Ist WLAN Bridge die einzige Alternative?

P4ge

Commodore
Registriert
Aug. 2007
Beiträge
4.212
Ein schönes Wochenende wünsch ich euch noch.

Habe bei meinen Eltern folgendes Problem:
Ich habe letztes Jahr Dez. den 16Mbit Internetanschluss gegen ein VDSL Anschluss(50Mbit) gewechselt und mir dabei ein halbes Eigentor geschossen.
Im EG linke HAusseite kommt das Signal ins Haus. Rechte Haushälfte ist die Telefonanlage (jeweils blaue Pfeile). Am roten Stern (5) muss das Signal entgültig ankommen.
Vom EG geht das Signal direkt ins 1OG (grüne Pfeil), dort steht eine FritzBox 7490. Die letzten Wochen habe ich ständig mit Verbindungsfehlern gekämpft und auch öfters mit der Telekom telefoniert. Die mir den Tipp gegeben haben, direkt neben der Fritzbox doch bitte die TP-Link DLan Geräte zu entfernen. Diese hatte ich bis letzte Woche im Einsatz um unten das Internet an besagten Punkt zu bringen.

Zurzeit habe ich ein Patchkabel durch alle Räume bis zum braunen Stern (4) gelegt um dort per Dlan das Signal 1 Etage tiefer ans Ziel zu bringen. Klappt jetzt auch wesentlich besser.
Dlan hat 130Mbit (VDSL Mode)/260 (Normal). Aber nur im reduzierten Modus bekomme ich die besseren FritzBox Werte. Die CRC Werte lagen sonst statt bei 47 bei 500+.

Lange Einleitung nun aber zum exakten Problem. Das Kabel soll natürlich weg. Geht ja quer durch alle Räume und Türen und sieht überhaupt nicht schön aus.
Dlan geht unter besagten Problemen nicht. Bliebe mmn nur noch eine Wlan Bridge. Diese dürfte keine Interferenz beim Anschluss hervorrufen. Denn Kabel Unterputz zu verlegen geht bei den Räumen nicht. Evtl. Nur noch über die nächste Etage aber die Kosten dürften dort vergleichbar sein.

Wie seht ihr das? Ist eine Wlan Bridge der richte Weg? Distanz zum Ziel sind "Luftlinie" ca. 15-18 Meter. Oder seht ihr noch andere Wege?
 

Anhänge

  • 1 OG.jpg
    1 OG.jpg
    104,7 KB · Aufrufe: 271
  • EG.jpg
    EG.jpg
    95,1 KB · Aufrufe: 264
  • 20180217_142150.jpg
    20180217_142150.jpg
    1,5 MB · Aufrufe: 283
Schau dir mal die UAP ACs von Ubiquiti an. Damit dürfte W-LAN Ausleuchten deutlich besser sein als mit FB und Repeater gedöns
 
Ich kapier deine Zeichnungen überhaupt nicht.... Geht anderen vieleicht auch so. Beschrifte die doch mal vernünftig mit Text statt Pfeilen und Sternchen.

Hängt die Fritzbox an der 1. TAE? Funktioniert das VDSL ansich problemlos?
Was ist das halbe Eigentor von der VDSL Umstellung? Was war vorher mit ADSL anders?
Dass PowerLAN VDSL stören kann ist ein bekanntes Problem und wenn die Kabel in der Wand sind oft nicht mehr zu beheben.
 
So habe jetzt die Räume beschriftet, wobei das mmn an der grundsätzlichen Problematik nichts ändern wird. Denn ob das Signal durch einen Flur oder einen Kleiderschrank muss, ist eigentlich egal.
Aber da ich ja eure Hilfe benötige bitte schön ^^.

Hängt die Fritzbox an der 1. TAE?
Die Fritzbox hängt im 1.OG (dort wo es 2 rote Räume gibt) an einer RJ45 Buchse. Hier wurde das Signal aus dem darunter liegenden Raum nur nach oben gelegt.

Funktioniert das VDSL ansich problemlos?
Je weiter ich das Dlan Gerät anschließe umso besser. Ohne Dlan zickt es aber auch ab und an. Ich möchte nicht ausschließen, dass evtl. die untere Verkabelung etwas mumpe ist.

