News Hochgeladene Musik bei Deezer: Nur rund jeder zweite neue Titel nicht KI-generiert

Meine persönliche Meinung zu Musik ist, dass mich die Menschen dahinter wenig bis garnicht interessieren. Personenkult und das dazugehörende ist -für mich- irgenwie befremdlich. Es sind alles Menschen wie du und ich, mit guten und schlechten Seiten. Meine sehr bunte Musik-Mischung sind wenige deutsche, mehr englische und viele Lieder aus asiatischen Ländern. Dazu kommen Lieder in diversen Sprachen, die ich mit Suno selbst erstellt habe. Wie unschwer zu erkennen ist, habe ich kein Problem mit KI-generierten Liedern, finde aber eine Kennzeichnung dieser Lieder durchaus als sinnvoll. Unabhängig davon wird (nicht nur) das seinen Weg machen und den übllichen Weg des Geldes gehen. Das kann man gut finden oder nicht, es ändert nichts.
 
swage schrieb:
Ich meine ich verstehe das. Alles was Ki macht macht es in einem Industriellen Maßstab. Es ist die Flut. Und ja... Musik ist eher hit und miss mit einer großen Tendenz zu miss. Aber... schaut mal und sagt mir ins Gesicht das das schlecht ist und ich werde es nicht glauben: https://suno.com/song/a87d0bce-0075-4664-bbed-b80b9490b51f

Also es hat seine hellen Momente. Was mich mehr stört ist die Paywall.

https://suno.com/s/iUoN2cPlM9qlyKAh

Der Song hat auch was, besser abgemischt finde ich den nicht mal so übel (geschmacksache)
 
Persönlich bevorzuge ich auch eher Tracker und Chiptunes, das ist jetzt so Nische das keine Ki... aber das ist was anderes.
 
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Kuomo schrieb:
Komische Frage. Anspruch ist relativ, wenn ich mehr Aufwand erwarte als du, dann bin ich anspruchsvoller. Die Frage ist in welchen Qualitäten sich dieser Mehraufwand am Ende messen lässt und ob es über rein subjektives Empfinden hinaus geht. Wenn nicht, dann streitet man halt über Geschmack, ändert aber nichts an der unterschiedlichen Anspruchshaltung.
Und dennoch meinst Du die Masse als anspruchslos zu bezeichnen? Wenn es doch relativ ist, dann ist es nichts festes.
 
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swage schrieb:
Ich meine ich verstehe das. Alles was Ki macht macht es in einem Industriellen Maßstab. Es ist die Flut. Und ja... Musik ist eher hit und miss mit einer großen Tendenz zu miss. Aber... schaut mal und sagt mir ins Gesicht das das schlecht ist und ich werde es nicht glauben: https://suno.com/song/a87d0bce-0075-4664-bbed-b80b9490b51f
3/10, dudelt so vor sich hin.

Ist das unhörbar schlecht? Nein.
Ist das schlecht wenn es mir in die Playlist gespült wird und einem von unzähligen besseren Song den Platz verwehrt? Ja.
Könnte man auf dieser Basis einen guten Song machen? Bestimmt, aber dazu braucht es dann wieder musikalisches Talent und KnowHow, das die ganzen Promptproleten offensichtlich nicht haben.
 
Alphanerd schrieb:
Bedient von Menschen und hingestellt vom jeweiligen Tech.
Ich kann nicht singen, brauche aber für mein Projekt eine Stimme. Was für einen Unterschied macht es, ob ich das über eine KI mache und ich genau das bekomme, was ich brauche, oder erst mal die richtige Stimme suchen muss, die das ganze dann einsingen muss usw...?
 
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ThirdLife schrieb:
Wie üblich wird einfach wieder hemmungslos dahingeweint. Dazu Weltuntergangsprognosen und auf der anderen Seite die sich selbst krass was einbildenden "Puristen" mit ihren Vinyls.
Sonst geht es aber?
 
