Ich kapituliere in dieser Gesellschaft!

Du kannst soviel Sahne rumlabern wie du willst, aber solange die anderen Menschen nicht zur Einsicht kommen, kannste deine Weltenverbesserermasche in der Schublade lassen. Was meinst du, wie man mich die vergangenen 4 Jahre hat hängen lassen, als ich wirklich hilfe brauchte. Staub habe ich gefressen, in Stich gelassen von Staat, Familie und allen Freunden (außer einen).

Scheint als bist du einer derer, den bisher kein Leid widerfahren ist. Aber versuch du dich mal ein Jahre lang mit praktisch +-0 DM täglich über den Tag zu schleppen, eigene Wohnung die auch noch kostet mal außen vor gelassen. Du kannst jedes Arsch in diesem Bananstaat um hilfe bittten (Ämter, Freunde, Familie), aber keiner wird dir helfen.

Der Witz war, hätte ich mich arbeitslos gemeldet hätte ich mehr Kohlen gehabt als wenn ich meine Ausbildung weiter gemacht hätte. Super, kein Wunder das wir 4 Millionen Arbeitslose haben...

Um das Spiel noch etwas fortzuführen, ich bin anschließend umgezogen da in diesen Scheiß-Kuhpuff eh tote Hose ist. In eine unmöbilierte Wohnung. Meinste, ich habe mit meinen 800 DM monatlich (-320 DM Miete für neue Wohnung und -300 DM Essen) auch diesmal irgendwie Unterstützung erfahren? Wieder war niemand für mich da, wieder habe ich mir umsonst die Arschbacken wund gelaufen.

Aber das sind nur materielle Dinge. Gefühlsmäßig zeigen mir genauso alle die kalte Schulter, sind ständig auf´m Egotripp. Geh ich mal zum Bekannten, seh ich wie die sich als Paar eine ach so schöne heile Welt vorspielen. Obwohl die sich innerlich schon längst auseinandergelebt haben. Versuchste mit jemanden zu reden, redest du nicht mit ihm sondern mit dem, was er vorgibt gerne zu sein.

Als ich mit einen weiteren Kollegen ein Gespräch gesucht habe, ist der völlig durchgeknallt und rannte zum Ausbildungsleiter und meinte ich würde alle umbringen und dann mich selbst. Super, oder? In diese Scheißwelt werde ich bestimmt keine Kinder setzen, und bock hier weiter zu Leben habe ich auch nicht. In einer derart abartig verlogenen Gesellschaft die nur nach materiellen Reichtümer aus ist, und in der nichts so scheint wie es in Wahrheit ist. Aber das sind Sachen, die du als Außenstehender niemals verstehen wirst. Hauptsache dir gehts gut, gelle? *nach Stinkefingersmilie such*
 
@ g0l3m

Warum die anderen? Weil ich einerseits von meinen Standpunkt aus berichte, und es andererseits um die Gesellschaft geht. Um mich zu beschreiben, genügen wenige Worte. Ich bin nicht mehr (im Gegensatz zu früher als ich klein war) geizig, bin offen für viele Sachen, bin ständig der Außenseiter über den man sich lustig machen kann, habe manchmal verrückte Einfälle, bin (mittlerweile) sehr introvertiert und zurückhaltend. Lachen tue ich wenn aus Scham oder Schadenfreude, aber ein Lächeln das von Herzen kam ist schon 12-13 Jahre her.

Und warum ich diesen Hass gegen alle anderen Menschen hege, kann ich dir auch im kurzen erklären. Man aktzeptiert mich nicht als Mensch, sondern als Objekt, welches man wie als ein solches behandelt. Mittlerweile lasse ich auch keine Menschen mehr an mich ran, zu oft hat man mich verletzt.

Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich längst nicht mehr mich selbst, sondern eine Hülle. Eine Fassade, die ich den Rest meines Lebens mit mir herum schleppen muß und nach der ich bewertet werde. Sei es in der Familie, im Beruf oder sonst noch wo. Überall gehts um Leistung und Aussehen, das menschliche ist längst uns allen abhanden gekommen.

Ich verstehe nicht wie ihr das Leben als lebenswert empfinden könnt, anscheinend könnt ihr mit dieser Illusion gut leben. Aber ich finde es erbärmlich von euch selbst, das ihr euch jeden Tag einen vormacht.

