News Im Test vor 15 Jahren: Intels 1. Extreme Edition mit 3,2 GHz und 2 MB L3-Cache

Hatte 2 P4

2001 P4 1.7 willamette 512 MB PC800 RDRAM.
2005 P4 670 Presscott 2M 4090MB PC6400 DDR2RAM.

War mit beiden lang zufrieden.
Danach kam ei Core2Quad q9650.

Gruss
 
InsideDaft schrieb:
Und was Windows zu dieser Zeit angeht... bleiben wir mal ehrlich. Welcher Zocker/Heimanwender hat sich wirklich um sowas wie Virtualisierung interessiert oder hatte ein NT basiertes Windows oder gar Linux eingesetzt? Eher eine krasse Unterzahl.
Da hast du sicher recht. Bei uns an der Uni und später am Institut musste man die Windowsrechner aber suchen. Ich kann mich an einen konkreten Fall erinnern, dass eine Professorin einen PC mit Windows 9x nutzte und der mittelprächtig stabil lief. Mal eben 'ne Simulation nebenbei laufen zu lassen, war wegen der wegen des schöechten Multitaskings schwierig und bei der Stabilität war es auch ungewiss, ob der Rechner überhaupt bis zu einem Ergebnis durchhalten würde. Also erstellte sie hunderte Zwischenversionen von Dateien und der Dateisystemcheck auf FAT war ja auch oft nur bedingt erfolgreich. Der habe ich irgendwann mal NT empfohlen und sie war glücklich. Aber das war, wie du richtig schreibst, natürlich nicht die Zocker-Gemeinde und auch keine Gruppe unbedarfter Anwender am Heim-PC. Gleiches gilt für Virtualisierung, auch wenn selbst für den Heim-PC mit MVDM und NTVDM für DOS-basierte Software, was für nahezu alles aus der Windows-Welt zutraf, schon lange vorhanden.
Ergänzung ()

Shrimpy schrieb:
SMT auf dem P4 war zu erst da fürn Endkunden, und die die einen hatten erinnern sich noch heute dran wie sauber WinXP lief im Gegensatz zu einem reinen einkern CPU.
Eben, mehrere CPU-Kerne zu nutzen, weil man meinte, dass das System nicht rund genug lief, war schon seit den 90ern auf dem Slot 1 möglich (von AMD gab es ähnliches). Davor musste man den Pentium Pro nutzen oder gar proprietäre HW-Lösungen, beides nicht wirklich tauglich für Zocker Kiddies.

Shrimpy schrieb:
Kannst du noch so gegen heulen wie du willst
Für dieses Niveau empfehle ich das Aquarium. <*)))o><
 
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[wege]mini schrieb:
ich kann sagen, unter dem thermalright, den ich damals super angebrummt hatte, war der komplette heatspreader an den ecken verbogen. die cpu lief trotzdem immer noch super, die ist ja glücklicherweise VIEL kleiner als der heatspreader. wenn das ganze system jetzt dicht gewesen wäre, wäre das teil irgend wo an einer seite unkontrolliert aufgeplatzt. daher kann der ansatz, mit der entlüftung gar nicht so doof sein.
Wo rohe Kräfte sinnlos walten?

Das Loch istsicherlich nicht für unfähige Schrauber gedacht gewesen. Die CPU war auch nicht komplett abgedichtet, heute trägt man nicht mal mehr durchgängig Kleber auf. Damals war das halt ein zusätzlicher (und wahrscheinlich unnützer) Ausgleich für etwaigen Ausgleich. Spätestenes wenn man bedenkt, dass die WLP und/oder der Kühler das Loch eh dicht macht, sollte die Sinnlosigkeit des Loches eigentlich klar sein
 
rg88 schrieb:
Wo rohe Kräfte sinnlos walten?


genau :D irgend wie habe ich auch geschafft, 2mal einen xp zu zerstören, weil ich den kühler leicht kippelig aufgesetzt habe. bei intel hatte das damals irgend wie was mit holz hacken zu tun, die filigranen amd´s ohne hs waren einfach mit vorsicht zu genießen ^^.

