News KI-Entlassungen: Meta und Microsoft streichen Tausende Stellen

Calamyt1 schrieb:
@Krik Was sollen die Menschen dann noch machen?
Wenn es soweit kommt entwickelt sich Ki von selbst weiter und wartet sich und ihre Roboter Arbeiter auch selbst.

In dieser Ausbaustufe ist der Mensch nur noch ein Tool für die Ki.

So wie wir heute Schweine oder Kühe als Nutztiere züchten. Wir sind die Nutztiere der Zukunft

Menschen bleiben nur noch relevant weil wir irgendwie nützlich sind. Zum Beispiel weil unsere Dienste weniger Ressourcen verbrauchen als die Maschinen.
Oder wenn wir gelenkiger als Roboter sind, dürfen wir dann die verbleibenden gefährlichen arbeiten machen die Roboter nicht erledigen können.

Der Mensch als Sklave seiner Maschinen..... Dazu ein Grundeinkommen damit die Masse der Menschen ruhig gestellt ist.

So oder so ähnlich stellen sich die Tech Bros unsere Arbeitswelt der Zukunft vor
 
sikarr schrieb:
wir können nicht alle Altenpfleger, Gastwirt oder Influencer werden
Warum eigentlich nicht?
Wie schon oben geschrieben: Wenn ein Computer uns davon befreit, uns selber um unsere materielle Versorgung zu kümmern, dann hat man Platz für andere Dinge im Leben, die wir lieber mögen. Vielleicht gibt es dann mehr Sportler, mehr sozial engagierte Leute, mehr Hobby-Handwerker, mehr Dichter, etc. Das ist auch Arbeit. Und für die gibt es auch keine echte Obergrenze, wie viele darin tätig sein können.

Und es ist auch nicht gesagt, dass wir alles, was möglich ist, letztendlich der KI überlassen. Es ist genauso denkbar, dass wir als Gesellschaft KIs in bestimmten Bereichen (z. B. Kunst) einfach verbieten. Diese Bereiche würden dann von Menschen ausgefüllt. Diese Ablehnung der KI haben wir in vielen Bereichen ja heute schon.
 
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@sikarr
Wohl war. Im Prinzip ist das ja auch eine eher gute Utopie, die sich langsam vom Utopischen dem Realistischen annähert. Dauert sicherlich, aber die Wahrscheinlichkeit ist extrem hoch, dass sich die Entwicklung so fortsetzen wird.

Im ersten Schritt KI-Systeme, die wie auch die benötigte Hardware immer leistungsfähiger werden und auch für weiterentwickelte Robotik benötigt wird. Kommt beides ab einem bestimmten Zeitpunkt in sehr hoher Leistungsfähigkeit und auch Autonomie zusammen, wird es spätestens dann mit der Beschäftigung sehr interessant, vermutlich aber schon deutlich früher, insbesondere bei Wissens- und Verwaltungstätigkeiten.

Zur Erinnerung: Humane Arbeitsleistung gegen Entgelt ist DAS Kernelement unserer Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme. Basis für Wohlstand, Frieden, Staat. Und zwar als Massen-Effekt.

Natürlich werden neue Jobs entstehen. Aber viele Studien deuten heute daraufhin, dass sie nur einen Teil bisheriger Jobs ersetzen können.

Hinzukommt, dass höher qualifizierte Arbeitnehmende auf der Suche nach Erwerbsmöglichkeiten "nach unten" rutschen werden und niedriger Qualifizierte zuerst aus dem System drängen.

Um sich also nicht in Dystopien und Nihilismus zu verlieren, ist es jetzt an der Zeit, für die Zukunft mögliche Optionen und Szenarien durchzugehen, um rechtzeitig den Herausforderungen zu begegnen.
 
