IDE langsamer als AHCI?

KodeX

Lt. Commander
Registriert
Aug. 2006
Beiträge
1.239
Hallo,

ich habe die SATA-Anschlüsse meines Systems von IDE- zu AHCI-Modus umgestellt. In einem kleinen Benchmark-Vergleich schneidet es nun allerdings deutlich schwächer ab. Lediglich in der praktischen Anwendung "WinRAR" entpackt das System nun eine Datei zwei Sekunden schneller (2:24 statt 2:26 min). Die anderen Benchmarks sind mit AIDA64 gemacht worden.



Ist das normal bzw. im Rahmen des Möglichen? Sagen die theoretischen Tests vielleicht nichts über den tatsächlichen Leistungsunterschied aus?

- Kingston V-Series 128GB
- Western Digital Caviar Green 500GB
- Intel Core i5 750
- Gigabyte GA-H55M-USB3 (F11)
- 4GB (2x 2GB) DDR3-1600@1333
 
das hängt vom controller ab.. nicht jeder controller profitiert von ahci. mtron mobis und indilinx isses wayne, sandforce brauchs..was deine hat weiß ich nicht.
 
Die unterschiede sind ja minimal
das kann ja schon alleine daran liegen das die Daten mehr fragmentiert sind..
 
Der Controller ist "JMicron JMF618"
 
AHCI kann in so einem Test keine Vorteile ziehen.
Ist ja glaube ich mehr so eine Sprungvorhersage, welche Datei statistisch als nächstes gebraucht werden könnte und vorsorglich in den Puffer gelegt wird und/oder der Kopf in den wahrscheinlich als nächstes benötigten Bereich verschoben wird.
 
@Marius: AHCI hat damit nichts zu tun ausser es zu erlauben. Du meinst wohl NCQ, das nur wenn die HDD das unterstützt - vorhersagen kann das nichts :) , aber bei mehreren bereits anstehenden Befehlen kann es den Suchweg optimieren

Der Controller von jMicron war immer schon performancemäßig das Schlusslicht.
Das ist nicht mit dem Verhalten vom Intel ICHx zu vergleichen
Außerdem wird es spannend, wenn mit mehreren HDDs gleichzeitig gebencht wird.
Da hat man dann am jMicron lächerliche 50% an jeder, egal ob IDE oder AHCI
am Intel dann nur im IDE-mode, wenn es Master und Slave am gleichen Channel sind
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist doch sch*** egal? Man merkt es in der Praxis doch so oder so nicht!
 
... wenn Du nur eine HDD und mickrigen Workload hast - Ja
ansonsten liegst Du falsch
 
BEI AHCI werden die festplatten mittels, Native Command Queueing angesprochen,
das heist die festplatte bekommt die Schreib-Lese Vorgänge in einer "sinvolleren" reihenfolge, so das sie sie mit möglichs wenigen umdrehungen und bewegen des lesekopfes ausführen kann.

Dies kann wenn es der controller richtig unterstützt, schon einen geschwindigkeitsvorteil bringen.
 
Der Controller unterstützt im AHCI Mode nichts außer max. 32 eingelangte und an die HDD weitergeleitete, aber noch nicht abgeschlossene I/Os.
Die HDD entscheidet selbst die Reihung der Bearbeitung.
Wie sollte denn der Controller wissen, in welcher Position sich die Scheiben und die Köpfe gerade befinden?

Das Hauptproblem liegt an der Software, mehr als einen I/O an die Platte zu schicken und nicht drauf zu warten, bis der vorige abgearbeitet ist.
Die Systeme haben nach und nach gelernt, ihre Systemdateizugriffe auf diese NCQ-Feature auszurichten, aber viele andere Anwendungen tun das nicht.
WinRAR profitiert vielleicht davon(trotz der jämmerlichen jMicron-Controller Firmware), weil es entsprechend programmiert wurde...
 
1. solltest Du für für Fragen bzgl. SSDs bitte das passende Unterforum nutzen.

2. solltest Du für SSDs auch keien HDD Benchmarkprogrammme verwenden und wenn ich was von Begin, Middle und End lese, dann sieht mir das nach dem falschen Benchmark aus. HD Tune und HD Tach sind "Hard Disk Utilities" wie auch im Titel des HD Tune Screens steht und nicht wirklich für SSDs geeignet. SSDs mappen die LBAs auf immer wieder wechselnde Speicherbereiche, was soll denn da auslesen werden, wenn ein LBA noch nie beschrieben wurde und damit nicht gemappt ist? Der Lesebench geht also nur, wenn die SSD vollständig beschrieben ist, sonst kommt dann genau so ein Müll heraus wie bei diesem Test einer Intel X-25V bei awardfabrik.de:

hd_tach_8mb.png


bzw.

hd_tune_bench_read.png

Die SSD kann gar keine 200MB/s oder gar mehr lesen, die Kurven zeigen nur da die reale Geschwindigkeit halbwegs richtig an, wo der Speicher auch wirklich belegt ist. So schnell kann die lesen, wenn man auch wirklich Daten zum Lesen hineingeschrieben hat:

crystal_disk.png


Ansonsten ist der Hauptvorteil von AHCI die Unterstützung von NCQ, aber der JM618 unterstützt das sowieso nicht.

Also benche SSD bitte mit dem AS-SSD Benchmark oder von mir aus mit CrystalDiskMark.
 
Alternate 2
Zurück
Oben