Da das 'Bewußtsein' als solches aus lauter elektrischen Impulsen im Hirn besteht, macht mich traurig. Unlängst hätte ich sonst meinen Geist in das kollektive Medium 'Internet' geladen, um die wahren Gedanken anderer Menschen zu erfahren. Ach, das ist auch noch eine 'ziemlich neue' Eigenschaft von mir. Ich sag den Menschen nicht das was sie hören wollen, sondern das was ich (in dem Moment) wirklich denke. Über sie, über andere, über die Welt. Ist wohl auch einer der Gründe, warum sich mein Freundeskreis bis auf eine Person dezimiert hat.

Wozu lohnt sich das Leben? Um gedankenlos (wie es sich Politiker wünschen) für das Kollektiv zu arbeiten, dessen Existenz zu sichern (in Form von Kindern)? Um sich ein Leben lang anlügen zu lassen? Menschen wie Adolf Hitler oder Stalin hatten auch diese leichte Beeinflußbarkeit (in Form von Lügen) für sich entdeckt, und schafften es dementsprechend das Volk zu instrumentalisieren. Die Welt in der ich lebe besteht nur noch aus Zombies, und das ist es was ich nicht ertragen will!

Edit: Warum ich resigniere, steht ja in meinen Post. Ich wollte mit den Leuten offen reden, nur will keiner die Wahrheit hören. Und wie soll man da als 'Weltenverbesserer' taugen, wenn man auf eine Wand des Schweigens trifft? Es geht nicht, und ich habe mich damit abgefunden...
 
Zuletzt bearbeitet:
hmm

@ Kriterium:
Sorry wenn ich das jetzt so sage, aber deine ausführungen klingen echt beängstigend. Hast du schon mal daran gedacht, professionelle hilfe in anspruch zu nehmen?

Ich will dir dazu auch eine geschichte über leistungsdruck und über das ausrichten des eigenen ichs nach der gesellschaft erzählen:
Ich war ferienarbeiter in einem mittelständischen betrieb.
Dort hat ein etwa 35 jähriger mann (von mir geschätzt: billig gekleidet, nicht sehr intelligent, schüchter) kontakte gesteckt.
Ich bin zufällig neben ihm gestanden weil ich was du erledigen gehabt habe.
Plötzlich merke ich wie der mann versucht, sich selbst zu überwinden um mich was zu fragen (so in boden geschaut etc.).
Dann fragte er mich (man merkte wirklich wieviel überwindung ihm das gekostet hat) ob ich das auch meine was die anderen sagen, dass er zu langsam arbeitet und zu schlecht sei !
Ich war erstmal total schockiert und überfordet, ich brachte nur sowas raus wie: Hmm ja also ich weiß auch nicht, ich habe da nocht nichts gehört.
Dann bedankte er sich und ging wieder seiner arbeit nach.
Jetzt meine conclusio:
Unter welchem druck muss dieser mann stehen, dass seine sorge ist wie die anderen ihn in der arbeit sehen, und dass er MICH fragt, der da gerade mal für 3 wochen arbeitet.
Und ich denke mal solche leute sind kein einzelfall, dann kann man mal hochrechner wieviel leute irgendwelche probleme habe, und sie wahrscheinlich nie lösen können.

Ich meiner unreifen unwissenheit (mit 19 jahren) hoffe dann auf ein erfolgreiches leben zurückblicken zu können, wenn ich als rentner meinen kindern und enkeln zusehen kann, wie sie ihr leben erfolgreich gestalten. Darin liegt in meinen augen mein lebenssinn, dass es meine nachkommen besser haben als ich.
Die ganze gesellschaft und alle ihre probleme wird sich wohl nie in worten zwängen lassen, das sind unergründliche tiefen.
Jeder kann nur versuchen, sein eigenes leben zu gestalten und selbst entscheiden, was er glauben will und macht.
 
@Kriterium:
Man aktzeptiert mich nicht als Mensch, sondern als Objekt, welches man wie als ein solches behandelt.
Das ist subjektiv. Du siehst die Farbe Rot, 9 andere sehen Grün, ist an sich von keiner Seite aus objektiv betrachtet gut oder schlecht oder überhaupt wertbar, es ist einfach so. Die Sache ist nur die, daß Du für die 9 anderen Personen das Grün nicht zum Rot machen wirst.
Ich verstehe nicht wie ihr das Leben als lebenswert empfinden könnt, anscheinend könnt ihr mit dieser Illusion gut leben. Aber ich finde es erbärmlich von euch selbst, das ihr euch jeden Tag einen vormacht.

