HP BIOS Update F.14 schlägt fehl, Gerät startet nicht mehr

Fraagi3 schrieb:
Ja ich sende den Laptop per Widerruf zurück.
Moment, du zerschießt bei einem BIOS Update das Board und schickst es zurück , um dein Geld wiederzubekommen? Ich hoffe echt der Händler merkt das und berechnet dir die Kiste

Ein BIOS Update geschieht immer auf eigenes Risiko
 
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Fraagi3 schrieb:
Ausgangssituation
  • Windows 11 23H2 installiert
Hängt vielleicht damit zusammen, dass Windows 11 23H2 bereits aus dem Support raus ist.

Hast Du das Gerät mit FreeDOS gekauft und dann selbst das völlig veraltete Windiws 11 23H2 installiert?

Und Du hast dann versucht, ein aktuelles BIOS aufzuspielen?
 
Ja, den Spaß hatte ich Mitte 2024 auch. Hat mich 2 Monate, 2 gescheiterte Vor-Ort-Reparaturen, 4 gescheiterte Abholversuche und sicher 20 Telefonate mit dem HP-Beschwerdemanagement gekostet, bis die Kiste wieder lief:

https://borncity.com/blog/2024/06/1...books-445-g7-und-455-g7-komplett-unbrauchbar/

https://borncity.com/blog/2024/08/2...ate-gebrickten-hp-probooks-445-g7-und-455-g7/

Fazit:

  • Im Internet schauen, ob es zu dem Problem irgendwo schon eine offizielle Aussage von HP zu dem Problem gibt, oder ob das Problem schon von anderen Leuten beschrieben wurde
  • Sich beim HP-Support melden, das Problem beschreiben (Laptop nach Update auf offiziell bereitgestelltes BIOS defekt) und ggf. auf die obigen Aussagen verweisen
  • Wenn der Support mit Verweis auf die abgelaufene Garantie mauert und eine kostenpflichtige Reparatur vorschlägt (die scheinen über den Sachverhalt nicht gut informiert zu sein):
    Nicht darauf einlassen, sondern auf eine Eskalation zum Beschwerdemanagement bestehen (die scheinen deutlich besser Bescheid zu wissen)
  • Auf den Austausch des Mainboards bestehen (ist das einzige, was das Problem löst)
  • Sich auf einiges Hin und Her einstellen, aber unbedingt hartnäckig bleiben
 
@Gic
Vorsicht mit solchen "Anleitungen"... wie erwähnt, spielt man ein BIOS Update IMMER auf eigenem Risiko auf.
 
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Natürlich mache ich gebrauch vom Widerruf der Laptop ist gestern gekauft. Das ist ja nicht mein Fehler sondern der von HP ich habe es per Support App gemacht, 1zu1 nach Anleitung erst danach hab ich es versucht mit Tipps hier zu retten.

Und dann ist es auch nicht auf eigenes Risiko wenn die Offizielle HP App es anbietet.
 
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hm also würdest du es auch folgendermaßen tun:
Kaufst ein Auto, fährst das Ding an die Wand weil du nicht fahren kannst. Dir aber vorher Anleitungen angesehen hast wie es gehen soll
Und dann gibst du das Auto beim Händler zurück?

Ehrlich, da fällt mir nichts zu ein

Ich bleibe dabei: hoffentlich berechnet dir der Händler das Ding / die Reparatur!
 
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So nen Quatsch wenn ich nen Auto Kaufe und das Radio mir nen Softwareupdate vorschlägt drücke ich ja auch auf Installieren und wenn das Radio oder Steuergeräte danach defekt sind reklamiere ich das natürlich.
 
Ja ich schreibe es ja dabei
 
MadDog schrieb:
@Gic
Vorsicht mit solchen "Anleitungen"... wie erwähnt, spielt man ein BIOS Update IMMER auf eigenem Risiko auf.
Auch, wenn einem das BIOS automatisch und ohne Rückfrage über Windows Update aufgespielt wird, weil HP seine BIOS-Updates darüber verteilt?
 
Spannender Fall, der Händler wird ja ebenso sehen, dass das Gerät nun "defekt" ist.

Ich verstehe auch nicht warum du das BIOS-Update außerhalb des HP-Tools gemacht hast.

Mit dem HP-Tool habe ich schon zig Notebooks aktualisiert, ich kenne dabei keinen Fall, wo man selbst einen Stick erstellen muss.

Außerdem wirst du nicht nachweisen können, dass du alle Schritte korrekt befolgt hast.

Ansonsten in die AGBs schauen, ob BIOS-Updates vom Hersteller in der Garantie abgedeckt sind.

Ganz ehrlich: wäre ich der Händler, würde ich dir nicht einfach den Kaufpreis erstatten...und mit der Erkenntnis ist es natürlich dir überlassen, was du in die RMA reinschreibst.

