das Einzige was ich aus rein logischer Sicht gelten lasse, aber auch nur solange wie das bessere Master nicht auch digital verfügbar ist. Oder wenn (wie bei mir mit viel oldschooligerem House einfach nur Vinyl Prints existieren). ;)
 
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Alphanerd schrieb:
Die Zahlen sind also Müll.
Müll... sehr differenzierte Bewertung.
Ich halte es für unwahrscheinlich, dass sich große Studios und bekannte Musiker dahingehend äußern, wie sie KI nutzen. Es würde ihrem Geschäft schaden, eine belastbare Studie zu dem Thema ist für mich abehbar eher unwahrscheinlich.

@Alphanerd Du stimmst aber schon zu, dass Verallgemeinerungen zu "Promproleten" lediglich eingeschränktes denken darstellt?
 
Kalsarikännit schrieb:
Glücklicherweise lohnt es sich nicht so einen KI-Rotz auf Vinyl zu pressen. Bei den Online-Diensten hilft wohl nur explizites auswählen von Interpreten.

Schade um die verbrauchten Ressourcen.
Dieser "KI Rotz" wird von vielen gemocht. Arbeitskollegin von mir war total begeistert von nem DJ den sie angagiert hat. Der hat alles mit ki erstellt, sprich die tracks und die fand das super weil der auch so günstig war. Mein für 100 € kann man zwar nicht viel sagen, aber ich finde Musik oder generell Kunst sollte niemals ki generiert sein. Produktive Arbeit gerne, aber wenn wir anfangen auch Kunst mit ki zu machen, hört sich irgendwann alles nur noch gleich an. Wobei zumindest bei Musik das ja leider auch ohne KI zuletzt schon der Fall war.

Zeitalter der Kreativelosen halt, nicht das ich besonders Kreative wäre, aber ich bin in der Richtung auch nie besonders gefördert worden, noch hatte ich selber Interesse am schaffen von werken.
 
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makenick schrieb:
Müll... sehr differenzierte
Jo. Ich habe dir ja gezeigt von wem sie kommen und welche Intentionen verfolgt wurden. Man hat wahrscheinlich einfach die eigenen Kunden befragt. Damit habe ich schon wahrscheinlich viel mehr arbeit reingesteckt, als du es getan hast, als du den Artikel verlinkt hast. Oder du hast auch auf die Quelle geklickt und wolltest hier täuschen oder hast den Zusammenhang nicht erkannt.
Ergänzung ()

makenick schrieb:
Du stimmst aber schon zu, dass Verallgemeinerungen zu "Promproleten" lediglich eingeschränktes denken darstellt?
Der Begriff kam nicht von mir
 
Es sollte eine Kennzeichnungspflicht für KI generierte Inhalte geben und die Bezahlung sollte anders berechnet werden. Aber von den Plattformen verbannen sollte man die KI generierten Lieder nicht. Ich folge vielen solcher "KI-Accounts" und der Großteil der da rauskommt sind 10/10 Lieder. Da gibts unglaublich gutes Zeug aus allen Genres. Bei mir meistens Rock/Metalcore. Ich freu mich auf jeden neuen Release mehr als von den echten Künstlern. Aber ist das jetzt Schuld der bösen KI? Es trifft genau die richtigen Töne und Melodien die ich liebe. So ist es nunmal und daran kann ich nichts ändern.
 
Tevur schrieb:
Mal ganz ehrlich, offenbar sind meine und "niemands" kognitiven Fähigkeiten um paar Größenordnungen besser, so dass wir das sehr wohl erkennen

Würde ich gerne mal testen. Erinnert mich an die Weinverkostung, wo Wein eingefärbt wurde und niemand hat es gemerkt: => Klick

Laut des Artikels sind es ja keine 3 %, da wäre eher die Frage nach Zufall oder wirklichem Können.
 
Alphanerd schrieb:
Ergänzung ()


Der Begriff kam nicht von mir
Dann sind wir uns ja einig.
18% der in der Studie gennannten gaben an hauptberuflich Musik zu machen, was du mit deinem viel mehr Arbeit sicher auch gelesen hast. Es sind zwar Zahlen eine KI-Plattform, geben aber mangels anderer Quellen zu diesem Thema den einzigen belastbaren Anhalt dazu, den ich kenne. Ich lerne gerne dazu, welche Quellen kennst du?
 
H3rby schrieb:
Würde ich gerne mal testen.
Nur zu. 🤓

Ich halte auch nicht viel von diesem Quatsch mit dem Weinverkosten. Aber der Beruf eines Verkosters ist in der Qualitätskontrolle schon wichtig. Da geht es aber nicht um lächerliches Gesäusel über fruchtige Abgänge mit Nelken sondern darum, ob störende Aromen im Produkt sind. Zum Beispiel wenn das Schmierfett der Abfüllanlage in die Plörre tropft.

Aber wie du den Biertrinker keinen Wein verkosten lässt, würde ich dich bitten, dich beim Genre auf Hardrock und Heavy/Thrash/Black Metal zu beschränken. 😉
 
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@Tevur : Wäre echt mal spannend, aber bei den Genres müsste ich mich erstmal einlesen, was das genau ist. Das fällt für mich alles unter "Geschrei mit irgendwelcher musikalischer Begleitung". :mussweg:
 
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