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News HUDIMM: Was der „günstigere DDR5“ anders macht

Zwirbelkatz schrieb:
Wenn man wirklich wollte, hätten wir bereits flinke, schlank designte APUs mit richtig satter Leistung. Schön leise, mit zentralisierter Kühlung. Und das auch einigermaßen bezahlbar. Mitsamt einem für die Bandbreite notwendigem Quad-Channel DDR5

Habe ich bereits alles. Ich habe einen 8700G. Flink, check. "Schlank designt"; was ist das? APU, check. Satte Leistung liegt im Auge des Betrachters, fuer mich reicht es auch mit 25W Power Limit. Schoen leise, check (diverse Luefter nur hoerbar, wenn ich unter den Tisch krieche). Zentralisierte Kuehlung, check. "Bezahlbar" liegt im Auge des Betrachters, mein 8700G hat EUR 250 gekostet, das Board dazu EUR 125, die 64GB RAM dazu EUR 160. Quad-channel DDR5, check (zwei DIMMs mit je zwei Channels, manchmal auch subchannels genannt).

Mit einem HUDIMM waere die Grafikleistung aber wohl deutlich geringer.
 
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Da wäre dann mal ein Test gegen DDR4 spannend. Für mich persönlich wäre das im Laptop eine Option. Office halt, wie schon im Artikel beschrieben.
 
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mae schrieb:
"Schlank designt"; was ist das?
Das soll bedeuten, möglichst wenige Kühler, bwz. Lüfter. Keine extra Steckkarte. Keine weitere Fehlerquelle durch diese Steckkarte. Kein lauter Lüfter auf dieser Steckkarte, nur weil der Anbieter 2$ hat sparen wollen. Somit weiterhin kein extra Stromanschluss. An solche Faktoren denke ich dabei.

Der 8700G ist eben bereits 2 Jahre alt. Und hat ungefähr eine GTX 1050ti Leistung. In Anbetracht des Trauerspiels dedizierter Grafikkarten unterhalb von 350€, wäre eine wirklich starke APU gerne gesehen. :)

(Abgesehen von der kostspieligen Sonderlösung Strix Halo)

mae schrieb:
Mit einem HUDIMM waere die Grafikleistung aber wohl deutlich geringer.
Vielleicht funktioniert der HU-Ram auf AMD gar nicht.
So habe ich die News bisher gelesen.
 
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Wenn CPUs so aufgebaut werden das mindestens 4 unabhängige Speicherkanäle à 32-Bit zur Verfügung stehen, diese in jeder Konfiguration (da meine ich hauptsächlich ungerade Modulanzahl > 1) laufen und die Module entsprechend kleiner werden, wieso nicht. Dann kann man ganz einfach und wohl auch kostengünstig inkrementell aufrüsten.

Aber das hier präsentierte ist wohl die schlechteste aller möglichen Lösungen für ein Problem das gar nicht existieren dürfte!
 
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Welch ein Schwachsinn. Auf der einen Seite kanns nicht leistungsfähig genug sein für die ganze KI-Blase und für die Endkunden wird extra Rückschritt entwickelt. Wer sowas kauft, tankt auch E10.
 
GOOFY71 schrieb:
Lieber ein ordentliches DDR5 Kit vom Gebrauchtmarkt als so etwas.
Ich habe nicht nachgeschaut, aber gibt es diesen Markt, im Sinne von günstig? Gerade Speicher kann man doch gerade wegen der Wucherpreise entsprechend weiter verkaufen.

Hätten sie es mal HUDIMMI genannt, schließlich wollen sie dem Verbraucher etwas vorzaubern.
 
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@Alphanerd Das kam mir bei der zweiten Formulierung in den Sinn. Ich wollte noch etwas Platz lassen, für weitere Wortspiele 😁 .
 
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Ich kenne ja diese günstigen Büro PCs zur Genüge, und da wird es wahrscheinlich auch scheißegal sein welchen Datendurchsatz der Speicher dort hat, aber es ist wieder etwas wo man bei einem Neukauf darauf achten muss um nicht am Ende ein lahmes Entlein unter dem Tisch sehen hat.

Und jemand der sich seinen ersten PC selbst zusammenstellen wird, muss da eben auch klar sein was da für ein speicher ist.
 
