HP Rechner - ist diese Konfiguration ausreichend?

Also, ich sag's mal so:

Deine Hardware ist mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit zu 100% Win10 kompatibel. Natürlich kann HP als Hersteller das nicht GARANTIEREN, aber es ist so. Punkt.
Einzig Treiber sind ggf. ein Problem, aber das trifft hauptsächlich Peripheriegeräte, nicht die Kernhardware. Die CPU, der RAM, die GraKa, der Mainboardchipsatz, für all dies gibt es funktionierende Win10 Treiber.

Was aber schlicht sein kann ist, dass ein Hardwaredefekt vorliegt, der sich unter Win8.1 nicht zeigt, aber unter Win10 schon. Wahrscheinlich sind RAM oder Festplatte defekt. Das ist KEINE Inkompatibilität, sondern schlicht ein DEFEKT. Dem unbedarften Endanwender ist diese Unterscheidung natürlich mit Recht herzlich egal, denn er sieht halt nur, dass seine Hardware mit Win10 nicht funktioniert.

Jetzt steht ein Endanwender vor einer Entscheidung: Sucht er mit Hilfe der gängigen Standardprogramme nach Fehlern in RAM und Festplatte (crystaldisk info, memtest) und/oder tauscht im Try-and-error Verfahren nach und nach alle Hardwarekomponenten durch, bis er den Schuldigen gefunden und ausgetauscht hat,

oder kauft er sich einen neuen PC, der halt einfach funktioniert.

Ich finde, je nach Finanzkraft, verfügbarer Zeit oder persönlicher Prioritätensetzung sind beide Möglichkeiten legitim. Hat halt nicht jeder Bock, sich stundenlang auf Fehlersuche zu begeben, mit unsicherem Ausgang. Zeit, die man auch hätte arbeiten und Geld verdienen können.
 
Auch wenn es nun bereits stark OT ist, will ich darauf antworten:

ich habe mit allen gängigen Programmen die Hardware untersucht, mit dem Ergebnis: alles einwandfrei, keine Defekt.
Auch den RAM hatte ich vorsorglich ersetzt, kein Erfolg.
ich habe Win 10 mehrfach neu installiert, selbstverständlich Clean.

Der Bluescreen mit dem Memory Management Fehler trat immer auf, meist bereist direkt nach der Installation wenn der PC erstmal neu gestartet wurde. - ohne das irgendwelche Hardware angeschlossen war.

Die gleiche Herausforderung hatte ich zuvor bereits auf einem Medien Rechner, auf den ich Win 10 installieren wollte. Diesen habe ich dann ausgemustert und den HP Ersatzrechner, der noch originalverpackt war aufgebaut, doch auch der hat diesen Bluescreen - aber nur unter Win 10.

Dann habe ich Win 10 auf einem 2,5 Jahre jungen Samsung Notebook installiert, das so gut wie nie genutzt wurde und eine Laufzeit von weniger als 10 Stunden besitzt.
Ergebnis; Bluescreen Management Memory Fehler.
Windows 8.1 läuft hingegen perfekt.

Dann hat sich ein Bekannter bei CLS einen Rechner mit Win 8.1 gekauft, der Win 10 kompatibel sein soll.
Der Rechner war nagelneu, am kommenden Tag das Win 10 Upgrade durchgeführt, danach eine Clean Installation und was hat er: Richtig, den Bluescreen Memory Management Fehler. Er bleibt nun bei Win 8.1, denn das läuft perfekt.

Könne ja nicht alle defekt sein.

Einer seiner Bekannten, der Informatiker (studierter) System Admin bei einer großen Firma ist , selbst jahrelang PCs gebaut hat, eine eigene Firma besitzt, hat dann alles versucht, ohne Erfolg. Bluescreen bleibt mit dem MM Fehler, obwohl keinerlei Hardware Defekt vorliegt, weder bei seinen Rechnern, noch bei meinen Rechnern. Er hat alles versucht.

Und nun...?
 
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http://www.win-10-forum.de/windows-10-allgemeines/2575-memory-management-bluscreen-win-10-a.html

Ggf. mal alle Fastboot Optionen in Windows und im BIOS deaktivieren. Möglicherweise liegen auch ein veraltetes BIOS oder veraltete Treiber vor. Ich würde mal ein BIOS Update versuchen und alle Treiber der Kernkomponenten (alle Mainboardkomponenten, ggf. interne (W)LAN/Sound/USB Chips, außerdem natürlich die nvidia GraKa) manuell auf die neueste verfügbare, möglichst explizit für Win10 geschriebene Treiber updaten. Fremdantivirensoftware ist nicht installiert?

