Kaufberatung USB-Stick für Portable Anwendungen

die ziege

Lt. Junior Grade
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Ich wollte mir einen USB-Stick für Portable Anwendungen einrichten. Auf Welche Parameter muß ich achten. Oder muß ich ein Flash-Laufwerk haben? Geht auch ein USB A oder muß es ein USB C sein?
 
Idealerweise schnelles lesen und schreiben.
Ob USB A oder C ist dir überlassen. Je nachdem was du als praktischer empfindest oder bei deinen Geräten mehr vertreten ist. Den Daten ist es jdfs. egal.

Ich bin mit einer kompakten externen SSD mit USB-C Port sehr zufrieden.
 
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Ich habe etliche Sticks zu liegen bei 3 habe ich aufgehört auszuprobieren. Die müssen dann ja nicht ausreichend sein.
 
Ja kann sein, kann hier wohl niemand einschätzen. Gibt halt nicht nur die eine "Portable Anwendung"... von daher.
 
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die ziege schrieb:
Oder muß ich ein Flash-Laufwerk haben?
Also ne alte 128er SSD in nem Gehäuse hält wahrscheinlich viel länger und ist auch flotter.
die ziege schrieb:
Geht auch ein USB A oder muß es ein USB C sein?
idR egal, da es oft nur ein anderes Anschlussformat ist.
 
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Gehen tut alles, die Frage ist nur wie viel Zeit man hat bzw. wie leidensfähig man ist.
Eher etwas mit USB-C da diese tendenziell höhere Geschwindigkeiten bieten können.

Interessant sind vor allem die 4K read und write Werte, da beim Ausführen von Anwenden viele kleine Dateien gelesen und geschrieben werden.

Die meisten USB-Sticks sind zu langsam und zu wenig haltbar für so ein Vorhaben. Sieh dich daher nach einer externen/tragbaren SSD um.

Auf dieser Seite kann man ganz gut nach brauchbaren externen SSDs filtern/sortieren.
 
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Ich wollte auch nicht so eine große externe Festplatte nutzen. Ich habe hier noch eine zu liegen, die schon in die Jahre gekommen ist und nicht mehr ganz einwandfrei ist. Die muss erstmal in die Steckdose. Flash Laufwerk wäre schon ganz gut. Wie hoch muss dann die Lese- und Schrebgeschwindigkeit sein für das nutzen von portablen Anwendungen? Es sollen 2 Browser und einpaar kleine sachen drauf sein.
 
Das können wir Dir nicht beantworten. Probiere es doch einfach mit dem vorhandenen Material aus.

Gefühlt würde ich sagen alles ab real gemessenen 4K-Werte read/write >20 MB/s kommt überhaupt in Frage. Je mehr desto besser.
 
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Da werde ich noch suchen. Bis jetzt habe ich die portablen Anwendungen auf meinen Notebook genutzt. Aber es wäre wohl besser, wenn sie abgekoppelt sind.
 
Hab erst kürzlich sehr kompakte USB-SDXC Adapter gesehen.

https://www.amazon.de/Kartenleser-Speicherkartenleser-Adapter-Notebook-Tablette/dp/B09G66QLTJ/ref=sr_1_6?crid=2259WQUX23WN8&dib=eyJ2IjoiMSJ9.pJxsFBroKq_lRJSz1lFgX-yt_ByAQEKT-LzESRvt3o--YBSgcmV0Y5qV70xTUMo_MiV0ONRnwndX3Mr4MieWlYGezAhXykDbb4sakJSAjer-3BRxcgBfDa2te6VWoPyIVB4AGqkOWtdSXnmPBOzFHhiGs63tt791lmZV1oKxR2KUZLWMmqLm9LvJ7JIc3ZvKyElyrFed6sZmP3TUexUdGwndzoBKZnzlfvRV0WCkkZo.Y-lKJymjwHbTTJBxXZ8_DDEBCV3_04O51Xk4Fs69iLg&dib_tag=se&keywords=usb+c+stick+mini&qid=1771016566&sprefix=usb+c+stick+m,aps,119&sr=8-6

Dieser hier ist größer:
https://www.sandisk.com/de-at/produ...type-c-sd-card-reader-writer?sku=SDDR-409-G46

Aber speedtechnisch müssten die doch top sein, oder? Zumindest sind die sdxc pro recht flott und das zertifiziert.