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Equinaut schrieb:
Moment, dein persönlicher Anspruch an dein Konsumverhalten ist etwas anderes wie objektive Qualitätsmerkmale.
Welche sollen das denn sein? Nur weil eine Stimme vielleicht ein bißchen schief gesunden ist und es mir dennoch gefällt? Habe ich dann keinen Anspruch? Und ja, dass ist Qualität, aber eben kein Anspruch. Qualität kann an gewissen Merkmalen festgemacht werden, aber der Anspruch ist etwas persönliches. Daher daraus abzuleiten, dass die Masse keinen Anspruch hat, ist schlicht und einfach Blödsinn.

Equinaut schrieb:
Ob Musik Anspruchvoll ist, hat nicht mit deinem persönlichen Geschmack oder deinem Anspruch zu tun.
Doch, weil es jeder für sich selbst festlegt. Für Dich mag eine Partitur anspruchsvoll zu spielen sein, für andere ist es nicht mehr als eine Fingerübung. Und ja, es mag auch die Meinung einiger Experten sein, aber eben dann deren Meinung. Andere Experten können es anders sehen.

Equinaut schrieb:
Man muss sich aber damit auseinander setzten um Musik auch wirklich auf allen Ebenen zu verstehen. Musik/Komponieren ist ein Handwerk das man erlernt und wie ein Tischler einfache oder aufwändige Möbel herstellt, so kann ein Komponist auch einfache oder komplexere Musik komponieren (so man sein Handwerk versteht).
Das ist viel zu hoch gegriffen. Es gibt auch recht einfache Lieder, die sehr gut sind. Es können auch mit I–V–vi–IV fesselnde Stücke gemacht werden. Es müssen nicht immer 4er-, 7er- oder 9er-Akkorde sein.

Equinaut schrieb:
Es ist aber ein gewaltiger Unterschied ob man nur seinen 08/15 Radiotrack der überwiegend nur aus Kadenzen besteht hört oder ob sich ein Lied chromatisch einmal durch alle Tonarten hangelt. Das fordert auch das Gehirn ganz anders. Daher hat Kuomo nicht völlig Unrecht.
Das sagt aber eben nichts über den Anspruch aus. Viele Stücke, die einfach erscheinen, sind in Wirklichkeit äußerst komplex. Die dann anspruchslos zu nennen...

Das alles mag ja im Einzelfall auch mal zutreffen. Mich stört dabei aber die versuchte Allgemeingültigkeit in der Aussage.
 
Tevur schrieb:
Musik die nicht von einem LLM generiert wurde. Das ist eigentlich ziemlich eindeutig,
Hat man damals über elektronische Musik auch gesagt...ist ja nur eine Taste drücken und alles andere passiert von selber...hatten wir alles schon.
 
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mischaef schrieb:
Was für einen Unterschied macht es, ob ich das über eine KI mache und ich genau das bekomme, was ich brauche, oder erst mal die richtige Stimme suchen muss, die das ganze dann einsingen muss usw...?
Als jmd mit sidehustles und so sollte dir doch die Wichtigkeit von bezahlten Gigs und Aufträgen bekannt sein?

Der Unterschied ist, dass du Wert erschaffst wenn du du einen Sänger/Sängerin bezahlst.
 
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Was hat das damit zu tun? Wenn ich ein Stück für mich Hobby-mäßig mache, dann habe ich dafür eh kein Budget.

Und ich finde die Diskussion, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, generell eh irgendwie verlogen. Bei Sängern regen sich die Leute auf. Was ist mit Klavierspieler? Was mit Schlagzeugern? Was mit Geigern? Was mit Bassisten? Usw...

Alles das emuliere ich mit meinem digitalen Instrumenten. Warum setzt sich keiner für die ein?
 
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mischaef schrieb:
Alles das emuliere ich mit meinem digitalen Instrumenten. Warum setzt sich keiner für die ein?
Du hast von Gesang gesprochen.