Übrigens ist das schon sehr verachtend und herablassend - daß sich Menschen deswegen von Dir abwenden kann ich nachvollziehen, sowas tut nämlich weh, wenn man als erbärmlich bezeichnet wird.
Ich habe früher das Leben oft mehr als Last denn als Lust empfunden. Das ist individuell sehr verschieden, wie man grundsätzlich dem Leben gegenüber steht, manchen Leute fällt einfach so ihr Leben zu leben sehr einfach (was ich zB aus Ecotsunami's Posting herauslesen würde) und anderen fällt es etwas schwerer. Jedenfalls wurde ich irgendwann durch ein privates Erlebnis ziemlich aufgerüttelt und mußte mir auf einmal Gedanken machen. Das ist jetzt mittlerweile 2 Jahre her, ich bin durch ziemlich dunkle, tiefe Täler geschritten - und doch viel stärker daraus hervorgekommen. Ich versuche mir mittlerweile meine eigenen Träume zu schaffen, sie umzusetzen, frage mich, was möchte ich eigentlich vom Leben, was für ein Leben möchte ich überhaupt, was würde mir gut tun und Menschen, die ich gerne habe - und vor allem wie kann ich das umsetzen. Und ich frage mich sehr sehr oft, ob ich mir "jeden Tag einen vormache". Eigene Träume, sie zu erschaffen, danach zu leben und zu suchen, wieder verwerfen und verändern, neue Dinge zu finden - genau das macht das Leben für mich sehr lebenswert. Und oft gibt es Überraschungen...
Mit anderen Menschen oder der Gesellschaft hat das für mich persönlich wenig zu tun, dies sind viele Äußerlichkeiten und wir können hier in Mitteleuropa uns eigentlich glücklich schätzen, daß wir relativ wenig mit wirklich existenzbedrohenden Dingen wie Krieg, Hunger etc. zu tun haben.

Den Universalsinn gibt es nicht, es gibt nicht _den_ Job, oder _die_ Frau oder _die_ Beziehung oder _die_ Stadt - es gibt nur Chancen, völlig wertneutral. Sinn kann man nur selbst in diese Chancen hineinlegen. Wie jeder persönlich mit "Schicksalsschlägen", "Glück", "Unglück" umgeht und was letztendlich als gedankliches Fazit seinen Kopf verbal verläßt, daß liegt alles in desjenigen Hand.
Du könntest mir Deine Lebensgeschichte erzählen, ich könnte Dich bedauern, Du könntest Dich bedauern, alle könnten das tun, aber es ändert nichts daran, daß genau diese Situation für Dich "ist", und nur Du kannst aus dem "ist schlecht" (im Moment für Dich) ein "ist schön" machen - und andere Menschen können Dir eine Hand zur Unterstützung dabei anbieten.

Ich möchte Dir keine Ratschläge geben, aber warum schaust Du nicht mal nach Leuten, die statt Grün auch Rot sehen, die Menschen sind so verschieden, da gibt es gewiß welche.

Gruß,

g0l3m

://shizophrenia project v1.0
 
@ SchinziLord

Habe ich schon versucht, nur kam ich nach den Besuch eines Pschychologen bzw. einer Pschychologin jedes mal noch frustierter nach Hause. Statt auf mich einzugehen, werde ich nur mit Standardfragen bombadiert. Es ging damit los, das ich kurz nachdem ich mich gesetzt hatte gefragt wurde "Wollen sie sich umbringen?". Super. Was wissen die schon über den Tod? Der Freitod ist aus meiner Sicht die beste Methode, dieser Welt zu entrinnen. Also antwortete ich erst einmal mit einem "Vielleicht?!".
P.: "Und wie?"
Ich.: "Brücke oder Pillen..."
*P. macht sich Notizen*
P.: "Gibt es dafür einen Grund?"
Ich: "Nein, ich komme als Spezies Mensch nicht mit den Artgenossen zurecht."
P.: "Inwiefern?"
Ich.: "Ich habe dieses materielle, kollektive Machtgehabe dieser Gesellschaft satt, wie mich all die Kollegen, Freunde und der Staat belogen und verkauft haben. Es gibt einfach nichts, wofür es sich lohnt zu leben. Der Freitod ist nicht strafbar, ich sehe ihn als Mittel um mich eines Tages wenn sich die Schlinge zu fest um meinen Hals schnürt zu befreien."
*P. schaut etwas irritiert, versucht eine passende neue Frage zu finden*
P.: "Und das, was sie Herr *** *** **** bisher erreicht haben, zählt das nicht? Die Arbeit, die Wohnung...blablabla."
Ich.: Nein, ist für mich nicht von Bedeutung. Es sind alles 'Dinge', genauso wie all die Menschen draußen auf der Straße, oder wie sie."
P.: "Freunde, Familie?"
Ich.: "Nicht mehr von Bedeutung. Im übrigen kann ich schon morgen arbeitslos sein, jederzeit die Wohnung verlieren oder auch gleich nach dem Besuch beim überqueren der Straße von LKW überfahren werden. Es ist alles relativ."
*P. ist am verzweifeln*
P.: "Sie sehen die Welt viel zu pessimistisch."
Ich.: "Nein, ich sehe die Welt nur so, wie sie wirklich ist. Wie ich sie erlebt habe."
P.: Wollen sie mit ihren Tod irgendwas bezwecken?"
Ich.: "Ja, wenn dann will ich dieser scheiß Welt entfliehen...."