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Krik schrieb:
Warum eigentlich nicht?
Wie schon oben geschrieben: Wenn ein Computer uns davon befreit, uns selber um unsere materielle Versorgung zu kümmern, dann hat man Platz für andere Dinge im Leben, die wir lieber mögen. Vielleicht gibt es dann mehr Sportler, mehr sozial engagierte Leute, mehr Hobby-Handwerker, mehr Dichter, etc. Das ist auch Arbeit. Und für die gibt es auch keine echte Obergrenze, wie viele darin tätig sein können.
Das Problem an der Sache ist aber das unsere Gesellschaft darauf beruht das man ein Einkommen haben muss. Ohne Einkommen kein Konsum etc. man sieht ja schon wie schwer sich mit dem Bedingungslosem Grundeinkommen getan wird. Selbst wenn, jetzt spinnen wir mal weiter, wird es immer Leute geben die Neidisch, Intolerant und unsolidarisch sind weil sie dadurch einen Vorteil bei anderen bzw. einen Nachteil dadurch bei sich sehen werden und dagegen vorgehen werden.
Krik schrieb:
Und es ist auch nicht gesagt, dass wir alles, was möglich ist, letztendlich der KI überlassen.
Möglich aber es wird erstmal genau dahin gehen, nämlich Kosteneinsparung. Und bis das kippt wird es erstmal schlimmer werden.
Krik schrieb:
Es ist genauso denkbar, dass wir Gesellschaft KIs in bestimmten Bereichen (z. B. Kunst) einfach verbieten. Diese Bereiche würden dann von Menschen ausgefüllt.
Nicht jeder ist Künstlerisch begabt oder hat ein Talent. Sowas müsste man auch dann anders und von Kindesalter an Fördern aber dafür muss man auch das Bildungssystem reformieren.
Krik schrieb:
Diese Ablehnung der KI haben wir in vielen Bereichen ja heute schon.
Ja und das zurecht. Hab letzens gelesen das jeder Neue 3. Song bei Spotify bereits von oder mit KI gemacht wird. Oder ein Typ der einfach ein Bild von einer KI als sein eigenens verkauft hat und damit Preise abgeräumt hat. Oder ganz Aktuell die Netflix Debatte mit den Synchronsprechern.
Vigilant schrieb:
Im Prinzip ist das ja auch eine eher gute Utopie, die sich langsam vom Utopischen dem Realistischen annähert. Dauert sicherlich, aber die Wahrscheinlichkeit ist extrem hoch, dass sich die Entwicklung so fortsetzen wird.
Ja aber ein Weg ist erkennbar und ich sehe derzeit nicht das die Anbieter und Politik eine andere Richtung einschlagen. Derzeit heist es ja nur KI wo es nur geht, weil jeder Angst hat ohne KI aus dem Markt geworfen zu werden oder den Anschluss zu verlieren.
Vigilant schrieb:
Zur Erinnerung: Humane Arbeitsleistung gegen Entgelt ist DAS Kernelement unserer Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme. Basis für Wohlstand, Frieden, Staat. Und zwar als Massen-Effekt.
Eben, und ich verweise auf den Artikel
Einzelne Personen könnten nun Projekte realisieren, die zuvor große Teams benötigt hätten
Die Konsequenz daraus sehen wir gerade den der Rest darf gerade gehen und wenn der Einzelne dann auch ersetzt werden kann, wird er das auch.
 
sikarr schrieb:
Das Problem an der Sache ist aber das unsere Gesellschaft darauf beruht das man ein Einkommen haben muss.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in der Zukunft noch Geld gibt, wenn die KI die Produktion von Gütern und einen bedeutenden Teil aller Dienstleistungen mehr oder weniger komplett übernimmt. Wie wir alle ja schon festgestellt haben, kann man kein Geld ausgeben, wenn man keines verdient.

Die KI schafft nicht nur viele Jobs sondern damit auch den Kapitalismus ab. Das ist aus meiner Sicht die logische Konsequenz.
 
Krik schrieb:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in der Zukunft noch Geld gibt, wenn die KI die Produktion von Gütern und einen bedeutenden Teil aller Dienstleistungen mehr oder weniger komplett übernimmt.
Erkläre das mal den oberen zehntausend, Old Money oder den Top 0.1% das du denen ihren Status nehmen willst. Spätestens wenn die begreifen das es an deren Substanz geht werden die handeln.
Krik schrieb:
Das ist aus meiner Sicht die logische Konsequenz.
Das wäre wünschenswert aber von der Star Trek Utopie können wir uns denke ich verabschieden ;)
 
sikarr schrieb:
Spätestens wenn die begreifen das es an deren Substanz geht werden die handeln.
Was können sie da noch tun?

