t2THEi hat Betreffs des Pads ganz recht. Das Aufbringen ist wesentlich einfacher als normale WLP. Die kann man nämlich zu dick oder zu dünn auftragen. Den Fehler kann man beim Pad nicht machen. Es ist mir aber schon fast passiert, dass das Pad nicht wirklich gerade auf der CPU auflag, es war leicht verdreht. Vor der endgültigen Montage hatte ich nochmal nachgeguckt. Ich bin mir aber immer noch net sicher, ob es wirklich gerade drauf is.

Der 2. Nachteil am Pad ist, dass man einen sog. Burn-In Test machen muss. Da das Pad bei Zimmertemp. fest ist, leitet es Wärme genausogut wie Luft. Durch den Burn-In wird es flüssig und füllt die Unebenheiten zw. CPU und Kühler aus.
Der Hersteller gibt eine Burn-In Temp. von etwa 58°C vor. Doch die Frage ist: wie erreicht man die. Da ich jetzt schon das 2. Pad drauf habe, konnte ich schon Erfahrungen sammeln.
Es reicht nicht aus, den Prozessor kurzzeitig auf ca. 80°C zu bringen.
Metal Pad hin oder her: ich empfehle Arctic Silver 5 WLP. Leichtere Handhabung, bei mehr Sicherheit, für 5-6°C mehr CPU-Temp.
Zum Kühler: da ich ganz schlechte Erfahrungen mir den sog. Push-Pins gemacht habe (mit den Dingern wird der CPU-Kühler aufm Mainboard festgemacht) würde ich aus Gründen der Handhabung zu einem Kühler greifen, den man mit dem Mainboard verschraubt. Der Montageaufwand ist für den Anfang sehr groß, aber wenn man nicht vor hat, den Kühler ständig auszutauschen, ist das die beste Variante.
In Zeiten, wo Kühler fast 1kg !!! schwer sind, ist eine Stecklösung eher suboptimal. Weil die Push-Pins nachgeben können und der Kühler abfallen kann. Aber keine Angst, wenn der Rechner immer nur an einem Platz steht und nicht wild zu LAN-Partys geschleppt wird, kann bei richtiger Montage des Kühlers nix passieren.
Der Vorteil des Anschraubens sind eine sehr viel höhere Stabilität des Kühlers, vor allem, wenn man den Rechner bewegt. Ein höherer Anpressdruck auf die CPU, was den Wärmeleitwert verbessert. Und bei erfolgter Montage der sog. Backplate (damit werden die Halterungen für den Kühler am Mainboard verschraubt) ein leichteres Aus- und Einbauen des Kühlers.
Lange Rede kurzer Sinn: wenn du dir den Einbau des Kühlers mit Verschraubung zutraust, dann greif zum Scythe Mugen (den hatte ich vor dem IFX-14) zusätzlich mit dem Retention-Kit (für die Verschraubung).
Traust du dir die Verschraubung nicht zu, dann greif auch zum Mugen

. Denn den kann man auch (sogar standardmäßig so vorgesehen) mit Push-Pins befestigen.
Die Kühlleistung ist um 3-6°C schlechter als beim IFX.
Zu den Kosten: der Mugen kostet um die 40€ und die WLP max. 10€. Willst du max. Kühlleistung mit Luftkühlung, dann hol dir den IFX-14. Aber Vorsicht: der Kühler ist so groß, dass er nicht überall reinpasst. Also vorher irgendwie prüfen. Der IFX-14 kostet um die 65-70€.
LG
SilentKilla