Ich setze mich für Musiker ein, indem ich deren Konzerte besuche und Merch kaufe
 
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mischaef schrieb:
Und dennoch meinst Du die Masse als anspruchslos zu bezeichnen? Wenn es doch relativ ist, dann ist es nichts festes.
Wo habe ich das?

Abgesehen davon hat jeder, der nicht nur stumpf die aktuellen Charts hört, hat einen höheren Anspruch als der Mainstream. Ist jetzt keine große Leistung.
 
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mischaef schrieb:
Sonst geht es aber?
Fragt der "praktizierende Autist" ? Oder eher der Esoterik-Vinyl-Fetischist ? :D

Ich mein du merkst grad schon, anhand dessen, dass dich das so stark triggert dass es ziemlich treffend war oder ?
 
Pandora schrieb:
Das liegt nicht an den Streamingdiensten, sondern an TikTok und co. für die die Musikstücke optimiert werden.
Heute umso mehr, ja, aber angefangen eben mit Spotify & Co.
JanMH schrieb:
Naja, auf fast jedem Album gibt es doch Songs, die nicht soooo sehr überzeugen.
Lange Songs, jenseits der vier, fünf Minuten gibt's bei Metal noch immer, gern auch mal sechs.
Aber stimmt schon, 10 Minuten, oder länger (Ghost Love Score) habe ich länger nicht gehabt.

Das Problem des KI-Zeugs ist, nicht nur die fragwürdige Herkunft des Quellmaterials, daß es zwar stellenweise gut klingt, aber doch austauschbar, es reist nicht mit, hat keine Seele, ist oft irgendwie zu perfekt.
Ich kann es nicht so recht beschreiben.
Ich sag mal so. Kurt Cobain ist heute immer noch 27. Du bist älter geworden, er bleibt immer jung und wäre nächstes Jahr 60 geworden. Er prägte eine ganze Generation weltweit, bis heute begeistert er noch viele. Seine Musik hat eine Seele, wenn auch oft dunkel.
 
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Alphanerd schrieb:
Du hast von Gesang gesprochen.
Spielt aber keine Rolle. Kann man sich für den Sänger nicht bei Konzerten einsetzen? Du weichst aus. Durch synthetische Instrumente können Studio-Musiker genau so gut ihre Einkünfte verloren haben. Also warum soll das bei Sängern nun anders sein?
 
@Kuomo
Das hattest Du um 10:07 geändert. Und ich bleibe dabei - Deine Aussagen sind in meinen Augen ziemlich elitär. Schon mal daran gedacht, dass jemand die meiste Zeit "stumpf" die Charts anhört (oder das, was im Radio läuft) und abends dennoch in die Oper oder ins klassische Konzert geht?

@ThirdLife
Ich mag es nicht, wenn einfach mal so andere Menschen beleidigt werden. Ich bin Vinyl-Fan, bin ich jetzt ein eingebildeter Purist?
 
mischaef schrieb:
Spielt aber keine Rolle. Kann man sich für den Sänger nicht bei Konzerten einsetzen? Du weichst aus. Durch synthetische Instrumente können Studio-Musiker genau so gut ihre Einkünfte verloren haben. Also warum soll das bei Sängern nun anders sein?
Die drehst dich einfach, wie du willst. DEINE Frage war: warum nen Sänger, wenn ich die KI einsetzen kann. Darauf habe ich geantwortet. Den Rest hast du erfunden. Und wie schon mehrfach geschrieben: ich unterstütze Musiker.
 
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Bei mir haben es in letzter Zeit auch ein paar KI generierte Songs auf meine Playlist geschafft.

Fuer mich hoert der Spass lediglich bei Betrug (sprich: vorgeben es sei menschengemacht oder wenn andere Kuenstler irrefuehrend imitiert werden) auf.

Ich hoffe es findet sich ne gerechte Loesung fuer beide Seiten!
Ergänzung ()

Das hier find ich besonders schoen: ❤️
Ray Of Hope
 
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