News Intel NUC 9 Extreme: Bei Ghost Canyon wird das Mainboard zur PCIe-Karte

Klingt alles sehr proprietär und damit erstmal uninteressant. Wenn hier jedoch ein neuer Standard verabschiedet wird, dann könnte das für kleine Systeme echt interessant werden.
 
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Okay, jetzt brauche doch mal die Hilfe des Forums um zu verstehen, warum Intel das so löst. Wo genau ist jetzt der Vorteil gegenüber dem klassischen CPU auf Mainboard Design?
Das man einen per PCIe Riser um 90 Grad gedrehten Anschluss für die Grafikkarte (oder andere Erweiterungskarten) verbaut ist doch wesentlich einfacher, oder übersehe ich etwas?
 
...was nützt die modulare Technik, wenn die Teile im Handel nicht zu bekommen sind?
Da kann man gleich einen Laptop nehmen und wegwerfen, wenn er kaputt ist - da hat man nämlich genau das selbe Problem...
 
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stevefrogs schrieb:
Noch cooler wäre ein Mini-Gehäuse mit einem PCIe x16 Slot und Anschlüssen zur Stromversorgung oben drauf, sodass man bei Bedarf eine dGPU raufstecken kann und halt offen betreibt. Natürlich mit entsprechend potenten Netzteil. Dann bräuchte man sich keine Sorgen wegen der Größe der GPU machen und der PC wäre immer klein, wenn man ihn klein braucht.

Sowas ähnliches gab es schon hier:
https://www.computerbase.de/2015-09...sentiert-modularen-wuerfel-pc-im-mini-format/
 
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Bitte bei Release testen und mal CoD Modern Warfare Multiplayer anschmeissen @CB.

Ich möchte da mal Leistung, Temperatur und Lautstärkeentwicklung sehen in der Quetschtüte. ^^
 
@grossmaul Sehr interessant, aber leider proprietär.
 
Xpect schrieb:
Dieses "neuartige" Konzept erinnert mich an eine Fortsetzung der uralten AT-PCs

Nicht ganz treffend. Wie Du ja selbst schreibst war bei denen die CPU und das RAM auf dem Motherboard.

Trotzdem stimme ich Dir zu:
Alter Wein in neuen Schläuchen.

Ich habe im Keller noch einen ISA-PC (ICL?) der mit 386er Karte (auf der auch das RAM saß) ausgeliefert wurde und bei dem diese Karte gegen eine mit 486DX2/66 getauscht wurde. Ging unter Win 3.11 ab wie Schmitt's Katze.

Ich sehe das Konzept mit gemischten Gefühlen. Einerseits ist natürlich Wartung ein Träumle - defekte Karte raus, neue Karte rein, fertig. Andererseits proprietärer Scheißendreck der sich wenn überhaupt höchstens im hochpreisigen Segment (wo es auf kurze Ausfallzeiten ankommt und man sich so die Vorratshaltung erleichtert) etablieren wird. Und letztlich auch eine Umweltsauerei ersten Grades in einem Metier dass ohnehin gnadenlos an den Ressourcen-Titten unserer lieben Mutter Erde nuckelt wie ein Alki an seinem ersten Glas nach zwei Wochen Abstinenz.
 
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Sehe das ähnlich: Proprietärer Quatsch, man hat lediglich das Konzept gedreht (leeres Mainboard, Rest als PCIe-Steckkarte). Was soll daran vorteilhaft sein? Und wer Intel kennt, wird wissen, dass das kein preiswertes Vergnügen wird.
Bei Intel beschäftigt man sich ständig mit kruden Konstrukten, die interessant aussehen, aber keinen Mehrwert bieten, eher im Gegenteil (man denke an diese Computer-Karte -> eingestampft, hat keine Abnehmer gefunden).

NUCs bzw. sowas ähnliches finde ich für einfache Aufgaben (Office, Medienwiedergabe) konzeptionell völlig ok, aber bei Gaming wirds doch immer Probleme mit der Kühlung geben. Da ist der klassische Tower einfach in jeder Hinsicht überlegen und preiswerter.
 
zizzler schrieb:
Bisher konnte noch kein Formfaktor den "normalen" Tower wirklich ablösen.

