Homeserver

Speedchanger

Ensign
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Hallo,

ich möchte mir einen Homeserver zusammenstellen.
Er wird dann als Medienserver, Backupserver, Downloadserver, Dateiserver und evtl. Webserver verwendet werden.
Auch möchte ich vielleicht über VMWare ab und zu Windows 7 ausführen. Selbstverständlich sollte er wenig Strom verbrauchen ;-)
Für ein Betriebssystem habe ich mich noch nicht entschieden. Kostenpunkt wäre bei höchstens 300€ (ohne OS).
Hätte mal etwas zusammengestellt:
http://geizhals.at/deutschland/?cat=WL-118162

MFG
 

e-Laurin

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Welches Host-OS hast du dir ausgesucht?

Bei der CPU würde ich einen der kleinen Athlon II X2 nehmen. Die sind billig haben aber ausreichend Leistung.
 

Speedchanger

Ensign
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Für den Server schwanke ich noch zwischen einer Linux Distribution und Windows Home Server.
Im Netzwerk sind 3 PC mit Windows 7.
 

sanders

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Joa, der kleinste und günstigste Athlon II X2. Manuell undervolten notfalls. Da steckt noch viel potenzial drin.
Als Chipsatz einfach das günstigste 870er oder 880er das dir von der ausstattung zusagt. Lass dich von dem alten ASrock mythos nicht abhalten! Die sind inzwischen wirklich ziemlich gut für den Preis. Aber der 700er Chipsatz ist out. Die neuen sparen nochmal etwas Strom.
Als RAM den billigsten den du bei dem Anbieter deiner Wahl findest. Da du auf Stromverbrauch schaust würd ich aber nur einen 4gig Riegel verbauen. 2 brauchen nur mehr Strom und Dualchannel bringt dir keine Vorteile.
4gig deswegen weil du ja evtl. virtualisieren möchtest. Und auch sonst sind deine Ansprüche für einen Homeserver schon nicht klein.
Was mich zum Punkt des OS führt. Auch hier lege ich dir mal Amahi nahe. Es baut auf Fedora auf. D.h. du kannst auf dem Host Sys auch noch Virtuelle Maschinen laufen lassen. Link findest in meiner Sig.
NT kanst auch noch ne nummer kleiner nehmen. 300W reichen dicke. Hast ja keine Graka drin ;)

P.S.: Rechne notfalls noch 1-2 Silentwings mit ein. Kühlung bestimmt maßgeblich die Lebensdauer deines Servers und deiner HDDs ;)
 
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Speedchanger

Ensign
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Hab die geizhals Liste mal geupdatet. Einen Speicherriegel hab ich jetzt nicht genommen, da es dann doch etwas länger dauern würde bis ich den Aufpreis durch die niedrigeren Stromkosten wieder drin hab.
Wie hoch wären denn die Stromkosten am Tag für den Server?
Welches Gehäuse konntest du mit denn empfehlen? Es sollte möglichst klein sein und möglichst viele Festplatten fassen ;-)

Amahi hab ich mir auch schon angeschaut, hört sich auf jeden Fall interessant an!
Das Virtualisiern wäre nur 1-2 mal im Monat, kann also in den Hintergrund geschoben werden.
Die Bandbreite von 802.11n sollte für HD-Streaming locker genügen, oder?
 

sanders

Commander
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ähm, 1 Modul a 4gig kostet das gleiche...auch 50 ocken... Wo ist da der aufpreis? KLICK

Naja, das mit den Stromkosten kommt drauf an wieviele Platten nachher drin stecken, wie hoch die belastung ist (ist ja nicht immer im Idle) und wie alles eingestellt ist. Also wenn ich mal von einem Undervolteten System X2 240e ausgehe mit effizientem 300W NT und 3-4 Platten würd ich von 60-70W ausgehen (ich nehme mal die 70W an). Evtl. etwas weniger. Hab leider atm nur erfahrung bezogen auf den alten 65nm athlon. aber pro Platte kann schon von 5-6W ausgehen (im Idle).
Im 24/7 Betrieb würdest dann im Idle bei 20cent (meißt eher mehr) pro KW/h etwa bei 120 ocken pro Jahr stehen. D.h. vielleicht etwas mehr als 10 Eus pro Monat und demnach 34 cent pro Tag. Aber da rede ich jetzt nur von Idle. Aber da kann man auch schon sehen wieviel (oder besser wie wenig) einsparpotenzial so ein Gerät hat. Denn nehmen wir nur mal an man Baut jetzt System das ca. 20W weniger verbraucht.
Dann spart man im Jahr 33 euro. Ich persönlich finde eine Investition muss sich in spätestens 1,5 Jahren refinanziert haben. D.h. man hätte etwa 50 Euro mehr im Budget. Vorrausgesetzt man findet wirklich eine Möglichkeit für diesen Aufpreis auch den entsprechenden Strom sparen zu können. Progression ist jetzt natürlich nicht mit eingerechnet. Denn die Strompreise gehen kontinuierlich nach oben ;)

Bezüglich Wlan...Naja, theoretisch sollte es genügen. Die realität sieht meißt etwas anders aus. Theoretsich hätte 54MBit schon gereicht. Allerdings ist das ja nur die theoretisch maximale Brutto Bandbreite. Netto hat man mit Glück 20MBit über.Außerdem war das alte 2.4GHz noch wesentlich anfälliger als das neue 5GHz.