Möglichweise liegt auch hier die Krux, dass HP für sein möglicherweise proprietäres Mainboard einfach keine gescheiten Treiber für Win10 liefert. Hier sind Nutzer von selbstgebauten PCs besser dran.

Ansonsten halte ich unter diesen Umständen, wie schon geschrieben, einen Neukauf für ok. Ich würde es nicht machen, aber ich kann jeden verstehen, der es tut. Mal abgesehen davon, dass "moderneres System" für mich kein Grund wäre, von 8.1 auf 10 zu gehen. V.a., wenn dies einen teuren Hardwareneukauf voraussetzt.

Aber in diesem Sinne ist der o.g. PC ok und nicht langsamer als der aktuelle.
 
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Das habe ich auch alles schon probiert.
Ein aktuelleres BIOS als das installierte, gibt es nicht bei HP.
Alles anderen Treiber habe ich erneuert, soweit es da aktuelleres gab - meist gab es aber nichts aktuelleres.

Der Bluescreen mit dem Memory Management Fehler trat meist unmi8ttelbar nach der Installation auf, als keinerlei Fremd-Programme installiert waren, keine sonstige Hardware angeschlossen war.

Schau Dir die letzten Postings in Deinem Link an, da hat jemand noch deutlich mehr versucht - ohne Erfolg. Das sagt doch schon alles.
Auch er ist zurück auf Win 8.1.

Tja, da bleibt dann in solchen Fällen nur zweierlei: Entweder mit dem entsprechenden Rechner bei Win 8.1 bleiben, oder einen Fertig-Rechner mit Win 10 kaufen.
Wohlgemerkt, einen Fertig-Rechner von der Stange, denn nur dann hat man absolute Sicherheit, das Win 10 mit der Hardware auch einwandfrei funktioniert. Alles andere kann dann auch wieder in einer heillosen Bastelei und endlosen Versuchen enden.

Früher hätte ich das auch alles gemacht, heute bin ich bequemer geworden.
Bin ja seit Beginn der PC Ära aktiv dabei.

Derzeit überlege ich wieder komplett auf Apple umzusteigen bzw. zurückzukehren. Werde mir gleiche im Apple Store einen iMac 27" genauer anschauen.
 
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Ich kann deinen Frust nachvollziehen, aber in dieser Pauschalität stimmt deine Aussage einfach nicht.
Ich habe bereits mehr als 40 Rechner erfolgreich von Win7/8 auf 10 gebracht. Nicht ein einziges Mal mit dem beschriebenen Fehler. Alle laufen bis heute tadellos. Dabei waren diverse SelbstbauPCs und 20 Laptops.

Allerdings kein einziger Fertig-Desktop von der Stange ;-)

Im Übrigen hatten die meisten in meinem Link beschriebenen Fälle einen Treiberkonflikt, der sich im dump offenbarte.
 
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Ich hatte damals auch dumps hochgeladen und sie wurden von Fachleuten (so schrieb man wenigstens) analysiert.
Niemand konnte sichere Aussagen machen.

Habe jetzt auch keine dump Dateien mehr -alles gelöscht.

Aber Du siehst ja, was der User in deinem Link dazu schrieb - so ähnlich ging es mir und er hatte noch mehr versucht.
 
Die IGP der ersten Core Generation hat keine W10 Treiber.
Der Standard Treiber von W10 läuft, aber nicht besonders gut.

Ausserdem ist die Beschleunigung diverser Videocodecs der alten CPU beschränkt.

Ein neuer, moderner PC ist eben dort deutlich schneller.
Stromverbrauch ist auch tiefer.

Wer weiss was der alte Komolett-PC sobst noch für Sachen drin hat wo es keine Windows 10 kompatiblen Treiber gibt?
Vieles mag nicht schlimm sei , dennoch unschön.

Der vorgeschlagene Komplett-PC ist jedoch auch nicht so toll.
Vorallem wenn ich den Preis sehe....
 
Für den aktuellen, auf dem Win 10 nicht läuft, gibt es laut HP auch keinerlei Win 10 Treiben. Das haben sie mir auch schriftlich mitgeteilt und auch geschrieben, dass er vermutlich unter Win 10 nicht einwandfrei funktioniert.

