Ich brauche eine ersatz Anlage

Bei 5.1 würde ich wohl neu das "Teufel Concept E Digital" System nehmen. ~499 €
(oder eine Nummer besser: Concept E 450 Digital ~599 €)
Bin bisher mit Teufel immer zufrieden gewesen und habe an einem PC ein älteres Teufel 5.1 System.

Bei dem Teufel System ist eine 5.1 USB Soundkarte integriert, so dass man den PC auch direkt per USB daran anschliessen kann.
Aber es hat auch noch weitere digitale und analoge Eingänge.

Für einen anderen PC nutze ich ein kleines platzsparendes 2.0 Set von Bose: "Computer MusicMonitor" ~240 €
Das hat einen für die geringe Größe recht guten Klang, der völlig ausreicht, wenn es kein Surround mit starkem Bass sein muss.

Billiger geht natürlich immer.
ggf. einfach mal zu MM, Saturn oder ähnlichem Laden gehen und selber probehören.
 
Danke UweP44 für die Empfehlungen, das hat mich sehr weiter gebracht mit dem der mir die 2.0 empfohlen hat :)
 
Macht ewig rum, dass nur "Profis" antworten sollen und hört dann auf den, der Teufel und Bose empfiehlt ...
Teufel und Bose können eins gut: Marketing.

Wenn es 2.0 sein soll, würde ich mal nach (je nach budget)
EDIFIER R1700BT
Mackie CR4
M-Audio BX5
ausschau halten

Letzte sind Nahfeldmonitore. Haben kein Schnickschnack (Bluetoothetc.) wie der Edifer, haben dafür den besseren Ton
 
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Teufel war mal gut, mein CEM von denen ist heute noch geil. Sind heute leider ... egal, viel Spaß damit. Haben im Büro eine Bluetooth Box (BT Bamster) für 129 € geschenkt bekommen. Hät ich die gekauft, wäre die sofort zurück gegangen. Und ich mag das eigentlich gar nicht.

Egal, du hast deine Profi Antwort.
 
Naja, leider wissen wir immer noch nicht, wie Dein Soundsystem bisher aussieht! Da ist es einfach schwer, ne sinnvolle Antwort zu geben. Denn beim Sound scheiden sich die Geister, wie ich mal mit meiner Logi Z 5000 leidvoll erfahren durfte. Denn zumindest bei Surround ist immer die Frage nach der richtigen/falschen Verkabelung, also z.B. Sub LFE oder aktiv usw. Da gibt es tausend Möglichkeiten! Denn was hilft Dir z.B. die supa dupa Soundkarte, wenn Du eine minderwertige Anlage hast, die das das Ganze nicht richtig ausgibt?

Als am langlebigsten/zuverlässigsten würde ich als Basis einen ordentlichen A-/V-Receiver sehen(gibts inzwischen auch mit wireless lautsprecher anbindung); idealerweise mit Toslink oder COAX angebunden(leider sagst Du ja auch nicht, ob Dein onboard sowas bietet). Es geht zwar auch analog, allerdings sagst Du ja, dass Du möglichst wenig Kabelsalat möchtest; dann wäre ein kleines Toslink ideal.
So ne Anlage kann im Übrigen durchaus mehrere Computer überleben... und da gibts durchaus schon brauchbare für etwa 200 Euro(einfach mal bei Amazon, Ebay oder idealo "A-/V-Receiver" eingeben...)...zwei alte Boxen von ner Stereo wirste ja dazu finden...die meisten Receiver machen heute auch 4 bis 8 Ohm mit, weshalb Du dann einfach iwelche uralten Lautsprecher von Ommas Dachboden anschließen könntest und damit 100 Pro besseren Sound hast, als diese ganzen Elektroschrott-Mini-Boxensysteme(Logitech, Creative, whatever). Auf dieser Basis kannst Du dann Schritt für Schritt aufbauen. Das gute bei den aktuellen Receivern ist, dass sie eigentlich wirklich ne kleine Stereo sind: RDS/DAB/Analog/Internet-Radio, (wireless) Handyanbindung, USB-Stick mit Musik...alles ohne den Computer überhaupt anschalten zu müssen...
Alsdann würde ich kompakte, langlebige Boxen empfehlen, die man irgendwo platzsparend anschrauben kann. Z.B. Control One sind ein qualitativ akzeptabler Dauerbrenner(vor allem P/L; gibts auch wireless)! Damit biste dann bei 250 -300 Euro(verkabelt), gebraucht vielleicht sogar günstiger. Und hast dann die Option, auf 5.1 oder was auch immer der Receiver kann, modular auszubauen. Aber selbst zwei Control One werden Deinen Nachbarn im Zweifel schon *glasklar und klirrfrei* aus der Bude rocken!

