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..schon seltsam - hier Mitte/West D an der Weser hat es seit vielen Tagen nicht mehr geregnet - Sonne scheint!
Die kleinen Flüsse sind alle wieder auf Normalstand - schaue ich aber zur Weser, die hier vorbei fliesst, und ja auch ein halbwegs westlicher Fluss ist, wo auch seit Tagen die Niederschläge eher gering waren, steigt jetzt seit zwei Tagen kontinuierlich der Pegel - vorher war der Pegel schon einen Meter gefallen!
Glücklicherweise sieht es zwei Messstationen höher so aus, als wäre endlich mal der Höchststand erreicht, da fällt es wieder leicht! Wenn der Wetterfrosch nicht irrt, sollte es jetzt wirklich besser werden - zumindest hier und in der Hoffnung, dass es jetzt mal ne Woche trocken bleibt.......
Ich wohne in Brandenburg, eigentlich recht weit vom Wasser entfernt irgendwo mitten drin. Das einzige, was gefährlich werden könnte, ist die Havel, die von der Elbe gespeist wird. Ich habe aber keine Ahnung, ob und wie viel Hochwasser da lang schwimmen wird.
also hier in Rathenow ist die Havel derzeit 70cm über dem Schnitt - das geht noch. Allerdings wurden jetzt wohl die Wehre zur Elbe dichtgemacht, damit's nicht zurückdrückt - sprich: In Richtung Elbe müssen dann die Auffangflächen ran...
Die Elbe bei Stendal/Tangermünde sah am Fr schon wirklich beeindruckend aus, da fehlte schon nichtmehr viel, bis es richtig bitter wird - und in Magdeburg steigt der Pegel momentan noch langsam an. Meine Bekannten dort waren schon fleißig am Sandsäcke füllen und verteilen, aber so richtig gut sieht die Lage nicht aus. :-/
Ich muss sagen, hier in Uslar und Umgebung gab es noch nie richtiges Hochwasser - zum Glück.
Jedoch hat die Weser letzte Woche einen echt hohen Pegel gehabt, dass die Cafe´s am Fluss geschlossen hatten.
Und von dem Erdrutschen hier in der Nähe ganz zu schweigen.
Zu den kritischen Ortschaften:
Die Leute tun mir einfach nur leid. Ich kann mir das im Leben nicht vorstellen, alles zu verlieren.
Aber vielleicht wird den das nur eine Lehre sein bzw. dem Landrat eine Lehre sein und verbessern nun ersichtlich die Deiche.
Nun wissen sie, dass auch wenn die Deiche hoch sind, die Deiche nicht ausreichen.
Ich bin ja schon lange der Ansicht, nicht erst seit diesem Hochwasser, dass ich niemals an die Küste ziehen werde (Orkane und Sturmfluten), in die Berge (Lawinen), an Flüssen (Hochwasser) oder an sonstige Vulkane und auch nicht in Erdbebengebiete.
Ich habe einfach keine Lust darauf auf einem Schlag mein gesamtes Hab und Gut zu verlieren.
Ich verfolge stündlich die aktuellen Ereignisse in den betroffenen Hochwassergebieten und bin echt schockiert über das Leid, das den Menschen dort widerfährt. Da läuft es einem kalt den Rücken hinunter, wenn man sieht, dass manche Orte wie beispielsweise Deggendorf derart unter Wasser stehen, dass nur noch die Dächer der Häuser herausragen.
Hier im Umkreis Karlsruhe ist auch nichts mehr, gestern vor einer Woche hat es zwar geschüttet wie aus Kübeln, wodurch auch hauptsächlich kleinere Bäche über die Ufer traten, aber von tagelangene Überflutungen waren wir weit entfernt. Am Sonntagabend war aber bereits wieder alles trocken und seitdem gibt es Sonne satt.
So, Update zur Havel - die Polderflächen zwischen hier und Elbe werden geflutet, die Wehre zur Elbe sind offen (das soll wohl so 30cm beim Elbpegel ausmachen) und nachdem zwischendurch fälschlicherweise ein Deichbruch bei Fischbeck gemeldet wurde ist der aktuelle Stand, dass dort noch leidlich alles unter Kontrolle ist. Aber im schlechtesten Fall wird's bis hier rüber sehr unlustig.