Das ist eine unsinnige Behauptung!

Es gibt einen Haufen Mini-ITX und uATX Boards und zig kleine Gehäuse. Niemand musst sich heute einen Gaming-PC in einem "normalen" Tower aufbauen.

Es ist vielmehr der Basteltrieb der Spieler und die so "moderne" RGB Beleuchtung und Wasserkühlung, was die klassischen Tower noch am Leben erhält. Im geschäftlichen Einsatz, bei den Spielkonsole oder als HTPC hat dieser Formfaktor schon längst ausgedient.

Xpect schrieb:
Dieses "neuartige" Konzept erinnert mich an eine Fortsetzung der uralten AT-PCs,

Nö! Es ist ein "Formfaktor" was seit Jahren bei Industrie-PCs verwendet wird.
1571679251475.png

https://millertech.com/product/picoe-hm650/

zonediver schrieb:
...was nützt die modulare Technik, wenn die Teile im Handel nicht zu bekommen sind?

Seit wann sind die "Teile" nicht im Handel erhältlich? Die meisten Intel NUC Mainboards kannst du auch ohne das Gehäuse kaufen.
1571679429815.png

https://www.intel.de/content/www/de/de/products/boards-kits/nuc/boards.html

Deshalb sind die Sachen auch so beliebt und werden bei diversen Projekten verwendet. Erst mit Raspberry Pi sind die NUCs etwas in den Hintergrund getreten.
 
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Ich verstehe das ganze "das ist ja proprietär"-Geplärre nicht. Wer baut denn solche Rechner/Systeme und wäre eine Alternative?
Ich sehe ehrlich gesagt den Markt nicht. Das Konzept "Steam Machine" oder "Highend-Ultrakompaktsystem mit starker Grafik" ist eine winzige Nische. Den Embedded-Markt beharkt man damit nicht, das können andere längst besser, für den Consumer-Markt ist das ganze zu teuer (Vermute ich jetzt einfach mal auf Basis der Preisgestaltung alten NUCs) und der Business-Markt ist meistens schon in Rahmenverträgen zwischen Konzernen, dazu stellt sich halt die Frage: Warum so eine Maschine?

Hayda Ministral schrieb:
Ich habe im Keller noch einen ISA-PC (ICL?) der mit 386er Karte (auf der auch das RAM saß) ausgeliefert wurde und bei dem diese Karte gegen eine mit 486DX2/66 getauscht wurde. Ging unter Win 3.11 ab wie Schmitt's Katze.

Wobei das Konzept in den Maschinen halt nochmal komplett anders war. Da war das Mainboard ja mehr die Verteilerplatine zum anstecken der Teile, die es nicht auf das DIE geschafft haben. Da liefen ja eine ganze Weile ja z.B. Interrupt-Kanäle direkt die an die CPU, Zugriff über Adressleitungen...GANZ klassische Mikrocontroller-Architektur.
 
zonediver schrieb:
...was nützt die modulare Technik, wenn die Teile im Handel nicht zu bekommen sind?
Da kann man gleich einen Laptop nehmen und wegwerfen, wenn er kaputt ist - da hat man nämlich genau das selbe Problem...
Das ist der Punkt! Die "Smartphonisierung" des Computers will Intel hiermit auf den Desktop ausdehnen. Am Ende verliert der Konsument, das war ihm beim Kauf nur noch nicht klar.
 
Zuletzt bearbeitet:
stevefrogs schrieb:
Ich meine ein normales kleines NUC-Gehäuse mit PCIe oben drauf, sodass man die GPU wie bei einem open bench table offen betreibt und halt auch wieder abnimmt, wenn man sie nicht braucht. Damit wäre das ganze für den Alltag voll Mini, und wenn man mal gelegentlich zocken will, steckt man die GPU drauf,

Externes Grafikkartengehäuse mit Thunderbolt an den NUC hängen finde ich da aber eleganter. Und das ist jetzt bereits verfügbar.
Ergänzung ()

Wattwanderer schrieb:
Ich hatte auf so etwas gehofft wie so viel Leistung wie Generation 5 NUC, Fortschritte in der Fertigung fließt in die Senkung des Stromverbrauchs womit sie hoffentlich passiv kühlbar werden.

