taeddyyy
Lieutenant
- Registriert
- Jan. 2018
- Beiträge
- 825
Wenn du dir nun eine Kamera für 500 gebraucht kaufst wirst du wohl keine schlechte HW bekommen.
Wirst du dann aber rein im Automatikmodus sein bringt dir die Kamera nichts, da generiert das iPhone durch die sehr gute Software und interne Nachbearbeitung (stacking etc.) mindestens genauso gute wenn nicht bessere Aufnahmen. Dann bleib beim iPhone und investiere lieber in Zubehör. Wenn du dich aber mit der Materie beschäftigen willst und bereit bist technische Eigenschaften und deren Zusammenspiel zu lernen (Blende, ISO, Belichtung, etc) dann wirst du irgendwann dein Smartphone nur noch für Schnappschüsse rausholen wollen, da du aus der Kamera wesentlich mehr rausholen kannst. Die Nachbearbeitung am PC ist dann die Königsdisziplin und bringt deine Bilder auf ein neues Level, RAW Files halten wesentlich mehr Details bereit als die JPGs die das iPhone ausspuckt.
Die Fotografie ist unglaublich umfangreich, ich bin jetzt ein Jahr dabei und mit einer Nikon D5300 Kit für 190€ gebraucht gestartet, die Lernkurve geht stetig weiter.
Da ich das selbe wie du durchgemacht habe hier mal mein Topic aus dem HWLuxx zum nachlesen: Link
Mir wurde initial und bei meinem Budget auch von einer DSLR abgeraten. Entweder direkt mehr ausgeben oder das Thema sein lassen. Durch viele verschiedene Meinungen und Eindrücke ist es dann aber dann doch genau das geworden was ich mir gewünscht habe und weil ich viel Zeit mit technischen und künstlerischen Aspekten verbracht habe sind die Ergebnisse die ich nun erziele mit meinen Smartphonekameras (Galaxy A50 und iPhone SE 2020) nicht mehr umsetzbar. Außerdem macht es generell Spaß mit der Kamera loszuziehen und bewusst zu fotografieren, es entschleunigt und vermittelt ein anderes Gefühl als eben "schnell schnell" das Smartphone zu zücken.
Da du ja aber einen anderen Fokus hast als ich damals kann es bei dir natürlich anders sein, bei mir ist es nach einem Jahr zum Hobby Nr. 1 geworden, ich bin weiterhin kein Fotograf und werde es nie sein, die Anschaffung einer 200€ DSLR habe ich aber damals nicht bereut.
Edit: Dazu sollte ich aber sagen dass mittlerweile ca. 1k für Objektive und Zubehör ausgegeben wurde, man neigt natürlich dazu etwas extremer zu werden als anfangs gedacht
Edit2: Es wird wohl auch hier im Thread irgendwann wieder zum Grundsatzkrieg kommen: DSLR vs. DSLM vs. Smartphone, technisch gibt es natürlich riesen Unterschiede und viele Lager haben ihre Fanbase hier im Forum. Mit meinem Post will ich dich nicht dazu bewegen eine dieser Systeme zu favorisieren sondern eher dich selbst zu hinterfragen, wie viel Zeit willst du investieren, willst du besser werden oder nur einfach ab und zu vernünftige Produktfotos abliefern. Daher mein Bericht zu meinen Erfahrungen.
Wirst du dann aber rein im Automatikmodus sein bringt dir die Kamera nichts, da generiert das iPhone durch die sehr gute Software und interne Nachbearbeitung (stacking etc.) mindestens genauso gute wenn nicht bessere Aufnahmen. Dann bleib beim iPhone und investiere lieber in Zubehör. Wenn du dich aber mit der Materie beschäftigen willst und bereit bist technische Eigenschaften und deren Zusammenspiel zu lernen (Blende, ISO, Belichtung, etc) dann wirst du irgendwann dein Smartphone nur noch für Schnappschüsse rausholen wollen, da du aus der Kamera wesentlich mehr rausholen kannst. Die Nachbearbeitung am PC ist dann die Königsdisziplin und bringt deine Bilder auf ein neues Level, RAW Files halten wesentlich mehr Details bereit als die JPGs die das iPhone ausspuckt.
Die Fotografie ist unglaublich umfangreich, ich bin jetzt ein Jahr dabei und mit einer Nikon D5300 Kit für 190€ gebraucht gestartet, die Lernkurve geht stetig weiter.
Da ich das selbe wie du durchgemacht habe hier mal mein Topic aus dem HWLuxx zum nachlesen: Link
Mir wurde initial und bei meinem Budget auch von einer DSLR abgeraten. Entweder direkt mehr ausgeben oder das Thema sein lassen. Durch viele verschiedene Meinungen und Eindrücke ist es dann aber dann doch genau das geworden was ich mir gewünscht habe und weil ich viel Zeit mit technischen und künstlerischen Aspekten verbracht habe sind die Ergebnisse die ich nun erziele mit meinen Smartphonekameras (Galaxy A50 und iPhone SE 2020) nicht mehr umsetzbar. Außerdem macht es generell Spaß mit der Kamera loszuziehen und bewusst zu fotografieren, es entschleunigt und vermittelt ein anderes Gefühl als eben "schnell schnell" das Smartphone zu zücken.
Da du ja aber einen anderen Fokus hast als ich damals kann es bei dir natürlich anders sein, bei mir ist es nach einem Jahr zum Hobby Nr. 1 geworden, ich bin weiterhin kein Fotograf und werde es nie sein, die Anschaffung einer 200€ DSLR habe ich aber damals nicht bereut.
Edit: Dazu sollte ich aber sagen dass mittlerweile ca. 1k für Objektive und Zubehör ausgegeben wurde, man neigt natürlich dazu etwas extremer zu werden als anfangs gedacht
Edit2: Es wird wohl auch hier im Thread irgendwann wieder zum Grundsatzkrieg kommen: DSLR vs. DSLM vs. Smartphone, technisch gibt es natürlich riesen Unterschiede und viele Lager haben ihre Fanbase hier im Forum. Mit meinem Post will ich dich nicht dazu bewegen eine dieser Systeme zu favorisieren sondern eher dich selbst zu hinterfragen, wie viel Zeit willst du investieren, willst du besser werden oder nur einfach ab und zu vernünftige Produktfotos abliefern. Daher mein Bericht zu meinen Erfahrungen.