Jobsuche, was lernen?

Klingt ja jetzt doch sehr einfach. Was ist das worst case szenario?
 
tongbal schrieb:
Was ist das worst case szenario?

Dem Kunden dauert die Reparatur zu lange und er atmet Dir dauerhaft in den Nacken.

Das hast Du in jedem anderen Job aber ggf. auch. Für viele kannst Du auch den Kunden gegen den (jungen) Vorgesetzten eintauschen.
 
Ich will mich nicht für etwas 13 Jahre verpflichten lassen.

Man verpflichtet sich immer noch selbst, redet man von "verpflichten lassen", ist man beim Prüfgespräch direkt draussen. Bei der Bundeswehr kommst du rum, und lernst Leute kenen, weil bei dir ja alle angeblich "dumm" sind, zudem ist es der einfachste Einstieg in die IT mit deinem Profil.

Wie viel Ahnung muss man als Servicetechniker haben? Kriegt man einfach einen Auftrag,

Das kommt auf die Geräte und die Firma an. Es gibt noch Geräte, da muss man wirklich noch viel löten, messen und justieren und braucht dementsprechend Erfahrung. Meistens ist es aber nur: Rausfinden was defekt ist, und austauschen - Ende.

Mit den Aufträgen ist es auch je nach Firma anders. Es gibt welche da hat man ein "Home Office" und bekommt die Störungen per Email bzw. nur die Auftrage und kann selbst planen. Dann gibt es noch Stellen, da ist man im Innendienst und findet erst die Störung raus und fährt dann hin. Bei den einfachsten Sachen, kriegt man direkt den Termin und ein Kollege hat schon rausgefunden was kaputt ist.

Worst Case? = Man macht was kaputt (Schraube abreissen usw), das neue Teil ist kaputt, Stau, Unfall, oder man findet den Fehler nicht.

Bei mir war es zuletzt recht umfangreich, da die Geräte auch noch justiert werden musten, das gute war aber, das man einige Arbeiten nicht vor Ort durchführen konnte und somit nur mitnehmen brauchte.

Wie Twostone schon sagte, wird man in der Regel geschult und fährt mit einem Kollegen mit. Die meisten Firmen suchen einfach nur eine technische Ausbildung, die Tätigkeiten selbst sind eigentlich für jeden zu schaffen.
Beispiel: Fehlerspeicher auslesen, Platine tauschen, Konfig einspielen - Fertig.

Was auch gut geht ist Aufzugsbranche, Wartungen und Notdienst.

Nicht empfehlen würde ich dir EMA oder BMA oder Alarmanlagen. Fang wenn, dann mit was einfachen an, wie Kaffeeautomaten, Aufzüge, Spielautomaten, Druckmaschinen, Pfandautomaten usw.

Persönlich fand ich die Zeit mit den Spielautomaten eigentlich am besten, aber das lag auch daran das ich fast nur in großen "Spielhallen" war und nicht in Eddys Pilsstube.
 
_killy_ schrieb:
Bevor ascer es einwirft -> DataScience ist aktuell der Trend. ;)
tongbal schrieb:
DataScience will ich ja studieren lol.

Da füge ich jetzt auch mal ein lol hinzu. Abgesehen davon, @_killy_, wäre der Tipp ja anscheinend nicht schlecht gewesen :p

Ich erwähne allerdings selten nur DataScience, da es ja nur ein Teil aktueller Trends ist. Schau in Statistiken rein @tongbal, dann siehst du außerdem noch Robotik, KI, IT-Security, Cloud / verteilte Systeme, HPC, usw.


IT_Nerd schrieb:
Data Science, ok, iss aber ein Uni-Studiengang, really trendy (...) keinen konkreten Studiengang angegeben -halte es für sinnvoll, hier das erworbene Wissen aus der Ausbildung mit neuen Inhalten zu verbinden. Mein Studiengang Technische Informatik (University of Applied Sciences aka Fachhochschule) war eine Kombi von ET und Informatik. Wäre möglicherweise ja was für dich. Regelstudienzeit: 3 Jahre

Sowas würde ich bei deinem bisher ausschließlich praktischen Werdegang, @tongbal, auch eher empfehlen: FH oder dual und mit bereits erworbenen Wissen verknüpfen.


