whesker schrieb:
Ab und an einen RAM Test laufen zu lassen, z.B. mal einfach über Nacht statt den Rechner auszuschalten, ist immer empfehlenswert da die Probleme auch erst mit der Zeit auftreten können. RAM kann plötzlich Fehler bekommen oder es gibt Kontaktproblem weil sich z.B. die Verschraubung des Kühler etwas gelöst hat und die CPU nicht mehr genug/gleichmäßigen Anpressdruck bekommt.
whesker schrieb:
ich habe ein Mainboard für Sandy Bridge ohne SATA Fehler gekauft und Bios vor 3 Monaten aktualisiert. bei mir ist eine OCZ Solid 3 60 GB verbaut
Ok, dann fällt das mit der Inkompatibilität gleich aus zwei Gründen weg. Die FW scheint mir aber sehr alt zu sein, da würde ich mal ein FW Update ausführen.
whesker schrieb:
Danke an alle, ich will wissen was kaputt ist.
Das lässt sich schwer sagen, dazu muss man alle Diagnosemöglichkeiten nutzen, also das RAM testen und die S.M.A.R.T. Werte ansehen, nur geben die gerade bei einigen SSD leider nicht gar nicht oder ehrlich Auskunft über mögliche Probleme.
whesker schrieb:
Danke, ich hatte grade wieder ein Bluescreen und bei Neustart stand da: Boot Device einlegen also Windows Festplatte und Windows ist auf meine alte SSD gespeichert.
Es könnte auch nur ein Problem mit den anderen internen HDDs oder deren SATA Kabeln sein, poste mal die Screenshots von CDI für die beiden anderen Platten.
whesker schrieb:
Soll ich mir Samsung SSD Pro 256GB am Mittwoch kaufen ?
Die 850 Pro ist spitze, aber etwas übertrieben, nimm im Zweifel dann lieber gleich die 850 Evo in 500GB wenn das Budget es hergibt, die ist nicht langsamer und da passt dann auch mehr drauf und nur was auf einer SSD ist, kann von deren Performance profitieren!
mykoma schrieb:
Vor einer guten Woche hat sich meine alte Crucial Force GT 120GB mit Crystal Disk Info [Gut 100%] sang und klanglos verabschiedet, das sie nicht einmal mehr erkannt wird.
Die hat auch einen Sandforce Controller und CDI müsste bei der die 100% aus dem Media-Wear-Indicator nehmen, nur ist der bei den Sandforce sowieso gelogen, weil er intern bei über 100 beginnt und daher ewig auf 100 stehen bleibt um dann aber umso schneller zu von 99 auf 98 etc. zu fallen. Bei Samsung wird dagegen abgerundet und sobald der erste P/E Zyklus verbraucht ist, geht der MWI schon auf 99, aber da nimmt CDI auch nicht den MWI für die Prozentangabe, sondern vermutlich den Aktuellen Wert für die verbleibenden NAND Reserven. Wie man sieht ist die Prozentangabe also total wertlos, weil einmal CDI dafür unterschiedliche Werte nimmt und zum anderen die Hersteller die Werte sehr unterschiedlich handhaben und nicht selten schönen. Wie man
am Beispiel dieser M5Pro auch sieht ist z.B. auch Plextor so ein Hersteller, denn wie kann eine SSD den ganzen Reservespeicher verbraucht habe, wenn es weder Lese- noch Programmier- oder Schreibfehler gab? Diese Fehler sind doch der Grund warum Blöcke ausrangiert werden und damit die Reserven schmelzen. Außerdem zeigen scheinbar nur die Attribute 05 "Anz. wiederzugewiesener Sektoren" und BB "Unkorrigierbare Fehler" bei Plextor SSDs wirklich irgendwelche Fehler an, nur bei beiden trotz 5709824 wiederzugewiesener Sektoren und 697 Unkorrigierbarer Fehler der Aktuelle Wert immer noch 100. Das nenne ich geschönte und verlogene S.M.A.R.T. Werte und sowas gibt bei mir Abzüge in der B-Note, ebenso wie bei den SSDs wo es fast keine S.M.A.R.T. Werte gibt oder diese überhaupt nicht dokumentiert sind.
Merle schrieb:
Mir sind auch 3 Vertex2 abgeraucht. OCZ hat mir dann ne langsamere, aber doppelt so große SSD damals gegeben, aus einer neueren Serie.
Meine Vertex 2 120GB wurde damals von OCZ auf Garantie gegen eine Agitity 2 120GB ersetzt. Wie groß waren die Vertex 2 die Dir abgeraucht sind? Vielleicht gar es ja die Nachfolger in der Kapazität gar nicht mehr und deshalb hast Du die mit mehr Kapazität bekommen.
Merle schrieb:
10 Mal neu starten, nochmal erkannt, Daten gesichert, dann ganz weg. Dass ich die Daten 3 Mal sichern konnte war ja noch Glück.
Da hast Du wirklich Glück gehabt, denn meist fallen SSD eben ohne Vorankündigung aus und man kann keine Daten mehr retten. Von meiner hatte ich gerade einen Tag vorher mal wieder ein Image gezogen, der Datenverlust hielt sich also in Grenzen. Auch deshalb sind die Prozentangaben irgendwelcher Tools zum Auslesen von S.M.A.R.T. Werte wertlos, denn die geben eben keinen Hinweis auf das Ausfallrisiko, welches auch immer vorhanden ist und gegen Datenverlust helfen daher immer nur Backups, zumal ja nicht nur HW Ausfälle die Daten bedrohen.
Die SSD mit Sandforce kündigen aber schon auffällig oft Ausfälle vorher mit Fehlfunktionen an, da liegt dann immer der Verdacht nahe, dass verschlissene NANDs die Ursache sein dürften, denn Ausfälle aufgrund von Problemen des Controller passiert eben in aller Regel spontan.