Wieviele Boxen und/oder Sub Du dann am Ende anschließt, bleibt natürlich Dir selbst überlassen, aber für Wireless musste auf jeden Fall anders kalkulieren, sowohl beim Receiver, als auch bei den Lautsprechern. Da wirste unter 500 Euro keinesfalls rausgehen!

Wie schon gesagt: die Überlegung einer dedizierten Soundkarte macht IMHO frühestenfalls dann Sinn, wenn Du dir eine solche Anlage erstmal angeschafft hast. Da kannste dann vielleicht frühestenfalls überhaupt erst Unterschiede hinsichtlich Klirrfaktor etc.(onboard vs. dediziert) wahrnehmen. Wobei, und das ist nicht despektlierlich gemeint, Du wahrscheinlich eh keinen Unterschied wahrnimmst! Denn dann ginge es weiter in das Rohmaterial an Sound, also zum Beispiel MP3, AAC oder andere Komprimierungsverfahren, 44,1 oder 96 Hz usw., wovon Du ja, selbsterklärt, nicht den Blassesten hast. Tun sich ja schon die Profis schwer, da ab ner gewissen Qualitätsstufe nen Unterschied auszumachen - die kaufen das teure Zeug(paar tausend Öre) nur, um dann damit angeben zu können :)

Und, wie die andern schon gesagt haben: für 200 Euro all inc. bekommste nur Elektroschrott, der nur auf den ersten Eindruck cool ist(siehe Z 5000, wobei die sogar teurer war...). Da kannste Dir genausogut beim Discounter für 9,99 Euro ein Lautsprecherpaar im Angebot holen. Das macht auch ne Weile wumm, wenn auch nicht ganz *glasklar*, aber dafür könntest Du anstattdessen mit Deiner Freundin mal für 190,01 Euro schön essen gehen; oder besser für 180,02 und schon für das nächste Boxenpaar in nem Jahr sparen.
 
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Ich würde der Empfehlung von Nilson folgen. Ich selbst benutze aktuell KRK RP5 RoKit G3,
 
HiFi nach Budget zu empfehlen ist schon mal sehr schwierig. Das ist nicht wie bei einem PC/Handy/Laptop, bei dem es eine messbare Leistung gibt und man schlicht sagen kann: "die GTX1080 ist besser als die GTX1060". Weil das ist schwarz auf weiss hinterlegt.
Bei HiFi gibts so was nicht, bzw. nicht im selben Sinne.

Ja, es gibt Graphen, welche gerne mal zeigen wieviel Impendanz für welche Lautsprecher nötig sind oder welche KHz abgedeckt werden, ob Höhen verzerren, ob Bässe rauschen, etc.
Aber das wirklich wichtige kann niemand messen: dein Gehör. Zum einen, wie gut hörst du wirklich bzw. wie audiophil bist du, zum anderen welchen Sound wünschst du dir?

Wenn ich nun beispielsweise HipHop/Rap/DnB/Dubstep/Elektronische Musik im Allgemeinen hören würde, dann würde ich das privat wohl nie auf Nahfeldmonitoren tun, weil diese Stilrichtungen dort einfach nicht so klingen wie sie sollten.
Bei Rock, Metal, Jazz und Klassik hingegen funktioniert ein Paar Rokit, Mackie, Edifier, Yamaha o.ä. bestens. Viele empfinden den Klang aber auch dann nicht angenehm, weil sie sich anderes gewohnt sind.