BeBur schrieb:
Wenn ich mir den Studienverlauf hier angucke: Link ist das entsprechend auch 80% Informatik Bachelor und 20% Data Science. Die Frage ist, ob du danach dann nicht mit den ganzen Master-Absolventen konkurrierst auf dem Arbeitsmarkt.

Definitiv.
"Echte" DataScience-Vakanzen gibt es nur auf Masterniveau oder höher. Unmöglich ist es nicht, da mit Bachelor reinzukommen, aber schwieriger auf jeden Fall.

Wo man einfach reinkommt, sind es dann auch nur mittelständische Unternehmen die "DataScience" mal als Buzzword an die Vakanz angehängt haben und man in der Realität sehr viel klassischen Kram macht.


BeBur schrieb:
Meine Wahrnehmung bisher war, dass solche spezialisierten Trend-Studiengängen risikobehafteter sind als die traditionellen, allgemeineren.

Im Bachelor auf jeden Fall, weil man
(a) ja noch nicht weiß ob überhaupt und wenn ja, wie gut man abschließen wird
und man
(b) sehr spezialisiert ist, d.h. für Vakanzen abseits der Spezialisierung nicht wirklich in Frage kommt.

Nach dem Bachelor ist das dann aber eher kein Problem mehr: im KI-Bereich habe ich noch nie eine einzige Bewerbung geschrieben. Symposien, Vorträge halten, GitHub, XING, LinkedIn, ... reichen vollkommen, um ausreichend interessante Angebote zu bekommen.


4badd0n schrieb:
Der Grund warum ich dir das sage ist ganz einfach, dass es sich für dich jetzt sicher um den Faktor 100 mehr lohnt, in dein Studium zu investieren und Vorwissen aufzubauen, als nochmal irgendwo ein paar Euro zu verdienen oder ein Zertifikat zu erwerben, was dir im Idealfall in x Jahren als Data-Scientist eh nichts mehr bringt.

Auf jeden Fall.

Alles, was du (@tongbal) bisher gemacht hast, ist für eine echte DataScience-Laufbahn vollkommen irrelevant. Das einzige, was minimal vorteilhaft ist, sind deine Programmierkenntnisse. Programmieren wird auf diesem Niveau - als triviale Tätigkeit - vorausgesetzt. D.h. es gibt im Studium nur wenig Programmierung und später wird es genauso einfach nur vorausgesetzt. Wenn man dort schon ausreichend (also wirklich viele) Kenntnisse hat, hat man eine Sorge weniger. Im Studium selbst bringt das einen aber wenig weiter, da es inhaltlich für den Abschluss eben kaum eine Rolle spielt.


tongbal schrieb:
Oh shit vielleicht ist das der Grund warum dort kein NC ist :baby_alt:

Ja.


Adler-Wolf schrieb:
Kann da @mrhanky01 nur bestimmen. Habe selbst ein Wirtschaftsinformatik Studium an einer FH gemacht.
Von 65 Leuten haben am Ende nur 7 bestanden. Dabei sind die meisten an Mathematik und Programmierung gescheitert.

Nicht unüblich. Und das mit Wirtschaftsinformatik und an einer FH.
TU/Uni (@tongbal), insbesondere die renommierten Adressen, wo man viel machen kann, sind da nochmal eine andere Hausnummer.


flashbox schrieb:
Der Schwierigkeitsgrad hängt davon ab wo man studiert. Wir haben viele duale Studenten bei uns in der Abteilung, die auf einer privaten Hochschule Winfo studieren. Die sagen, dass Mathe in deren Studium EINFACHER als im Abitur ist...:freak:

Ein duales Studium hat definitiv seine Daseinsberechtigung, insbesondere für die enge Verknüpfung von sehr expliziter Praxis mit für einen bestimmten Bereich notwendigem Theoriewissen.