Das Gespräch ging noch 3 weitere Stunden, 3 Stunden für nichts. Niemand kann und konnte mir bsher eine Antwort auf die Frage geben, warum der Mensch so (selbst)zerstörerisch ist. Fakt ist, ich will nichts mehr von dieser Gesellschaft, wie sie mich sieht ist mir mittlerweile egal. Früher habe ich alles drum gegeben, mich in besten Licht darstehen zu lassen. Wozu? Damit ich vor anderen Menschen 'wirke', Eindruck auf sie schinde? Womöglicherweise mit Lügen? Beziehungsweise, soll ich sie Anlügen um sie wieder aufzubauen? Ich mache mir und den anderen längst nichts mehr vor. Ich habe gemerkt, das so wie ich bin mich niemand akteptiert, und damit habe ich mich abgefunden. Ich will auch gar niemand anders sein. Stolz auf bisher 'geleistetes' bin ich auch nicht, im Gegenteil. In der Firma mag ich mit einer der besten sein, aber menschlich gesehen werde ich wie Dreck behandelt. Und werde auf dem Papier meiner Leistung entsprechend gut bewertet, eine Sache die ich überhaupt nicht ausstehen kann.

Auf was soll man da Stolz sein? Stolz wie ein Auto mit tollen Fahreigenschaften bewertet worden zu sein? Mitnichten, nicht mit mir. Jeder versucht mir mittlerweile täglich mit meiner Depri-Pessimistischen Schiene anzukommen, dabei merken die Menschen gar nicht einmal wie wertlos und wie unnütz sie sind. Zweck zum Mittel, der Mensch ist geboren um zu sterben. Ob früher oder später ist dabei relativ egal, vielleicht fährt mich morgen die Bahn platt. Die letzten Sekunden würde ich nur noch lächelnd den Fahrer entgegenschauen, in Anbetracht dessen das mich der Tod erwartet.

Etwas, wonach nichts mehr kommt. Wo ich weder fühlen, noch denken, noch sehen, weder hören kann. Das Nichts erwartet mich. Wobei mir dieses Nichts erfüllter erscheint, als wie mein jetziges Leben.

Ihr versucht das Leben an Dingen festzumachen, ich habe damit längst aufgehört. Wir gehen wenn nötig über andere Menschen(leichen), töten Tiere und zerstören die Natur. Der Mensch in seiner Selbstsucht und mit seinem Egoismus ist eine Schande der Evolutuion. Ein Schädling. Und unsere Städte sind die Krebsgeschwüre dieser Erde.

Wie hoch wollt ihr noch hinaus, wie lange wollt ihr noch eure Kinder belügen? ("Das Bild haste aber fein gemalt." "Nein, Opa ist im Himmel bei Oma..." "Dir wirds wieder besser gehen, zu besiegts den Krebs.") Machts Spaß?

Ich könnte ewig so fortfahren, kapiert endlich das das Leben sinnlos ist.



@ g0l3m

Subjektiv? Mitnichten! Subjektiv betrachtet geht es mir eigentlich wieder ganz gut, habe Kohlen, Wohnung und Job. Objektiv betrachtet ist dies relativ wertlos. Die Erde würde auch ohne uns sich weiter um die Sonne drehen.

