Ist meine alte, billige SSD defekt ?

whesker

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Hallo

Ich hatte vor 3 Tagen Bluescreens nach Windows Update und habe 2 TB an Games und alle Savegames verloren,
mir hat auch keine Windows 7 Reparatur geholfen.

Windows neu installiert nach Windows Update wieder Bluescreen. (Habe dann mein TP Link WLAN USB aus dem Fenster geworfen und Asus WLAN Stick gekauft, weil TP link bei Installation Bluescreen verursacht hat,
SATA Anschluss gewechselt, SsdHeath Programm gestartet=SSD ist Ok.

Windows neu installiert, 6 Spiele installiert und habe Gameplay Videos für Youtube auf SSD aufgenommen,
Windows eingefroren und dann Bluescreen.

Windows ist auf eine sehr alte OCZ Vertex 2 60 GB installiert, Games auf eine WD Red 3TB Festplatte installiert.

Arbeitsspeicher (Corsair 1600) 3 Stück mit 2 GB 1 Stück mit 4 GB verbaut.

Mfg. Whesker
 
Was steht im Bluescreen bzw. In dem dump File?

Bei der alten Ocz SSD wundert es mich das sie überhaupt noch lebt. Grundsätzlich kann es aber auch woanders liegen,
 
hast du die Bluescreens ausgewertet, wurde das SATA-Kabel getauscht?
 
Schau mal was Crystal Disk Info sagt.
Verwende mal BlueScreenView. Da siehst du was der BlueScreen sagt.
Mem Test 86 kann auch nicht schaden mal drüber laufen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vitali.Metzger schrieb:
Schau mal was Crystal Disk Info sagt.

Werde ich gleich machen aber nach SSDHeath Programm ist die SSD OK

@rg88 ich habe nur SATA Anschluss am Mainboard getauscht, aber danke werde ich gleich machen.

@Fujiyama Bluescreen wird sehr kurz angezeigt und dann startet mein PC neu.
 
Leider sagen die S.M.A.R.T. Werte bei der SSD nicht viel aus. Stimmt die Angabe der HW in der Signatur noch (also SandyBridge)? Die alten SF-1xxx wie er in der Vertex 2 verbaut ist, sind mit den nativen SATA (zumindest den 6Gb/s Ports) von Haswell (und vermutlich auch Skylake) Boards nicht kompatibel und machen damit immer wieder Probleme. Außerdem sind die ausfallfreudiger als andere SSDs und zeigen die Ausfälle auch öfter vorher durch Probleme an.

Außerdem ist bei solchen Problemen immer mal wieder ein RAM Test mit Memtest86 oder Memtest86+ angebracht, denn Abstürze (wie auch korrupte Dateien) sind auch typische Zeichen für RAM Fehler. Teste alle Riegel so wie sie eingebaut sind, ändere da nichts und lass auch die BIOS Einstellungen so wie sie unter Windows betrieben werden, genau so müssen sie ja auch fehlerfrei laufen. Wenn es keine Fehler gibt, warte 6 PASS ob es so bleibt und wenn es Fehler gibt, teste zuerst mit den Standardeinstellungen neu, sollte übertaktet worden sein und danach teste die Riegel einzeln um zu sehen ob einer defekt ist oder ggf. eine andere Ursache vorliegt warum die fehlerfreien Riegel nicht fehlerfrei zusammenarbeiten wollen.
 
Holt schrieb:

Danke wird gemacht, ich habe ein Mainboard für Sandy Bridge ohne SATA Fehler gekauft und Bios vor 3 Monaten aktualisiert. bei mir ist eine OCZ Solid 3 60 GB verbaut und ich dachte Vertex.

Danke an alle, ich will wissen was kaputt ist.
 

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g.h.w.r schrieb:

Danke, ich hatte grade wieder ein Bluescreen und bei Neustart stand da: Boot Device einlegen also Windows Festplatte und Windows ist auf meine alte SSD gespeichert.
Soll ich mir Samsung SSD Pro 256GB am Mittwoch kaufen ?
Ich brauche eine SSD nur für Windows.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Zitat entfernt)
Ja genau das ist der Fehler. SSD wird im Bios nicht erkannt. Du kannst versuchen ein Firmware Upgrade zu machen bei manchen Modellen behebt das diesen Fehler oder einschicken wenn du noch in den 3 Jahren bist dann bekommst du eine neue oder natürlich eine neue kaufen. Samsung ist OK
 
Keine "Pro". Eine Samsung Evo oder eine Crucial SSD reicht.
 
Zum Thema Crystal Disk Info und SSDs kann ich Holt aus eigener Erfahrung zustimmen.

Vor einer guten Woche hat sich meine alte Crucial Force GT 120GB mit Crystal Disk Info [Gut 100%] sang und klanglos verabschiedet, das sie nicht einmal mehr erkannt wird.
 
Mir sind auch 3 Vertex2 abgeraucht. OCZ hat mir dann ne langsamere, aber doppelt so große SSD damals gegeben, aus einer neueren Serie. Die ist dann auch verreckt. Dann bin ich zu Crucial/Samsung.
Und das war dann auch so. Beim boot nicht erkannt nach Bluescreen => 10 Mal neu starten, nochmal erkannt, Daten gesichert, dann ganz weg. Dass ich die Daten 3 Mal sichern konnte war ja noch Glück.

