Home-Server

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ET_Gamer

Gast
Hallo Zusammen

Mein Home-Server stösst langsam an die Grenze, was die Speicherkapazität angeht, weshalb nun ein Upgrade ansteht:

Vorhanden:
Mainboard: ASUS P5Q-EM DO (ICH10R - 6xSATA-II)
CPU: Intel E3200 mit AC Freezer 7 Pro
RAM: 2x1GB Corsair DDR2-800CL4, 1x2GB Kingston DDR2-800CL5
Festplatten: 1xSamsung Spinpoint F4EG 2TB,2xSamsung Spinpoint F3 2TB, 1xSeagate 2.5Zoll 120GB 7200rpm (OS)
Zusätzliches Netzwerkadapter: Intel Pro 1000GT
Netzteil: be quiet! Pure Power L7-350W

Aktuell geplant:
Sharkoon Rebel 9 Aluminum
5xSeagate Barracuda Green 5900rpm 64MB 2TB SATA-3
ICY BOX IB-555SSK 5-Bay Backplane
Crucial RealSSD C300 64GB 2.5 Zoll SATA-3 (neue OS-Platte)

Planung in Zukunft:
Asus P8H67-M PRO
Intel Core i3 2100T BOX oder Intel Core i5 2400S
8GB DDR3 RAM

Weshalb ich das ganze als Home-Server und nicht als NAS bezeichne:
Der PC läuft 24/7. Auf diesem Rechner (Win7 64bit) laufen noch drei virtuelle Maschinen (Virtualbox):
- WinXP: Steuerung der Solaranlage
- Win7: Testsystem für dieses und jenes
- Ubuntu: Webserver, FTP-Server, Sqeezebox-Server

Weshalb ich das ganze hier Poste:
Primär suche ich einen günstigen (bis ca. 200Fr/150€) Raid-Controller (RAID5, mind. 5 Ports) welcher idealerweise noch in der Schweiz lieferbar ist ...
- bisher gefunden: Lian Li IB-01B aber leider nirgendwo lieferbar
Sekundär Verbesserungs oder Vergünstigungs-Vorschläge …
Tertiär: Gründe Pro/Kontra 2100T/2400S

Ich danke bereits jetzt :)
 
In der Icy-Box werden die äußeren Festplatten zu warm. Hot-Swap halte ich auch für unnötig.

Wo steht das Ding? Also wie leise und/oder schick soll das sein?

Die T und S Varianten sind hier eher unfug. Die verbrauchen nicht weniger Strom sondern sind lediglich auf schlechtere Kühlung bei gleichzeitig weniger Leistung ausgelegt.

Wie hoch ist das Budget? Wie groß der Bedarf an Verfügbarkeit/Ausfallsicherheit?

Du willst auf 8TB Speichervolumen hinaus? Im RAID 5 musst Du übrigens entsprechende Festplatten nehmen, die auf Dauerbetrieb und RAID ausgelegt sind.

Warum eine SSD für das OS? Wird doch nicht direkt dran gearbeitet, oder doch?
Ergänzung ()

Mal zum Festplattensystem:

Die Seagate Constellation ES.2 3000GB wäre eine solche auf Dauerbetrieb und RAID ausgelegte Festplatte. Mit dem Volumen von 3 TB hättest Du dann bei 3 Stück insgesamt 6TB Speicherplatz zur Verfügung. Eine Vierte Platte würde das Ganze dann auf 9TB anheben. Auch wäre das schon richtig flott. Vorteil wäre weiter, ein besseres Watt/Speicherplatz-Verhältnis sowie eine niedrigere Ausfallwahrscheinlichkeit, da weniger Festplatten zum Einsatz kommen. Ein weiterer Vorteil läge darin, dass Du nur einen deutlich günstigeren Controller mit vier Ports benötigen würdest, also zum Beispiel einen LSI MegaRAID SAS 9240-4i.

Dennoch denke ich, dass auch das die falsche Lösung wäre. Ich gehe davon aus, dass Du den RAID5 planst, in der Meinung, dies sei Datensicherheit. Stimmt aber nicht. Das bringt nur Ausfallsicherheit - und ist auch teuer. Datensicherheit erreichst Du nur durch Datensicherung.

Also anders herum:

Die Plattten müssen nicht RAID-fähig sein, auch nicht mehr so sehr auf Dauerbetrieb ausgelegt. Du machst einfach einen JBDO oder nutzt die Festplatten als getrennte Volumes. Sehr gut geeignet wären zunächst einmal Western Digital Caviar Green 3000GB, sagen wir zwei Stück für die Daten und zwei Stück für die Datensicherung oder nimmst zur Datensicherung Deine alten Festplatten. Das macht mehr Sinn, denke ich. Einen zusätzlichen Controller brauchst Du nicht.
Ergänzung ()

zum Gehäuse / Kühlung / Plattform:

Mit einem Fractal Design Define R3 würdest Du sehr gut fahren. Da passen 8 Festplatten rein, was reichen sollte. Wenn irgendwann nicht mehr, kannst Du die Festplatten für die Datensicherung auch in ein NAS auslagern. Schön leise wird es auch, weil die Festplatten entkoppelt gelagert sind und das Gehäuse gedämmt ist. Wenn Du das Kabelmanagement vernünftig machst, so wie auf diesem Video hier, kannst Du Festplatten auch sehr schnell austauschen. Den hinteren Lüfter nimmst Du raus und setzt den vorne rein. Dann sind alle Festplatten gut gekühlt. Hinten dann einen Enermax T.B.Silence 120 reinnehmen. Alle Lüfter am Mainboard anschließen und weit runterregeln. Die können schön langsam drehen, das reicht.

Als CPU-Kühler reicht auch der Boxed - kann man ja auch jederzeit noch nachträglich aufrüsten, bzw. Du hast ja noch den Freezer. Dein Netzteil ist nicht gerade toll - kann man aber erst mal nehmen.

Wie gesagt, keine T oder S-Variante, ist unnötig bzw. kontraproduktiv. Ein i3-2100 wäre nicht schlecht, da Du Virtualisierungen und Tests betreiben willst, eher mehr Kerne und/oder Threads. Aber Ivy-Bridge kommt ja auch bald. Das würde Sinn machen, das noch abzuwarten, das bringt eine Effizienzsteigerung von 36%. Erst mal hast Du ja noch Material.

Beim Mainboard würde ich am ehesten ein Intel einsetzen. Die sind sehr sparsam und stabil. Alternativ ein MSI. Auch bei der SSD würde ich eine Intel nehmen, und zwar eine 320-Series. 5 Jahre Garantie.

Bei den großen Festplatten lohnt es sich, jeweils am Anfang eine möglichst kleine Partition anzulegen. Je kleiner, je schneller. Also zum Beispiel 50GB. Da können dann die Virtualisierungen drauf verteilt werden - die jeweils dazugehörigen Daten kannst Du ja dann auf virtuelle Laufwerke jeweils anderweitig verteilen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Antwort

Ich habe beschlossen, das ganze Projekt zu Verschieben und zu warten, bis 3TB-Platten ein besseres Fr/GB bzw. €/GB-Verhältnis haben ...
werde erst meinen PC mit einem i5-2500k und einer vertex 3 aufrüsten ...

Zu den 24/7-Platten:
Deshalb die Ausfallsicherheit - Datensicherheit: Die wichtigen Daten sind auf meinem PC gespeichert und die Sicherung wird auf diesen Home-Server gemacht.

Danke für die Hilfe
Werde die Info sicher aufrufen, wenn ich dann umbaue ...
 
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