HomeServer als PC missbrauchen

dom6770

Captain
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Servus,

am Samstag werde ich 6 Wochen zu meinen Eltern gehen und mein Tower (Specs in der Signatur) ist zu groß fürs Auto, weshalb ich plane meinen µATX HomeServer mitzunehmen. Specs sind wie folgt:

Intel Pentium G4400
MSI B150M Eco µATX
4GB DDR4-2133 RAM
400Watt be quiet! PSU
64GB SSD
Corsair Air 240

Jetzt stehen mir mehrerer Möglichkeiten zur Verfügung:

Option A: GTX970 rein und 4GB RAM dazukaufen
Option B: GTX970 rein und µATX Z68/Z77 nachkaufen

Der G4400 sollte ja für die meisten Spielen sogar reichen, mir machen nur die 4GB RAM sorgen.

Eine weitere Problematik ist die System-SSD.
Mir wäre am liebsten, ich nehmen meine Corsair 480GB System-SSD vom Tower, haue sie in das Skylake System rein und nach 6 Wochen wieder in den Tower.
Macht da Windows mit? Ein Wechsel von Sandy Bridge zu Skylake zu Sandy Bridge?

Überlege auch ebenfalls, ob ich meine jetzige PSU auch nehmen soll, aber ich denke 400Watt reichen locker, werde aber bevor ich losfahre das ganze System natürlich noch testen :D

Gruß
 
RAM & Grafik.

Board ist Verschwendung da jenes vorhandene ja für die Grafik alles bietet. Netzteil reicht.
Die CPU ist so gesehen wenn dann die größte Bremse.
 
Z68/Z77 Boards sind recht selten und teuer geworden, gerade wenn man spezielle Größen sucht. Daher mmn. keine Option.

Generell: Ich würde mich höchstens einen Datenträger fürs System in Form einer weiteren SSD (zur späteren Weiterverwendung im Hauptsystem) oder billige gebrauchte Festplatte (als übergangslösung und für spätere Backups) kaufen. Die normale Systemplatte würde ich nicht einbauen um keine eventuellen, späteren Treiberprobleme zu provozieren.
Die GTX 970 kannst du ja mit reinpacken, wegen 6 Wochen würde ich jetzt kein Riesen Theater machen: Auch mit 4GB RAM und dem Pentium ist viel spielbar. Da verzichtet man halt für 6 Wochen auf die neusten AAA-Titel und schaut sich Abends mal ein paar Staffeln einer Serie an oder spielst weniger leistungsfordernde Spiele.
 
Eine weitere Problematik ist die System-SSD.
Mir wäre am liebsten, ich nehmen meine Corsair 480GB System-SSD vom Tower, haue sie in das Skylake System rein und nach 6 Wochen wieder in den Tower.
Macht da Windows mit? Ein Wechsel von Sandy Bridge zu Skylake zu Sandy Bridge
Ein CPU-Wechsel sollte keine Probleme bereiten, aber dein vorhaben wird trotzdem nicht funktionieren - Knackpunkt ist nämlich das Mainboard.
Was willst du den überhaupt bei deinen Eltern machen? Spiele zocken? Dann musst du die ja Vorort auch erst wieder auf der homeserver platte installieren...
 
Option A: GTX970 rein und 4GB RAM dazukaufen

Mir wäre am liebsten, ich nehmen meine Corsair 480GB System-SSD vom Tower, haue sie in das Skylake System rein und nach 6 Wochen wieder in den Tower.

Das wäre auch meine favorisierte Lösung. Normal macht ein "modernes" Windows das mit. Nur die Aktivierung ist futsch und müsste neu durchgeführt werden, bzw. in der Zeit bei Deinen Eltern kannste ohne Aktivierung betreiben. Ob es automatisch wieder aktiviert ist wenn Du in Dein altes System zurück baust, kann ich nicht sagen. Mein Bauchgefühl sagt 25% Chance :D
 
Einige Spiele starten nicht, wenn da nur ein Zweikerner (Celeron, Pentium, A4, X2) verbaut ist und die Minimum FPS sind mit den Intel Dualcores grottig (im einstelligen Bereich). Heise hatte in der c't 11/2016, S. 94 einen Athlon X4 845 gegen einen gleich teuren Intel G4400 antreten lassen. Der Intel war bei den Maximal - und Minimal FPS total gegensätzlich. Im gleichen Spiel hatte er die besseren Max- aber auch die schlechteren Min-FPS, was Spiele mit dieser CPU eigentlich unspielbar macht, da es ständig ruckt und zuckt. Also Zocken mit einem G4400 würde ich bei einigermaßen modernen Titeln sein lassen. In der Preisklasse um 50 - 60 Euro für eine "Gaming"-CPU führt aktuell kein Weg an AMD vorbei, auch wenn die Benchmarks erst mal schlechtere spielbarkeit suggerieren, es werden aber gleichmäßiger FPS produziert. Ich würde ja gerne einen Grafen posten, aber ich will ja nicht gegen irgendwelche Urheberrechte verstoßen.