Ich persönlich hatte allerdings auch mit Wlan N hier und da Probleme mit lags. Erst als ich wirklich auf DualBand und ne vernünftige PCI Karte umgestiegen bin hats ALLES problemlos funktioniert. Aber ich kenne auch leute bei denen ging sofort alles super.

Gerade bei WLan ist nicht alles schwarz und weiß. Es hängt viel mit den umgebungsbedingungen und einstellungen zusammen. Auch die Qualität der Hardware ist sehr wichtig. Lass dich nicht blenden von dem was auf verpackungen steht sondern suche nach erfahrungsberichten im Netz. So bin ich auch zu meinem Netgear WNDR3700 gekommen...
 

Speedchanger

Ensign
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Beim RAM habe ich mich wohl verschaut.

Stromsparendere Hardware gibt es auch nicht bei Intel?
Es wären dann wohl mind. 5 Festplatten verbaut. Da hätte ich dann schon ein Problem mit dem Gehäuse.

Habe eine Fritzbox 7270, könnte also auch auf 5Ghz funken, wobei hier dann wohl die fehlende Unterstützung von Medienplayer ein Problem sein wird.
Eine Alternative wäre vielleicht dLan?
 

sanders

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naja, Fritzbox halt. Die haben grundsätzlich das Problem das die schlecht sind bei der Übertragungsrate. Chip ist zwar nicht der bringer was tests angeht. Lief mir aber gerade mal so über den weg KLICK

der Netgear WDNR3700 liegt bei denen übrigens bei dem doppelten ;)
Aber ich würde es an deiner stelle erstmal probieren bevor du noch was anderes kaufst. Vielleicht gehts ja bei dir ohne probleme.

Wegen Intel. Hast du dir mal den thread von Krautmaster hier angesehen? Dort stellt er einen i3-530 bei unter 16W vor. Natürlich ohne alles ;)
Dort könntest evtl. noch gute 20W einsparen. Aber die anschaffung würde wahrscheinlich die 50 euro extra weit übersteigen.

Da mein Homeserver auch bald mal n update bekommen soll bin ich auch noch etwas unentschlossen.
Aber atm macht mir mein HTPC etwas mehr sorgen ;)
 

sanders

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ähm ich kann in deinem Link nichts sehen.

Bezüglich Greyhole und TrueCrypt hab ich selbst gerade ne anfrage im Forum laufen. Wenn man alles crypten möchte wirds einfacher denke ich. Ich wollte aber nur einige shares crypten. Das machts komplizierter.
Alles zu crypten hab ich aber selbst noch nicht probiert. Sollte aber gehen denke ich. Die würden dann verschlüsselt werden bevor man sie in Greyhole einhängt. Dann ist man aber (nicht nur bei Greyhole sondern in jedem Fall, auch bei WHS) gezwungen an den Server zu gehen wenn man den mal neu startet. Und ich weiß noch nicht ob ich das feature missen möchte den von extern neu starten zu können :D
Aber wenn Greyhole damit probleme haben sollte wirds auch mit DriveExtender von WHS nicht gehen ;)
 

Speedchanger

Ensign
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Entschuldigung, habe vergessen die Liste öffentlich zugänglich zu machen.

Ich möchte natürlich alles verschlüsseln, zumindest die Datenfestplatten. Zur Passworteingabe sollte ich ja zumindest per VNC auf den Server zugreifen können. Zum Thema Festplatten, wäre ein separate Systemfestplatte sinnvoll? Wie groß sollte die dann sein?
 

sanders

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Naja, bin ehrlich gesagt nicht der experte was crypten angeht und mache dort gerade meine ersten gehversuche. Deswegen kann ich dir nicht genau sagen wo und wie und wann man passwort mäßig tätig werden kann darf muss könnte :D

Bezüglich OS HDD. Also anfangs hatte ich ne alte 160GB drin. Die ist inzwischen rausgeflogen und wurde durch einen 8GB USB Stick ersetzt. Bin mir aber noch nicht zu 100% sicher obs so bleibt...Aber atm läuft es wunderbar...:D
 

Speedchanger

Ensign
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Bei TC muss nur einmal das Passwort eingegeben werden um auf die Festplatten zugreifen zu können ;-)

Ich werde dann wahrscheinlich bei der 1 TB-Platte bleiben, da irgendwelche Downloads 24/7 getätigt werden und so immer mind. eine Platte läuft.
 

Speedchanger

Ensign
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Ich würde die Partition mit dem Betriebssystem unverschlüsselt lassen und nur die Datenplatten verschlüsseln.
Würde funktionieren solange auf der OS-Partition nicht privates ist.
Ansonsten wäre es ja dann doch ein ziemliches Problem, da ein Monitor, Tastatur und evtl. Maus für meinen Server eher nicht vorgesehen sind ;-)

Wobei da der Umstand, dass VNC unverschlüsselt ist suboptimal ist. Alternativ wäre noch die Verwendung eines keyfiles auf einem USB-Stick denkbar, ist aber auch etwas unsicher und unpraktisch.
 