Ich bin ja schon lange der Ansicht, nicht erst seit diesem Hochwasser, dass ich niemals an die Küste ziehen werde (Orkane und Sturmfluten), in die Berge (Lawinen), an Flüssen (Hochwasser) oder an sonstige Vulkane und auch nicht in Erdbebengebiete.
Ich habe einfach keine Lust darauf auf einem Schlag mein gesamtes Hab und Gut zu verlieren.
Kommt halt auch immer drauf an, wie die Stadt oder der Landkreis auf frühere Katastrophen reagiert.
Hier in Hamburg hat man Ende der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts sehr schmerzlich erfahren müssen, dass es an vernünftigem Flutschutz sehr gemangelt hat und die entsprechenden Maßnahmen ergriffen, bzw. stockt nach wie vor kontinuierlich auf.
Wenn man allerdings aus einer Flutkatrastrophe nichts lernt und seine Häuse wieder an die gleiche Stelle hin stellt bzw. auch als lokale Regierung nicht angemessen reagiert (Überflutungszonen wieder frei machen, Mauern, Dämme etc.), weil ... ja warum eigentlich? ... war ja eine Jahrhundertflut und kommt somit die nächsten hundert Jahre nicht mehr vor?
Insofern hält sich mein Mitleid auch durchaus in Grenzen und auch hier (genauso wie in Bezug auf Südeuropa) habe ich durchaus eine Abneigung dagegen, dass hier 'mein' Steuergeld rausgehauen (jedenfalls nicht für den Wiederaufbau an gleicher Stelle) wird.
Hier im Raum Hannover ist vor zwei Wochen die Leine etwas über die Ufer getreten. Das war aber nicht so schlimm, wie das was grade an der Donau, Elbe usw. abgeht.
Ich komme gerade aus dem Urlaub wieder und habe kaum was vom Hochwasser mitbekommen. Ich komme aus NRW und möchte gerne helfen beim Deichbau. Gibt es eine Seite / Stellen wo man sich melden kann, wenn man helfen möchte. Ich bräuchte ja eine Unterkunft etc. und müsste ja auch erstmal wissen wo ich am besten hinfahre zum helfen.
Ich würde mich freuen, wenn ich sofort in die Krisenregion fahren und den Leuten helfen könnte. Ich finde jeder sollte ein gewisses Mitgefühl für die betroffenen haben und wenn möglich versuchen einen Teil zum ganzen beizutragen, wenns geht.
Fliegst du auch nach Afrika wenn dort Dürreperioden herschen? Fährst du rüber nach Frankreich wenn da eine Flut ist? Oder Österreich? Polen evtl.? Oder generell irgendwohin?
wo sind die ganzen maßnahmen nach 2001 die versprochen worden sind umgesetzt?
warum sind baugenehmigungen für auen erteilt worden?
warum sind die dämme nach 2001 nicht richtig geprüft worden?
wieso hat man die zivile bevölkerung erst so spät gewarnt?
Ja aber er ist damit ja nicht alleine. In solchen Fällen hilft ansich nur eines: Die, die gegen so eine Mauer waren müssen gnadenlos mit absaufen, und die, die nicht dagegen waren und ansich nichts falsch gemacht haben, denen muss geholfen werden. Aber guckt man vorher nach, wer Hilfe braucht und wer nicht? Letztlich ist das eine Finanzierungssache. War selbst im Urlaub für 10 Tage, komme zurück und höre im Radio es sollen 8 Milliarden reingesteckt werden.
Ich bin mal gespannt, was die Menschen Vor-Ort von dem Geld bekommen, und vor allen Dingen wieder: Wer? Sind es die Bürger, oder sind es die Unternehmensbesitzer in den Regionen?
Und jemand, der GEGEN eine solche Baumaßnahme ist, der sollte dann GAR NICHTS bekommen. Er nimmt es doch in Kauf. Also Lotto. Wieso sollte der deutsche Bürger für das Lotto der Leute aufkommen?
das geht wie immer an die Hilfsdienste die mit Mann und Gerät vor Ort waren - die verdienen gutes Geld!
