Was man nicht machen sollte ist das unterbinden. Eine Person mit Sucht benötigt erst einmal die Stillung dieser Sucht.
Blocken und nicht ermöglichen ist das schlimmste was man machen kann. Denn der Patient verliert ja nicht durch die fehlende Verfügbarkeit den Suchtdruck.
Unser Körper funktioniert leider nicht so, dass er sich selbst reguliert und dem Hirn mitteilt: Oh da können wir nichts mehr machen, ist nichts da. Wir fahren den Suchtdruck runter."
Der wird den Druck weiter produzieren und das Verlangen wird eher steigen. Das wird dafür sorgen, dass der Patient dann Überlegungen anstellt, wie der Druck befriedigt werden kann.
Daher die Idee mit dem Pseudo Bestellungen, die eben nicht ins Netz gehen.
Nicht wirklich anders sind die Metadonprogramme bei Drogensucht. Man kontrolliert und sorgt für den geringsten Schaden durch saubere und kontrollierte Vergabe.
Wäre das gleiche Prinzip beim Bestellen auf der eigenen Oberfläche.
Das sind aber erst einmal nur Symptome, die bekämpft werden. Um eine Behandlung kommt man nicht drum herum.
Wenn ich meine Idee weiter spinne kann man wirklich einiges realisieren. Theoretisch können getätigte Bestellung über die eigene Oberfläche dann bei dir
@Delphin2222 ankommen und du könntest sogar selbst etwas "liefern" lassen.
Wichtig ist ja erst einmal nur, dass ihr keine weiteren Schulden produziert.
Wenn es aktuell keine professionelle Hilfe in Form von Therapien gibt: Die meisten Städte und Kreise bieten Suchtberatung an. Städtische oder kirchliche Träger bspw..
Das wichtigste ist und bleibt aber die Bereitschaft deiner Frau auch was zu ändern. Unter Zwang wird keine Therapie helfen.