Ihr Ziel ist es doch, so viel wie möglich durch ihre eigene KI zu ersetzen. Sie wollen sie ja verkaufen. Gleichzeitig verdrängen sie zwangsweise Menschen aus Positionen, wo sie ein Gehalt verdienen können.
Ob das am Ende ein Star Trek ergibt... keine Ahnung. Soll aber KI so umfangreich eingeführt werden, wie uns immer versprochen wird, dann kann das jetzige Wirtschaftssystem nicht überleben. Und wenn das passiert, dann greifen die Staaten ein, um ihre Gesellschaft zu stabilisieren. Ich weiß nicht, ob das eine Utopie oder Dystopie oder etwas anderes ergibt. Und ob die Tech-Bros und Old Money was dagegen tun können, ist aus meiner Sicht auch nicht ganz so sicher.
 
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sikarr schrieb:
Die Konsequenz daraus sehen wir gerade den der Rest darf gerade gehen und wenn der Einzelne dann auch ersetzt werden kann, wird er das auch.
Genau so ist es - und das ist ja keine Utopie, das erlebe ich jetzt schon hier an meinem privaten Rechner. Die Verkettung von Agenten funktioniert mit Claude schon wirklich gut. Viele Probleme, für die ich sonst ein Team bräuchte, kann ich so autonom abarbeiten und muss nicht mühsam kollaborative Strukturen mit irgendwelchen Tools aufbauen, um Arbeit zu delegieren. Das mag vielleicht nicht für das reichen, was Linus Torvalds auf Kernel-Eben erweitert, aber seien wir mal ehrlich: Die überwältigende Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung ist mit wiederkehrenden Aufgaben beschäftigt, die sich in eine gegebene Struktur einbetten und sich ständig wiederholen.
Es wird dann ja auch immer mal wieder das Jevons-Paradoxon ins Feld geführt. Aber seien wir mal ehrlich, insbesondere digitale oder immaterielle Produkte verlieren doch jetzt schon zunehmend an Wert. Wenn das alles noch besser wird, dann konvergiert der Preis gegen 0, weil es nahezu jeder in Windeseile nachbauen kann. Da kann erhöhte Nachfrage durch günstigen Preis kein Argument mehr sein.

Den Vergleich zur industriellen Revolution finde ich auch etwas schwierig. Primär hat man damals Werkzeug durch Werkzeug ersetzt. Der Webstuhl ersetzt den Menschen der von Hand webt. Das erhöht Produktivität und ermöglicht den Einsatz von niedrig qualifizierten Menschen. Das Ganze ging aber einher mit einem extrem Bevölkerungswachstum. Die gestiegene Produktivität wurde also durch eine erhöhte Nachfrage "aufgesogen". Die KI kann den ganzen Prozess (inkl. der Innovation selbst) autark ausführen - so zumindest das Versprechen einer universellen generativen KI. Nicht nur der Faktor der Produktivitätssteigerung ist damit viel größer, ich sehe da auch ein anderes Paradigma. KI ist dann Subjekt, nicht mehr nur Objekt.

Wenn ich die subjektiven Erfahrungsberichte von Morpheus und Kollegen so höre, kann ich mich schon darin wiederfinden. Ein verzahntes Multi-Agenten-System fühlt sich nicht mehr so richtig an wie ein Werkzeug.
 
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sikarr schrieb:
Das wäre wünschenswert aber von der Star Trek Utopie können wir uns denke ich verabschieden
Oder sie als Vorbild nehmen und beginnen, daran zu arbeiten. Ohne individuelles und persönliches Engagement wird es aber nichts, wenn wir darauf warten, dass andere Probleme für uns lösen.