Nichtsdestoweniger, auch wenn duale Studenten das häufig nicht hören wollen, ist ein duales Studium streng genommen nichts weiter als Ausbildung + Studium light. Vor allem die schwierigen Dinge, die Theorie, sind da i.d.R. noch einfacher als an einer FH.
(was aber auch verständlich und legitim ist: du sollst damit ja nicht Wissenschaftler werden, sondern so schnellstmöglich praktisch einsetzbar und als Bindeglied zur Theorie fungieren)


flashbox schrieb:
Ich habe Winfo an der Uni studiert und wir hatten Mathe mit den Informatikern. Nur mal so zur Info. Analysis für Informatiker beispielsweise hat mich (ich war ein guter Mathe LK Abiturient >10 Punkte) in der Uni drei Anläufe gekostet.

Ja, das ist ja gerade an den renommierten Adressen Usus. Wobei man nicht außer acht lassen sollte, dass man irgendwann ab Semester 3-4 einiges an Wirtschaftsmodulen hat, wo reine Informatiker dann mit speziellen Modulen zur Graphentheorie, Stochastik, Numerik, Algorithmik und/oder anderen Dingen aus der theoretischen Informatik weiter "gefiltert" werden.
Ich habe zumindest bis jetzt an keiner Uni Wirtschaftsmodule mit auch nur annähernd vergleichbaren Durchfallquoten / komplexen Inhalten gesehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: IT_Nerd, BeBur und IPServ
ascer schrieb:
Schau in Statistiken rein @tongbal, dann siehst du außerdem noch Robotik, KI, IT-Security, Cloud / verteilte Systeme, HPC, usw.

Was genau heißt der Satz? Was heißt schau in Statistiken rein? Wo finde ich Robotik, KI, IT-Security etc. ?

Btw. gibt es online auch eine ganze Menge um sich vorzubereiten. z.B. https://github.com/datasciencemasters/go
 
@tongbal also das war jetzt bei weitem nicht der wichtigste Teil des Posts. Ich wollte damit nur unterstreichen, dass der Trend nicht nur "gefühlt" ist. Z.B. auf Stackoverflow, Google, GitHub, ... sind Sachen wie DataScience, Robotik, KI, IT-Security u.v.m. stark im Wachstum.

Unabhängig davon ergeben sich ähnliche Bilder, wenn man etwa z.B. auf Jobportalen oder Sachen wie XING nach neuen Trends sucht. Da fallen diese "Buzzwords" auch sehr häufig.

Wie gesagt, war der Rest des Posts aber deutlich wichtiger ^^
 
ascer schrieb:
Sowas würde ich bei deinem bisher ausschließlich praktischen Werdegang, @tongbal, auch eher empfehlen: FH oder dual und mit bereits erworbenen Wissen verknüpfen.
Genau da liegt doch das Problem der Annahme. Ich habe die komplett falsche Richtung eingeschlagen und Dinge im Leben ausgeführt die nicht zu mir passen. Aber danach urteilst du das Ergebnis dass ich doch lieber in praktischer Richtung weitergehen sollte. Das auf dem Blatt erworbene Wissen ist für die Tonne. Mir etwas beizubringen was ich schon halbwegs kann und auch leidenschaftlich Verfolge ist der viel bessere Weg anstatt Mist weiterauszubauen.


ascer schrieb:
Definitiv.
"Echte" DataScience-Vakanzen gibt es nur auf Masterniveau oder höher. Unmöglich ist es nicht, da mit Bachelor reinzukommen, aber schwieriger auf jeden Fall.

Ich habe ja vor den Master zu machen. Was viel interessanter ist, ist dass man nach dem 3 oder 5 Semester sich ja noch einen Fachbereich aussuchen kann wie Informatik oder Statistik.

ascer schrieb:
Wo man einfach reinkommt, sind es dann auch nur mittelständische Unternehmen die "DataScience" mal als Buzzword an die Vakanz angehängt haben und man in der Realität sehr viel klassischen Kram macht.
Ja auf sowas kann ich jetzt eh nicht schauen da es noch 4 Jahre dauern wird bis ich nach Stellenausschreibungen dazu suche. Da ich ja seit 1 Jahre trade sind die Skills in Sachen Statistik und Wahrscheinlichkeit eine super Ergänzung. Informatik ergänzt die Leidenschaft. Der perfekte Studiengang.


ascer schrieb:
Nach dem Bachelor ist das dann aber eher kein Problem mehr: im KI-Bereich habe ich noch nie eine einzige Bewerbung geschrieben. Symposien, Vorträge halten, GitHub, XING, LinkedIn, ... reichen vollkommen, um ausreichend interessante Angebote zu bekommen.