Was ist das halbe Eigentor von der VDSL Umstellung? Was war vorher mit ADSL anders?
Beim ADSL und gleichzeitigem Dlan gab es 0 Probleme. Bei mir im Haus habe ich ebenfalls VDSL und Dlan sogar nebeneinander und überhaupt keine Probleme. Deshalb bin ich auch nicht auf den besagten Interferenzfehler gekommen.
Eigentor deshalb, wollte ihnen schnelleres Internet bescheren und jetzt zickt das nur rum bzw. jetzt liegen mehr Kabel als vorher.

Dass PowerLAN VDSL stören kann ist ein bekanntes Problem und wenn die Kabel in der Wand sind oft nicht mehr zu beheben.
Besagtes Problem war MIR nicht bekannt.

----

Wie gesagt, dass Signal muss von der FritzBox zum Dlan Spot. Wie ist mir erstmal egal. Dlan selbst geht nicht, da Interferenzfehler. Und ich sehe da irgendwie nur den Weg mittels Wlan-Bridge. Weiß allerdings nicht ob die "vielen" Wände da ein Problem sein könnten.
Theoretisch könnte man auch Kabel legen. Der große rote Raum liegt einen halben Meter höher und ist im Endeffekt ein noch nicht ausgebauter Dachboden. Aber da das Kabel hoch, quer und später wieder runter (vielleicht sogar bis ins EG) mit crimpen, ist denke ich fast genauso teuer wie 2 Router.
 

Anhänge

  • 1 OG.jpg
    1 OG.jpg
    125,8 KB · Aufrufe: 223
  • EG.jpg
    EG.jpg
    121 KB · Aufrufe: 221
Mach das mit dem Ethernetkabel, kauf Cat7-Kabel und zwei Cat6e-Dosen. Dazu ein paar Kabelkanäle, fertig ist es und vor allem störungsfrei.
 
Die Fritzbox hängt im 1.OG (dort wo es 2 rote Räume gibt) an einer RJ45 Buchse
Ist das ein Netzwerkkabel was vom Hausanschluss da hoch geht? Oder läuft das auch schon über PowerLAN?

Aber da das Kabel hoch, quer und später wieder runter (vielleicht sogar bis ins EG) mit crimpen, ist denke ich fast genauso teuer wie 2 Router
Selbst wenn genau so teuer, es ist definitv besser.

Ich würde an deiner Stelle die Fritzbox mal so nah wie möglich an den Hausanschluss packen. So minimierst du Störungen durch das PowerLAN. Ich denke mal du willst die FB oben haben wegen WLAN Abdeckung? Da brauchst du dann ggf. einen WLAN Accesspoint.
 
Ist das ein Netzwerkkabel was vom Hausanschluss da hoch geht? Oder läuft das auch schon über PowerLAN?

Das ist ein Netzwerkkabel mit Unterputzverteilerdose. Da hat damals schon jemand nachgedacht.

Ich würde an deiner Stelle die Fritzbox mal so nah wie möglich an den Hausanschluss packen.

Dichter als jetzt geht es nicht mehr. Die "Postbox" ist komplett zugebaut. Müsste die komplette Schrankwand demontieren um dort überhaupt an ein Kabel zu kommen.

Ich denke mal du willst die FB oben haben wegen WLAN Abdeckung? Da brauchst du dann ggf. einen WLAN Accesspoint.
Die FB steht an dem Platz nur weil dort das Signal ist. Frag mich nicht warum sich das jemand mal so gedacht hat. Schöner wäre es mmn, wenn das Signal bei der Telefonanlage zur FB übergeben werden könnte. (rechte Haushälfte). In der linken Hälfte ist die Fritzbox total nutzlos. Wlan bringt mir da Null.

Wie omavoss auch schon meinte, Kabel hat natürlich den Sicherheitsfaktor, ABER ich müsste ja schließlich eine Etage erstmal nach oben (Deckenvertäfelung). Über den Boden ist das dann zwar kein Problem. Aber danach 2 Etage runter durch Parkettfußboden. Dazu weiß´ich nicht was in den Zwischendecken alles liegt und ich komme nur bei der Telefonanlage raus. Müsste dann wieder Querbohren.

Deshalb habe ich insgesamt zuerst an eine Bridge gedacht.
 
Kabel außen am Haus hoch (es gibt Fensterdurchführungen und Kabelkanäle), unbenutzter Kaminzug, die alte Telefonleitung umnutzen wären weitere Alternativen.
Wenn man wirklich will, gibt es immer einen (Kabel-)Weg.
 
Zurück
Oben