Ich will weder bedauert noch sonstnochwas werden. Ich will einfach nicht mehr. Wie ich oben schon erwähnte, hasse ich es 'ich' zu sein. Ein Mensch, der sich tagtäglich in dieser Gesellschaft behaupten muß. Nur wie ist die Frage und gleichzeitig der Knackpunkt. Dadurch das ich ein Mensch bin und mich zwangsläufig als ein solcher Verhalten soll, bekommt mir nicht. Ich wollte niemals das Licht dieser Welt erblicken, Aufgaben erfüllen und was 'erreichen'. Ich kann mir das Dummschwätzergelaber von wegen wie schön die Welt doch sei ("Wer gibt sich selber überhaupt das Recht "schön" zu definieren?!") nicht mehr länger anhören. Ich will weder in die für mich vorbestimmte Rolle hineinschlüpfen noch irgend eine Funktion erfüllen. Ich will einfach nicht mehr!

Ich betrachte seit ein paar Jahren mein Leben so objektiv wie möglich, aus der Beobachterrolle. Obwohl ich gleichzeitig agiere. Ich bin nicht einmal ein Zahnrad in diesen gigantischen Werk, ich bin 'nichts'. Und nichts gehört zum 'Nichts', man kann auch auf 'nichts' rumtrampeln wie 'nichts', da es ja 'nicht' weh tut.

Wieder würde mir soviel einfallen, was ich niederschreiben könnte. Doch wozu? Verändern kann ich wie schon gesagt 'nichts', meine Beiträge dienen lediglich der Unterhaltung in diesem Forum. Nach wenigen Stunden, Tagen oder Wochen vergessen, wie so vieles auf der Welt. Wertlos. Hat das Leben überhaupt irgend einen Wert? Ich finde nicht. Für mich ist das Leben zu einen realen Albtraum mutiert, in dem ich der Gejagte bin.

P.S.: Hört auf mich nach der Rechtschreibung zu bewerten. Was ich damit meine? Nun, würde ich mich noch stärker 'verhaspeln' würden meine Beiträge nicht annnähernd so ernst gelesen wie jetzt. Ihr bewertet einen Menschen wo es nur geht, hört auf und aktzeptiert ihn als solchen. Auch wenn ihr es sicherlich niemals schaffen werdet.
 
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Original erstellt von Das Kriterium
Ich könnte ewig so fortfahren, kapiert endlich das das Leben sinnlos ist.
Einen allgemeinen "Sinn des Lebens" gibt es sicherlich nicht, jeder sieht in seinem Leben einen eigenen Sinn. Deswegen generell von einer "Sinlosigkeit" dessen zu sprechen finde ich töricht. Ich betrachte mein Leben als Geschenk, nicht als Bürde.


Zweck zum Mittel, der Mensch ist geboren um zu sterben.
Falsch, der Mensch ist geboren um zu leben. Um zu interagieren mit seiner Umwelt, sich anzupassen oder auch nicht, um das Gefüge der Welt in Bewegung zu halten. Ob du nun, pessimistisch oder optimistisch, mit deiner Umwelt kommunizierst, du veränderst sie auf deine Weise, du prägst ihr deinen Stempel auf, und dies gewollt sowie ungewollt.


Ich kann mir das Dummschwätzergelaber von wegen wie schön die Welt doch sei ("Wer gibt sich selber überhaupt das Recht "schön" zu definieren?!") nicht mehr länger anhören.
Auch hier gilt: jeder definiert und interpretiert "Schönheit" völlig individuell. Jeder hat das Recht, genaugenommen sogar gar keine andere Wahl, als sich seine Umwelt zu "definieren". Dein Standpunkt ist hier ziemlich Einseitig, denn genausogut könnte man deine pessimistische Weltauffassung in Frage stellen.


Eine Anleitung zum Leben kann dir niemand geben, wenn du nun dein Leben beenden möchtest ist letztendlich allein deine Entscheidung. Es ist nur sehr traurig, wieviel ungenutztes Potential du damit wegwirfst, wobei du nie die Gelegenheit hattest, dies alles zu erforschen, zu erkennen und vor allem zu erleben.
 
Ich kenne das Gefühl sehr gut und ich will auch nicht viele Worte machen. Nur soviel: Man kommt da nur raus, wenn man wahre Freunde findet und etwas, an das man glauben kann - das muß keine Religion sein. Ich wünsche dir, daß du in naher Zukunft beides findest.
 
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