aber gerade der p4 in der ersten generation, hat ja wirklich den vogel abgeschossen. die meisten boards waren krumm und erst wenn du den kühler auf dem retentionmodul draufgeballert hast (sinnlose kräfte waren da oft von nöten) wurde das board gerade. kranke zeiten. mein 1400er willamette im sockel 478 war wohl das billigste board was ich jemals hatte. funtioniert hat es trotzdem viel länger als mir lieb war. die cpu war einfach scheiße langsam :D

https://www.computerbase.de/2003-12/test-pentium-4-kuehler-roundup/9/
"Das Retentionmodul muss einem Anpressdruck von bis zu 35 Kg standhalten, da sollte es mit so einem Kühlerchen locker fertig werden - egal ob er 250 oder 750 Gramm wiegt. "
mfg
 
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InsideDaft schrieb:
Das stimmt so einfach nicht.

HT brachte damals einen tollen Schub an Reaktionsgeschwindigkeit des Systems. An der reinen Performance (Balken) brachte HT nur bedingt was, aber der Impact auf das System im Bereich der "Smooth'ness" war damals gewaltig. Windows reagierte flotter beim start mehrerer Programme, ebenfalls waren die min.FPS höher im Multiplayer, kurz aus dem Game tabben, alles viel smoother.

Nicht umsonst wanderten damals die meisten AMD'ler aus meiner Clan-Umgebung zu Intel. Hatte damals selbst meinen Northwood von 2,4ghz auf 3,4ghz overclocked. Wobei das bei dem eigentlich schon fast Standard war.

Den letzten vergleichbaren Impact auf die gefühlte Performance gab es dann mit den SSD's!
Echte multicore CPU's verstärkten den Effekt natürlich, aber dieser war nicht mehr revolutionär in diesem Segment.
Jein, bzw. es war für Endnutzer nur im Zusammenspiel mit Windows XP halbwegs sinnvoll nutzbar weil dessen Nachteile im Gegensatz zu Windows 2000 nicht undbedingt zu deutlichen Leistungseinbrüchen führte.
Der SSD Vergleich ist hingegen fehl am Platz, es sei denn dass man vorher eine schnarch lahme Festplatte genutzt bzw. das System beim Umstieg neu installiert hatte.
 
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Einen solchen P4 3,2 EE hatte ich. Es war mit dem beiligenden Kühler unmöglich den Prozessor auf Temepratur zu halten. Unterhaltungen im Zimmer waren damit ebenfalls unmöglich.
Ich habe damals extra noch ein stärkeres Netzteil kaufen müssen, da das damals verwendete überhitzte.
Alles in Allem war das Teil ein stromhungriger Hitzkopf mit nur wenig bis keinem Mehrwert. Ich wechselte nach dieser CPU komplett auf AMD. Hatte vorher je einen AMD und einen Intel PC.
 
der p4 3.2ghz kam von hause aus, mit einem tollen kühler, der einen vollkupfer kern hatte. leise war der nie, aber ein "fön" wie z.b. die spätere gtx480 war er auch nicht. natürlich durfte man ihn nicht mit einem amd vergleichen, damals war intel von der stange halt einfach "kacke" :D

https://www.computerbase.de/2004-11/test-pentium-m-im-desktop-pc/25/

dort ging intel für zocker wieder los. die ct479 auf asus boards haben das ganze dann in´s rollen gebracht und das aopen i975xa-ydg war dann noch mal eine neue liga. aber sowas wird ja heute leider nicht mehr gebaut.

https://www.hardwareluxx.de/community/f12/aopen-i975xa-ydg-sammelthread-part-1-a-223438.html

dann kamen core2duo und die heute bekannten eier. und am ende ist es alles ein stark aufgebohrter p3 mit den neuen features und tic toc verfahren von intel.

mfg
 
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Habe ich als Xeon MP seinerzeit genossen!
Das warn noch Zeiten. Ich schätze dass damals 60-70 Höheneinheiten Server, nur Server, in den Racks waren.
Kilometer Kabel, ohrenbetäubend laut und Leistungsaufnahme und Kühlung entsprechend. Und die Gigabit Switches...IT-Nostalgie... 😎

Heute passt das alles in 2-4 HE.
 
Wenn man bedenkt, ein Pentium 4 oder ein Athlon 64 sind heute noch fähig Windows 10 problemlos zum Laufen zu bringen. Das Surfen im Netz oder Office wären wahrscheinlich auch keine große Hürde.

Ich hoffe mein Ryzen hält ähnlich lange durch. :D
 
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