Intel SCRS 28x RAID5 zerlegt

Wir hatten eigentlich geplant das an 4 getrennten Rechnern durchzuführen um Zeit zu sparen. Spricht etwas dagegen ?
Die 4 Rechner wären natürlich verfügbar jetzt hier und soweit vorbereitet.

Aber noch einmal ein hinweis bevor wir aneinander vorbei reden. Das menu haben wir ja beim starten aufgerufen durch STRG+G um in die Controllerconsole zu kommen, da beim Booten nicht wirklich was angezeigt wurde bzw. wir so schnell nichts lesen konnten. Also der Controller ist nicht von sich aus in das Menu gesprungen sondern der Server hätte durchgestartet.
 
Natürlich gehts auf 4 verschiedenen Rechnern auch - mit welcher Software wollt ihr das machen?

Im BIOS-RAID Schirm kommt das zur Auswahl, wenn er sich nicht entscheidn kann, was er tun soll. Auch mit den Windows-Tools wird sich, fürchte ich, nicht viel anderes abspielen.
Dass er in dieser Situation die Platten überhaupt an das Win durchreicht, kann ich mir nicht vorstellen.
 
Wir würden das mit ACRONIS Backup Recovery 10 machen. Oder nenne uns eines was Du für das Optimum hälst.

Also sollen wir jetzt den Server ausschalten und nicht bis Windows durchbooten ?
 
Server ausschalten : Ja, ohne Boot.
Was besseres gibts nicht kostenfrei oder sofort zu kaufen
 
Hallo Ernst,

wir sollen ja jetzt die Platten an einen SATA Kontroller hängen um diese zu clonen. Ich erinnere mich bei meinem (Udo's) letzten Ausfall, das beim Anschluß einer Raid Platte was auf den Platten geändert wurde auch wenn man ein Initialisieren verneint. Du hast geschrieben das es an der Datenträger ID gelegen hat.
Nur zur Sicherheit und zum Verständnis. Wir werden aber 4 getrennte Rechner nehmen und je eine Platte an einen SATA Port hängen. Dann dürfte das ja nicht passieren oder?

Gruß Udo
 
Das einzige Problem kann mit Gigabyte-Boards auftreten, wenn die selbsttätig ohne zu fragen auf der Platte herumtricksen - was die Originale in Gefahr bringen könnte.

Beim Klonen wird eine 1:1 Kopie der Sektoren (soweit vorhanden bei Kleinerer auf Größere) und damit auch des MBR vorgenommen. Damit hat die geklonte Platte die selbe Datenträger-Kennung im MBR. Das wird dem Win aber erst bei einem Neustart bewusst, oder wenn in der Datenträgerverwaltung neu durchsucht wird, dass dann da zwei Platten mit der selben ID hängen. Als Konsequenz wird von Win nur die 2. offline gesetzt.

Das Problem hat man aber nicht, wenn man den fertigen Klon dann entfernt und nie Original und Kopie gleichzeitig an ein System hängt bzw die ID des Klons ändert.
Außerdem gibt es (lt der Nachschau) nur auf der 1. Memberplatte einen MBR, die anden erscheinen uninitialisiert.

Unterscheiden kann man Original und Klonplatte vor dem Klonen ja in unserem Fall durch die Größe, per Crystalsikinfo oder ähnlichem Tool ließe sich auch die Seriennummer bei gleichen Typen zur Unterscheidung heranziehen, welche jetzt an welchem Anschluss sitzt, damit man nicht in die falsche Richtung klont.
 
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Moin Ernst,
also wenn man schon kein Glück hat, kommt meistens auch noch Pech dazu :(

3 HDDs wurden innerhalb von gut 3:20 Minuten geklont, 1 HDD will aber nicht mehr so richtig.
Als ich heute Morgen aufgestanden bin, versuchte das Programm den Sector 1.344.543.990 zu lesen. Aktuell ist er bei Sektor 1.347.664.640.
Die Platte hört sich von den Geräuschen her an, als wenn die im Sterben liegen würde, aber bisher gibt es noch keine Read Errors laut Programm.
Es ist die Platte vom CH1/Port 3
 
Eine 750er hat insgesamt 1.465.149.168 Sektoren. Wenn da nicht bald wieder ein lesbarer Bereich kommt, wo er schneller arbeiten kann, dauert das noch lange.
Schon in die SMART-Werte der Platte geschaut? Wie sieht die Temperatur aus?
 
In die Smartwerte kann ich jetzt ja leider nicht schauen.
Die 2 (original und der zukünftige Klon) Platten liegen außerhalb des PCs und werden mit einem 120er Lüfter gekühlt.
Beide Platten sind handwarm.
 