Ist natürlich nicht hilfreich, wenn viele wieder nach einem "starken (An)Führer" rufen, um sich diesem unterordnen zu können.
 
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Neubauten schrieb:
Den Vergleich zur industriellen Revolution finde ich auch etwas schwierig. Primär hat man damals Werkzeug durch Werkzeug ersetzt.
Das schon, aber der wichtige Punkt an der industriellen Revolution ist, dass auf einmal massenhaft Güter hergestellt werden konnten. Im Agrarbereich konnten nun bspw. durch Traktoren in viel größerem Maßstab Felder schneller, einfacher und günstiger bewirtschaftet werden konnten. Die dadurch frei gewordenen Arbeitskräfte gingen nun in die Fabriken, in die Forschung, etc. Vorher mussten 90-95% der Menschen auf dem Feld arbeiten, damit überhaupt genug zu Essen da war. Heute liegt die Quote bei 0,5-0,6%.

Menschen konnten sich jedenfalls plötzlich auch um andere Dinge kümmern, die vorher mangels Arbeitskraft nicht möglich waren. Ich finde, das ist ganz ähnlich wie das, was gerade auf uns im KI-Zeitalter zu kommen wird.
 
@Krik In der Industrialisierung und besonders in der Folge ergab sich ein Transfer von Unten nach Oben. Harte körperliche Arbeit mit feudalen Werkzeugen verschwand zunehmend und wurde durch intellektuelle ersetzt (ist überspitzt, natürlich nicht nur), zu der auch immer mehr Menschen Zugang fanden. Generell galt zum Beispiel in der Boomer-Generation noch: Je höher die Bildung, desto höher der Lohn. Auch ungelernte Tätigkeiten wurden mit der Zeit einfacher durch die Beherrschung der Natur und die daraus resultierenden technischen Errungenschaften. Wenn man sich das als Pyramide vorstellt, verschwanden die einfachsten Tätigkeiten (Knecht/Magd) und wurden aufgefangen durch erhöhte Nachfrage nach Fachkräften, um dieser neuen Komplexität Herr zu werden. Denn diese Errungenschaften waren immer nur Werkzeug, was gewartet werden und durch die Konkurrenz am Markt in Iterationen immer wieder verbessert werden musste (das konnte das Werkzeug ja schwerlich selbst tun).
Was wir jetzt erleben, ist eigentlich eher die Umkehrung dieser Idee: Akademische Berufsfelder sind in höchster Gefahr, aber auch ungelernte Arbeitskräfte haben es durch Robotik und Automatisierung auch zunehmend schwerer. Was bleibt sind Berufsfelder, die in der physischen Welt stattfinden und sich zunächst schwer automatisieren lassen, deren Kapazitäten aber nun mal auch limitiert sind. Und irgendwer muss ja auch Geld erwirtschaften, um zum Beispiel einen Pfleger zu bezahlen. Morpheus zeigt das ja auch ganz gut in seinem Video: Die KI benötigt immer weniger die Komponente Mensch - und das nicht nur in der Programmierung. Es verschwinden also nicht wie in der Industriellen Revolution die körperlich anspruchsvollen Arbeiten, sondern die Pyradmide wird oben weggekappt und die Menschen eher nach unten durchgereicht.

Ich hoffe, dass du Recht hast. Ich höre es nun bloß schon seit min. 3 Jahren, dass KI ganz viele neue Berufsfelder schafft, in denen mit der KI interagiert wird. Ich zweifele daran, da ich davon bislang nichts sehe und weil ich auch jetzt schon tagtäglich erlebe, was möglich ist, wenn ich eine Pipeline aus autarken Agenten miteinander verzahne (jeweils mit dezidiertem Aufgabenbereich) und diese Pipeline autonom arbeiten lasse. Die Leute, die sich hier im Forum über KI erheben tippen zumeist irgendwelche miesen prompts in Chat-Schnittstellen im Browser. Das ist ein Workflow aus dem Jahr 2024.
Wenn ich jetzt nicht Mitte 30 wäre, sondern firsch vom Abi kommen würde, würde ich wahrscheinlich nicht nochmal Informatik studieren.
 