Das heißt du veröffentlichst Projekte und die Leute werden aufmerksam und melden sich bei dir?
 
Wenn du einen Master anstrebst, dann ist der Informatik-Bachelor vermutlich eher die erste Wahl.
Nimm eine Uni, die ein DataScience Institut o.ä. hat, also nicht 'nur' DataScience anbietet, sondern auch mit Arbeitsgruppen aktiv in dem Bereich forscht.

Wenn du Bachelor DataScience machst und dann den Master machen willst, dann kriegst du eventuell Auflagenfächer, d.h. du musst die Veranstaltungen nachholen, die du im Gegensatz zu den reinen Informatikern ausgelassen hast.

Jdfs solltest du vorab nachfragen, was aktuell die Praxis ist wenn du von dem Bachelor in den Master dann wechseln möchtest.
 
Wow. Hier ist ja inzwischen so viel geschrieben worden, ich gehe einfach mal nur auf die beiden Dinge ein, die für mich bisher am meisten herausgestochen sind:

tongbal schrieb:
Theoretisch fangen die ja bei 0 an. Weiß jetzt nicht ob das nur bei den Vorkursen so ist oder auch am Semester Anfang. Ich mein den ganzen Tag in der Bude hocken und das durchpauken ist jetzt nicht so mein Problem, das mach ich ziemlich gerne.
Falsch! Weder bei den Vorkursen, noch am Semesteranfang wird bei null angefangen und das hat auch niemand behauptet. Voraussetzung zum Studium an einer technischen Universität ist in der Regel die allgemeine Hochschulreife und alles was im Rahmen dieser behandelt wird, wird auch vorausgesetzt. Wenn deine Lehrer damals 1/3 von dem Stoff ausgelassen haben oder das Ganze bei dir schon zu lange her ist -> Pech gehabt, niemand interessiert sich dafür und wenn du dir den Stoff nicht nebenher schnell genug selbst aneignest, gehörst du halt zur großen Masse, die gesiebt wird. Als ich geschrieben habe, du solltest in der Lage sein, ein Mathe LK Abiklausur problemlos und (nahezu) fehlerfrei aus dem FF herunterzuschreiben, war das keine Übertreibung oder Abschreckung. Das ist wirklich eher das Minimum was du brauchst. Hast du das denn schon mal probiert? Hast du dir schon mal ein paar Aufgaben angeschaut in den letzten Tagen oder lebst du nur in deiner Traumwelt, wo du schlauer bist als die ~70% in jedem Jahrgang die gesiebt werden (und die ihrerseits größtenteils auch schon zu den Besten in Mathe und Informatik in der Schule gehört haben, andernfalls hätten sie sich nämlich nicht für das Studium entschieden)?

tongbal schrieb:
Mir etwas beizubringen was ich schon halbwegs kann und auch leidenschaftlich Verfolge ist der viel bessere Weg anstatt Mist weiterauszubauen.

[...]

Da ich ja seit 1 Jahre trade sind die Skills in Sachen Statistik und Wahrscheinlichkeit eine super Ergänzung. Informatik ergänzt die Leidenschaft. Der perfekte Studiengang.

Treffer! Versenkt! Ich habe es heute morgen übrigens geschafft, schon beim 2. Versuch ohne Abwürgen anzufahren! Weiß hier jemand, wo man seine Bewerbungen zur Formel 1 am besten hin schickt? Würde gerne für Mercedes oder Ferrari fahren...

