Jobs mit höchstem Einkommen?

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Vom Netto-Lohn eines Angestellten wurden die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung bereits abgezogen. Deine genannten 2000 € sind also das Monatseinkommen, das man mit dem Netto-Lohn eines Angestellten vergleichen muss. Und das erreicht heutzutage fast jeder Absolvent als Einstiegsgehalt (zumindest die Absolventen von MINT-Fächern). Und gerade bei Ingenieuren steigt das Gehalt in der Regel sehr stark mit der Berufserfahrung, ich erlaube mir zu behaupten deutlich stärker als bei einem Beamten. Mein Jahresbrutto liegt jetzt im zweiten Jahr schon gut 15% über dem des ersten Jahres.
 
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Nur habe ich 1. ein gut bezahltes Studium und 2. bin bereits nach 3 Jahren fertig mit dem Studium, das schafft man mit den MINT-Fächern wohl eher selten von der Studienzeit.

P.s. Bin mit 25 Jahren Lebenszeitbeamter, das bietet Vorteile, die kann man kaum bezahlen ;).
 
Angesichts von über 2 Bio. € Schulden in Deutschland und einer mittlerweile in der Verfassung verankerten Schuldenbremse würde ich mich heutzutage auch als Beamter nicht mehr allzu sicher fühlen. Früher oder später werden auch die Beamten - auf welche Art auch immer - an der Finanzierung der Sozialversicherungen beteiligt werden müssen und auch die Beamtenpensionen werden nicht ewig auf diesem hohen Niveau verbleiben. Den Lehrern wurde wie du richtig schriebst das 13. Gehalt bereits gestrichen, meiner Meinung nach nur ein Frage der Zeit bis dies auch bei anderen Beamten geschieht. Man sieht also wo die Reise hingeht. Auch das Pensionierungsalter wird über kurz oder lang an das der gesetzlichen Rente angeglichen werden.

Ich habe nach dem Abi auch lange überlegt eine Beamtenlaufbahn einzuschlagen, habe mich aber dann dagegen entschieden weil die Möglichkeiten sich zu verwirklichen in der freien Wirtschaft einfach viel größer sind und mittelfristig auch ein höheres Einkommen erreicht werden kann.
 
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Wer dir diese Befürchtungen ins Ohr gesetzt hat, hat offensichtlich keine Ahnung von der Gesetzgebungsgrundlage, so ist im Beamtenstatusgesetz und im jeweiligen Landesbeamtengesetz das Pensionsprinzip und das 13. Monatsgehalt fest verankert.

Es wird keine Änderungen geben, viel Halbwissen, aber wenn man einmal in die DVP's guckt, dann wird das deutlich, dass die öffentliche Meinung / die Medien nur Murks verbreiten ;).

Klar die Selbstverwirklichung ist stark eingeschränkt, aber wer sagt denn, dass ich nicht doch Lust auf freie Wirtschaft bekomme, mich nach meiner Verbeamtung auf Lebenszeit für ein Studium beurlauben lasse, dann wird mir meine Stelle freigehalten und ich kann falls mir das Studium nicht zusagt wieder in den Beamtenberuf einsteigen.

Was flexibleres gibts nicht ;).

Ich hatte als Alternative ein Elektrotechnik-Studium, doch da hier oben kaum große Industrie und somit Arbeitsplätze vorhanden sind, fiel es im Endeffekt gegen das sichere ab, da ich einfach hier oben leben möchte, so ohne Meer hat das nix :D.
 
Delta 47 schrieb:
Wer dir diese Befürchtungen ins Ohr gesetzt hat, hat offensichtlich keine Ahnung von der Gesetzgebungsgrundlage, so ist im Beamtenstatusgesetz und im jeweiligen Landesbeamtengesetz das Pensionsprinzip und das 13. Monatsgehalt fest verankert.

Ach und Gesetze kann man neuerdings nicht mehr ändern? Bei den Lehrern ging es doch offensichtlich auch....
 
Nein, weil den Lehrern ihre "Hoheitlichen" Aufgaben aberkannt wurden (ist ja auch Quatsch, seit wann sind Lehraufgaben hoheitlich?!), bei uns zählt das allerdings zum Tagesgeschäft hoheitliche Aufgaben auszuführen.
Daher brauchen wir keine Angst haben ;).
 
Gesetze kann man ändern und ich denke mir, dass es nicht unbedingt unmöglich ist ne Mehrheit dafür zu finden um das Urlaubsgeld von Beamten zu kürzen oder die Art zu verändern wie deren Pensionssystem funktioniert.
 
@Delta 47
Dann können die genannten Gesetze also nicht modifiziert werden? Kann ich mir nicht vorstellen.

@Blutschlumpf
Ab 2020 dürfen die Bundesländer keine Schulden mehr machen, spätestens dann werden sich entsprechende Mehrheiten finden.
 
Laut unseres derzeitigen Dozenten in Beamtenrecht ist es nicht möglich diese Gesetze zu unserem Nachteil zu verändern, da das Landesverfassungsgericht dazwischengrätschen würde.

Hat bis jetzt noch niemand ausprobiert, aber laut Theorie ist es unmöglich.

Edit : Grundsatz des Beamten ist ja seine Unbestechlichkeit bei der Ausführung hoheitlicher Aufgaben und wenn man das Pensionssystem, Urlaubsgeld etc. verändern würde, dann würde man diese Unbestechlichkeit vermindern/entfernen.
Daher greift in solchen Fällen das Landesverfassungsgericht ein.
 