Wünsche dir Glück, dass es über Kulanz geregelt wird.

Ansonsten: es wäre ja irrsinnig, wenn über Windows Update automatisch verteilte Updates zum Garantieverlust führen, denn verhindern kannst du sie im Zweifel nicht. Das sieht übrigens auch die KI (Google) so.
 
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Berlinrider schrieb:
Ich verstehe auch nicht warum du das BIOS-Update außerhalb des HP-Tools gemacht hast.

Mit dem HP-Tool habe ich schon zig Notebooks aktualisiert, ich kenne dabei keinen Fall, wo man selbst einen Stick erstellen muss.
Das habe ich ja gemacht darauf hin kam Bios corrupted erst dannach wollte ich es per Flash retten, wenn ich deswegen 600€ Verbrannt habe, das wäre echt heftig nur weil ich nen Knopf in der Support App drücke.

Laut Google kann man das einfach widerrufen und das is kein Grund aus der Garantie zu fliegen.

Ich hab ja nichts falsch gemacht, umso mehr ich mich informiere umso öfter sieht man das Problem bei HP.
 
Wenn das ursprüngliche Update, welches zum Problem führte, über die App selber angestoßen wurde, dann ist es natürlich etwas anderes. Dann würde ich natürlich auch auf Erstattung beharren.

Am Windows wird es sicher nicht liegen, denn das BIOS wird in einem von Windows isolierten Modus geflashed. Und je nachdem wie das Ganze programmiert ist, startet das Update auch erst, wenn die Prüfsumme korrekt ist.
 
Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass alles im Eimer ist. Man sieht ja beim Starten immer noch ne Meldung, nur fehlt mir halt wissen, wie ich es wieder hinbekomme.
1771516431775.png
 
Hast Du mal den HP-Support kontaktiert?
 
Fraagi3 schrieb:
Natürlich mache ich gebrauch vom Widerruf der Laptop ist gestern gekauft. Das ist ja nicht mein Fehler sondern der von HP ich habe es per Support App gemacht, 1zu1 nach Anleitung erst danach hab ich es versucht mit Tipps hier zu retten.

Und dann ist es auch nicht auf eigenes Risiko wenn die Offizielle HP App es anbietet.
Der Händler wird merken, das auf der Festplatte nun nicht mehr die Ersteinrichtungsumgebung beim starten kommt - ergo hast du den PC benutzt. Er wird deine Spuren und vielleicht auch den Download des Bios Updates finden und dann ist Ende mit Widerruf - denn ein Biosupdate geschieht immer auf eigene Gefahr.
Ergänzung ()

Berlinrider schrieb:
Wenn das ursprüngliche Update, welches zum Problem führte, über die App selber angestoßen wurde, dann ist es natürlich etwas anderes. Dann würde ich natürlich auch auf Erstattung beharren.
In dem Fall wäre aber HP der Ansprechpartner, da der Händler einwandfreie Hardware ausgeliefert hat.
Ergänzung ()

Fraagi3 schrieb:
Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass alles im Eimer ist. Man sieht ja beim Starten immer noch ne Meldung, nur fehlt mir halt wissen, wie ich es wieder hinbekomme.
Anhang anzeigen 1707743
Da steht doch, das die Reperatur beim nächsten Start automatisch geschieht. Das kann auch länger dauern. Wenn man das aber abbricht durch den Power Knopf, dann ist der Notfallanker auch hin
 
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Ein vom Hersteller direkt bereitgestelltes Update stellt keine unsachgemäße Nutzung dar und damit erlöschen weder Garantie noch Gewährleistung.

Dafür müsste beispielsweise ein Warnhinweis erscheinen, damit das Erlöschen der Garantie bestätigt wird. Bei über Windows Update bereitgestellten Updates gibt es solche Abfragen nicht (ja, hier anderer Fall wegen des HP Support-Assistant).

Den Vertrag hat der Käufer mit dem Händler, der hat zwei Versuche den Mangel zu beheben. Kann natürlich dauern, wenn der Händler das Gerät selbst zu HP einschickt.

Zudem kann der Händler natürlich nicht nachweisen, dass das Gerät bei Auslieferung einwandfrei war. Allerdings kenne ich mich rechtlich nicht genug aus, ob man hier (beispielsweise durch eine dokumentierte Lieferkette bei Neuware) automatisch die volle Funktion grundsätzlich annimmt.
 
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Fraagi3 schrieb:
Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass alles im Eimer ist. Man sieht ja beim Starten immer noch ne Meldung, nur fehlt mir halt wissen, wie ich es wieder hinbekomme.
Anhang anzeigen 1707743
Vielleicht einmal GENAU DAS TUN was da steht?
Starte das Gerät neu und warte.. warte auch 2 Stunden wenn es sein muss.
 
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Das wäre auch meine Frage gewesen, was denn nach dem Neustart passiert.
 

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