Ryzen 14900KS schrieb:
Erst 9GB-GPUs, jetzt so ein „Mist“ … Bin echt froh, dass mein Rechner gut und halbwegs zukunftssicher ausgestattet ist. Kommt noch ein Zen 6-12 Kerner mit X3D rein, nächstes Jahr, dann hält der Rechner auch wieder 8-9 Jahre, wie mein Haswell-System, was ich erst 2023 abgelöst hab. Was eine irre Zeit am Leben zu sein …
Dann hoffen wir dass das Board hält ich habe meinen Haswell i7 4790k durch den i7 13700KF nur ersetzt weil am 22.12.2022 mein Mainboard starb, sonst hätte ich entweder immer noch Haswell oder inzwischen Ryzen 7800X3D oder 9800X3D gehabt.
Ergänzung ()

Redirion schrieb:
tattdessen aber für Intel 1700, wo der Preisvergleich für ASRock gleich 10 DDR4-Boards listet?
Oh mein Asrock Z790 PG D4 Lightning Board gibts gar nicht mehr. Schade.
Hätte ich mir 2023 doch ein 2. kaufen sollen?
 
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Ist das etwas in der Art, wie früher single und double sided Module?
 
@Caramon2 wenn du dabei an SDRAM denkst damit hat es nichts zu tun, hier wird einfach die Bandbreite geteilt.
 
Zwirbelkatz schrieb:
Das soll bedeuten, möglichst wenige Kühler, bwz. Lüfter. Keine extra Steckkarte. Keine weitere Fehlerquelle durch diese Steckkarte. Kein lauter Lüfter auf dieser Steckkarte, nur weil der Anbieter 2$ hat sparen wollen. Somit weiterhin kein extra Stromanschluss.

Da koennte meine Hardware hinkommen: Nur CPU- und Netzteilluefter (und da ich die CPU auf 25W limitiert habe, wuerde es wohl recht leicht auch mit luefterlosem CPU-Kuehler und Netzteil gehen). Keine Steckkarten. Und damit entfaellt auch der Rest.

Der 8700G ist eben bereits 2 Jahre alt.

Vielleicht kommt bald der gesockelte Strix Point. Oder Du besorgst Dir einen verloeteten. Oder ein Board/System mit Strix Halo, wenn Du mehr Grafikleistung willst.

Vielleicht funktioniert der HU-Ram auf AMD gar nicht.
So habe ich die News bisher gelesen.

Dann waere die Grafikleistung abgrundtief schlecht:-). Ich koennte mir aber vorstellen, dass sich das mit einem Firmware-update beheben laesst. Zumindest faellt mir kein Grund ein, wie man die Speichercontroller hardwaremaessig so bauen wuerde, dass sie nur paarweise funktionieren.
 
Boimler schrieb:
Ich sehe zwar die Daseinsberechtigung, aber es ist letztlich ein größeres Problem als Einzelmodule im Single Channel, wo man wenigstens im Nachhinein aufrüsten kann.
Sehe ich auch so.

Wenn man keinen Wert auf Höchstleistung legt, und ohnehin eine dedizierte Grafikkarte mit eigenem VRAM verbaut, dann ist Single-Channel mit einem Einzelmodul garkeine schlechte Lösung.

Und das man dann nur ein Modul hat sieht man ja sofort, und ist gleich transparent.

nomika schrieb:
Das ist der selbe Weg wie bei Nvidia Karten der 4xxxx und 5xxxx Serie. Demnächst dann CPUs mit halber Leistung und SSDs mit HDD Leistung ... :freak:
Was meint du bei der RTX 4000 und RTX 5000 Serie?

Das Problem sehe bei der RTX 3000 Reihe, vorallem bei der RTX 3050 und RTX 3060 Ti, wo es jeweils drei unterschiedliche Varianten mit total identischem Namen gibt. Das Orginal, die leicht verbesserte Variante (bei der RTX 3060 Ti sogar mit GDDR6X) und die kastrierte Variante (bei der RTX 3050 sogar nur mit 6GB und 96 Bit Speicherbus).

Ich ab ja nichts gegen das Konzept, wenn man die leicht verbesserte Variante dann z.B. RTX 3060 Ti Pro und die kastrierte Variante z.B. RTX 3050 Lite genannt hätte.

bensen schrieb:
Mit HUDIMM kann man weiterhin mit Dual-Channel werben und klingt auch noch neu und vielleicht besser.
Gerade das ist eben auch die Gefahrt. Vorallem da es ja auch noch CUDIMM gibt besteht da erhöhte Verwechslungsgefahr, das CUDIMM und HUDIMM verwechselt werden, Leute denken HUDIMM sei noch besser als CUDIMM, oder das Leute bei eBay und Kleinanzeigen HUDIMM als UDIMM einstellen, weil sie selbst den Unterschied nicht kennen.