Kurz:
Kaufe einen i3(-6100) und behalte ihn, dazu noch 4 GB und die besagte GTX 970 und gut ist. Dem Homeserver macht ein i3 auch nix und mehr Strom kostet das auch nicht und verkaufe den Pentium. Nicht um sonst fliegen die Intel Pentiums und Celerons aus den günstigen Bauvorschlägen der Gaming-PC-FAQ mit dem nächsten Update raus.
 
Zuletzt bearbeitet: (Editiert, da zuvor nur mit Smartphone geschrieben)
Windows-Keys sollten kein Problem darstellen, da habe ich reichlich noch übrig :D
Jedenfalls scheint Option A wirklich die bessere Lösung zu sein.

Problem ist nur noch die Frage mit der SSD.
Entweder ich benutze die 64GB SSD oder die 480GB SSD.
Das System des HomeServer habe ich eh vor neuaufzusetzen, weshalb ein Datenverlust kein Problem darstellt.
Meine zweite HDD vom Tower (mit Steam, Origin Spielen) geht auch definitiv in das Skylake System rein.
 
@Nicht ich: +1

Verkaufe den G4400 einfach und belass es dann bei dem i3-6100 für Deine Eltern. Das tut doch nicht weh und gibt auch nochmal etwas mehr Takt.
 
Ob Du noch einen i3 kaufst oder nicht solltest davon abhängig machen, welchte Titel Du da in welcher Qualität und wie flüssig spielen möchtest.

Ansonsten wäre auch ein Test möglich, einfach die 480er SSD dazu stecken und deine Spiele-Clients installieren (Origin, BNet, Steam) und schauen ob du den Pfad auf die 480er SSD umbiegen kannst.
 
Das wäre ja Option B.
i3 ist keine Option, keine Lust jetzt 100€ noch zu investieren, da kann ich gleich ein µATX MB holen :-)
 
@ valnar77, die Qualität der Spiele Darstellung hat mehr was mit der Grafikkarte zu tun. Je höher man die Settings wählt desto mehr nähert man sich dem GPU-Limit. Außer vielleicht sowas wie Anzahl von KI.
 
Nicht ich schrieb:
@ valnar77, die Qualität der Spiele Darstellung hat mehr was mit der Grafikkarte zu tun. Je höher man die Settings wählt desto mehr nähert man sich dem GPU-Limit. Außer vielleicht sowas wie Anzahl von KI.

Dessen bin ich mir durchaus bewußt. Ich habe es vielleicht etwas unglücklich formuliert-
Ein i3 schon mehr (min.) FPS bringen, aufgrund des höheren Taktes sowie 4 logischen Kernen, je nachdem wie die Engine skaliert. Hast Du im Prinzip ja auch selbst geschrieben. Was bringt es wenn einige Spiele nicht starten oder man im CPU-Limit hängt. Sollten alle vom TE favorisierten Spiele mit 2 Kernen laufen, und ihm übergangsweise ein ggfs. leichtes stottern nicht stören, kann die CPU durchaus behalten werden. Ist ja nur eine Übergangslösung für eine kurze Zeit.
 
Statusupdate - Gestern die GTX970 und meine Datenträger eingesetzt, jedoch hatte ich am Anfang massive Probleme.
Zuerst wollte die CPU nicht höher als 0.8GHz takten, dann war sie so überhitzt, dass nichts mehr ging.
Nach einem Neustart habe ich dann mal CSGO gestartet und bemerkt, dass ich knapp 50fps hatte und kurz drauf (5min) ist alles eingebrochen (max. 0.2GHz (!!!)).
Schließlich war's dann ganz vorbei. PC ging von selbst aus und hat sich dann nicht mehr starten lassen.
Es war dann auch schon spät, so dass ich einfach ins Bett ging und heute Morgen wollte ich den PC wieder einschalten - tot.
Keine Reaktion. Ich hab dann die Soundkarte und GPU ausgebaut -> PC ließ sich wieder einschalten. Habe dann beide Teile wieder eingesetzt und es funktionierte wieder alles. Komisch :D

Naja, jedenfalls, nachdem ich mein Temp-Problem in Griff bekommen habe (Lüfterkurven konfiguriert), kann ich jetzt fast problemlos Rocket League, CSGO und ATS spielen mit >60fps, wobei Rocket League noch ein paar Mikroruckler hat :/
Habe mich auch dazu entschieden, den Asus Monitor mitzunehmen. Ein Downgrade von WQHD auf FHD war jetzt nicht so mein Ding :D
 
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