Mal so als worst-case: Du bist jetzt 26. Das heißt, wahrscheinlich schon 27 oder sogar 27,5 wenn dein Studium anfängt. Streichst du dann nach 3-4 Semestern die Segel, wärst du fast 30 mit einem Lebenslauf, der in den meisten Unternehmen direkt in den Müll wandert. Das kannst du dir eigentlich nicht erlauben oder hast du dafür einen guten Plan B?

Eigentlich würde ich diesen Thread nach deinen Aussagen im 2. Zitat jetzt in Ruhe lassen und mir denken: "Mach' halt deine Erfahrungen und berichte uns doch bitte mal hier in einem Jahr wie die Klausuren aus Semester 1 so liefen", aber aufgrund meines letzten Absatzes, hab ich mir sogar die Mühe gemacht und nochmal meine Sachen aus dem Vorkurs und 1. Semester für dich rausgekramt:

20190311_113229.jpg

20190311_113259.jpg

20190311_113330.jpg

Das ist mal ein kleiner Ausschnitt von dem, was in meinem Vorkurs damals dran kam. Ich als Mathe-Physik-LK-nie-schlechter-als-14-Punkte war da schon ziemlich baff was das Niveau angeht, konnte aber immerhin alle Aufgaben mit ein wenig Knobelei (also zu langsam) lösen. Allerdings hätte ich nie damit gerechnet, dass das wirklich nur Fingerübungen zum warmwerden waren und das Niveau in den eigentlichen Vorlesungen später nochmal deutlich deutlich höher, dagegen war der Vorkurs wirklich Entspannung pur.

Solltest du also mit den von mir geposteten Aufgaben ernsthafte Schwierigkeiten haben, kann ich dir von einem Informatikstudium an einer TU nur dringend abraten. Mit 19 würde ich dir noch raten: "Mach´s! Du kannst dabei nur gewinnen!", aber in deiner Situation ist das Risiko im Falle eines Scheiterns einfach viel zu hoch.
Aber du kannst uns allen ja jetzt das Gegenteil beweisen! Nimm' dir ein Blatt Paper und einen Stift (Taschenrechner waren für die Aufgaben nicht zugelassen und natürlich erst Recht keine graphischen!) und löse die Aufgaben der Reihe nach. Das Ergebnis kannst du dann abfotografieren und ich verspreche dir sogar, dass ich die Tage mal drüberschauen werde wenn du hier deine Lösungen hochlädst.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: dideldei und IT_Nerd
Die Aufforderung spontan irgendwelche Aufgaben auf Abitur-Niveau zu lösen ist schon sehr seltsam.
Es heißt schließlich Vor"kurs" und nicht Vor"aufgabensammlung".

Niemand hier kann wissen, wie gut der TE am Ende mit den schweren ersten Semestern zurecht kommt. Ich habe jedenfalls keinen Hinweis auf irgendetwas gesehen.

Richtig ist natürlich, dass die Lernkurve deutlich höher ist wenn man schon eine Weile aus der Schule raus ist und das der Vorkus quasi obligatorisch ist.

Hinweis auf FH oder Dual könnte ein ganz guter Weg sein, hat ja jemand schon eingeworfen. Da ist der 'Kulturschock' nicht zu krass.
Vorteil an Uni-MINT-Fächern: Du weißt nach spätestens 2 Semestern, ob das für dich taugt. Falls du dir 6 Monate Zeit nehmen willst könntest du dich einschreiben, das Semester richtig Gas geben und bist dann schlauer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie siehts aus mit noch einer Ausbildung, Richtung FIAE oder FISI? Weiß aus erster Hand, dass die auch in der Branche gut einsteigen.. hängt da eh am Ende vom Können ab, weniger vom Abschluss der auf dem Zettel steht.
Aber der Leistungsdruck wäre in der Ausbildung erstmal kleiner als im Studium. Zudem scheitern die meisten Studenten wohl noch immer nicht am Können oder Intelligenz sondern schlichtweg an der Disziplin vollkommen selbstständig zu lernen und selbst entscheiden zu können was wichtig ist, und was nicht.
 