Der Puritaner schrieb:
Und jemand der sich seinen ersten PC selbst zusammenstellen wird, muss da eben auch klar sein was da für ein speicher ist.
Gerade wenn man selbst guten Speicher sucht, und dabei dann 1) auf den beworbenen Takt 2) CAS und die weiteren Timings 3) beworbene Versorgungsspannung und 4) ob XMP oder Expo oder Beides unterstützt wird, dann kann der Unterschied zwischen UDIMM, CUDIMM und HUDIMM schnell übersehen werden.
 
Jan schrieb:
In der Pressemitteilung von ASRock sind vorerst allerdings nur klassische Module mit der Hälfte der Chips zu sehen, das PCB also offensichtlich noch für UDIMM gedacht. Kostenvorteil: keiner.

DDR5-Module gibt es in der Regel nur mit 16 GB Kapazität aufwärts, Riegel mit nur 8 GB Kapazität sind selten und vergleichsweise teuer:

Verstehe ich was falsch? Genau darum geht es doch?! Nehme ein 16GB PCB und bestückt es nur zur hälfte: Et voila: Günstigerer 8GB RAM. Gerade Betriebe die aktuell viele Office Geräte brauchen, profitieren davon deutlich. Dort sind primär Kostensparen und Support das Ziel. Sprich viele günstige 4GB DDR5 Sticks wären hier sehr vorteilhaft. Da interessiert die Bandbreite keine sau. Warum wird das ganze im Kommentar so herunter geredet?

Für den Gamer natürlich uninteressant, aber diese sind entweder sowieso für Jahre gesättigt, sind die paar Hundert Euro mehr Kaufpreis kein Problem oder können problemlos auch bis nächstes Jahr, gar länger warten. Prognosen stagnieren doch afaik gen 27Q3. Hier ist doch eher VRAM bzw. generell Leistung für die unoptimierten engines gefragt. An die ist das ganze ja auch nicht gerichtet, versteht sich ja von selbst.
 
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Der Puritaner schrieb:
Dafür benötige ich aber kein DDR5 RAM
hat auch niemand behauptet.
Wer aber für sein Projekt eine CPU/Board hat/haben will die nur DDR5 unterstützt (warum auch immer, features und so) der braucht wohl auch passenden ram dazu. Wenn man da nicht gerade 2x32 GB + anvisiert sondern 'irgendein' ram ausreicht der kann eben auch das billigste nehmen was da ist.
Mit etwas glück kommt da auch eine differenz raus die wenigstens für einen snack beim zusammenbau reicht.
 
DX8 schrieb:
Verstehe ich was falsch? Genau darum geht es doch?! Nehme ein 16GB PCB und bestückt es nur zur hälfte: Et voila: Günstigerer 8GB RAM. Gerade Betriebe die aktuell viele Office Geräte brauchen, profitieren davon deutlich. Dort sind primär Kostensparen und Support das Ziel.
Allerdings finde ich die das Orginalartikel-Zitat "DDR5-Module gibt es in der Regel nur mit 16 GB Kapazität aufwärts, Riegel mit nur 8 GB Kapazität sind selten und vergleichsweise teuer" nicht haltbar.

8GB Module gibt es sowohl einzeln als auch als 16GB Kits (2x 8GB) genug.

Allerdings sind sie schon spürbar teurer als einzelne 16GB Module für den Single-Channel Betrieb, aktuell z.B.

Single-Channel 16GB Patriot Viper Venom DDR5-5600 CL36 für 199,00€ bei Mediarado: https://www.mediarado.de/de/arbeits...000-mhz-pc5-48000-mattschwarz-silber-rot.html
Single-Channel 16GB TeamGroup T-Force Vulcan DDR5-6000 CL38 für 200,18€ bei Mindfactory: https://www.mindfactory.de/product_...warz-DDR5-6000-DIMM-CL-38-Single_1619941.html
Single-Chanel 16GB Crucial Pro Overclocking DDR5-6000 CL36 für 209,75€ bei Mindfactory: https://www.mindfactory.de/product_...ition-DDR5-6000-DIMM-CL36-Single_1529314.html

vs.

