Bericht HP Dimension mit Google Beam: 3D-Videotelefonie ohne Brille wirkt im Hands-on wie Magie

Azeron schrieb:
3D ist nicht wegen der Technologie Mist sondern weil es einfach keinen Content gibt. Der Großteil der 3D Filme hat die Technik, außer für 2-3 Szenen wo dem Zuseher was "entgegenfliegt" überhaupt nicht genutzt sodass es natürlich kaum bis keinen Unterschied macht ob man diesen in 3D sieht oder nicht.

Ein Avatar war da schon ein ganz anderes Kaliber und ist in 3D ein anderes bzw. wirklich erweitertes Erlebnis als in 2D aber für ne handvoll Filme die einen Mehrwert in 3D bieten, schaffe ich mir jetzt nicht extra nen passendes Gerät an.

Ohne passenden Content kann eine Technologie noch so gut sein, es interessiert dann natürlich keinen.


Ja, es hat jetzt seinen nutzen aber auch als diese Dinge damals komplett neu auf den Markt kamen, gab es auch Leute wie dich die das Produkt schon von Beginn an zum scheitern verurteilt haben weil man es "nicht braucht" weil sich diese Leute nicht vorstellen konnten wozu man diese Dinge benötigt weil bisher hat man sie ja auch nicht gebraucht.

Ich war selber so einer als das iPad vorgestellt wurde und ich war auch nicht der Einzige der das Produkt belächelt und lächerlich gemacht hat weil "wer braucht sowas und wozu?" Und heute? Heute hat gefühlt jeder mindestens ein Tablet daheim weil es für viele Dinge einfach praktisch ist.

Wenn sich das durchsetzt, die Technik besser wird, es Konkurrenzprodukte gibt und solche Geräte dann irgendwann mal sogut wie nichts mehr kosten, dann garantiere ich dir, dass die Masse das nutzen wird und sich gar nicht mehr vorstellen kann anders über weite Strecken zu kommunizieren.

Und Avatar hat gut gezeigt, am Anfang waren die Leute fasziniert von dem Effekt, wollten sowas auch zuhause. Nach ein paar Jahren stellten sie fest... Naja, so wirklich brauche ich das nicht...







Bei mir ist 3d nicht gescheitert wegen der Brille, sondern dass es nach einer gewissen Zeit für mich normal war.







Jetzt sollen Leute extra sich so ein Ding zulegen, nur damit sie einen Chat ausführen können, um eine Person in 3d anzuschauen. Die Leute werden sagen, wieso Geld ausgeben, mein Handy kann super Videocalls machen und kostet mich nichts extra.

Wäre das fürs Handy könnte ich mir eher vorstellen, dass es was wird, aber das Ding wird scheitern. Da ist auch nichts Innovatives dran, Monitore, die 3d können ohne Brille, gibt’s schon, 3d Kameras auch...

Wenn sich Monitore mit 3d nicht durchgesetzt haben (auch ohne Brille) 3d Aufnahmen kein Standard bei Webcams sind, also warum sollte sich das Ding durchsetzen?
 
Kann mir gut vorstellen, dass das für Remote-Beratungen bei Ärzten, Psychologen, aber auch Banken und Versicherungen oder anderen beratungslastigen Themen ganz neue Möglichkeiten eröffnet, die beim Kunden ein gutes Erlebnis auslösen, obwohl niemand mehr konkret vor Ort ist.
 
Blaexe schrieb:
Wo willst du die denn bitte auch sehen? Zuhause in deren Wohnzimmer?

Ihr Handy kann das aber nicht? Dir scheint wirklich das grundlegende Verständnis zu fehlen, sorry.

An den Verkaufszahlen...

Dir scheint das Verständnis zu fehlen, Projekte zu erkennen, die scheitern...
 