Ich finde der TE ist mit 26 einfach zu alt um hier noch wilde Experimente zu machen und nur um aus dem 'dummen' Dorf rauszukommen um in die 'schlaue' Stadt zu kommen was mathelastiges zu studieren, ich weiß ja nicht.
 
Sind FHs / Dual einfacher zu meistern als normale Unis oder TUs ?
Bei den Aufgaben oben frage ich mich wann diese Aufgaben gestellt worden sind bei dem Vorkurs. Bestimmt nicht am Anfang. Zudem steht online überall das man vom Prinzip her kein Vorwissen für eine Uni braucht, sondern den Grundstoff nachholt, aber halt in einem sehr hohen Tempo. Auf youtube gibt es playlisten von Vorkursen und diese fangen auch bei 1+1 =2 an. Aber ja, ich müsste vieles erstmal nachholen.

hardwarekäufer schrieb:
Zudem scheitern die meisten Studenten wohl noch immer nicht am Können oder Intelligenz sondern schlichtweg an der Disziplin vollkommen selbstständig zu lernen und selbst entscheiden zu können was wichtig ist, und was nicht.

Genau das nutze ich ja aus. Ich weiß das es am Ende nur darauf ankommt durchzubeißen und einfach jeden Tag die Materie zu lernen. Dieses Wissen lässt mich in Sicherheit wiegen, weil ich weiß dass ich das kann. Das einzige was mir sorgen bereitet ist halt das Tempo, das kann ich nicht einschätzen wie die drauf sind und kann mich nur auf eure Angaben stützen.

hardwarekäufer schrieb:
Wie siehts aus mit noch einer Ausbildung, Richtung FIAE oder FISI? Weiß aus erster Hand, dass die auch in der Branche gut einsteigen..
Wenn ich die Schulbank drücke dann das was wirklich weit oben ist, Studium, was mir auch jeder schon seit Jahren empfiehlt der mich kennt. Eine dritte Ausbildung würde ich aus vielen Gründen nicht verkraften...
 
Also was ich noch von meinem Vorkurs fürs Studium weiß: In zwei Wochen wurden quasi zwei Jahre Mathe-Leistungskurs "durchgezogen". Es hilft, wenn man da alles schon mal gehört hat, aber man sollte es in dem Tempo auch verstehen.
In der ersten Mathe-Vorlesung waren die Themen der Oberstufe nach den ersten Wochen durch (wurden auch nur im Schnelldurchgang wiederholt im Sinne von "Das wissen Sie ja alles schon") und dann ging es ans Eingemachte.

Das Tempo an der Uni ist nicht zwangsläufig schneller als an der FH. Letztere gibt dir eher einen Rahmen in Form eines Stundenplans vor - an der Uni wirst du immatrikuliert und musst dann zusehen, dass du alles alleine regelst.

Von den Abschlüssen her gibt sich das dank Bologna nicht mehr viel. Ob Bachelor oder Master von Uni oder FH verwässert zunehmend...

Ich empfehle dir, guck dich bei entsprechenden FH's und Unis um, hol dir die Infos zu den Studiengängen und die Verlaufspläne, welche Module dazu gehören (das unterscheidet sich bei den Hochschulen untereinander teilweise deutlich). Dann vergleich das zum Beispiel mit einer Ausbildung die ähnliches abdeckt (mir fällt zur IT und Softwareentwicklung tatsächlich nur der FIAE ein.. aber ich arbeite nicht selbst in dem Bereich).
 
tongbal schrieb:
Sind FHs / Dual einfacher zu meistern als normale Unis oder TUs ?

FTH/TH und Uni/TU haben jeweils andere Schwerpunkte, insofern fällt auch der Lehrplan ein wenig anders aus. Ob nun das eine oder das andere leichter ist - es kommt eher darauf an, was den betreffenden studenten besser anspricht. Manche sind an der Uni besser aufgehoben, andere an der FH.
 
Geniale Idee diese Sache mit den Vorkurs Samples, Stellt für mich gute Oberstufen-Mathematik an einem ebensolchen Gym dar. Dürfte bereits hier für Leute mit fachgebundener HS eng werden.