USB-A / USB-C Stick:
https://www.amazon.de/dp/B0CJ5YH8DP...CJ5YH8DP&tag=geizhals1-21&language=de_DE&th=1
1771017061543.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine SSD mit USB-Adapter erzielt in aller Regel dramatisch bessere Lese- und Schreibwerte als jeder USB-Stick. Kauf dir doch eine kleine NVMe und ein Gehäuse, fertig ist dein kleiner, ultraschneller "Stick".
 
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ich kann die USB Sticks und SSD's von SSK empfehlen, wenn man Schnelle USB Sticks haben will ist es oft wichtig sie nie ganz voll zu machen. da sie sonst danach langsamer werden.
Das kommt bei SSK nicht vor, das sie für die Sticks immer SSD's Technik einsetzen.

ssk Sticks
 
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Sobald man bei USB-Sticks den Bereich des Low-Budget-Schrotts verlässt, verschmelzen USB-Sticks und USB-SSDs miteinander. Ist dann oft nicht mehr zu unterscheiden und die Hersteller bewerben ihr Produkt mal so und mal so.

Ich nutze Transcend Jetflash 930C in manchen Systemen als Bootlaufwerk für Windows und Linux, was die absolute Höchststrafe für einen USB-Stick ist. Die Sticks schlagen sich dabei sehr gut, die Systeme sind recht fluffig zu bedienen. Mit den günstigen Sticks ist das nicht machbar, die Speicherzugriffe des OS überfordern den Controller komplett, sodass das System unbenutzbar ist.
 
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Habe mir etwas von SanDis und Lexar angesehen. Von SanDisk war auch ein USB2 /USB C dabei . ICh habe auch irgendwo einen USB Stick für 99,00 Euro gesehen.
 
SanDisk Extreme Pro USB 3.2, sehr robuste und schnelle Sticks. Nutze die mittels YUMI mit diversen ISOs völlig ohne Probleme (wichtig: Extreme Pro, nicht Extreme Go).
 
die ziege schrieb:
Ich wollte auch nicht so eine große externe Festplatte nutzen.

Es gibt tragbare SSD die schon verdammt klein sind, wurde mehrere auch hier auf CB getestet. Die meisten externen SSD brauchen kein externes Netzteil. Kannst ja auch eine normale (interne) 2,5" SSD über einen SATA -> USB Adapter ohne Stromversorgung direkt anschließen.
 
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Habe mir erst vorgestern solch eine externe M.2 SSD (NVMe) zusammengebaut.
Falls eine M.2 SSD NVMe übrig ist, dann reicht bereits solch ein externes Gehäuse aus.

20260213_134008.jpg Ashampoo_Snap_Freitag, 13. Februar 2026_14h1m18s.png
Kabel: USB-C zu USB-C + Adapter zu USB-A.

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ACHTUNG: Die Fanxiang S500Pro ist nicht mit der PS5 kompatibel