Der HP Rechner für 499 ist m.E. preiswert im wahrsten Wortsinn und doch auch gut ausgestattet. Vor allem ist sichergestellt, dass Win 10 läuft und er sieht auch noch ganz gut aus, obwohl das nicht so ausschlaggebend ist.
 
Habe jetzt bei einen PC mit Intel i5 gekauft - sehr gut ausgestattet.
Bin damit absolut zufrieden, er erfüllt alle meine Wünsche in Perfektion.

Hätte mir auch zugetraut ein System zusammen zu stellen. Doch habe dazu wenig Lust, da ich die Fristration kenne, wenn etwas nicht läuft und man tagelang suchen und probieren muss. Habe das alles lange hinter mir. Bin sei Anfang der 70er schließlich dabei :-) Damals mit einem der ersten Apple Rechner.
 
Zuletzt bearbeitet: (Versuch, kommende Einlassungen zu versachlichen.)
Loox schrieb:
Bin sei Anfang der 70er schließlich dabei :-) Damals mit einem der ersten Apple Rechner.

Das ist ein Tatsache, das wars aber dann auch schon ;)
Mein Opa fährt seit den 60ern Auto. Das heißt noch nicht, dass er es kann, geschweige denn, dass er Ahnung von der Technik hat

Du hast für diesen Medion-Rechner jetzt sicherlich einen Haufen Geld ausgeben obwohl du das Potential nicht annähernd ausnutzt. Davon abgesehen ist was diese Fixierung auf eine Marke angeht bei zusammengeschusterten Dingen wie PCs totaler Quatsch. Da kann man maximal auf ein Modell oder eine Serie eine wirkliche Aussage treffen.
Medion ist nur eine Marke die auf alles mögliche ihren Aufkleber draufklebt. Dadurch aber noch lange kein Hersteller im Sinne einer etablierten Marke. Auch wenn sie mittlerweile zu Lenovo gehören. (die wohlgememerkt selber auch unter der Muttermarke teilweise gewaltigen Schrott rausbrigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hätte mir auch zugetraut ein System zusammen zu stellen. Doch habe dazu wenig Lust, da ich die Fristration kenne, wenn etwas nicht läuft und man tagelang suchen und probieren muss. Habe das alles lange hinter mir.

Ich hätte ja erwarten können, das so etwas, wie Dein letzter Post kommt.

Du hast aber schon vorher ganz genau gelesen und auch verstanden, was ich geschrieben habe - oder?

Denn sonst wird es nun etwas kindisch.

Ich kenne auch *Experten* aus verschiedensten Fachgebieten, die bis heute absolut keine Ahnung haben von dem was sie machen. Doch das ist hier vollständig marginal.

Was Medion oder viele, viele andere sind, dass weiß ich sehr gut, dazu benötige ich keine Belehrungen, oder Erklärungen.
Auch viele andere Anbieter, aus allen Möglichen Bereichen, bauen viel Schrott.
Du kannst selbst bei Mercedes, Audi und BMW unendlich viel Schrott kaufen, von VW will ich gar nicht erst anfangen, obschon man sie durchaus als etablierte Marken bezeichnen kann.
Willst Du Dir deshalb ein Auto selber bauen? Sicher nicht. Du kaufst diesen Schrott, wie Millionen andere auch.
Ja und, wo ist das Problem?

Medion hat durchaus in der Vergangenheit und bis heute, gute und sinnvoll ausgestattet Rechner auf den Markt gebracht, die für die meisten Menschen vollkommen ausreichend sind. Zudem wurden sie von den so genannten Fachleuten meist auch getestet und mit großer Mehrheit für gut bis sehr gut beurteilt.
So viel Schrott kann es deshalb nicht sein, wie man immer zu behaupten versucht.
Heute ist mir meine Zeit einfach viel zu schade, einen Rechner selbst zusammenzustellen und zusammenzubauen.

Zumal ich heute sowieso sehr vieles schneller, einfacher und flexibler mit einem meiner diversen aktuellen Tablets unterschiedlicher Größe realisieren kann. Und die baue ich auch nicht selbst, kaufe sie einfach komplett fertig bei Apple und Samsung.;)
 
Zuletzt bearbeitet: (Fehlerberichtigung)
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