Bei einer Befüllung unter 1TiB sollte in diesem Bereich ja eigentlich nichts datenmäßiges an dieser Stelle drauf sein - Außer am ganz am Ende das Partitionende und der RAID-Metabereich. Zur Not kann man mit ddrescue versuchen, erst knapp vor Partitionende aufzusetzen und den hinteren Rest rüberzuholen. Mal sehen.
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Hast Du schon mal mit Linux dd bzw ddrescue gearbeitet? Damit könnten wir versuchen, nur das hintere noch wichtige Ende auf den Klon zu kopieren, so ab Sektor 1.425.000.000
 
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Nein, leider nicht.
Was brauche ich denn dafür?
Reicht Knoppix dafür aus?
Ich habe außer auf der FritzBox und dem Sat-Reciver kein Linux hier :D
 
Anleitung ddrescue CD
die ISO der CD gibts auf www.sysresccd.org zum download

Die CD kannst Du ja schon mal brennen und Dir die Anleitung durchsehen.
An dem Rechner, wo die beiden Platten des nicht endenwollenden Klonens hängen,
hast Du sicher ein Laufwerk zum Booten der CD.
Dann brauchen wir noch einen beschreibbaren Wechseldatenträger(zB USB-Stick) für den Logfile.
Den Logfile kann ich erstellen, weil er dessen Inhalt verwendet, um an der Position des noch zu kopierenden Bereiches aufzusetzen und dann dort berichtet, inwieweit er fehlerfrei kopieren konnte.
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So - im Anhang der Logfile, mit dem man am Sektor 1.425.000.000 aufsetzt.
Entzippen, und den Inhalt auf einen Wechseldatenträger(FAT formatiert) speichern.
Der kommt dann an den Rechner, wo die störrische Platte hängt.

Genaue Anweisungen, wie dann mit der Rescue-CD zu verfahren ist, folgen, wenn Du soweit bist

der Befehl zum Kopieren lautet dann (wenn die Zuordnung der in/out Devices in Erfahrung gebracht und der Wechseldatenträger mit dem Logfile im Ordner /mnt gemountet ist)

ddrescue -B -c 4096 -C /dev/[Bezeichner der in-device] /dev/[der out-device] /mnt/rescued.log

damit kopiert er von in nach out die im Logfile rescued.log angegebenen Bereiche,
Gibt an der Konsole Werte mit Binärprefixen aus, kopiert in Happen von 4096 Sektoren(2MiB) und bleibt innerhalb der im Logfile angegebenen Grenzen.
Auf die Leerzeichen und Groß/kleinschreibung der Parameter achten
 

Anhänge

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OK.
2 GB USB Stick (FAT) steckt.
Beide Platten dran (750er Quelle / 1000er Ziel)

Das Kopieren habe ich bei Sektor 1.349.803.776 gestoppt (+ ein paar bis ich den Abbruch bestätigt habe)

CD ist nach Anleitung gebootet.
Das dauerte sehr lange und er hat dann irgendein Device mit einem Timeout nicht gemountet.
Ergänzung ()

Laut "Show Filesystems" sind beide Platten, sowie der Stick vorhanden.
 
Welche /dev/sd? hat die 750GB Platte,
Welche /dev/sd? hat die 1000GB Platte,
und welche der USB-Stick?
 
Dann kontrolliere, ob im unteren Bereich des "Show Filesystems" bei sdc1" auch "vfat" als Filesystem steht. Wenn ja, kann der Stick im Ordner /mnt mit dem Befehl

mount -t vfat /dev/sdc1 /mnt

in Zugriff genommen werden.

Wie auf Seite 5+6 der Anleitung beschrieben, kannst Du danach den Inhalt des Logfiles anzeigen lassen.

Schließ den Editor wieder, dann gehts los mit

ddrescue -B -c 4096 -C /dev/sdb /dev/sda /mnt/rescued.log

Wenn er fertig ist, kannst Du einfach power-off machen und den Inhalt vom Logfile am Stick posten
Sollte er als noch zu kopierende Datenmenge 750GB angeben, brich mit Strg+C ab, dann hat unseren den Logfile nicht benutzt (Pfad/Name falsch geschrieben im Befehl?)
 
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Ach Du Schande, da fehlt in der letzten Zeile hinten zwei Leerstellen gefolgt von einem ?

0xA9DF8C8000 0x4C9416000 ?

Kannst Du das einfach mit dem Editor am rescue-system einfügen und speichern. und dann das ddrescue wiederholen
 
Na also - ist die Übertragungsrate ordentlich oder hat er wieder Schluckauf wie das HDClone?
 
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