heroesgaming
Commander
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Meine Saphirglasuhr (mit Titanium-Lünette) erweist sich tatsächlich auch als überaus kratzresistent (was gut ist, da ich laufend an Türrahmen hängenbleibe oder sie sonstwie an etwas "entlangreibe" - nicht absichtlich, aber es passiert mir dauernd. Da ich mich kenne, musste es deswegen auch eine Uhr mit diesen Materialien sein. Ich bin sehr beeindruckt davon, wie robust das Saphirglas in der Praxis ist. Aber ...Dwork schrieb:Hab keinen einzigen Kratzer auf irgendeiner meiner Saphirglasuhren, 4 Stück in den letzten 20 Jahren. Auf normalen geht das aber auch, hab ne normale AppleWatch an nen Kollegen vererbt. Geht ins 7. Jahr ( zwei kleine sind dran) fast ohne Kratzer. Härter als Saphir geht nicht.
Man sollte Kratzresistenz trotzdem nicht mit Bruchsicherheit verwechseln. Es hat gute Gründe, warum mineralglasbasierte Schutzglasarten (wie Gorilla Glas) weicher sind als Saphirglas. Sie verkratzen auf diese Art leichter, springen dafür aber weniger schnell - was umso relevanter ist, je mehr Displayfläche abgedeckt werden muss. Für kleine Uhrendisplays ist Saphirglas zwar eine fast perfekte Lösung, die aus diesem Grund auch oft den Premium-Geräten vorbehalten ist, kommt daher aber nicht bei Smartphones zum Einsatz. Dafür wäre es zu spröde.Dwork schrieb:Hab mich auch schon mal übers Fahrrad gewickelt über Asphalt. Nix zu sehen. Näher am Armbruch als am Glasbruch.
Ein Hammerschlag genügt ohne weiteres, um sehr hartes Glas zu zerbrechen, nur die Fläche, auf die die Kraft einwirkt, muss dafür eine hinreichende Größe haben. Bei einer Uhr ist die Glasfläche aber naturgemäß klein und Kratzer passieren sehr viel schneller als Sprünge. Nur deswegen ist Saphirglas hier die überlegene Variante.Dwork schrieb:Härtegrad 9 von 10...nur Diamant ist härter. Um das was reinzubekommen braucht man 50 Hammerschläge, wenn überhaupt.
Was ist für dich denn "das Wichtige"? Welche Funktionen brauchst du? Huawei bietet im Smartwatch-Segment zwar längere Laufzeiten als Samsung, Apple oder Google, aber "Sportuhren mit Smartfunktionen" laufen gewöhnlich noch länger und können teils ebenso Features wie NFC-Payments zur Verfügung stellen. Du könntest dich daher auch bei Garmin und Amazfit umschauen.slogen schrieb:@MortalTeamwork
Auf so etwas habe ich null Bock mit der App. Überlegen seit Tagen mir die Uhr auch zu bestellen, da lange Akkulaufzeit und auf das wichtige begrenzt.
Glaubst du denn tatsächlich, dass solche Wearables sich besser verkaufen würden, wenn sie auf "so alte" Menschen ausgerichtet wären? Ich wage das zu bezweifeln. Technikbegeisterung auch in höherem Alter in allen Ehren, ich weiß das immer sehr zu schätzen. Es gibt definitiv zu viele Senioren, die aufgrund fehlenden Engagements digital komplett hilflos sind.Aduasen schrieb:So jemand wie ich 60+
Aber: Fitness- und Sporttracking sind beispielsweise sehr wichtige Funktionen dieser Geräte und für die ältere Generation oft gleich viel weniger relevant als für die jüngeren. Und ich sehe irgendwie auch nicht viele Rentner ihren Schlaf damit aufzeichnen.
Noch dazu ist Huaweis wichtigster Zielmarkt ganz klar China, wo die Ansprüche kulturell bedingt gleich nochmal andere sind.
Wer scrollt denn X oder Instagram auf seiner Uhr? Wäre ja der reinste Krebs ...Hakubaku schrieb:Ich bin ein Fan von tragbaren Handydisplays am Arm mit kurzer Akkulaufzeit. Das ist genau das, wo es hingehen muss mit solchen Uhren. Ein weiteres Device um der „Social“ Media Sucht zu frönen.
Für mich persönlich sind diese Geräte Organisationswerkzeuge und vor allem Sportgeräte. Und gerade letzteres trifft so auf nicht wenige Leute zu, ich verweise dazu gern auf Garmins Bilanzen und das Wachstum des Unternehmens Zepp. Und aktuell stößt Google in großem Stil in diesen Markt.
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