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Der einzige neue "Beruf", von dem ich gehört habe, ist der des Prompt Engineers. Dessen Aufgabe ist es, die KI so anleiten, damit sie das macht, was man will. Deiner Beschreibung nach bist du genau das.

Ich würde übrigens auch was ganz anders machen, sollte ich die Chance haben, die Zeit zurück zu drehen. Man ist leider immer erst hinterher schlauer. :(
 
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Krik schrieb:
ist der des Prompt Engineers.
...der mit zunehmender Qualität der KI aber auch perspektivisch wegfällt.

Problem ist halt weiterhin, dass die Menge neuer Berufsfelder bei weitem nicht die Anzahl wegfallender Erwerbstätigkeiten ersetzen kann. Und dabei betrachten wir noch nicht einmal Qualität und Vergütungsniveau der neuen Tätigkeiten.

Das sieht also nicht so gut aus. Ich habe aktuell wirklich so ein paar Schwierigkeiten, junge Menschen frisch aus dem Abi irgendwie mit einem guten Gefühl hinsichtlich der Berufswahl zu beraten. Das fiel mir vor fünf bis zehn Jahren noch deutlich leichter.

Die Zukunft und damit die Verlässlichkeit von Planungen rückt noch weiter hinter den sichtbaren Horizont. Agilität, Anpassungsfähigkeit und der gute Umgang mit Unsicherheit gewinnen immer mehr an Bedeutung.
 
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Vigilant schrieb:
Das sieht also nicht so gut aus. Ich habe aktuell wirklich so ein paar Schwierigkeiten, junge Menschen frisch aus dem Abi irgendwie mit einem guten Gefühl hinsichtlich der Berufswahl zu beraten. Das fiel mir vor fünf bis zehn Jahren noch deutlich leichter.

Die Zukunft und damit die Verlässlichkeit von Planungen rückt noch weiter hinter den sichtbaren Horizont. Agilität, Anpassungsfähigkeit und der gute Umgang mit Unsicherheit gewinnen immer mehr an Bedeutung.
Wenn es ein Studium sein muss, kann man derzeit nur Dinge empfehlen, die mit einem Staatsexamen enden. Da hat der Staat noch seinen Daumen drauf und das wird nicht so schnell "entpersonalisiert" werden. Lehramt zum Beispiel. Medizin ist natürlich ein Evergreen. Da wird, auch wenn KI da theoretisch was abnehmen kann, noch sehr lange eine Beschäftigung möglich sein.
Ansonsten halt Handwerk + Meister - ich glaube nicht, dass wir schnell handlungsfähige Robotik am Markt sehen werden. Das ist in der Breite dann auch viel zu teuer. Aber auch hier muss klar sein: Wenn wir reihenweise Menschen in der Grundsicherung haben, dann gibt es auch weniger Arbeit für Handwerker.
 
Ja, in die Richtung gehen meine Ratschläge auch aktuell. Angereichert mit den Wunsch an den Nachwuchs, immer ein wachsames Auge auf eine eigene möglichst hohe Autonomie, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit zu haben, möglichst wenig Abhängigkeiten einzugehen, Herausforderungen aus eigener Kraft meistern zu können, und sich auch ein gutes Portfolio an sozialen Skills, wie bspw. für Kommunikation, Selbstreflexion, etc. zuzulegen, sowie für ein gesundes, nährendes und unterstützendes soziales Umfeld zu sorgen.

Alles keine Selbstgänger, klar. Herausfordernd, das auch. Aber unheimlich nützlich, wenn es um Stabilität in unsicheren Zeit geht.
 
Es braucht noch nicht mal ein Staatsexamen.
Bestatter - gestorben wird immer
Müllabfuhr, Straßenmeisterei, etc.

Es gibt so einiges, was alle brauchen, egal welcher technische Fortschritt erreicht wurde. Ok, in 100 Jahren ist der Fortschritt vielleicht so weit, dass auch diese Berufe ersetzt werden, aber das ist erst in 100 Jahren. ;)
 
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