Hat mich an einen Spanisch-Kurs für Anfänger erinnert, den ich -glaube das war im 5. Semester belegt habe. Da waren dann eine Handvoll Leute auf mindestens A2 Niveau und die haben dann das Tempo der Gruppe geprägt.

Könnte mir da durchaus vorstellen dass dies in Vorkursen vergleichbar abläuft.

Denke mal, mehr als Empfehlungen/Hinweise auf die eigenen Erfahrungen lassen sich hier in einem Forum nicht vermitteln.

Will ja nicht pauschal in Abrede stellen, dass Tongbal's Bestrebungen von vornherein als aussichtslos einzustufen sind. Am besten wird es wohl so sein wenn er erst einmal eigene Erfahrungen/Eindrücke sammelt.

Sollte er dann feststellen, dass das Ganze eine Nummer zu hoch ist bietet sich immer noch ein Wechsel an eine FH/Hochschule an.

IT_Nerd
 
oder einfach quereinstieg als Support/FISI in einem Unternehmen? die werden doch überall gesucht

ich hab selbst 5 ganze Jahre verschlafen und mit 23 meine ausbildung angefangen. mit 26 beendet und arbeite seit 2,5 jahren nun und bin bei 2060 netto. ab Mai gehts dann zum neuen arbeitgeber und auf 2300netto mit bereitschaft 2550 netto.

und besonders viel was ich in der ausbildung "gelernt" habe, braucht man da nicht. vorrausgesetzt du interessierst dich für das thema

aber dieser sprung bedarf ordentlich engagment und überzeugung beim möglichen Arbeitgeber

ob du ungelernt in die gehaltsregionen kommst ka, wenn du aber mit deinen fähigkeiten überzeugen kannst sollte das dennoch gehen

ich hab einige kollegen, die haben alle fachabi und abitur gfemacht und haben dann 1-.2 studiengänge angefangen und dann abgebrochen. Dadurch bin selbst ich sogar weiter als die

und ich mag "Dorf/Kleinstadt" lieber als die City.

habe 3 Jahre in München gewohnt für meine Ausbildung. Puh ist das ein Stress,
 
oder einfach quereinstieg als Support/FISI in einem Unternehmen? die werden doch überall gesucht
Dann haben wir beide ja im gleichen Alter die Ausbildung gemacht. Ich hab mich noch nicht großartig beworben und paar absagen bekommen aber so ungefähr ist ja der Plan. Als Quereinsteiger in die Anwendungsentwicklung oder Systemintegration. Dann kam die Frage auf welche Schulung/Zertifikat am besten dafür wäre um dort schnell rein zukommen.
Manche sind an der Uni besser aufgehoben, andere an der FH.
Da ich ja der Theorietyp bin passt die TU ja.
hol dir die Infos zu den Studiengängen und die Verlaufspläne, welche Module dazu gehören
Ist da nicht das Problem das die ständig gewechselt werden? Ich weiß ja das bei der TU der plan anders ausfallen wird als er derzeit steht. Soll ja auch bald überall Big data heißen statt datenmanagment und analyse..
 
Zuletzt bearbeitet:
tongbal schrieb:
Ist da nicht das Problem das die ständig gewechselt werden? Ich weiß ja das bei der TU der plan anders ausfallen wird als er derzeit steht. Soll ja auch bald überall Big data heißen statt datenmanagment und analyse..
Studiengänge werden recht aufwendig akkreditiert, d.h. offiziell zugelassen. Wesentliche Änderungen können bzw. werden daher wenn überhaupt dann nur alle paar Jahre (ca. 5) gemacht.
Es kann durchaus sein, dass der relevante Studiengang gerade die Reakkreditierung durchläuft, auch damit er anders genannt werden kann zukünftig und eine neue Ausrichtung erhält.
Gerade im Bachelor gibt es aber mehr oder minder kanonische Inhalte, die werden sich eher wenig ändern.
Von daher würde ich nichts desto trotz den aktuellen Studienverlaufsplan als grobe Orientierung hernehmen. Wenn du ausgefuchst sein will frag dich einfach mal durch, was sich ändern soll ab dem kommenden WS.
 
Zurück
Oben