Smockil schrieb:
Jetzt sollen Leute extra sich so ein Ding zulegen,
Sollen sie doch gar nicht. Das ist (aktuell) nichts für den (privaten) Consumer-Markt. Wird es so schnell auch nicht. Nenne es Leuchtturm-Projekt, fortgeschrittener Prototyp, Machbarkeitsstudie.

Interessant ist eher, welche Möglichkeiten es (in Zukunft) eröffnen könnte. Stellen wir uns das noch vereinfachter vor, günstig, anwenderfreundlich, flexibel einsetzbar und effizient im Energieverbrauch. Warum sollte das in Zukunft nicht ein Massenprodukt werden?
 
Vigilant schrieb:
Wer Probleme mit der Vorstellung von Zukunft und möglichen Entwicklungen hat, dem sei Florence Gaub ans Herz gelegt 😉.

U.a.


Ja voll die Zukunft und die Auflösung von dem Video auf Technik von gestern...
Ich brauche keine Leute die in die Zukunft raten.

Wo ist die innovation an dem ding?

3D ohne Brille ist schon länger möglich nur will die keiner
Ergänzung ()

Vigilant schrieb:
Sollen sie doch gar. Das ist (aktuell) nichts für den (privaten) Consumer-Markt. Wird es so schnell auch nicht. Nenne es Leuchtturm-Projekt, fortgeschrittener Prototyp, Machbarkeitsstudie.

Interessant ist eher, welche Möglichkeiten es (in Zukunft) eröffnen könnte. Stellen wir uns das noch vereinfachter vor, günstig, anwenderfreundlich, flexibel einsetzbar und effizient im Energieverbrauch. Warum sollte das in Zukunft nicht ein Massenprodukt werden?


Was für eine Machbarkeitsstudie? 3d Monitore ohne Brille gibts schon, 3d Kameras auch...

Rein theoretisch

Meta Quest 3 als Kamera, dazu so ein Monitor der 3d kann ohne Brille, ne passende App
 
Smockil schrieb:
Meta Quest 3 als Kamera, dazu so ein Monitor der 3d kann ohne Brille, ne passende App
Klar. Und wo ist das Massenprodukt heute? Scheitert es (aktuell) noch an den gleichen oder sehr ähnlichen Hürden?
 
Ich bin froh, wenn ich die Fratzen von der Arbeit nicht sehen muss. Da werde ich sie mir noch in 3D antun. Bei mir ist die Kamera in Webex, Teams, Zoom und den ganzen anderen Blödsinn aus. Gut, ich bin nicht der Massstab, aber eben auch nicht die Zielgruppe für dieses Gerät. TELKO hier, Videocall da, das ist der Grund, warum heute nichts mehr vorwärtsgeht. Man verliert sich in endlosen Gesprächen, dreht sich im Kreis und inszeniert sich selbst. Wenn du nicht mehr weiterweißt, bilde einen Arbeitskreis, ist aktueller denn je.
 
Smockil schrieb:
Ich brauche keine Leute die in die Zukunft raten.
Zum Glück gibts Leute die das machen sonst würden wir heute noch mit Pferden durch die Gegend reisen oder uns Briefe schicken um über weite Strecken zu kommunizieren.
 
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Blaexe schrieb:
Extrem viel teure Technik für etwas, was mit kleinen, leichten XR Brillen eher sogar besser möglich ist (Stichwort Apple Personas, Meta Codec Avatars).

Sehe da nicht wirklich Relevanz.
Ich sehe das ganze momentan auch eher als eine Nette spielerei oder nur als interessante Technik.
Wenn ich mir aber so ansehe was so "professionelle" Besprechungsraum-Ausrüstung teilweise kostet, dann schockt mich der Preis nicht mehr so und sehe da auch einen Markt (wenn auch keinen wirklich großen)

Für Brillenträger sind VR Brillen oftmals sehr unangenehm.
Auch ist zumindest meiner sehr beschränkten Erfahrung nach, die Bildqualität mit diesen Brillen nicht so besonders da diese auch durch Spiegelungen etc. leidet.
Diese Brillen irritieren in Gesprächen teilweise, was man bei Besprechungen eher weniger haben will.
Dunkle gläser scheiden sowieso aus da "Sonnenbrillen" in Gesprächen als unfreundlich gelten, man möchte ja Augenkontakt.