Das ist einfach ein schlechtes Produkt. Das ist hin.
 
whesker schrieb:
Danke wird gemacht
Ab und an einen RAM Test laufen zu lassen, z.B. mal einfach über Nacht statt den Rechner auszuschalten, ist immer empfehlenswert da die Probleme auch erst mit der Zeit auftreten können. RAM kann plötzlich Fehler bekommen oder es gibt Kontaktproblem weil sich z.B. die Verschraubung des Kühler etwas gelöst hat und die CPU nicht mehr genug/gleichmäßigen Anpressdruck bekommt.
whesker schrieb:
ich habe ein Mainboard für Sandy Bridge ohne SATA Fehler gekauft und Bios vor 3 Monaten aktualisiert. bei mir ist eine OCZ Solid 3 60 GB verbaut
Ok, dann fällt das mit der Inkompatibilität gleich aus zwei Gründen weg. Die FW scheint mir aber sehr alt zu sein, da würde ich mal ein FW Update ausführen.

whesker schrieb:
Danke an alle, ich will wissen was kaputt ist.
Das lässt sich schwer sagen, dazu muss man alle Diagnosemöglichkeiten nutzen, also das RAM testen und die S.M.A.R.T. Werte ansehen, nur geben die gerade bei einigen SSD leider nicht gar nicht oder ehrlich Auskunft über mögliche Probleme.

whesker schrieb:
Danke, ich hatte grade wieder ein Bluescreen und bei Neustart stand da: Boot Device einlegen also Windows Festplatte und Windows ist auf meine alte SSD gespeichert.
Es könnte auch nur ein Problem mit den anderen internen HDDs oder deren SATA Kabeln sein, poste mal die Screenshots von CDI für die beiden anderen Platten.
whesker schrieb:
Soll ich mir Samsung SSD Pro 256GB am Mittwoch kaufen ?
Die 850 Pro ist spitze, aber etwas übertrieben, nimm im Zweifel dann lieber gleich die 850 Evo in 500GB wenn das Budget es hergibt, die ist nicht langsamer und da passt dann auch mehr drauf und nur was auf einer SSD ist, kann von deren Performance profitieren!

mykoma schrieb:
Vor einer guten Woche hat sich meine alte Crucial Force GT 120GB mit Crystal Disk Info [Gut 100%] sang und klanglos verabschiedet, das sie nicht einmal mehr erkannt wird.
Die hat auch einen Sandforce Controller und CDI müsste bei der die 100% aus dem Media-Wear-Indicator nehmen, nur ist der bei den Sandforce sowieso gelogen, weil er intern bei über 100 beginnt und daher ewig auf 100 stehen bleibt um dann aber umso schneller zu von 99 auf 98 etc. zu fallen. Bei Samsung wird dagegen abgerundet und sobald der erste P/E Zyklus verbraucht ist, geht der MWI schon auf 99, aber da nimmt CDI auch nicht den MWI für die Prozentangabe, sondern vermutlich den Aktuellen Wert für die verbleibenden NAND Reserven. Wie man sieht ist die Prozentangabe also total wertlos, weil einmal CDI dafür unterschiedliche Werte nimmt und zum anderen die Hersteller die Werte sehr unterschiedlich handhaben und nicht selten schönen. Wie man am Beispiel dieser M5Pro auch sieht ist z.B. auch Plextor so ein Hersteller, denn wie kann eine SSD den ganzen Reservespeicher verbraucht habe, wenn es weder Lese- noch Programmier- oder Schreibfehler gab? Diese Fehler sind doch der Grund warum Blöcke ausrangiert werden und damit die Reserven schmelzen. Außerdem zeigen scheinbar nur die Attribute 05 "Anz. wiederzugewiesener Sektoren" und BB "Unkorrigierbare Fehler" bei Plextor SSDs wirklich irgendwelche Fehler an, nur bei beiden trotz 5709824 wiederzugewiesener Sektoren und 697 Unkorrigierbarer Fehler der Aktuelle Wert immer noch 100. Das nenne ich geschönte und verlogene S.M.A.R.T. Werte und sowas gibt bei mir Abzüge in der B-Note, ebenso wie bei den SSDs wo es fast keine S.M.A.R.T. Werte gibt oder diese überhaupt nicht dokumentiert sind.

Merle schrieb:
Mir sind auch 3 Vertex2 abgeraucht. OCZ hat mir dann ne langsamere, aber doppelt so große SSD damals gegeben, aus einer neueren Serie.
Meine Vertex 2 120GB wurde damals von OCZ auf Garantie gegen eine Agitity 2 120GB ersetzt. Wie groß waren die Vertex 2 die Dir abgeraucht sind? Vielleicht gar es ja die Nachfolger in der Kapazität gar nicht mehr und deshalb hast Du die mit mehr Kapazität bekommen.

Merle schrieb:
10 Mal neu starten, nochmal erkannt, Daten gesichert, dann ganz weg. Dass ich die Daten 3 Mal sichern konnte war ja noch Glück.
Da hast Du wirklich Glück gehabt, denn meist fallen SSD eben ohne Vorankündigung aus und man kann keine Daten mehr retten. Von meiner hatte ich gerade einen Tag vorher mal wieder ein Image gezogen, der Datenverlust hielt sich also in Grenzen. Auch deshalb sind die Prozentangaben irgendwelcher Tools zum Auslesen von S.M.A.R.T. Werte wertlos, denn die geben eben keinen Hinweis auf das Ausfallrisiko, welches auch immer vorhanden ist und gegen Datenverlust helfen daher immer nur Backups, zumal ja nicht nur HW Ausfälle die Daten bedrohen.

Die SSD mit Sandforce kündigen aber schon auffällig oft Ausfälle vorher mit Fehlfunktionen an, da liegt dann immer der Verdacht nahe, dass verschlissene NANDs die Ursache sein dürften, denn Ausfälle aufgrund von Problemen des Controller passiert eben in aller Regel spontan.
 
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