Dann werden Städte was bekommen, die damit ihre Schulden tilgen bzw. weitere sinnlose Projekt planen - gibt bestimmt noch ein paar Dörfer ohne internationalen Flughafen
Bei uns wird gerade eine Buswendeschleife geplant - gibt zwar kaum Busse die diese benötigen - die Anzahl der Kinder die diese Busse nutzen ist seit 10 Jahren jedes Jahr rückläufig, aber dafür Grundstücke aufkaufen und mit Asphalt platt machen geht immer - wir hams ja!
Der Dumme ist der, der den Schaden hatte! Gut, mit Glück wurde ihm geholfen das Wasser abzupumpen (dafür kommt bestimmt im Spätsommer eine Aufforderung zur privaten Spende an die örtliche Feuerwehr, DRK etc.).
Einige konnten ja Soforthilfe abgreifen, also die 200-300 € die Pro Person ausgezahlt wurden - ich hoffe da wurde kein Schindluder getrieben und es haben die Richtigen bekommen, denn mehr wird es meist nicht.........
Was bleibt sonst, verbilligte Kredite mit Staatssponsoring - wobei das meist auch ausgenutzt wird von denen, die eh pleite waren und spätestens in 6 Monaten wieder pleite sind.
Nein, der Dumme ist eben der, der es finanzieren muss. In dem Falle die 8 Milliarden durch alle Bürger Deutschlands wenn das Geld vom Staat kommt.
Man kanns immer nur wiederholen, wenn es Städte sind, bei denen es eben unberechenbar ist, bei dem auf einmal ne Flut war, weil niemand damit rechnen konnte. Oder anders, nehmen wir an, eine Stadt würde durch einen Aufschlag eines Flugzeugs zerstört werden. Da bin ich voll dafür Geld von Bürgern zu nehmen um einen Wiederaufbau zu finanzieren. Denn so etwas ist unverschuldet und unberechenbar.
Aber an Flüssen ist sowas eben berechenbar, und muss in diesen Städten mit höchster Priorität für Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden. Wenn nicht, dann passiert eben genau sowas. Und ist damit in meinen Augen nicht würdig, Geld für Wiederaufbauten zu bekommen.
Tja, und nun erklär mir mal, wie du die Städte im oberen Elbtal vor Flut schützen willst. Das Elbtal in Königstein sieht in etwa so aus |_|. Wenn man auf der Festung Königstein steht denkt man, man könne mal eben zum Lilienstein rüber joggen, fühlt sich an wie ein Kilometer Luftlinie. Dummerweise ist da noch die Elbe dazwischen.
Ähnlich ist es in Bad Schandau, Rathen, Wehlen und selbst in Pirna ist einfach kein Platz.
Kleiner geschichtlicher Exkurs für dich: Städte entstanden historisch üblicherweise an Flussläufen, insbesondere an Furten, weil somit Schwemmland + Wasser für dei Äcker da war, man seine Fäkalien los wurde, weil Flüsse eine gute Transportroute sind und weil es auch taktische Vorteile bringt, wenn du nur von 3 statt von 4 Seiten belagert werden kannst.
Wir sind uns doch z.B. einig, dass die alten Römer recht clevere Leute waren. Sie haben architektonische Meisterleistungen vollbracht, die in Europa erst so im 18./19. Jh. langsam erreicht wurden. Trotzdem: Wo standen denn die Colonia Ulpia Traiana und die noch bekanntere Colonia Claudia Ara Agrippinensium? Genau: Direkt am Rhein, der auch ab und zu mal etwas mehr Platz will.
Oh, und noch etwas für dich zum Nachdenken... Wie willst du z.B. Königstein gegen die Flut schützen? Klar, du könntest entlang des Bahndammes alles mit Spundwänden verkleistern und die Elbe fern halten... wäre da nur nicht das kleine wilde Bächlein Biela. Selbige staut bei Hochwasser natürlich zurück und flutet Königstein von innen. Dasselbe passiert in Pirna mit der Gottleuba oder in Dresden z.B. mit der Weißeritz.
Du solltest dich mal mit der geographischen Lage auseinander setzen, bevor du die Klappe zu weit aufmachst. Man kann nicht alles absichern. Technisch nicht möglich!