Ich denke dass diese Lösung nicht wirklich gebraucht wird, aber alleine als "Prestige Objekt" seinen Weg in große Unternehmen findet.
Schlieslich gefällt es den Chefs wenn sie bei Führungen durchs Unternehmen sagen können wir haben hier den besten, neusten Sh.t verbaut.
 
Vigilant schrieb:
Klar. Und wo ist das Massenprodukt heute? Scheitert es (aktuell) noch an den gleichen oder sehr ähnlichen Hürden?


Ich meine, das Ding ist schnell nachgebaut und am eigenen PC nutzbar... Bruchteil der Kosten.

Mein Startup entwickelt ganz andere Sachen...



Sowas ist schon seit Jahren möglich, nur benötigt es schlichtweg keiner.
Ergänzung ()

Azeron schrieb:
Zum Glück gibts Leute die das machen sonst würden wir heute noch mit Pferden durch die Gegend reisen oder uns Briefe schicken um über weite Strecken zu kommunizieren.


Ja, weil die ja auch immer richtig liegen, und alle möglichen Einflüsse mit berücksichtigen... Träumer haben wir genug, Leute, die Probleme erkennen können, haben wir leider zu wenige...



Und deswegen sind wir rückwärts, weil Gelder, die anderswo benötigt werden, sinnlos vergeudet werden für eine Erfindung, die ich eher bei Jugend Forscht erwartet hätte als von einem Billion-Dollar-Unternehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Smockil schrieb:
Ich meine, das Ding ist schnell nachgebaut und am eigenen PC nützlich... Bruchteil der Kosten.

Mein Startup entwickelt ganz andere Sachen...
Wenn das so ist, beschreibe mal, wie genau so ein Setup aussieht und ob es an die Qualität herankommen kann. Preis spielt zunächst keine Rolle. Ganz im Ernst gefragt.

Und wenn dein Startup "ganz andere" Sachen entwickelt, müsstest du ja mit den Prinzipien "Trial & Error", iterative Entwicklung, Prototyping, Consumer-Feedback-Schleifen etc. bestens vertraut sein.
 
Mal abgesehen davon dass das aus Medienwissenschaftlicher/Soziologischer/Psychologischer Perspektive mega spannend ist, hab ich persönlich richtig Bock auf die Geschichte. Würde ich sehr gerne mal erleben. Im Zweifel dann eben in der x-ten Generation. Freu mich drauf.
 
Smockil schrieb:
An den Verkaufszahlen...
Sind seit Jahren ziemlich stabil im Millionenbereich. Technisch sind wir noch nicht da um das stark zu steigern, habe ich auch nie behauptet. Wird aber kommen in nicht all zu ferner Zukunft.
Ergänzung ()

Andreas10000 schrieb:
Für Brillenträger sind VR Brillen oftmals sehr unangenehm.
Linsen für Brillenträger lösen das seit Jahren. In immer mehr Headsets bereits Standard.
Andreas10000 schrieb:
Auch ist zumindest meiner sehr beschränkten Erfahrung nach, die Bildqualität mit diesen Brillen nicht so besonders da diese auch durch Spiegelungen etc. leidet.
Ich denke da baust du deine Erfahrungen nicht mehr auf dem Stand der Technik auf. Pancake Linsen haben hier vieles zum positiven verändert und die Bildqualität einer Apple Vision Pro ist so ziemlich über alle Zweifel erhaben. Das muss jetzt noch in ein günstigeres, kleineres, leichteres Paket kommen - was voraussichtlich in weniger als 12 Monaten passieren wird.
 