Kein "normaler" Beamter verdient soviel, dass er unbestechlich ist. Von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Landesverfassungsgericht ernsthaft so argumentiert. Mal ganz abgesehen davon, dass mit entsprechenden Mehrheiten auch eine Landesverfassung geändert werden kann.
 
Das Landesverfassungsgericht entscheidet unabhängig von den Mehrheitsverhältnissen.
Der Grundsatz der Unbestechlichkeit ist absolut zentral im Beamtenberuf und darf nicht angetastet werden, inwiefern das heutige Gehalt eine solche Unbestechlichkeit garantiert, mag für manche fragwürdig sein, aber das ist auch der Grund für den vorausgezahlten Lohn bei Beamten, damit diese nicht in finanzielle Nöte kommen, genauso ist es auch mit der Pension, damit auch die Hinterbliebenen abgesichert sind.

Das ist nunmal die rechtliche Grundlage und daher kann man sich als Beamter mit hoheitlichen Aufgaben sicher sein, dass man nicht angetastet wird bei Sparvorhaben.
Ich bin nun raus hier, hab genug über Beamtenrecht rausgehauen ;).
 
Delta 47 schrieb:
Das Landesverfassungsgericht entscheidet unabhängig von den Mehrheitsverhältnissen.

Richtig, es entscheidet auf Grundlage der Landesverfassung, und diese kann mit entsprechenden Mehrheiten verändert werden. Ich bleibe dabei: Mittel- und langfristig werden auch die Beamten "bluten".
 
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Die Landesverfassung kann eben nicht einfach so verändert werden, nur weil man eine Mehrheit hat, um solche zentralen Veränderungen zu verhindern wurde das Landesverfassungsgericht geschaffen.
 
Fluglotse.
Jahressalär über 100.000 Euro.
 
Delta47 du scheinst da etwas an unserem politischen System nicht verstanden zu haben - selbst weite Teile des Grundgesetzes können geändert werden.

@Noxiel: so viel ist das ja nun auch nicht, erst recht, wenn man die hochgradige Selektion vor und in der Ausbildung in Betracht zieht: unter 100 Fachinformatikern werden sich auch zwei, drei finden, deren Gehalt recht schnell sechsstellig wird. Dass die Annahmequote unter den Bewerbern der Flugsicherung wesentlich höher ist, glaube ich nicht.

Die bestbezahlten Lebensläufe, die ich bisher auf dem Schreibtisch hatte:
CFO eines NYSE-notierten Unternehmens mit etwa 1 Milliarde USD Umsatz: ~500.000 USD + Aktienoptionen
Key Account Manager bei einem großen deutschen Nutzfahrzeughersteller: ~400.000 EUR (Grundgehalt bei ca. 60k, die Provision macht's)
Hochgradig spezialisierter SAP-Berater im Bankenumfeld: 1.500€ Tagessatz (und der war für die nächsten 18 Monate ausgebucht)
CTO eines deutschen KFZ-Zulieferers mit operativer Leitung von ~3.000 Mitarbeitern: ~230.000 EUR


Dazu muss man aber sagen, dass es nie die Stellen sind, die gut bezahlt werden, sondern die Leute, die die Stelle einnehmen. Mit der Entscheidung "ich werd jetzt CEO" kommt man in aller Regel nicht weit. Meiner Erfahrung nach, sind unter den Leuten, die hochbezahlte Jobs bekommen sehr viele, denen es eigentlich nicht vordergründig ums Geld geht - die haben in aller Regel umso mehr Passion, Leistungsbereitschaft etc. und das wird mittel- und langfristig mit Erfolg honoriert.
 
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Abteilungsleiter oder Geschäftsführer im irgend einem Großunternehmen.
Bei so einer Anstellung wird in der Regel AT bezahlt.
 
Aja Jobs mit höchstem Einkommen...

Gründe ein Soziales Netzwerk und verdränge Konkurrenten so gut es geht = Milliarden!
Erfinde ein Betriebssystem das ähnlich erfolgreich ist wie Windoof ( rest siehe oben) = Milliarden!
Baue möglichst schlecht ausgestattete Rechner, die überhitzen sobald man etwas anderes tut als surfen, packe das ganze in ein möglichst stylisches Gehäuse und frage die benachtbarte Werbeagentur, ob die sich den Schrott kostenlos auf die Schreibtische stellen! Dann erfinde noch einen gutaussehenden Mediaplayer mit durchschnittlichem Klang (aber der muss echt stylisch sein, das Auge hört scheinbar mit!), pappe noch ein beliebtes Obst auf die Gehäuse (gaaanz wichtig), finde genug Nerds die den Schrott über den grünen Klee in den Himmel loben und du hast ausgesorgt...
Aja später muss du noch ein minderwertig ausgestattetes Handy auf den Markt schmeissen, das aber auch der letzte Doofie bedienen können muss (aja beim BS für die Rechner natürlich das selbe!) und auch da wieder auf die Stylische Verpackung achten und genug Nerds finden.. rest siehe oben!
Aja und dann verklage jeden der auch nur Ansatzweise etwas baut das auch nur im entferntesten an deine Produkte erinnert, welche du natürlich vorher auf völlig abstruse Weise als Geschmacksmuster schützen lässt = je weniger angaben du dabei machst desto besser. Irgendwann beherschst du dann die Welt, weil es genug Nerds gibt die ja schon zu anfang aus Mitleid deine Produkte gekauft haben... :)
 
Da hier schon etwas länger zum eigentlichen Thema nicht Sinnvolles geschrieben wurde, ist nun Feierabend.
 
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