Die sind doch schon ewig passiv kühlbar. Akasa, Onlogic oder auch cirrus7 bauen extra Gehäuse dafür.
Ich überlege gerade mit das Akasa Plato X8 für meinen Home-Entertainment NUC zu holen
Oder meinst du inkl. dedizierter Grafikkarte passiv?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte eine i5 NUC Generation 5 als Desktop im Einsatz.

Die Kompaktheit ist schon beeindruckend. Vor kurzem habe ich ein altes Foto von meinem Schreibtisch gefunden und habe gestaunt wie aufgeräumt es einst mal war.

Letztendlich habe ich es aber wieder abgebaut weil es mir zu laut und zu langsam wurde.

Damals sah es noch so aus als ob andere Hersteller auf den Zug aufspringen würden. Auf jeden Fall erinnere ich mit an Gigabyte Brix.

Jetzt scheint Intel alle die auf NUC als Formfaktor neben ATX, M-ATX, ITX, DTX etablieren wollen abzuhängen durch ihr Ehrgeiz auch noch spielefähige Grafik unterbringen zu wollen.

DocWindows schrieb:
Die sind doch schon ewig passiv kühlbar. Akasa, Onlogic oder auch cirrus7 bauen extra Gehäuse dafür.

Ich habe mir einige Youtube Videos mit dem Gehäuse angeschaut. Ist ja eher Notebooktechnik. Als Grobmotoriker bleibe lieber bei solider Desktop Technik. Außerdem, da ist schon ein Gehäuse. Diese einfach wegzuschmeissen weil ich ein anderes will? Dazu ist mir das neue Gehäuse zu groß und zu teuer.
 
DocWindows schrieb:
Externes Grafikkartengehäuse mit Thunderbolt an den NUC hängen finde ich da aber eleganter. Und das ist jetzt bereits verfügbar.
Naja, ist vielleich eleganter, aber:
a) die Preise von externen GPU-Gehäusen sind sehr hoch
b) sie sind mit PCIe 3.0 x4 limitiert
Da gefällt mir meine Lösung besser.
 
Custom Mod FX4.7... Velka 3 oder Velka 5.

Eigentlich sogar etwas groß für das was es ist. Ich kann z.B. 18cm Grafikkarten, mini-itx Board und SFX Netzteil (siehe Signatur).
 
DocWindows schrieb:
Externes Grafikkartengehäuse mit Thunderbolt an den NUC hängen finde ich da aber eleganter. Und das ist jetzt bereits verfügbar.

Elegant vielleicht, sauber Funktion tut es nicht immer

Bei mein Windows Tablet geht solange ich Intel / NVIDIA nutze recht gut
Aber wenn ich die interne Nivida Quadro nutze und dann ne Normale Nivida nutzen will gibt es regelmäßig Probleme

Amd Karten hab ich nicht getestet da zu Fett für mein dGPU Gehäuse
 
In dem Fall finde ich es schade, das sich MXM nicht für Consumer durch gesetzt hat.
Für so Systeme wären MXM Grafikkarten eine gut Ergänzung.
Zu ner NB CPU eine NB GPU. Klein, Sparsam und trotzdem eine gute Mehrleistung zur IGP.
 
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Ich fände ein NUC-System mit ECC-Speicher interessant, als Mini-Workstation für Anwendungen, die nicht übermäßig viel Rechenleistung, aber definitiv ECC brauchen - etwa einfache wissenschaftliche Berechnungen oder professionelle Finanz-Software.

Soweit ich gehört habe, will Intel demnächst auch erstmals ein NUC-System mit einer Xeon-CPU herausbringen. Allerdings soll dort eine High-End-Grafikkarte verbaut sein, und das Gehäuse ist entsprechend groß. Schade, denn das führt das NUC-Konzept in meinen Augen wieder ad absurdum.
 
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