Jan schrieb:
Wie erwähnt, waren eigene Aufnahmen nicht erlaubt. Jetzt hätte @Vitche gar nichts machen können, oder - wie getan - seine Eindrücke trotzdem schildern.

@Vitche haette seine Eindruecke schildern koennen, ohne die zur Verfuegung gestellten Bilder zu zeigen, und er haette dann erklaeren koennen, warum er keine Bilder bringt.

Alternativ, wenn die zur Verfuegung gestellten Bilder seinen Eindruecken entsprechen, haette er das auch beschreiben und mit der Begruendung die Bilder und Videos bringen koennen. Das "nachvollziehbar" ist nicht Fisch und nicht Fleisch.

Ansonsten: M.E. ist der Mehrwert im Vergleich zur Videotelefonie minimal. Und schon der Mehrwert der Videotelefonie im Vergleich zur Audiotelefonie ist gering, zumindest fuer die Benutzer (Leute, die etwas ueber die Benutzer in Erfahrung bringen wollen, moegen das anders sehen).
 
Viele Voraussetzungen und einige Hürden, aber bin gespannt, wo das hinführen wird.

aluis schrieb:
Auf den Werbevideos sieht man immer junge Models miteinander reden. Überlegt mal wie die 60 jährige FiBu oder HR Tante ausschaut, die will man nicht in der größe vor sich haben.
Also mein Grossvater wäre ohne Falten nicht die Person die ich kenne und liebe! Genau sowas gehört doch zum Menschensein dazu.
Sex Sells, gibts seit Adam & Eva... 🙃
 
Vigilant schrieb:
Interessant ist eher, welche Möglichkeiten es (in Zukunft) eröffnen könnte. Stellen wir uns das noch vereinfachter vor, günstig, anwenderfreundlich, flexibel einsetzbar und effizient im Energieverbrauch. Warum sollte das in Zukunft nicht ein Massenprodukt werden?
Weil es niemals klein, günstig und mit niedrigem Energieverbrauch sein wird. Das Konzept gibt das inhärent nicht her. Wie schon gesagt - Brillen können das grundsätzlich günstiger, praktikabler und besser mit einem weit, weit größeren Anwendungsgebiet.
 
Blaexe schrieb:
Weil es niemals klein, günstig und mit niedrigem Energieverbrauch sein wird.
O.k. Verstanden. Aber woher nimmst du diese Sicherheit, wenn wir gerade mal ein paar Jahre gerade so halbwegs valide in die Zukunft schauen können?
 
Vigilant schrieb:
Wenn das so ist, beschreibe mal, wie genau so ein Setup aussieht und ob es an die Qualität herankommen kann. Preis spielt zunächst keine Rolle. Ganz im Ernst gefragt.

Und wenn dein Startup "ganz andere" Sachen entwickelt, müsstest du ja mit den Prinzipien "Trial & Error", iterative Entwicklung, Prototyping, Consumer-Feedback-Schleifen etc. bestens vertraut sein.

Du brauchst eine Kamera, die 3d kann, und einen Monitor, der 3d kann. Die Qualität des Videocalls wird also stark von der Qualität der Kamera abhängen. Dazu noch die passende App.



Ich würde es preislich weit darunter einschätzen und qualitativ gleichwertig.





Natürlich, aber was hat es genau hiermit zu tun? Es wurde ja nichts Neues entwickelt, sondern lediglich Bestesiges zusammengefügt. Jetzt wird so getan, als wäre es das nächste große Ding.
 
@Vigilant

Weil du für eine lebensgroße Darstellung immer eine Kiste brauchen wirst die diese Person auch lebensgroß darstellen kann...das erzwingt eine gewisse Größe und Komplexität und damit auch Kosten. Für Privatanwender ein absolutes Dead End.

Gleichzeitig ist es beschränkt auf diesen einen Anwendungsfall und dann auch nur auf ein Fenster, während Brillen tatsächliche Interaktion bieten. Und mit Gaussian Splats auch faktische Teleportation an den Ort der anderen Person.
 
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