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e-Laurin

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Du kannst dir ein Skript schreiben, dass automatisch ausgeführt wird, sobald der USB-Stick eingesteckt wird. Das Skript entschlüsselt dann die Festplatten.

Aber warum so aufwendig? Der Server wird doch sicher 24/7 laufen, oder? Das Wort "Server" impliziert das jedenfalls. Da braucht man doch nur einmal nach Rechnerstart das Passwort eintippen und fertig - bis zum nächsten Neustart. Und der kann bei Linux eine ganze Weile in der Zukunft liegen. (Ein Neustart ist ja nur dann nötig, wenn man den Kernel aktualisiert. Updates kommen meist nur alle 2,5 - 3 Monate.)
 
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sanders

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Naja, aber wenn du ein System neu startest müssen die Platten logischerweise neu gemounted werden. Denn dein Bios kennt ja vom verschlüsseln nichts. Und das mounten passiert bei jedem OS beim start und nicht irgendwann später. NUR wenn du komplett auf Raid, MS Drive Extender und Greyhole verzichtest und NUR wenn du ALLE platten erst mountest wenn dein OS bereits hochgefahren ist wird das möglich was du dir vorgestellt hast. Dann siehst du aber in deinem Netzwerk jede einzelne Platte. Ich find das ehrlich gesagt im Netz ziemlich lästig.
Bei mir sehe ich alle Platten als eine und auf diesem gesamt laufwerk nur die Shares die eingerichtet sind.

Naja, dieses Problem wirst du dann aber mit jedem OS haben.

Und wieso sollte VNC unverschlüsstelt oder verschlüsselt sein? du stellst ja eine über SSH verschlüsselte verbindung her. Da braucht VNC ja nicht nochmal verschlüsselt werden. Zumindest nicht so lange du starke kennwörter verwendest ;)

Aber mir stellt sich auch die Frage warum du überhaupt verschlüsseln willst. Das die Daten nicht zu deinem Client verschlüsselt übertragen werden ist dir schon klar oder?

@e-Laurin
Im grunde hast du recht. Einmal eingeben und gut ist. Was wir hier besprechen ist also nach einer endgültigen Einrichtung eher theoretischer natur. Aber auch die "was wäre wenn" dinge wollen besprochen werden ;)
Aber das mit dem USB stick halte ich für nicht praktikabel. Denn der muss ja stecken bleiben damit der Tresor auch offen bleibt. Und dann noch ein skript und schon kannst auch alles gleich weglassen.

Wenn jemand deinen Rechner "mitnimmt" hat er das Keyfile auf dem Stick und n skript das ihm gleich das richtige File einbindet. Wozu dann noch verschlüsseln??? ;)

Und dann kommt noch der Performanceverlust dazu den man beim entschlüsseln der Daten hat.
Das ist auch der Grund warum ich auf meinem Storagepool von Greyhole nur einige shares crypten wollte mit den Sachen die nicht offen liegen sollen falls der Server mal "mitgenommen" wird.
 

Speedchanger

Ensign
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Selbst wenn man den Server nur alle 3 Monate neu startet, ist es doch etwas umständlich einen Monitor und eine Tastatur zum Server zu tragen, anzustecken und wieder abzustecken ;-)
 

sanders

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unter diesem umstand gibt es KEIN EINZIGES OS oder sonst was auf dieser welt das das kann.

Also ist das einzige was bleibt die verschlüsselten container files innerhalb eines Shares zu speichern und dann erst auf dem Client zu entschlüsseln.
 

Speedchanger

Ensign
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@sanders
Deine Antwort habe ich nicht gesehen, bezog sich also auf e-Laurin.

Mir geht es eher darum, dass bei einer Hausdurchsuchung keiner Zugriff auf die Festplatten hätte, deshalb ist es egal ob die Daten im Netzwerk dann unverschlüsselt sind.

Bei verschlüsselten Container ist es halt ein Problem wenn mehrere auf den Container zugreifen wollen.
Da es zumindest in meinem Fall egal ist ob die OS-Partition verschlüsselt ist, kann ich theoretisch alle Datenfestplatten verschlüssen und dann bei einem Neustart einfach über VNC oder ssh das Passwort eingeben, wenn das OS gestartet ist.
Sicherlich geht mit der Verschlüsselung ein Performanceverlust einher, jedoch sollte dieser ebenso bei einer leistungsfähigen CPU zu vernachlässigen sein, wie der minimal geringere Festplattenbandbreite.

Wieso muss man dann auf Greyhole verzichten? Kann die Anwendung nicht erst starten, wenn alle Festplatte gemountet worden sind?

Ein professionelle Lösung wäre aber KVM over IP, was jedoch bei Heimserver zu teuer und überdimensionalisiert ist.
 
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