99% der Audiosysteme die man im normalen Handel kaufen kann, sind vollgestopft mit Equalizern, die den Sound dahingehend verfälschen, dass es für den 08/15 Hörer gut klingt. Der typische Radiosound eben. Ist mit Anlagen in Autos das selbe, sofern man diese nicht selber aufrüstet. Nahfeldmonitore sind allerdings im Vergleich zwar um ein Vielfaches detaillierter (dir fallen Nuancen oder gar Instrumentenspuren auf, die du zuvor im selben Song noch nie gehört hast), ihr Klang allerdings auch analytisch. Du hörst halt alles. Nichts wird hervorgehoben, alles ist in Balance. Und schlechte Produktionen und MP3s in 128kbit Qualität werden sofort entlarvt, was absolut grauenvoll klingt.
Das gefällt den meisten nicht.

Bevor wir uns also darüber unterhalten, was mit deinem Budget wie möglich ist, solltest du dir selber im klaren sein, was du in Sachen Klang eigentlich suchst. Danach gehst du in einen Laden und hörst dir ein paar Anlagen an, die sich in etwa mit deinem Budget decken. Wenn du danach wireless oder was auch immer willst, kommst du wieder her, sagst "Anlage XY hat mir gefallen, gern so was ähnliches, aber angepasst auf meine individuellen Bedürfnisse" - und dann kann man anfangen, dir zu helfen.
Vorher bringt alles nix.
 
Auf neutralen Monitoren klingt der Sound IMMER wie er sollte. Liegt in der Natur der Sache da man zum Musik produzieren nunmal neutrale Hardware benötigt.

Ein 128 kbit MP3 wenn es von einer hochwertigen Quelle konvertiert wurde kann man auch auf Monis hören ohne das es grauenvoll klingt.
 
Das würd ich so nicht ganz unterschreiben. Ich kenne durchaus Songs, die von CD auf einer ordentlichen Anlage richtig toll klingen - und die 128er MP3 wiederum zeigt starkes rauschen oder Verzerrungen bei Höhen. Kommt also durchaus so vor.

Was die Monitore angeht: sie zeigen den Track nicht zwingend so wie er gehört werden sollte, sondern wie er letztendlich abgemischt wurde. Allerdings werden die wenigsten Alben mit dem Hintergedanken produziert, dass die Tracks geil klingen müssen wenn sie jemand auf einem Studiomonitor hört. Nein. Gerade im kommerziellen Bereich (HipHop/Elektro/Rock und auch Metal) werden Platten stets so gemischt, mit der Absicht, dass sie auf einer 08/15 Anlage gut klingen. Deshalb nimmt man das gemasterte Material auch mit nach Hause, um es im Auto, auf der Anlage, aufm MP3 Player und wo auch immer zu hören und letztendlich ein Feedback abzugeben. Dass es im Studio auf den Monitoren gut klingt, ist noch lange kein Indikator dafür, dass Songs dann auch genau so released werden.

Zumindest kenn ich das von meinen bislang aufgenommenen Alben nur so und würde das auch weiterhin immer nur so machen. Somit, nein - ein Studiomonitor zeigt dir die Arbeit des Mischers und des Masterings, nicht die Intention des Künstlers.
 
Mir erschliesst sich nicht die Logik dahinter. Jede Box usw klingt anders. Wie will man bitte überprüfen können wie der Sound bei einem anderen zu Hause klingt wenn jeder unterschiedliches Material zur Verfügung hat? Das einzige woran man sich orientieren kann ist imho der neutrale Klang des Monitors.
 
Natürlich hat nicht jeder die selbe Anlage - und genau darum geht's. Man möchte ein möglichst breites Feld abdecken, weshalb man das Material möglichst auf vielen verschiedenen Anlagen und Playern testen sollte bevor man's in Produktion gibt. Eben genau WEIL nicht jeder die selbe Anlage oder Monitorboxen daheim stehen hat.
 
Also wir mastern unsere Mixe eigentlich immer auf den Monis. Bleibt am Ende wohl jedem selbst überlassen. Bei üblen Brüllwürfeln ist eh Hopfen und Malz verloren. ;)
 
Natürlich mastern wir auch auf Monitoren, ich hab ja nichts anderes behauptet. Aber bevor es final in Produktion geht, wird auf diversen Geräten probegehört.
 
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