Dual-Channel 16GB (2x 8GB) Kingston Fury Beast DDR5-6000 CL36 für 249,00€ bei reichelt: https://www.reichelt.de/de/de/shop/...cl36_kingston_fury_beast_black_expo_ki-372928
Dual-Channel 16GB (2x 8GB) Kingston Fury Beast DDR5-5600 CL36 für 259,80€ bei reichelt: https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/8_gb_ddr5_5600_cl36_kingston_fury_beast_black_expo-372910
Dual-Channel 16GB (2x 8GB) Patriot Viper Venom DDR5-6000 CL36 für 287,99€ bei Mindfactory: https://www.mindfactory.de/product_...NOM-DDR5-6000-DIMM-CL36-Dual-Kit_1644827.html

Selbst wenn es jetzt 16GB (2x 8GB) HUDIMM-Kits zum Preis eines 16GB Single-Channel UDIMM Moduls gäbe. Was soll da der Vorteil sein?

Ich sehe da nur zwei Nachteile. Erstens die schlechtere Kompatibelität. Zweitens die Verwechslungsgefähr mit besseren UDIMM-Kits incl. das man sie entweder bewusst oder oft auch versehentlich untergeschoben bekommt.

Relevant würde es höchstens wenn man nur ein einzelnes 8GB Modul verbauen möchte, und einem die bislang einzeln angebotenen 8GB Module (man kann natürlich auch selbst einen 16GB Kit teilen) noch zu teuer sind.

Aber auf einer DDR5 Plattform mit einem einzigen 8GB HUDIMM bauen, wer möchte den sowas?

Wenn die Leistung so egal ist, kann man ja einfach DDR4 oder noch älteren DDR3 nehmen.
 
Pointierte Analyse: Auch wenn man sich einen Arm abhackt, verliert man Gewicht. Als Methode zum Gewichtsverlust ist das aber dann doch nicht zu empfehlen.

Für mich ist das eindeutig am falschen Ende gespart. Das macht nur die nachträgliche Verwertung bzw Aufrüstung komplizierter.
 
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RealMax123 schrieb:
Was soll da der Vorteil sein?
Davon definitiv gar nichts. Wie erwähnt, das ganze lohnt nur wo wenig Kapazität am Riegel selbst gebraucht wird. Also nur 8 GB oder weniger. Für reines Office/Browser/Cloud reichen sogar 2GB schon. Je nach Anwendung eventuell dann mehr. Aber über 16 wird es wohl nicht gehen. (Müsste mal nachsehen was aktuelle Grafik und Video Schnitt Programme brauchen, wobei das ja auch nur wenige Maschinen sind, keine 10 oder gar 100+ Mitarbeiter.

RealMax123 schrieb:
Wenn die Leistung so egal ist, kann man ja einfach DDR4 oder noch älteren DDR3 nehmen.
Es geht um Support. Als Firma willst du nicht uralte Systeme haben wo du keine Sicherheitsupdates fürs Mainboard bekommst, oder du Ersatz-Regel in wenigen Jahren schon gar nicht mehr kaufen kannst. Aktuell würde ich da auch nur DDR5 kaufen, auch wenn DDR4 zurzeit noch supportet wird und wohl auch günstiger ausfällt. Da gehts aber um langfristige Planung, und eben auch der Anschaffungspreis.

Also der Move ist schon ein smarter. Asrock und Asus haben sicherlich nicht im Sinn den Kunden (beide afaik primär auf Gaming ausgerichtet) einfach (indirekt) günstigeren RAM-Preis anzubieten, davon haben Aktienunternehmen nichts. Aber alleiniger auf den Markt der für einen bestimmten Bereich eine akzeptable Lösung hat, wird da schon ordentlich Geschäft mit gemacht. :)
Ergänzung ()

Bigeagle schrieb:
warum auch immer, features und so
Das kommt auch noch hinzu. Consumer Boards mit "echtem" ECC Support und ähnlichem. Bei Enwicklungen geht es ja nicht immer nur um schneller, stärker, besser bla. Gerade hier bei DDR5 sind da ganz andere Dinge interessant als nur die reine Durchreichleistung (da würd ich jedem raten bei DDr4 zu bleiben, quasi null performance Zuwachs im Normalfall.)
 
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