2. ICY BOX SSD M.2 NVMe Gehäuse, USB 3.1 (Gen2, 10 Gbit/s), Kühlsystem, USB-C, USB-A, PCIe M-Key, Aluminium, grau | 21,66 Euro.
ROBUST: Eine besondere Aluminiumlegierung macht dieses Gehäuse sehr stabil und schützt vor Beschädigungen von außen. Eine hervorragende Wärmeableitung wird durch ein elegantes Kühlrippendesign erreicht.
VIELSEITIG: Von dem Gehäuse werden alle gängigen Längen von NVMe SSDs unterstützt (22x30/42/60/80). So ist man nicht nur auf eine einzige Länge angewiesen, sondern kann variable entscheiden.
SEHR SCHNELL: Durch USB 3.1 (Gen 2) werden Übertragungsraten von bis zu 10 Gbit/s realisiert. So werden Ihre Daten superschnell übertragen. Für ein mobiles Betriebssystem kann dieses Gehäuse auch genutzt werden.
KÜHLUNG: Die Wärme im Inneren des Kühlkörpers wird idealerweise über den Kühlkörper und das Silikon-Wärmepolster an die Außenseite des Gehäuses geleitet. So bleibt die NVMe-SSD auch unter Volllast kühl.
SICHER: Das Gehäuse besitzt an der Vorderseite einen Schreibschutzschalter. Dieser sorgt dafür, das zwar Daten gelesen werden können, eine Änderung an diesen ist aber nicht möglich.

Habe hier mehrere Sticks in Verwendung und ich wollte sozusagen einen Stick haben, der etwas schneller ist und mehr Speicherplatz beinhaltet. Da M.2 NVMe SSDs zurzeit kostspielig sind und dieses Projekt jetzt nicht so ausschlaggebend ist, musste es keine hochwertige SSD sein. Aber ich bin positiv überrascht, denn obwohl die SSD günstig war, erreicht sie gute Leistungswerte.

USB-C 3.1 Gen (10 Gbit/s)
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Die SSD würde aber intern eingebaut noch höhere Werte erreichen, denn diese ist per USB-C in diesem Fall etwas eingeschränkt. Eine größere M.2 NVMe SSD war mir für meinen Einsatzzweck zu teuer und mir reichen auch 256 GB vollkommen aus. Aber einbauen könnte ich bis zu 2TB in diesem externen Gehäuse. Die SSD und das Gehäuse bleiben auch im Betrieb lauwarm und über 42 °C der SSD habe ich bisher noch nicht erreicht.
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Die dritte Temperatur wird nur über HWInfo mit ausgegeben und scheint vom Controller zu sein. Mit dem USB‑A‑Adapter erreicht das Laufwerk etwa SATA‑Geschwindigkeiten mit etwa 450 MB/s. Das ist halt je nach USB-Anschluss abhängig.
 
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Hatte mir zuvor für 39 Euro eine SSK Portable Externe SSD 256 GB mit bis zu 550MB/s bestellt. Habe ich aber wieder zurückgesendet. Von diesem Hersteller hatte ich bereits einen USB-Stick, der bisher recht gut funktioniert hat, aber mit dieser externen SSD war ich nicht zufrieden.
  1. Lies sich mit CrystalDiskInfo nicht auslesen.
  2. Erreichte mittels USB-A bis 450 MBit/s.
  3. Mittels USB-C hing sie sich auf und ich konnte auf den Explorer nicht zugreifen.
  4. Wurde relativ zügig heiß, sodass es unangenehm warm wurde.
Angesichts dessen habe ich mich dann für eine M.2 NVMe SSD mit externem Gehäuse entschieden.

Hier noch die Messwerte mittels USB-A 3.0 Gen (5 Gbit/s).
Ashampoo_Snap_Samstag, 14. Februar 2026_5h1m18s.png

Im vorherigen Test aus meinem letzten Beitrag, über USB-C sind es 10 Gbit/s gewesen.
Mit USB 2.0 wird es dann natürlich noch langsamer.
Ashampoo_Snap_Samstag, 14. Februar 2026_5h18m27s.png

Wie man gut sehen kann, hängt es auch davon ab, was für ein USB‑Anschluss vom eigenen Rechner verwendet werden kann. Wobei am Frontanschluss ggf. dessen Spezifikationen ausschlaggebend sind und nicht, was das Mainboard selbst abkann. Wie in meinem Fall: Da soll das USB-C am Mainboard bis zu 20 Gbit/s abkönnen, aber der Frontanschluss kann nur bis zu 10 Gbit/s. Wobei dieses jetzt nicht so relevant ist, weil das externe USB‑M.2‑SSD‑Gehäuse nur 10 Gbit/s kann.
 
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