Seit Fernsehen Heimkino heißt wird ja alles immer größer. Für das Bild bedeutet dies den Umstieg auf HDTV, High Definition Television, was als Sammelbegriff generell für alle hochaufgelösten Videoinhalte genutzt wird. Die Übertragung erfolgt über einen HDMI- oder DVI-Anschluss. Da man mit neu erworbenen Komponenten wie einem HD-Fernseher oder Beamer aber weiterhin auch seine bereits vorhandene DVD-Sammlung nutzen will, bringen neuere DVD-Player oder auch AV-Receiver eine Technik namens Upscaling mit, die auch mit älterem Bildmaterial die hohe Auflösung des neuen Fernsehers nutzbar macht.
Dabei werden die fehlenden Bildpunkte vom Upscaler einfach hinzugerechnet und so die Auflösung von beispielsweise DVD-typischen 720×576 Pixeln auf hd-typische 1920×1080 Pixel erhöht. Ohne diese Interpolation genannte Verfahrensweise würde das Quellmaterial einfach nur vergrößert, was das Bild gerastert erscheinen lassen würde. Beim Interpolieren hingegen wird das gesamte Bildmaterial analysiert und für jeden Bildpunkt die farblich passenden Umgebungsbildpunkte hinzugerechnet. Die Qualität des Prozesses hängt dabei stark von der verwendeten Hardware ab, da in Echtzeit interpoliert werden muss – die Umrechnung erfolgt also im Moment des Abspielens.